Urban Outfitters kann Jahresumsatz leicht verbessern

Der US-amerikanischen Einzelhandelskonzern Urban Outfitters Inc. hat das Geschäftsjahr 2019/20 mit einem kleinen Umsatzplus abgeschlossen. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, konnten Zuwächse in den Segmenten Anthropologie Group und Free People rückläufige Erlöse bei der Handelskette Urban Outfitters mehr als ausgleichen.

Insgesamt belief sich der Konzernumsatz im zurückliegenden Geschäftsjahr, das am 31. Januar abgeschlossen wurde, auf 3,98 Milliarden US-Dollar (3,65 Milliarden Euro). Damit übertraf er das Niveau des Vorjahres um 0,8 Prozent. In der Sparte Anthropologie Group stiegen die Erlöse um 2,6 Prozent auf 1,64 Milliarden US-Dollar, die Marke Free People legte um 1,8 Prozent auf 813,4 Millionen US-Dollar zu.

Das Konzept Urban Outfitters musste hingegen nicht zuletzt aufgrund des unerwartet schwachen Weihnachtsgeschäfts einen Umsatzrückgang um 2,1 Prozent auf 1,50 Milliarden US-Dollar hinnehmen. In der Gastronomiesparte wuchsen die Erlöse um 9,5 Prozent auf 27,0 Millionen US-Dollar, der im Sommer gestartete Mode-Verleihservice Nuuly steuerte 8,0 Millionen US-Dollar zum Jahresumsatz bei.

Im vierten Quartal steigerte der Konzern seinen Umsatz um 3,6 Prozent auf 1,17 Milliarden US-Dollar. Die Einzelhandelserlöse auf vergleichbarer Fläche lagen vor allem dank des starken Online-Geschäfts um vier Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Dabei konnte die Anthropologie Group um sechs Prozent und Free People um neun Prozent zulegen, während der Retail-Umsatz bei Urban Outfitters flächenbereinigt stagnierten.

CEO Richard Hayne räumte allerdings ein, dass die Rabattaktionen zum Ende des Quartals umfangreicher als geplant ausgefallen seien, um vor dem Beginn der Frühjahrssaison Lagerbestände abzubauen. Seine vollständigen Jahresresultate will das Unternehmen am 2. März vorlegen.

Foto: Urban Outfitters Facebook-Page

 

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