Urban Outfitters schreibt im zweiten Quartal wieder schwarze Zahlen

Nach einem hohen Verlust im ersten Viertel des Geschäftsjahres 2020/21 ist der US-amerikanische Bekleidungshändler Urban Outfitters Inc. im zweiten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der Umsatz ging aufgrund der anhaltenden Auswirkungen der Covid-19-Pandemie aber erneut deutlich zurück.

Am Dienstagabend teilte der Konzern mit, dass er in den Monaten Mai bis Juni einen Umsatz in Höhe von 803,3 Millionen US-Dollar (678,7 Millionen Euro) erzielen konnte. Damit lagen die Erlöse um 16,5 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Der Umsatz des Konzepts Urban Outfitters sank um 8,8 Prozent auf 323,9 Millionen US-Dollar, im Segment Anthropologie Group schrumpfte er um 25,1 Prozent auf 295,1 Millionen US-Dollar. Die Erlöse der Marke Free People gingen um 13,6 Prozent auf 178,0 Millionen US-Dollar zurück, in der Gastronomiesparte Menus & Venues fielen sie sogar um 77,9 Prozent auf 1,56 Millionen US-Dollar. Der im vergangenen Spätsommer gestartete Mode-Verleihservice Nuuly steuerte 4,67 Millionen US-Dollar zum Konzernumsatz bei.

Trotz kräftiger Kostensenkungen verfehlte auch der Quartalsgewinn das Vorjahresniveau klar. Das Nettoergebnis sank um 43,0 Prozent auf 34,4 Millionen US-Dollar (29,1 Millionen Euro). Im ersten Viertel des laufenden Geschäftsjahres hatte Urban Outfitters allerdings noch einen Verlust in Höhe von 138,4 Millionen US-Dollar ausweisen müssen.

Im gesamten ersten Halbjahr lag der Umsatz mit 1,39 Milliarden US-Dollar um 23,8 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert. Der Nettoverlust belief sich aufgrund des hohen Fehlbetrags im ersten Quartal auf 104,0 Millionen US-Dollar, nachdem Urban Outfitters in den ersten sechs Monaten des vergangenen Geschäftsjahres noch einen Überschuss von 92,9 Millionen US-Dollar ausgewiesen hatte.

Foto: Urban Outfitters Facebook-Page

 

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