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„Erweitertes Konzept“: Ispo öffnet sich für Konsumenten

Von Jan Schroder

11. Aug. 2021

Messen

Foto: Ispo Munich 2020, ©Messe München GmbH

Wegen der Covid-19-Pandemie musste sich die Sportartikelmesse Ispo Munich zuletzt auf ein digitales Format beschränken. Das soll sich im kommenden Jahr ändern: Die Veranstaltung werde vom 23. bis 26. Januar 2022 wieder als „Präsenzevent“ auf dem Gelände der Messe München stattfinden, verkündeten die Organisatoren am Dienstag. Zudem stellten sie ein „erweitertes Konzept“ vor. Das sieht unter anderem auch erstmals einen Bereich vor, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

So wird eine „neue B2C2B-Halle“ eingerichtet, die den Endkunden offensteht. Konzipiert sei diese „Collaborators Zone“ als „teilseparierter und abgetrennter Bereich der ISPO Munich, der speziell der Aktivierung und Integration von Konsumenten dient“, heißt es in einer Mitteilung der Messe München GmbH. „Hier werden Consumer Experts und (Micro-)Influencer aus dem Collaborators Club der Ispo Gruppe – eine Weiterentwicklung der Ispo Open Innovation Plattform – auf Marken und Kunden treffen, die eine starke B2C-Ausrichtung haben“, erläuterten die Veranstalter.

Der Bereich verstehe „sich nicht als klassische Messehalle, sondern fokussiert sich auf Interaktion“, so die Organisatoren. Ein „direkter Abverkauf von Produkten“ sei dort aber nicht vorgesehen. Vielmehr gehe es um „Interaktion. Entertainment, Infotainment, bewegende Themen und Testmöglichkeiten für Trends und Produkte“.

An die „klassische B2B-Zielgruppe“ der Fachmesse richtet sich eine weitere Neuerung: Die sogenannte „Experience Hall“ soll Raum für Konferenzen und Ausstellungen bieten. Tobias Gröber, der Executive Director Business Unit Consumer Goods beim Veranstalter Messe München, erläuterte die Beweggründe für die Reformen: „Die Corona-Pandemie hat den Wandel des Sportmarktes, der sich schon seit einigen Jahren abgezeichnet hat, nochmals deutlich beschleunigt. Diese Entwicklung bilden wir mit den neuen Konzepten und Angeboten optimal ab – sowohl im klassischen B2B-Bereich als auch im neu stattfindenden B2C-Bereich“, erklärte er in einer Mitteilung.