Inflationsrate in Deutschland lag 2018 bei 1,9 Prozent

Der Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland hat sich Dezember gegenüber den Vormonaten deutlich abgeschwächt. Im gesamten Jahr 2018 lag die Inflationsrate trotzdem so hoch, wie seit sechs Jahren nicht mehr. Der Grund dafür waren vor allem gestiegene Energiepreise. Bekleidung und Schuhe verteuerten sich demgegenüber im vergangenen Jahr nur geringfügig. Das geht aus Zahlen hervor, die das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch vorlegte.

Nach Angaben der Wiesbadener Behörde stiegen die Verbraucherpreise 2018 gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 1,9 Prozent. Energieprodukte verteuerten sich kräftig (+4,9 Prozent), wozu deutliche Preissteigerungen bei leichtem Heizöl (+21,7 Prozent) und Kraftstoffe (+7,8 Prozent) beitrugen. Auch die Teuerungsrate bei Nahrungsmitteln (+2,5 Prozent) lag über dem Durchschnitt. Die Preise für Bekleidung und Schuhe stiegen hingegen kaum (+0,3 Prozent).

Im Dezember fiel die Jahresteuerungsrate deutlich geringer aus als in den vorangegangenen Monaten. Sie fiel auf 1,7 Prozent, nachdem sie von Mai bis November in jedem Monat über der Zwei-Prozent-Marke gelegen hatte. Hauptgrund war ein geringerer Anstieg der Energiepreise. Bekleidung und Schuhe waren um 0,9 Prozent teurer als im Dezember 2017, gegenüber dem Vormonat November fielen die Preise in dieser Produktkategorie um 2,0 Prozent.

Foto: FashionUnited
 

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