Gerry Weber schließt Integration von Hallhuber ab und verabschiedet Richard Lohner

Anfang 2015 hatte der Bekleidungskonzern Gerry Weber den auf eine jüngere Zielgruppe ausgerichteten Münchener Modehändler Hallhuber vom Finanzinvestor Change Capital Partners übernommen. Nun wurde die Integration der Tochter abgeschlossen. Hallhuber habe „erfolgreich seine kaufmännischen Bereiche Buchhaltung, Controlling, Personal und Logistik in der Muttergesellschaft Gerry Weber International AG integriert“, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Damit werden diese Funktionen von Hallhuber nun aus der Konzernzentrale in Halle in Westfalen geleitet. Das Unternehmen verspricht sich von dem Schritt „positive Synergieeffekte“. Die Geschäftsführung und das Design-Atelier von Hallhuber verbleiben aber in München.

Der Abschluss der Integrationsmaßnahmen hat auch personelle Folgen: Richard Lohner, seit 2010 Finanzchef von Hallhuber, wird den Konzern verlassen. Er gehe „auf eigenen Wunsch und in bestem Einvernehmen mit der Gerry Weber Gruppe“, teilte das Unternehmen mit. „Die Integration der kaufmännischen Bereiche in die Gerry Weber Gruppe war von Anfang an Teil des strategischen Plans, um die Synergien der beiden Unternehmen bestens zu nutzen. Nach erfolgreichem Abschluss wende ich mich nun neuen beruflichen Aufgaben zu“, erklärte Lohner.

Ralf Weber, der Vorstandschef des Gerry-Weber-Konzerns, fand lobende Worte für den scheidenden Manager: „Als Geschäftsführer Finanzen hatte Richard Lohner maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Geschäftsentwicklung von Hallhuber“, erklärte er in einer Mitteilung. „Für diese Leistung danken wir ihm außerordentlich. Wir bedauern sein Ausscheiden und wünschen ihm für seine persönliche und berufliche Zukunft alles Gute.“

Foto: Hallhuber Facebook-Page
 

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