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15 nachhaltige Initiativen der Modebranche im Juni 2020

Von Simone Preuss

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Business

Was sich bereits im Mai abzeichnete, setzt sich auch im Juni fort: Die Modebranche hat die Wichtigkeit ihrer Nachhaltigkeitsbemühungen erkannt - kommerziell und der Umwelt zuliebe - und plant diese auch nach Corona fest im Budget ein. Sie scheint sich zudem von der Pandemie zu erholen und den Weg in eine Normalität zu finden, in der Nachhaltigkeit eine Selbstverständlichkeit ist. FashionUnited stellt 15 nachhaltige Initiativen vor, die allein im Juni 2020 angekündigt wurden.

Kooperationen & Innovationen

Bekleidungs- und Schuhindustrie schlägt grünes Konjunkturprogramm für Europa vor


Foto: Audiovisual Service Lukasz Kobus / Jennifer Jacquemart | European Union, 2019

Der Policy Hub, eine gemeinsame Initiative der Sustainable Apparel Coalition, des Verbandes der Europäischen Sportartikelindustrie und der Global Fashion Agenda, hat einen Entwurf für ein grünes Konjunkturprogramm für Europa veröffentlicht. Der den europäischen Behörden vorgelegte Vorschlag, der dem kürzlich von der Europäischen Kommission herausgegebenen Konjunkturplan folgt, umreißt sieben Prinzipien, die für eine grüne Erholung der Branche notwendig sind.

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H&M, Inditex, Burberry & Co.: Mehr als 50 Führungskräfte weltweit unterzeichnen Circular Economy Pact


Foto: Ellen MacArthur Foundation

Entscheidungsträger, CEOs und andere einflussreiche Persönlichkeiten der Modebranche und darüber hinaus haben die Kreislaufwirtschaft als eine Lösung anerkannt, um besser auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie zu reagieren. Mehr als 50 von ihnen haben inzwischen den Circular Economy Pact der Ellen MacArthur Foundation unterzeichnet, darunter auch Größen der Modebranche wie H&M, Inditex und Burberry.

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Google und WWF arbeiten an Plattform für mehr Nachhaltigkeit in der Modebranche


Foto: Charlotta Järnmark für WWF Sweden

Das Technologieunternehmen Google LLC hat seine Zusammenarbeit mit der Umweltschutzorganisation WWF Sweden angekündigt, um seine Daten-Plattform weiter auszubauen und mehr Nachhaltigkeit in der Modeindustrie zu ermöglichen, gerade bei der Beschaffung von Rohstoffen. Durch die Plattform sollen Modemarken und -einzelhändler die Auswirkungen ihrer Lieferkette besser erkennen und so nachhaltigere Entscheidungen bei der Beschaffung treffen können - etwa in Bezug auf den Wasserverbrauch eines bestimmten Rohstoffs oder Materials, die Luft- und Wasserverschmutzung und Treibhausgasemissionen.

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Marken & Einzelhändler

Maison Hēroïne: Wie das Berliner Label auf recyceltes Leder umstellt


Foto: Maison Hēroïne

Anlässlich des Global Earth Day im April wagte das Taschenlabel Maison Hēroïne einen Schritt zu mehr Nachhaltigkeit: Das Berliner Label arbeitet mit dem in Deutschland ansässigen Lederhersteller Helcor zusammen, um Taschen aus recyceltem Leder herzustellen. Maison-Hēroïne-Gründer und Geschäftsführer Anton Jurina ist auch Mitbegründer von Armedangels. FashionUnited sprach mit Sina Jurina, Co-Founder und Chief Product Officer, über die neuesten Entwicklungen in Sachen Nachhaltigkeit.

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Wie wirkt sich eine Jeans auf die Umwelt aus? Mud Jeans macht es vor


Foto: Mud Jeans

Die niederländische Jeans-Marke Mud Jeans kann für jedes des von ihr angebotenen Jeans-Modelle zeigen, wie es sich in Bezug auf Wasserverbrauch, CO2-Ausstoß und Landnutzung auf die Umwelt auswirkt. Sie hat das Amsterdamer Technologieunternehmen Ecochain damit beauftragt, die Ökobilanz ihres gesamten Produktportfolios zu berechnen und fand heraus, dass die zirkuläre Marke im Vergleich zu einer Standard-Jeansmarke 92 Prozent weniger Wasser und 47 Prozent weniger Land verbrauchen. Zudem werden bei der Herstellung 69 Prozent weniger CO2 ausgestoßen.

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Puma lanciert nachhaltige Test-Kollektion


Foto: Puma

Der Sportartikelhersteller Puma hat auf der Grundlage seines Bio-Design-Projekts "Design to Fade" eine neue nachhaltige Lifestyle- und Leistungskollektion entwickelt. Das nicht-kommerzielle Projekt diente der Erforschung nachhaltiger Alternativen für die Textilproduktion und Textilfärbung. Das Ergebnis: Einige der Produkte werden mit Bakterien gefärbt, "während andere aus abbaubaren Materialien bestehen, die in geschlossenen Kreisläufen hergestellt werden und lokal und kurzfristig hergestellt werden können", so Puma.

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Aldi Süd bietet klimaneutralen Sneaker an


Foto: Aldi Süd

Nachhaltigkeit im Mainstream: Im Juni brachte Lebensmitteldiscounter Aldi Süd unter der Eigenmarke Crane Pure den ersten klimaneutralen Sneaker ins Sortiment. Er kostet 12,99 Euro und besteht zum Teil aus recycelten PET-Flaschen. Die durch Produktion, Transport und Vertrieb anfallenden CO2-Emissionen werden durch ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt ausgeglichen, so das Unternehmen.

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Adidas und Allbirds wollen zusammen CO2-armen Sportschuh entwickeln


Foto: Adidas

„Was, wenn ein Schuh Ihren CO2-Fußabdruck verringern könnte?“ fragt Sportartikelhersteller Adidas und schiebt die Statistik hinterher, dass ein Laufschuh aus synthetischen Materialien einen CO2-Fußabdruck von zwischen 11,3 und 16,7 Kilogramm hat und die Schuhindustrie so laut einer Quantis International-Studie aus dem Jahr 2018 allein jedes Jahr 700 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausstößt. Dies entspricht dem Energieverbrauch von fast 80,8 Millionen Haushalten in einem Jahr. „Was wäre, wenn wir diese Zahlen auf Null reduzieren würden?“, fragt das Herzogenauracher Unternehmen weiter und hat sich mit dem nachhaltigen Label Allbirds zusammengetan, um genau dies zu erreichen.

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Auch interessant:

Swedish Stockings stellt erste Kollektion von Tischen aus alten Strumpfhosen vor


Foto: SwedishStockings.com

Die in Stockholm ansässige nachhaltige Strumpfhosenmarke Swedish Stockings schließt den Kreis, indem sie ausrangierte Strümpfe in aussagekräftige Wohnzimmertische verwandelt. Auch wenn es noch nicht möglich ist, aus ausrangierten Strumpfhosen neue herzustellen, so erhalten sie doch zumindest ein neues Leben als stilvolles Möbelstück, das in Zusammenarbeit mit dem Möbeldesigner Gustaf Westman entwickelt wurde. Die Tische sind ab sofort auf der Website des Unternehmens erhältlich und in fünf verschiedenen runden Variationen erhältlich, die von der Höhe einer Anrichte bis zu der eines Esstisches reichen.

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“Back to the Roots” mit Working Title - das nachhaltige und plastikfreie Label


Foto: Working Title

Die Macher des High-Fashion-Labels Working Title haben schon einige Zeit vor den jüngsten Aufrufen, die Modeindustrie neu zu gestalten, ihre Konsequenzen aus den Unzulänglichkeiten des Systems gezogen. Antonia Goy und Björn Kubeja leiteten zusammen das Label Antonia Goy — 2018 zogen die beiden ihr Fazit aus ihren Erfahrungen und begannen, ihr Geschäftsmodell radikal umzustellen. FashionUnited sprach mit den beiden über die Initiative #rewiringfashion, die Probleme der Modebranche und das nachhaltige und plastikfreie Konzept von Working Title mit Made-to-Order.

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Zalando setzt sich Science Based Targets, will CO2-Emissionen bis 2025 um 80 Prozent reduzieren


Foto: Zalando

Online-Modehändler Zalando erkennt das Gebot der Stunde und behält die Nachhaltigkeit trotz Coronavirus-Krise im Fokus des Unternehmens. Als weltweit erste Plattform setzt sich Zalando deshalb wissenschaftlich fundierte Ziele, sogenannte Science Based Targets (SBTs) zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Einklang mit dem 1,5 Grad Celsius-Ziel des Pariser Abkommens. Bis 2025 will das Unternehmen 80 Prozent der Kohlenstoffemissionen aus dem eigenen Betrieb und 40 Prozent aus der Eigenmarkenproduktion einsparen; 90 Prozent der wichtigsten Zalando-Partner sollen sich bis 2025 ebenfalls SBTs setzen.

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KiK veröffentlicht Textilbündnis Roadmap 2020


Foto: KiK

Textildiscounter KiK, seit 2015 Mitglied im Bündnis für nachhaltige Textilien, hat vor wenigen Tagen seine Roadmap für 2020 bis 2022 veröffentlicht, einen Fortschrittsbericht samt Maßnahmeplänen für eine nachhaltige textile Lieferkette, die alle Mitglieder jährlich vorlegen müssen. In diesem Jahr wird den Mitgliedern aufgrund der veränderten Lage durch die Corona-Krise ein Aufschub von 12 Monaten gewährt, den KiK jedoch nicht benötigte.

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Foto: Allbirds

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