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33 nachhaltige Initiativen der Modebranche im Oktober 2021

Von Simone Preuss

9. Nov. 2021

Business

Paul Pogba x Adidas by Stella McCartney Predator Freak | Foto: Adidas

Im Oktober bekräftigte die Branche einmal mehr, dass sie der Maxim „gemeinsam stark“ nachgeht - es zeigten sich neue Initiativen wie „Make the Label Count“, Cozec oder ORCC und Kollaborationen von Marken wie Recover und Polopiqué, Spinnova und Icebreaker, Ikea und der H&M-Gruppe oder Mytheresa und Vestiaire Collective. Aber auch allein zeigten Marken und Einzelhändler wie Filippa K, Ganni und Fashionette Stärke mit Produktinnovationen,  einer grüneren Unternehmensführung oder Resale-Initiativen.  Lesen Sie sich durch 33 nachhaltige Maßnahmen, die FashionUnited im Oktober 2021 herausstellt. 

Kooperationen & Innovationen

Neue Initiative „Make the Label Count“ fordert mehr Transparenz bei Kennzeichnung von Kleidung

Bild: Andrey Popov | Dreamstime.com

Eine neue internationale Koalition von Organisationen - darunter Cotton Australia, die niederländische Changing Markets Foundation, die niederländische Plastic Soup Foundation und die Discover Natural Fibres Initiative (DNFI), ein Zusammenschluss von 15 Naturfaser-Organisationen - hat die Kampagne „Make the Label Count“ gestartet. Diese fordert die Europäische Kommission auf, transparente, vollständige und genaue Nachhaltigkeitskennzeichnungen in Kleidung zu gewährleisten. Weiterlesen

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Recover und Polopiqué arbeiten an gemeinsamer Initiative für zirkuläre Mode

Die beiden Textilunternehmen Recover aus Spanien und Polopiqué aus Portugal haben sich im Rahmen einer Initiative zur nachhaltigen Produktion zusammengeschlossen. Sie wollen die nachhaltigen Baumwollfasern von Recover in den Textilprozess von Polopiqué einbinden. Auf diese Weise hoffen die Unternehmen, „Marken und Einzelhandel bei jedem Schritt in der Lieferkette zu unterstützen und eine einfache Lösung für Marken zu schaffen, um in großem Umfang vollständig nachhaltige Kleidung zu produzieren“. Weiterlesen

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Marken & Einzelhändler

NA-KD-Mitgründer und Monki-Mitgründer starten Unternehmen für nachhaltige Mode

Magnus Hjörne und Adam Friberg | Foto: Run For It

Magnus Hjörne, Mitgründer von NA-KD, und Adam Friberg, der Marken wie Cheap Monday, Weekday und Monki mitgegründet hat, starten ein Unternehmen, das nachhaltige Mode herstellen will. Hjörne und Friberg wollen mit “Run For It” Kollektionen kreieren, die sowohl on-demand als auch verantwortungsvoll hergestellt werden, teilte das Produktionsunternehmen am Mittwoch mit. Mit dem Start ist die Produktion für 82 Länder verfügbar, weitere sollen folgen.

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Kein Leder mehr bei Ganni - stattdessen Alternative aus Weintrauben

Bild: Ganni

Das dänische Modelabel Ganni will bis 2023 schrittweise auf Leder verzichten und nach und nach komplett aus dem Sortiment streichen. Und das, obwohl die Lammleder-Stücke eine der hochpreisigsten und profitabelsten Kategorien bei Ganni sind. Aber: „Der Verkauf von Lederprodukten ist zwar sehr profitabel, aber bald so veraltet wie das Rauchen im Fernsehen“, fasst Ganni-Gründer Nicolaj Reffstruph die Entscheidung zusammen.

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Vegan kicken: Stella McCartney und Paul Pogba kreieren Adidas-Fußballschuh

Paul Pogba x Adidas by Stella McCartney Predator Freak | Foto: Adidas

Adidas hat seinen ersten veganen Fußballschuh vorgestellt, der in Zusammenarbeit mit Stella McCartney und Fußballprofi Paul Pogba entstanden ist. Der Schuh vereint das unverwechselbare Design und die nachhaltigen Werte der britischen Designerin mit dem ausdrucksstarken Stil und den Leistungsanforderungen des Weltmeisters, teilte Adidas am Freitag mit. Das Resultat der Zusammenarbeit ist der „Paul Pogba x Adidas by Stella McCartney Predator Freak“. Weiterlesen

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Wie die Denimbrache durch Kreislaufwirtschaft Wasser sparen will

HNST (links); Taifun (Mitte); Samoon (rechts)

Immer mehr nachhaltige Innovationen erblicken das Licht der Welt und die Kreislaufwirtschaft ist sicherlich eine davon. Nach Angaben des Umweltprogramms der Vereinten Nationen werden für die Herstellung einer Jeans 3.781 Liter Wasser verbraucht, sodass eine zirkuläre Denim-Produktion notwendig ist, um eine verantwortungsvollere Industrie aufzubauen. Die Ziele einer zirkulären Produktion sind einfach: Sie zielt darauf ab, die Menge der für die Herstellung von Denim verwendeten Ressourcen zu reduzieren und bewusster mit den ausgewählten Materialien umzugehen. Außerdem können die Produkte einen ganzen Lebenszyklus durchlaufen, mit der Möglichkeit der Wiederverwendung und des Recyclings. In der Tat basiert der Herstellungsprozess immer noch größtenteils auf dem System “Entwerfen - Verkaufen - Tragen - Entsorgen”. Circular Denim bietet eine neue Art der Herstellung von Jeans und anderen Denim-Teilen, aber das muss von Anfang an implementiert werden.

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Chloé erhält B Corp-Zertifizierung

Bild: Chloé

Das französische Luxusmodehaus Chloé hat bekannt gegeben, dass es eine B Corp-Zertifizierung erhalten hat. Dies bedeutet, dass Chloé nach erfolgreichem Abschluss des strengen Zertifizierungsprozesses von B-Lab nun als ‘Benefit Corporation’ oder gemeinnütziges Unternehmen eingestuft wird.

Eine B Corp-Zertifizierung bewertet nicht nur ein Produkt oder eine Dienstleistung, sondern die gesamte positive Wirkung des Unternehmens, das dahinter steht, und es wird zu einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess verpflichtet.

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Ausbildung, Messen, Preise & Unternehmen

180 Jahre Esmod: „Wir müssen die Erwartungen der neuen Generationen erfüllen“

Bild: Esmod

Esmod wurde 1841 von Alexis Lavigne gegründet und feiert damit in diesem Jahr sein 180-jähriges Bestehen. Die älteste Modeschule der Welt repräsentiert heute fünf Schulen in Frankreich – in Paris, Bordeaux, Lyon, Rennes, Roubaix – und 14 weitere in der ganzen Welt – von Seoul über Beirut und Guangzhou bis Istanbul. Zu diesem Anlass plant Esmod vom 15. bis 19. November 2021 eine Reihe von Veranstaltungen, an denen alle Schulen und viele ehemalige Studierende teilnehmen. Aus diesem Anlass sprach FashionUnited mit Véronique Beaumont, die im März zur Generaldirektorin von Esmod ernannt wurde. Weiterlesen

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