<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"><channel><title>fashionunited.de</title><description>The independent fashion news platform and article database, including retail news, news on fashion business, culture, fashion people and industry fairs.</description><link>https://fashionunited.de</link><atom:link rel="self" type="application/rss+xml" href="https://fashionunited.de/rss/news?local_newsboard=de&amp;category_ids=10"></atom:link><language>de-DE</language><generator>FashionUnited</generator><copyright>Copyright 2020 FashionUnited</copyright><managingEditor>news@fashionunited.com (FashionUnited Editorial Department)</managingEditor><webMaster>news@fashionunited.com (FashionUnited Editorial Department)</webMaster><image><url>https://media.fashionunited.com/media/favicon/dark/apple-touch-icon-144x144.png</url><title>fashionunited.de</title><link>https://fashionunited.de</link><description>fashionunited.de</description><width>144</width><height>144</height></image><lastBuildDate>Tue, 21 Jul 2026 06:21:00 +0000</lastBuildDate><pubDate>Tue, 21 Jul 2026 06:20:59 +0000</pubDate><ttl>60</ttl><item><title>Schweiz: Uhrenexporte verzeichnen leichten Rückgang im ersten Halbjahr</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/schweiz-uhrenexporte-verzeichnen-leichten-ruckgang-im-ersten-halbjahr/2026072267758</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/schweiz-uhrenexporte-verzeichnen-leichten-ruckgang-im-ersten-halbjahr/2026072267758</guid><author>news@fashionunited.com (AFP)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 22 Jul 2026 12:58:41 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>Uhr der Schweizer Marke Rolex. <em>Bild: Francis Bai, Unsplash.</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Schweizer Uhrenexporte sind im ersten Halbjahr um 0,7 Prozent auf 12,8 Milliarden Schweizer Franken (13,8 Milliarden Euro) gesunken. Gründe dafür waren Einbußen auf dem US-amerikanischen und chinesischen Markt. Dies geht aus den Statistiken hervor, die der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie am Dienstag veröffentlichte.</p>
<p>Im Juni stiegen die Schweizer Uhrenexporte um 11,2 Prozent auf fast 2,4 Milliarden Franken. Ausschlaggebend dafür waren Zuwächse in den USA (+12,7 Prozent), Hongkong (+6,9 Prozent) und den Vereinigten Arabischen Emirate (+20,4 Prozent). In China wurde jedoch ein starker Rückgang von 16,5 Prozent verzeichnet.</p>
<p>Im gesamten ersten Halbjahr gingen die Exporte in die USA (-14,8 Prozent) und China (-5 Prozent) zurück. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wuchsen sie den vorliegenden Zahlen zufolge trotz der Krise im Nahen Osten um 1,6 Prozent.</p>
<p>Nach einem Rekordhoch im Jahr 2023 sah sich die Schweizer Uhrenindustrie zuletzt mit zwei schwierigeren Jahren konfrontiert. Dies lag an der sinkenden Nachfrage in China seit 2024 sowie der Einführung von Zöllen in den USA im Jahr 2025.</p>
<p>Uhrenexporte sind ein wichtiger Indikator, der von Finanzanalyst:innen genau beobachtet wird, um kurzfristige Trends im Luxussektor zu beurteilen. Die Auswirkungen der US-Zölle im vergangenen Jahr erschweren jedoch die Vergleiche.</p>
<p>Die Ankündigungen Washingtons Anfang April 2025 lösten in der Branche Panik aus. Die Uhrenhersteller beeilten sich, ihre Lagerbestände in den USA aufzustocken, bevor die neuen Zölle in Kraft traten.</p>
<p>Die Uhrenexporte in die USA stiegen daher im vergangenen Jahr im April um fast 145 Prozent und im Juli um 45 Prozent an. Ab August, als die Zölle eingeführt wurden, brachen sie jedoch ein. Seit letztem April haben einige Analyst:innen die Statistiken des Uhrenverbands neu berechnet. Sie klammern dabei die Exporte in die USA aus, um die sich abzeichnenden Trends besser zu verstehen.</p>
<p>Ende Juni erklärte das Beratungsunternehmen Bain &amp; Company, dass es nach den Turbulenzen des vergangenen Jahres eine Stabilisierung des Luxusgütermarktes im Jahr 2026 erwarte.</p>
<p>Das Unternehmen rechnet jedoch mit einer Marktentwicklung in „drei Geschwindigkeiten“. In den USA steigen die Luxusausgaben, während China Anzeichen einer allmählichen Erholung zeigt. Europa scheint das schwächste Glied zu sein. Grund dafür sind die Unsicherheiten bei den Ausgaben von Tourist:innen, die eine wichtige Einnahmequelle für Luxusgüteranbieter darstellen.</p>
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  <figcaption>Ein Mulberry-Store in London <em>Bild: Mulberry.</em></figcaption>
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<p>Der britische Lederwaren-Spezialist Mulberry Group Plc konnte im Geschäftsjahr 2025/26 ein Umsatzplus erzielen und seinen Verlust deutlich verringern. Das geht aus einem Geschäftsbericht hervor, den das Unternehmen am Mittwoch veröffentlichte.</p>
<p>In den 52 Wochen vor dem 28. März belief sich der Konzernumsatz demnach auf 125,5 Millionen Britische Pfund (147,1 Millionen Euro), was einer Steigerung um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprach. In der zweiten Jahreshälfte beschleunigte das Unternehmen seinen Aufwärtstrend deutlich und erzielte ein Umsatzplus von elf Prozent. Positiv entwickelte sich der eigene Einzelhandel, dessen Jahreserlöse  auf vergleichbarer Fläche um neun Prozent zulegten.</p>
<h2>Kostensenkungen sorgen für Fortschritte beim Ergebnis</h2>
<p>Die Bruttomarge verbesserte sich aufgrund der Einschränkung von Rabattaktionen von 67 auf 72 Prozent. Die Betriebskosten wurden durch striktes Kostenmanagement um zehn Prozent auf 96,2 Millionen Britische Pfund gesenkt.</p>
<p>So fiel der ausgewiesene Verlust vor Steuern deutlich geringer aus als im Vorjahr. Er sank von 32,2 auf 8,9 Millionen Britische Pfund. Bereinigt um Sondereffekte verringerte er sich von 24,1 auf 8,0 Millionen Britische Pfund.</p>
<p>Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 0,8 Millionen Britische Pfund, nachdem im Vorjahr noch ein entsprechender Fehlbetrag von 16,8 Millionen Britischen Pfund verbucht werden musste. Der auf die Anteilseigner entfallende Nettoverlust sank von 30,8 auf 8,4 Millionen Britische Pfund (9,9 Millionen Euro).</p>
<h2>CEO Baldo sieht das Unternehmen bei seinen Reformen auf Kurs</h2>
<p>CEO Andrea Baldo sieht das Unternehmen bei seinen Reformbestrebungen auf Kurs: „Im Januar 2025 habe ich meine unmittelbaren Prioritäten definiert: die Rentabilität wiederherstellen, die Bruttomarge ausbauen und in Markeninitiativen investieren. Ich bin mit den Fortschritten zufrieden, die wir in Bezug auf diese Ziele erzielt haben“, erklärte er in einem Statement.</p>
<p>In den vergangenen Monaten hatte die Traditionsfirma einige wichtige Schritte gemacht. Im Frühjahr wurde Christopher Kane zum Creative Director für Ready-to-wear ernannt, um zusätzliche  Produktkategorien zu erschließen. Zudem stärkte das Unternehmen seine Wholesale-Präsenz in Großbritannien durch Kooperationen mit namhaften Einzelhändlern wie John Lewis, Liberty, Flannels und Harvey Nichols.</p>
<p>Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres konnte Mulberry weitere Zuwächse erzielen. In den 13 Wochen vor dem 27. Juni stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23 Prozent. Die Einzelhandelserlöse legten dabei um 18 Prozent zu, auf vergleichbarer Basis sogar um 21 Prozent. Alle Regionen verzeichneten nach Angaben des Unternehmens zweistellige Zuwächse auf vergleichbarer Basis.</p>
<h2>Mulberry startet stark ins neue Geschäftsjahr</h2>
<p>Im jüngsten Quartal stiegen die Retail-Erlöse in Großbritannien um 17 Prozent, Europa verzeichnete ein Plus von 35 Prozent. Nordamerika legte um 23 Prozent zu, während der Einzelhandelsumsatz im asiatisch-pazifischen Raum auf berichteter Basis um 28 Prozent zurückging, auf vergleichbarer Basis jedoch um 32 Prozent zulegte. Der Umsatz im Wholesale- und Franchise-Geschäft wuchs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 56 Prozent.</p>
<p>Angesichts der aktuellen Entwicklung bestätigte das Management seine mittelfristigen Finanzziele. Angepeilt wird also weiterhin ein Jahresumsatz von über 200 Millionen Britischen Pfund sowie eine bereinigte EBIT-Marge von 15 Prozent.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/SwmMKzuMuP8BvJ892d-SofEnWFdkaWVMQBE5nuDcEDU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDIvMTEvYnZnLWZsZXhpdHktc3RyYXNzZW5iYWhuLWJ2Zy1zdmVuLWxhbWJlcnQtZXZwNXJlbGktMjAyNC0xMi0xMi0zbWViZ3ppai0yMDI2LTAyLTExLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/yRRK5e-gSYJU18BFqE9nqiYxp1WQw6UHpoevwO5v8og/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDIvMTEvYnZnLWZsZXhpdHktc3RyYXNzZW5iYWhuLWJ2Zy1zdmVuLWxhbWJlcnQtZXZwNXJlbGktMjAyNC0xMi0xMi0zbWViZ3ppai0yMDI2LTAyLTExLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/SwmMKzuMuP8BvJ892d-SofEnWFdkaWVMQBE5nuDcEDU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDIvMTEvYnZnLWZsZXhpdHktc3RyYXNzZW5iYWhuLWJ2Zy1zdmVuLWxhbWJlcnQtZXZwNXJlbGktMjAyNC0xMi0xMi0zbWViZ3ppai0yMDI2LTAyLTExLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Auf dem Prüfstand: Die Galeria-Filiale am Berliner Alexanderplatz" title="Auf dem Prüfstand: Die Galeria-Filiale am Berliner Alexanderplatz"/>
  <figcaption>Auf dem Prüfstand: Die Galeria-Filiale am Berliner Alexanderplatz <em>Bild: © BVG, Sven Lambert</em></figcaption>
</figure>
<p>33 Filialen der Warenhauskette Galeria werden auf ihre Rentabilität geprüft und könnten geschlossen werden. Das Unternehmen nannte nun die betroffenen Standorte. Galeria will mit den Vermietern über Mietkonditionen und Flächenanpassungen verhandeln. Sollten keine tragfähigen Lösungen erarbeitet werden, sei die Fortführung der jeweiligen Filiale gefährdet. Bei einigen Häusern laufen die Gespräche bereits, bei anderen sollen sie jetzt beginnen. </p>
<h2>Diese Standorte sind Teil der Liste:</h2>
<p>Baden-Württemberg: Freiburg (Europaplatz), Heilbronn, Mannheim, Offenburg, Singen</p>
<p>Bayern: Aschaffenburg, Bayreuth, Memmingen, München (Rotkreuzplatz), Würzburg</p>
<p>Berlin: Alexanderplatz, Hermannplatz, Kurfürstendamm, Spandau</p>
<p>Brandenburg: Potsdam</p>
<p>Hamburg: Eimsbüttel</p>
<p>Hessen: Bad Homburg, Limburg an der Lahn</p>
<p>Mecklenburg-Vorpommern: Wismar</p>
<p>Niedersachsen: Braunschweig, Oldenburg</p>
<p>Nordrhein-Westfalen: Euskirchen, Kleve, Köln (Breite Straße, Hohe Straße, Nippes), Mülheim (Rhein-Ruhr Zentrum), Münster (Salzstraße) </p>
<p>Rheinland-Pfalz: Bad Kreuznach, Koblenz, Mainz, Speyer</p>
<p>Sachsen-Anhalt: Magdeburg</p>
<p>Kriterien für die Auswahl waren laut Galeria unter anderem die Mietbelastung und Ertragskraft. „Wir werden jeden Standort einzeln und ergebnisoffen betrachten“, sagte Geschäftsführer Tilo Hellenbock. Wann Entscheidungen fallen, ließ eine Sprecherin von Galeria offen. </p>
<p>Alle Warenhäuser müssten nachhaltig profitabel wirtschaften, teilte das Unternehmen mit. Da alle Filialen diesbezüglich Optimierungspotenzial hätten, sollen auch an den übrigen 50 Standorten Gespräche mit Vermietern geführt werden. Parallel prüft Galeria auch den Umzug in geeignetere Immobilien und Neueröffnungen.</p>
<h2>Neuer Millionenkredit für Galeria</h2>
<p>Die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/wackelt-galeria-erneut/2026042066365">angeschlagene Warenhauskette</a> bekam kürzlich <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/millionenkredit-fur-galeria-schliessungen-geplant/2026062567383">eine neue Kreditfinanzierung von bis zu 160 Millionen Euro</a>. Die Kreditlinie wird von der US-Investmentgesellschaft Gordon Brothers bereitgestellt und ist an einen Sanierungsplan geknüpft, der weitere Schließungen vorsieht. Im Juni wurde bereits bekannt, dass rund 30 der 83 Filialen als gefährdet gelten. </p>
<p>Das neue Geld dient unter anderem dazu, einen Kredit des Minderheitsgesellschafters Bain Capital abzulösen und offene Mietzahlungen zu begleichen. Mehrere Vermieter beklagten in den vergangenen Monaten, dass Mieten nicht oder nur teilweise gezahlt wurden. Galeria verwies auf Liquiditätsschwankungen und räumte ein, die Vermieter um eine Stundung gebeten zu haben. </p>
<p>Der Konzern, der rund 12.000 Menschen beschäftigt, hatte Anfang 2024 <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/galeria-ist-wieder-insolvent/2024010954669">zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren Insolvenz angemeldet</a>. Grund dafür war unter anderem die finanzielle Schieflage des Mutterkonzerns Signa. Im Sommer 2024 wurden <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/neun-galeria-filialen-schliessen-wie-geplant/2024090257960">neun Standorte geschlossen</a>. Seitdem gehört Galeria <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/mehr-als-70-galeria-filialen-sollen-fortgefuhrt-werden/2024041056024">der US-Investmentgesellschaft NRDC und einer Beteiligungsfirma des Unternehmers Bernd Beetz</a>.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/6s9AOQMxRlZ4W7t9JjrR1NpVMW7K5IeRlpDwz3dMLVI/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDIvMTEvYnZnLWZsZXhpdHktc3RyYXNzZW5iYWhuLWJ2Zy1zdmVuLWxhbWJlcnQtZXZwNXJlbGktMjAyNC0xMi0xMi0zbWViZ3ppai0yMDI2LTAyLTExLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>China wettert gegen EU-Strafe für AliExpress</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/china-wettert-gegen-eu-strafe-fur-aliexpress/2026072267745</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/china-wettert-gegen-eu-strafe-fur-aliexpress/2026072267745</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 22 Jul 2026 07:27:50 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/kU7TuWZZk2pY4z1Ms-erLaaHdn03SiCEzd_I1_9uRwQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDYvMTYvYWxpZXhwcmVzczEtMS03c2luOWY4Yy0yMDIzLTA2LTE2LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/GmfDoVRiM1Uxwrzyplsls0-r54QO28VQR3gypw8qA7o/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDYvMTYvYWxpZXhwcmVzczEtMS03c2luOWY4Yy0yMDIzLTA2LTE2LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/kU7TuWZZk2pY4z1Ms-erLaaHdn03SiCEzd_I1_9uRwQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDYvMTYvYWxpZXhwcmVzczEtMS03c2luOWY4Yy0yMDIzLTA2LTE2LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Bild: AliExpress" title="Bild: AliExpress"/>
  <figcaption><em>Bild: AliExpress </em></figcaption>
</figure>
<p>China hat <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/eu-verhangt-rekordstrafe-gegen-aliexpress-wegen-falschungen/2026072067712">die Millionenstrafe der EU gegen den Online-Marktplatz AliExpress</a> scharf kritisiert. China äußere „starke Unzufriedenheit und ernste Besorgnis“, teilte das Handelsministerium in Peking mit. Man lehne es entschieden ab, dass die EU unter Berufung auf die Plattformregulierung digitale Barrieren errichte und chinesische E-Commerce-Unternehmen mit diskriminierenden Maßnahmen in ihrem normalen Geschäftsbetrieb in Europa einschränke und unter Druck setze. </p>
<p>China werde chinesische Unternehmen dabei unterstützen, ihre Rechte zu verteidigen. Zudem werde die chinesische Regierung wirksame Maßnahmen ergreifen, um deren Interessen zu schützen.</p>
<h2>EU verhängte 550 Millionen Euro Strafe </h2>
<p>Die EU hatte eine Millionenstrafe gegen den Online-MarktplatzAliExpress wegen des Verkaufs illegaler Produkte verhängt. Der chinesische Online-Riese muss 550 Millionen Euro zahlen, unter anderem weil gefälschte Kleidung, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika widerrechtlich wochenlang nicht von der Plattform genommen wurden, wie die Europäische Kommission mitteilte.</p>
<p>Nach Ansicht der EU-Kommission hat das Unternehmen nicht genug getan, um die Verbraucher:innen in der EU vor illegalen Produkten zu schützen. Die Händler, die von AliExpress eigentlich für den Verkauf illegaler Produkte auf der Online-Plattform bestraft werden sollten, kamen nach Ansicht der EU-Kommission zum Teil davon. Sie hätten ihr Geschäft oft weiterbetreiben können, hieß es.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/Q-t80RWosD6v10Rw3DNPlFXaNV98E_vvOV_EClCJKBg/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDYvMTYvYWxpZXhwcmVzczEtMS03c2luOWY4Yy0yMDIzLTA2LTE2LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Zehn Jahre nach dem Brexit: Wie europäische Marken ohne das Vereinigte Königreich auskommen</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/zehn-jahre-nach-dem-brexit-wie-europaische-marken-ohne-das-vereinigte-konigreich-auskommen/2026072267746</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/zehn-jahre-nach-dem-brexit-wie-europaische-marken-ohne-das-vereinigte-konigreich-auskommen/2026072267746</guid><author>news@fashionunited.com (Diane Vanderschelden)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 22 Jul 2026 07:21:08 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/WIsuaY3AokTmQPS-RpXT_PCnW2L1JSZbSjSPZ3tzwws/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDcvMTkvYnJleGl0LXNjYWxlZC10MXV5aXlyOS0yMDIyLTAxLTIwLThxa3Q1ZGk4LTIwMjItMTEtMDEtYTdoOWQyM20tMjAyMi0xMi0yMS1hazdvcWh4OS0yMDIzLTAyLTI4LXdtY3R2OHMzLTIwMjMtMDctMTkuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/VMZ1lUpIpmtU3Zj8eUQm0W1tXEOIl_G9yqu7NCL7biw/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDcvMTkvYnJleGl0LXNjYWxlZC10MXV5aXlyOS0yMDIyLTAxLTIwLThxa3Q1ZGk4LTIwMjItMTEtMDEtYTdoOWQyM20tMjAyMi0xMi0yMS1hazdvcWh4OS0yMDIzLTAyLTI4LXdtY3R2OHMzLTIwMjMtMDctMTkuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/WIsuaY3AokTmQPS-RpXT_PCnW2L1JSZbSjSPZ3tzwws/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMDcvMTkvYnJleGl0LXNjYWxlZC10MXV5aXlyOS0yMDIyLTAxLTIwLThxa3Q1ZGk4LTIwMjItMTEtMDEtYTdoOWQyM20tMjAyMi0xMi0yMS1hazdvcWh4OS0yMDIzLTAyLTI4LXdtY3R2OHMzLTIwMjMtMDctMTkuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Bild: Euratex" title="Bild: Euratex"/>
  <figcaption><em>Bild: Euratex</em></figcaption>
</figure>
<p>Lange war Großbritannien das wichtigste Tor zum europäischen Markt. Heute nimmt das Land jedoch eine weitaus unbedeutendere Position in den Geschäftsstrategien kontinentaler Marken ein. Die neuesten Daten von Joor zeigen eine tiefgreifende Neuordnung der Wholesale-Ströme in weniger als zehn Jahren. Europäische Marken haben andere Wachstumsmöglichkeiten gefunden, während sich britische Einzelhändler allmählich auf neue Lieferanten konzentrieren.</p>
<p>Über Jahrzehnte war London ein unverzichtbarer Knotenpunkt für den Modehandel in Europa. Das Vereinigte Königreich bot einen starken Binnenmarkt, ein internationales Schaufenster und einen privilegierten Zugang zum Kontinent. Zehn Jahre nach dem Brexit-Referendum von 2016 hat sich dieses Gleichgewicht grundlegend verschoben.</p>
<p>Der Brexit führte nicht zu dem vorhergesagten Zusammenbruch des Handels. Die Auswirkungen waren subtiler, aber möglicherweise nachhaltiger. Unternehmen passten sich an, Lieferketten wurden überarbeitet und Vertriebsnetze neu organisiert. Vor allem aber ist Großbritannien für europäische Marken allmählich kein vorrangiger Markt mehr.</p>
<p>Die exklusiven Daten der globalen Wholesale-Plattform Joor ermöglichen es heute, diese Transformation zu messen. Die Plattform erfasst Transaktionen von mehr als 14.000 Marken und 700.000 Einkäufern in 150 Ländern.</p>
<h2>Europäische Marken verkauften noch nie so viel ohne Großbritannien</h2>
<p>Zwischen 2017 und 2025 hat sich das gesamte Verkaufsvolumen europäischer Marken auf Joor mehr als verdreifacht. Gleichzeitig ist der Anteil der britischen Einzelhändler eingebrochen. Im Jahr 2017 machten britische Einkäufer fast zwölf Prozent des Umsatzes europäischer Marken aus. 2025 waren es weniger als vier Prozent. Mit anderen Worten: Europäische Marken verkaufen viel mehr als zuvor, aber deutlich weniger im Vereinigten Königreich.</p>
<p>Dieses Wachstum wird nun fast ausschließlich von Einzelhändlern in der Europäischen Union und dem Rest der Welt getragen. Der Brexit hat ihre Entwicklung also nicht gebremst, sondern ihre Diversifizierung beschleunigt.</p>
<p>Für viele französische, italienische, spanische oder skandinavische Marken ist Großbritannien zu einem Markt unter vielen geworden. Er hat für das Wachstum keine Priorität mehr.</p>
<h2>Europäische Händler ziehen ihre Investitionen zurück</h2>
<p>Der Bruch wird noch deutlicher, wenn man das Verhalten der europäischen Einkäufer beobachtet. Vor dem Brexit machten britische Marken 17 Prozent der Einkäufe europäischer Einzelhändler auf Joor aus. Acht Jahre später ist dieser Anteil auf unter sieben Prozent gesunken.</p>
<p>Gleichzeitig haben europäische Einzelhändler ihre Einkäufe bei Marken vom Kontinent stark erhöht. Ihr Anteil an den Sortimenten ist von 54 Prozent auf 69 Prozent gestiegen.</p>
<p>Die Logik dahinter ist sowohl wirtschaftlich als auch operativ. Seit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus dem Binnenmarkt sind die Verwaltungskosten gestiegen. Zollformalitäten, logistische Verzögerungen, die Verwaltung der Mehrwertsteuer und Vorschriften zum Warenursprung erschweren den Import.</p>
<p>Denn entgegen der landläufigen Meinung gilt die Zollfreiheit zwischen Großbritannien und der Europäischen Union nur dann uneingeschränkt, wenn die Produkte den Ursprungsregeln des Handelsabkommens entsprechen. Ein großer Teil der von britischen Marken verkauften Kleidung wird jedoch in Asien hergestellt. In diesen Fällen können weiterhin zusätzliche Kosten anfallen. Für europäische Einkäufer ist die Entscheidung für eine Marke aus Mailand, Paris oder Kopenhagen daher in vielen Fällen einfacher und wettbewerbsfähiger geworden.</p>
<h2>Britische Einzelhändler wenden sich von europäischen Marken ab</h2>
<p>Die Bewegung ist keineswegs einseitig. Auch britische Händler haben ihre Einkaufsstrategien grundlegend überarbeitet. Im Jahr 2020 machten europäische Marken noch 51 Prozent ihrer Einkäufe auf Joor aus. Im Jahr 2025 wird dieser Anteil nur noch 29 Prozent betragen.</p>
<p>Auch hier erklärt der Anstieg der Logistikkosten diese Entwicklung größtenteils. Britische Einzelhändler konzentrieren sich stärker auf lokale Marken, aber auch auf Lieferanten außerhalb Europas, wenn die Importbedingungen günstiger werden.</p>
<p>Diese Neuausrichtung spiegelt eine allmähliche Fragmentierung des europäischen Modemarktes wider, der nun weitaus stärker nach regionalen Logiken funktioniert als vor 2020.</p>
<h2>Britische Marken halten sich besser als erwartet</h2>
<p>Paradoxerweise scheinen die britischen Marken die widerstandsfähigsten Akteure in dieser neuen Konstellation zu sein. Ihre Präsenz im europäischen Markt bleibt relativ stabil. Europäische Einkäufer machen nach wie vor zwischen 28 und 32 Prozent ihres Umsatzes aus, ein Niveau, das mit dem vor dem Brexit vergleichbar ist.</p>
<p>Dafür gibt es mehrere Erklärungen. Einige britische Häuser profitieren von einer starken Loyalität ihrer europäischen Kund:innen, insbesondere im Premium- und Luxussegment. Zudem haben viele Marken ihre logistische Organisation schnell angepasst.</p>
<p>Um die neuen administrativen Hürden zu umgehen, haben sie Lager in den Niederlanden, Deutschland oder Polen eröffnet. Dadurch haben sie eine operative Präsenz innerhalb des Binnenmarktes wiederhergestellt. Diese Strategie ermöglicht es ihnen, die Lieferzeiten zu verkürzen, die Importkosten zu senken und ihre europäischen Partner zu beruhigen.</p>
<h2>Eine neue Landkarte des europäischen Wholesale</h2>
<p>Im Wesentlichen hat der Brexit nicht die abrupte Entkopplung bewirkt, die viele befürchtet hatten, sondern vielmehr eine Regionalisierungsbewegung beschleunigt. Eine Chance im Zeitalter der Deglobalisierung und der Neuausrichtung auf nahegelegene Märkte?</p>
<p>Europäische Marken haben ihre Positionen in ihrem Heimatmarkt gestärkt und gleichzeitig ihre Internationalisierung nach Nordamerika, in den Nahen Osten oder nach Asien fortgesetzt. Das Vereinigte Königreich hat sich seinerseits allmählich auf seinen Binnenmarkt zurückgezogen und setzt auf alternative Handelspartner.</p>
<p>Diese neue Geografie verändert die Strategien der Marken grundlegend. Die Wettbewerbsfähigkeit basiert nicht mehr nur auf der Attraktivität einer Kollektion. Sie hängt nun ebenso vom Standort der Lagerbestände, dem logistischen Fluss, den Ursprungsregeln, der Fähigkeit zur Verkürzung der Lieferzeiten und der Kontrolle der Zollkosten ab. Mit anderen Worten: Die Lieferkette ist zu einem vollwertigen Verkaufsargument geworden.</p>
<h2>Der Brexit als Katalysator für ein neues Mode-Europa</h2>
<p>Zehn Jahre nach dem Referendum ist die Bilanz weit von den einst befürchteten Katastrophenszenarien entfernt. Europäische Marken sind nicht zusammengebrochen, sie haben ihrem Wachstum lediglich eine andere Richtung gegeben. Das Vereinigte Königreich ist zwar nicht von der Bildfläche verschwunden, hat aber endgültig die zentrale Position verloren, die es vor 2016 innehatte.</p>
<p>Die Reorganisation unterstreicht die neue Realität in der Mode- und Textilindustrie. Angesichts der geopolitischen Fragmentierung, des Wiederauflebens von Handelsspannungen und der Herausforderung, Lieferketten zu verlagern, wird geografische Nähe wieder zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil.</p>
<p>In diesem Sinne ist der Brexit weniger eine wirtschaftliche Anomalie als vielmehr das erste Labor einer angepassten Globalisierung. Sie ist regionaler, selektiver und sich der unsichtbaren Kosten des internationalen Handels voll bewusst.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/_XlMAWP6bj7GDPHP0l2iN3HsJHdSzVON9tNt5-wC59A/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTkvYnJhbmNoZW9yZ2FuaXNhdGllcy1jb25jdXJyZW50aWVwb3NpdGllLXRleHRpZWxpbmR1c3RyaWUtZXVyb3BhLWV1cmF0ZXgtYmk2ejEzbGItMjAyMi0xMi0xNi1ncmJhejlzNC0yMDI2LTAxLTE5LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/1R3a2QByaozP8fXBr4e5q5UNYT_jElLKVVDFPEa0amI/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTkvYnJhbmNoZW9yZ2FuaXNhdGllcy1jb25jdXJyZW50aWVwb3NpdGllLXRleHRpZWxpbmR1c3RyaWUtZXVyb3BhLWV1cmF0ZXgtYmk2ejEzbGItMjAyMi0xMi0xNi1ncmJhejlzNC0yMDI2LTAxLTE5LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/_XlMAWP6bj7GDPHP0l2iN3HsJHdSzVON9tNt5-wC59A/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTkvYnJhbmNoZW9yZ2FuaXNhdGllcy1jb25jdXJyZW50aWVwb3NpdGllLXRleHRpZWxpbmR1c3RyaWUtZXVyb3BhLWV1cmF0ZXgtYmk2ejEzbGItMjAyMi0xMi0xNi1ncmJhejlzNC0yMDI2LTAxLTE5LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Bild: Pexels" title="Bild: Pexels"/>
  <figcaption><em>Bild: Pexels</em></figcaption>
</figure>
<p>In den Tarifverhandlungen für den Groß- und Außenhandel ist nach Angaben der Gewerkschaft Verdi in Bayern ein Pilotabschluss erzielt worden. Demnach steigen die Entgelte der rund 240.000 Beschäftigten im Freistaat ab dem 1. August um 2,9 Prozent. Zum 1. Mai soll es um weitere 2,1 Prozent nach oben gehen – bei einer Laufzeit von 24 Monaten.</p>
<p>Von der Arbeitgeberseite war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Die Erklärungsfrist, innerhalb derer beide Seiten das Ergebnis bestätigen müssen, läuft bis zum 4. August. </p>
<p>Verdi-Verhandlungsführer Thomas Gürlebeck erwartet von der Einigung nicht nur eine Signalwirkung für die deutschlandweiten Tarifgespräche im Groß- und Außenhandel, die insgesamt mehr als eine Million Beschäftigte betreffen, sondern auch für den Einzelhandel, wo derzeit ebenfalls Tarifgespräche laufen.</p>
<p>Bernd Ohlmann vom für den Einzelhandel zuständigen Handelsverband Bayern sagte: „Natürlich verfolgen wir das sehr genau, aber jede Branche hat eigenen Kostenstrukturen. Deshalb lassen sich die Ergebnisse aus dem Groß-und Außenhandel nicht eins zu eins auf den Einzelhandel in Bayern übertragen.“</p>
<h2>„Auf der Straße und in den Betrieben erkämpft“</h2>
<p>Während der Tarifverhandlungen gab es Warnstreiks. „Ohne den großen Mut und die Entschlossenheit der Streikenden wäre ein solch guter Tarifabschluss niemals möglich gewesen“, betonte Gürlebeck. Die Streikenden hätten wieder einmal bewiesen, „dass Tarifabschlüsse auf der Straße und in den Betrieben und nicht am Verhandlungstisch entschieden und erkämpft werden“. </p>
<p>Dass im Groß- und Außenhandel in Bayern der erste bundesweite Handels-Tarifabschluss gelungen sei, sei auch den Streikenden in anderen Bundesländern zu verdanken, sagte er: „Ohne diese kraftvolle und breite bundesweite Bewegung wäre unser heutiges Ergebnis nicht möglich gewesen.“</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/SJ8lZSbBOSDeNU9UHwiGJs-IxxK5-ERYHpm962g7ABo/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTkvYnJhbmNoZW9yZ2FuaXNhdGllcy1jb25jdXJyZW50aWVwb3NpdGllLXRleHRpZWxpbmR1c3RyaWUtZXVyb3BhLWV1cmF0ZXgtYmk2ejEzbGItMjAyMi0xMi0xNi1ncmJhejlzNC0yMDI2LTAxLTE5LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Never Fully Dressed mit neuem Anteilseigner </title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/never-fully-dressed-mit-neuem-anteilseigner/2026072167735</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/never-fully-dressed-mit-neuem-anteilseigner/2026072167735</guid><author>news@fashionunited.com (Danielle Wightman-Stone)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 21 Jul 2026 09:25:04 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/z3f_qU2_OD2gwo3ACxHJfOgy9CeRvaovhZ_DsgPPLhw/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMDcvaW1nLTMyNTQtYXF0OGJ2azAtMjAyNi0wNS0wNy04OWhyYWFweC0yMDI2LTA1LTA3LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/PMJpqtLO7wPBXeywZeLwNsaIe8Rh_JstLWh0IgFRpO8/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMDcvaW1nLTMyNTQtYXF0OGJ2azAtMjAyNi0wNS0wNy04OWhyYWFweC0yMDI2LTA1LTA3LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/z3f_qU2_OD2gwo3ACxHJfOgy9CeRvaovhZ_DsgPPLhw/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMDcvaW1nLTMyNTQtYXF0OGJ2azAtMjAyNi0wNS0wNy04OWhyYWFweC0yMDI2LTA1LTA3LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Never Fully Dressed in Amsterdam." title="Never Fully Dressed in Amsterdam."/>
  <figcaption>Never Fully Dressed in Amsterdam. <em>Bild: Never Fully Dressed </em></figcaption>
</figure>
<p>Die britische Marke Never Fully Dressed, die 2009 von Lucy Aylen gegründet wurde, hat einen Anteil am Unternehmen an die in London ansässige Private-Equity- und Risikokapitalgesellschaft Refined Capital Partners verkauft.</p>
<p>Never Fully Dressed teilte in einer Erklärung mit, dass die Investition von Refined Capital Partners in das Unternehmen ein „neues Kapitel“ für die Damenmodemarke darstellt. Sie bringt „langfristige Investitionen und strategische Unterstützung“, um das weitere Wachstum der Marke zu fördern.</p>
<p>Refined Capital Partners ist auf die Bereitstellung von Wachstumskapital für Verbraucher:innenmarken und Unternehmen im Bereich der Einzelhandelstechnologie spezialisiert. Im Mai investierte das Unternehmen 4,75 Millionen Britische Pfund in die britische Luxus-Damenmodemarke The Fold London, um deren Wachstum zu beschleunigen. Zudem erwarb es im Februar eine Minderheitsbeteiligung an der Mode- und Lifestyle-Marke Disturbia, um deren Expansion in den USA zu unterstützen. Das Unternehmen hält auch Anteile an Celtic &amp; Co, Frugi, Kettlewell Colours und dem auf recyceltes Kaschmir spezialisierten Unternehmen Turtle Doves.</p>
<p>Never Fully Dressed bestätigte zwar die Investition, doch die finanziellen Bedingungen und die genaue Höhe der Beteiligung wurden nicht bekannt gegeben. Es wurde lediglich mitgeteilt, dass der Schritt „in die Zukunft von Never Fully Dressed und unser fortwährendes Engagement, es für unsere Menschen und unseren Planeten besser zu machen“ investiert.</p>
<p>„Die Dinge, die uns am wichtigsten sind, ändern sich nicht“, so Never Fully Dressed in der Erklärung. „Wir sind immer noch die gleiche, von einer Frau gegründete Marke, werden vom selben Führungsteam geleitet und entwerfen jeden Druck im eigenen Haus mit der gleichen Leidenschaft, Kreativität und Liebe zum Detail. Wir werden weiterhin vielseitige Wohlfühl-Teile kreieren, die jede:n darin bestärken, sich von seiner besten Seite zu zeigen. Gleichzeitig pflegen wir die integrative und unterstützende Gemeinschaft, die schon immer im Mittelpunkt unseres Handelns stand.“</p>
<p>In Deutschland ist Never Fully Dressed unter anderem beim Berliner Onlinehändler Zalando sowie über den eigenen Onlineshop erhältlich.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/ff2lKrGbbeIe1XfH3Ptmq4kgiyaUCYJVpBiSZfgeqFA/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDUvMDcvaW1nLTMyNTQtYXF0OGJ2azAtMjAyNi0wNS0wNy04OWhyYWFweC0yMDI2LTA1LTA3LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Umfrage: Mehrheit der Verbraucher:innen vertraut Baumwolle</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/umfrage-mehrheit-der-verbraucher-innen-vertraut-baumwolle/2026072167732</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/umfrage-mehrheit-der-verbraucher-innen-vertraut-baumwolle/2026072167732</guid><author>news@fashionunited.com (Simone Preuss)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 21 Jul 2026 08:53:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/wiyomD9eHZI0j4gNgiVH8FhAz7kmdGBGxdR4tQEgToQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMjEvY290dG9uLWZpZWxkLXZpYS1jb3R0b24taW5jb3Jwb3JhdGVkLTN2bDVvYWN0LTIwMjYtMDctMjEuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/4hdbWdIAD7Z38BuTPzfOg15E5CLNpQ4koug2fnW7iAY/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMjEvY290dG9uLWZpZWxkLXZpYS1jb3R0b24taW5jb3Jwb3JhdGVkLTN2bDVvYWN0LTIwMjYtMDctMjEuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/wiyomD9eHZI0j4gNgiVH8FhAz7kmdGBGxdR4tQEgToQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMjEvY290dG9uLWZpZWxkLXZpYS1jb3R0b24taW5jb3Jwb3JhdGVkLTN2bDVvYWN0LTIwMjYtMDctMjEuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Cotton field." title="Cotton field."/>
  <figcaption>Baumwollfeld. <em>Bild: Cotton Incorporated</em></figcaption>
</figure>
<p>Eine Mehrheit (85 Prozent) der weltweiten Verbraucher:innen hält Baumwolle für umweltfreundlich. Das geht aus einer Umfrage der US-amerikanischen Non-Profit-Organisation Cotton Incorporated hervor. Dies ist der höchste Prozentsatz aller Naturfasern, dicht gefolgt von Wolle (81 Prozent), Seide (76 Prozent) und Hanf (69 Prozent).</p>
<p>Seit 2017 befragt das Forschungsunternehmen jährlich fast 29.000 Verbraucher:innen in China, Deutschland, Großbritannien, Indien, Italien, Mexiko und den USA. Die neuesten Daten zeigen, dass Chemiefasern wie Rayon/Viskose, Lycra/Spandex, Polyester und Nylon von nur 43 Prozent der Befragten als umweltfreundlich eingestuft werden.</p>
<h2>Bewusstsein für Mikroplastik steigt</h2>
<p>Das Bewusstsein für Mikroplastikmüll in den Ozeanen liegt stabil bei 45 Prozent. Dies ist ein Anstieg um 18 Prozentpunkte im Vergleich zu 27 Prozent im Jahr 2017. Die meisten Verbraucher:innen identifizieren synthetische Fasern wie Polyester (62 Prozent), Nylon (59 Prozent) und Lycra/Spandex (55 Prozent) korrekt als mikroplastikhaltig.</p>
<p>Nach Ländern aufgeschlüsselt ist das Bewusstsein in Indien mit 56 Prozent am höchsten, gefolgt von China (47 Prozent) und Deutschland (46 Prozent). Dahinter liegen Italien und Großbritannien (44 Prozent), die USA (41 Prozent) und Mexiko (39 Prozent).</p>
<p>„Die globale Bewegung ‘Plastic Free July’ bietet eine wichtige Gelegenheit, das wachsende Bewusstsein der Verbraucher:innen für die Umweltvorteile von Baumwolle hervorzuheben. Die große Mehrheit der Befragten hat Baumwolle korrekt als eine sichere Wahl für die Umwelt identifiziert. Gleichzeitig ist das Bewusstsein für die Mikroplastikverschmutzung in unseren Ozeanen seit 2017 deutlich gestiegen“, bestätigt Andrea Samber, Director of Brand Partnerships bei Cotton Incorporated, in einer Mitteilung.</p>
<h2>Verbraucher:innen sind bereit, nachhaltiger zu handeln</h2>
<p>Die Umfrage ergab auch, dass eine Mehrheit (84 Prozent) der Befragten motiviert ist, nachhaltige Maßnahmen zu ergreifen. Für 70 Prozent beeinflusst Nachhaltigkeit weiterhin ihre Kaufentscheidungen beim Kleidungskauf.</p>
<p>„Um festzustellen, ob ein Artikel nachhaltig ist, achten sie auf das Material, nachhaltige Praktiken wie Recycling und den Preis. Die meisten Verbraucher:innen (60 Prozent) geben an, dass sie wahrscheinlich mehr für nachhaltige Kleidung zahlen würden, insbesondere die Gen Z und die Millennials“, so die Umfrage.</p>
<h2>Recyclingprogramm sammelt acht Tonnen Baumwolle</h2>
<p>Das Recyclingprogramm Cotton Lives On wurde 2022 von Cotton Incorporated und dem Cotton Council International ins Leben gerufen. Es soll Textilabfälle reduzieren und alte Baumwollkleidung wiederverwenden. Derzeit wird die gesammelte Kleidung zu Matratzen für Menschen verarbeitet, die von Obdachlosigkeit bedroht sind.</p>
<p>Bisher hat das Programm in Großbritannien rund 8.000 Kilogramm Baumwolle gesammelt und über 100 isolierende Matten bereitgestellt. Jede Matte enthält das Äquivalent von 45 Baumwoll-T-Shirts.</p>
<p>Das Programm arbeitet mit britischen Modemarken und Einzelhändler:innen wie Anthropologie, Bianca Saunders, Charles Tyrwhitt, Hush, Margaret Howell, Whistles und anderen zusammen. „Ein verantwortungsvoller Umgang mit allen Textilabfällen ist nach wie vor unerlässlich. Mit dem Recyclingprogramm Cotton Lives On ermutigen wir Marken, alte Baumwollprodukte zu recyceln. So helfen wir, wertvolle Naturfasern vor der Mülldeponie zu bewahren“, betont Samber.</p>
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</ul>
</div>
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  <figcaption>MCM und die FC Bayern Frauen haben ihre neue Partnerschaft verkündet  <em>Bild: MCM</em></figcaption>
</figure>
<p>Zwei Münchener Aushängeschilder machen künftig gemeinsame Sache. Am Dienstag verkündete das Modeunternehmen MCM, dass es mit der Frauenfußball-Abteilung des FC Bayern eine vorerst auf zwei Jahre angelegte Partnerschaft geschlossen hat.</p>
<p>„Die Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Meister und der weltbekannten Luxusmarke für Lederwaren, Taschen und Accessoires bringt zwei Marken zusammen, die für Ambition, internationale Strahlkraft und eine enge Verbindung zu München stehen“, heißt es in einer Mitteilung.</p>
<p>Die Kollaboration soll demnach unter anderem in einer gemeinsamen Taschenkollektion resultieren, die im Herbst auf den Markt kommt. „Damit wird deutlich, dass die Kooperation nicht nur über klassische Sponsoringflächen erzählt werden soll, sondern auch über Produkte, die Schnittstellen von Sport, Fashion und Lifestyle greifbar machen“, erklärte MCM.</p>
<p>Dirk Schönberger, der Chief Brand Officer des Modehauses, erläuterte die Hintergründe der Vereinbarung. „Fußball ist seit jeher Teil der DNA von MCM. Er ist in die Kultur Münchens und in unser Selbstverständnis als Marke eingewoben“, erklärte er in einem Statement. „Die Partnerschaft mit den FC Bayern Frauen fühlte sich wie der nächste natürliche Schritt an: Zwei Institutionen mit denselben deutschen Wurzeln, demselben Streben nach Exzellenz und dem gemeinsamen Glauben an die Kraft der Bewegung.“</p>
<p>„Wir sind stolz darauf, diese außergewöhnlichen Athletinnen auf ihren Reisen zu begleiten und sie bei ihren Einsätzen zu unterstützen“, so Schönberger. „Wir freuen uns darauf, diese gemeinsame Geschichte zum Leben zu erwecken“</p>
<p>Auch Bianca Rech, die Direktorin der FC Bayern Frauen, begrüßte die Zusammenarbeit. „Wir freuen uns sehr, mit dieser Partnerschaft die Plattformen unserer Frauenmannschaft gezielt weiter auszubauen. Das unterstreicht die wachsende wirtschaftliche und kommunikative Relevanz des Frauenfußballs“, betonte sie. „Der Fit ergibt sich dabei nicht nur aus der gemeinsamen Herkunft aus München, sondern weil die Zusammenarbeit einen laubwürdigen Raum schafft, um Sport und Fashion zu verbinden und Frauenfußball noch sichtbarer zu machen.“</p>
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  <figcaption>Ein Store von Boss in Tokio <em>Bild: Hugo Boss AG</em></figcaption>
</figure>
<p>Im <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/frasers-group-bleibt-bei-ubernahmeangebot-fur-hugo-boss-stur/2026062567376">Übernahmeringen mit Hugo Boss</a> hat der Großaktionär Frasers Group seinen Anteil an dem Modekonzern weiter aufgestockt. Frasers habe seine Beteiligung an dem MDax-Unternehmen um weitere rund 3,69 Prozent auf nun knapp 30,3 Prozent erhöht, teilten die Briten am Dienstag mit.</p>
<p>Frasers versucht seit Mitte Juni, im Zuge eines <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/frasers-kundigt-ubernahmeangebot-fur-hugo-boss-in-hohe-von-2-milliarden-euro-an/2026061067143">freiwilligen öffentlichen Angebots</a> das Ruder bei den Schwaben zu übernehmen. Die Offerte an die Hugo Boss-Aktionäre läuft noch bis zum 27. Juli.</p>
<p>Hugo Boss hält das Übernahmeangebot jedoch für nicht ausreichend. „Der Angebotspreis von 38,00 Euro pro Aktie spiegelt den eigenständigen Wert und das zukünftige Wertschöpfungspotenzial von Hugo Boss nicht angemessen wider“, <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/hugo-boss-empfiehlt-ubernahmeangebot-der-fraser-group-nicht-anzunehmen/2026070967570">teilte das Unternehmen Anfang Juli mit</a>.</p>
<p>Frasers ist ein Einzelhandelskonglomerat, hinter dem der Unternehmer Mike Ashley steckt.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/EFWcN-sMm8wVE2SFFXmfci6fc-uRLSUfzVMZAJ1JqgE/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTEvMDIvaHVnby1ib3NzLWp2OTJrcnluLTIwMjItMTAtMjEtZ3hzb2o1OHMtMjAyMy0wNS0wNC1lZXZyZGZoei0yMDIzLTA1LTA0LTAzNmNheGlhLTIwMjMtMDgtMjgtczQyaWc3ZWQtMjAyMy0xMS0wMi5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Swatch Group: Nettogewinn sinkt im ersten Halbjahr um 5,8 Prozent</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/swatch-group-nettogewinn-sinkt-im-ersten-halbjahr-um-5-8-prozent/2026072167724</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/swatch-group-nettogewinn-sinkt-im-ersten-halbjahr-um-5-8-prozent/2026072167724</guid><author>news@fashionunited.com (AFP)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 21 Jul 2026 07:05:14 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/VbZ3Xy1oAqp5s6fXz7E1PTlsr6bB1AleGnrD7NUNciU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMjQvdW5uYW1lZC01OC1paXYzcXFlYS0yMDI1LTAzLTI0LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/PFR98qN1fwpPZ2jPEue9nnPbUxvx6ouTbIN9QT-jlSo/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMjQvdW5uYW1lZC01OC1paXYzcXFlYS0yMDI1LTAzLTI0LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/VbZ3Xy1oAqp5s6fXz7E1PTlsr6bB1AleGnrD7NUNciU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMjQvdW5uYW1lZC01OC1paXYzcXFlYS0yMDI1LTAzLTI0LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Bild: Swatch" title="Bild: Swatch"/>
  <figcaption><em>Bild: Swatch</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Schweizer Uhrenhersteller Swatch Group hat am Dienstag verkündet, dass der Nettogewinn im ersten Halbjahr um 5,8 Prozent auf 16 Millionen Schweizer Franken (17 Millionen Euro) zurückging. Das Unternehmen erklärte jedoch, dass der jüngste Umsatzanstieg „eine deutliche Verbesserung der Rentabilität im zweiten Halbjahr“ ermöglichen werde.</p>
<p>Im Zeitraum von Januar bis Juni stieg der Umsatz um zwei Prozent auf 3,1 Milliarden Franken. Währungsbereinigt stieg er um 8,5 Prozent, erklärte der Konzern in einer Mitteilung.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/nrmt2tc4NxlQL-W_2HOEisw-_q7Y_V1YOsvdQSsvOg0/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMjQvdW5uYW1lZC01OC1paXYzcXFlYS0yMDI1LTAzLTI0LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Bafin rügt Zalando wegen fehlender Angaben zur Übernahme von About You</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/bafin-rugt-zalando-wegen-fehlender-angaben-zur-ubernahme-von-about-you/2026072167723</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/bafin-rugt-zalando-wegen-fehlender-angaben-zur-ubernahme-von-about-you/2026072167723</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 21 Jul 2026 06:20:59 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/mQ0Sj7Nz70A8pWLJ104LHDsE395-ZZJNZ2ndU4YG-GA/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDEvMDIvYmhxLXgtYTdhMTUxNS1mLWMtemFsYW5kby1zZS1raXJzdGVuLWJ1Y2hlci03cWVhdmJ4MC0yMDI1LTAxLTAyLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/x4DYm_rhHZ_erxGOtOKdzUEW25aQ_BQo65AumJjOd4g/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDEvMDIvYmhxLXgtYTdhMTUxNS1mLWMtemFsYW5kby1zZS1raXJzdGVuLWJ1Y2hlci03cWVhdmJ4MC0yMDI1LTAxLTAyLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/mQ0Sj7Nz70A8pWLJ104LHDsE395-ZZJNZ2ndU4YG-GA/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDEvMDIvYmhxLXgtYTdhMTUxNS1mLWMtemFsYW5kby1zZS1raXJzdGVuLWJ1Y2hlci03cWVhdmJ4MC0yMDI1LTAxLTAyLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Die Zalando-Zentrale in Berlin" title="Die Zalando-Zentrale in Berlin"/>
  <figcaption>Die Zalando-Zentrale in Berlin <em>Bild: Kirsten Bucher / Zalando</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Finanzaufsichtsbehörde Bafin hat bei Zalando Fehler im Geschäftsbericht 2025 gefunden. Zalando habe Anteile der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/unschlagbares-team-zalando-vollzieht-ubernahme-von-about-you/2025071462486">übernommenen About You Holding</a> von einem nahestehenden Unternehmen für knapp 252 Millionen Euro erworben, das durch ein Aufsichtsratsmitglied von Zalando beherrscht werde, teilte die Behörde am Dienstag mit. Die dazu erforderlichen Angaben hätten jedoch im Anhang des Konzernabschlusses gefehlt, so die Bafin.</p>
<p>Zalando bestätigte, dass die Angaben fehlten. Hierbei handele es sich um einen rein formalen und materiell unwesentlichen Aspekt des Konzernanhangs, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme des Konzerns.</p>
<p>Alle relevanten Informationen bezüglich des Erwerbs der About-You-Anteile seien im Rahmen des öffentlichen Übernahmeangebots vollständig öffentlich zugänglich gewesen. Die Feststellung habe keine Auswirkungen auf die finanziellen Kennzahlen, die Vermögenslage oder das Geschäft von Zalando. Ein Bußgeld sei von der Bafin nicht verhängt worden, so der Konzern.</p>
<p>Die Bafin hatte bei Zalando am 26. Juni eine <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/finanzaufsichtsbehorde-bafin-pruft-zalando-abschluss-wegen-moglicher-verstosse/2026062667384">Prüfung des Konzernabschlusses und des zugehörigen Lageberichts</a> eingeleitet. Diese ist nun abgeschlossen. Der Kurs der im Dax notierten Zalando-Aktien war am Tag der Bekanntgabe der Untersuchung zeitweise zweistellig gefallen, erholte sich aber schnell wieder von dem Rückschlag. Inzwischen liegt der Kurs wieder über dem Niveau, das die Aktie vor der angekündigten Prüfung der Finanzaufsichtsbehörde innehatte.</p>
<p>Am Dienstag legte der Kurs vorbörslich auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss leicht auf 28,50 Euro zu. Seit dem Jahrestief von weniger als 19 Euro ging es mit dem Kurs um mehr als die Hälfte nach oben. Trotz der Erholung in den vergangenen Wochen ist die Zalando-Aktie meilenweit von einstigen Höhen entfernt. Vor fünf Jahren hatte das Papier noch mehr als 100 Euro gekostet.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/qE606C8bmrwH6mU9R6RhU52Q3O-Xc9QFJ4WjvaeS87g/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDEvMDIvYmhxLXgtYTdhMTUxNS1mLWMtemFsYW5kby1zZS1raXJzdGVuLWJ1Y2hlci03cWVhdmJ4MC0yMDI1LTAxLTAyLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Zalando baut wohl weitere Stellen in Berlin ab</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/zalando-baut-wohl-weitere-stellen-in-berlin-ab/2026072067721</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/zalando-baut-wohl-weitere-stellen-in-berlin-ab/2026072067721</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 20 Jul 2026 14:59:49 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>Die Zentrale von Zalando in Berlin  <em>Bild: Zalando</em></figcaption>
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<p>Die Modeplattform Zalando baut an ihrem Sitz in Berlin offenbar weitere Stellen ab. „Wie wir bereits seit einiger Zeit transparent kommunizieren, arbeiten wir daran, durch agilere und zielgerichtete Strukturen schneller auf Marktveränderungen reagieren zu können und die sich uns bietenden enormen Chancen für weiteres Wachstum zu nutzen“, teilte das Unternehmen auf Anfrage mit.</p>
<p>Diese Maßnahmen umfassen Zalando zufolge auch einvernehmliche Aufhebungsverträge. Diese basierten auf dem Prinzip der doppelten Freiwilligkeit, betonte Zalando. Das bedeutet, dass ein Aufhebungsvertrag nur zustande kommt, wenn beide Parteien – Arbeitgeber und Arbeitnehmer:in – freiwillig zustimmen. </p>
<p>Zuvor hatte das „Handelsblatt“ berichtet. Dem Bericht zufolge beziehen sich diese Aufhebungsverträge auf den Standort Berlin und betreffen rund 200 Stellen. Die Zeitung beruft sich auf interne Dokumente und entsprechende Ankündigungen im Intranet. Zalando bestätigte auf Anfrage weder die Zahl noch den Standort. </p>
<h2>Neuer Standort in Rumänien geplant</h2>
<p>Das Unternehmen verwies darauf, dass unabhängig von diesen Vorgängen derzeit ein neuer Standort in der rumänischen Hauptstadt Bukarest aufgebaut werde. </p>
<p>Das dortige Büro soll demnach Ende dieses Jahres eröffnet werden. Bis zum ersten Quartal des Folgejahres sei dort der Aufbau von 60 Stellen geplant, teilte Zalando weiter mit. „Längerfristig planen wir,
bestimmte Positionen und Prozesse nach Bukarest zu verlagern und dort weitere Arbeitsplätze zu schaffen.“</p>
<p>Bereits im vergangenen Jahr hatte Zalando in Berlin rund 450 Arbeitsplätze gestrichen – infolge einer Umstrukturierung des Kundendienstes. In diesem Zuge sollten im Sommer des vergangenen Jahres 200 Mitarbeiter:innen wieder für die umgestaltete Einheit eingestellt werden. </p>
<p>Zudem schließt das Unternehmen bis Ende September <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/sozialplan-fur-zalando-in-erfurt-abgeschlossen/2026070967583">seinen Standort in Erfurt mit noch rund 2.100 Beschäftigten</a>. Trotz Protesten von Betriebsrat, Gewerkschaften, Belegschaft und Kritik unter anderem der Thüringer Landesregierung hält der Internet-Modehändler an seiner im Januar verkündeten Entscheidung fest. Grund ist die Neuausrichtung des konzerneigenen europaweiten Logistiknetzes nach der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/unschlagbares-team-zalando-vollzieht-ubernahme-von-about-you/2025071462486">Übernahme von About You</a>.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/0g8PTY18EGfjrpOWMvH0FACxAJSMK3ETfJ7s-6ytAWI/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMDcvemFsYW5kby1iZXJsaW4taHEtaW5zaWRlLWhvcml6b250YWwtbm8tcGVvcGxlLXE5anI1eDA1LTIwMjItMDgtMTItM3Zoc3BmMmEtMjAyMi0xMS0wMi1sZG51bWdkNy0yMDIyLTExLTAzLThmZ2RiNWluLTIwMjMtMTEtMDItZm1kNzdtOXMtMjAyNC0wMi0wNy5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Neuer Premierminister in Großbritannien: Lässt sich die Brücke zur EU wieder aufbauen?</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/neuer-premierminister-in-grossbritannien-lasst-sich-die-brucke-zur-eu-wieder-aufbauen/2026072067720</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/neuer-premierminister-in-grossbritannien-lasst-sich-die-brucke-zur-eu-wieder-aufbauen/2026072067720</guid><author>news@fashionunited.com (Renan Botelho de Carvalho)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 20 Jul 2026 14:29:43 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/leoQSiHsHkMtHjlhtX91jLyyVrTTF9OnbJHp14Do80k/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMjAvYWZwLTIwMjYwNzE3LWMyZzIzanEtdjEtaGlnaHJlcy1icml0YWlucG9saXRpY3NsYWJvdXItZjJzYXg4eXYtMjAyNi0wNy0yMC5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/6Vblztc0b4NMxMigo-ei2FS85vCf8t2Crs2e4QY81jA/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMjAvYWZwLTIwMjYwNzE3LWMyZzIzanEtdjEtaGlnaHJlcy1icml0YWlucG9saXRpY3NsYWJvdXItZjJzYXg4eXYtMjAyNi0wNy0yMC5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/leoQSiHsHkMtHjlhtX91jLyyVrTTF9OnbJHp14Do80k/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMjAvYWZwLTIwMjYwNzE3LWMyZzIzanEtdjEtaGlnaHJlcy1icml0YWlucG9saXRpY3NsYWJvdXItZjJzYXg4eXYtMjAyNi0wNy0yMC5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Andy Burnham waves as he leaves Labour’s &#39;Special Conference&#39; where he was confirmed as the Labour Party&#39;s new leader and the country&#39;s next prime minister, in central London" title="Andy Burnham waves as he leaves Labour’s &#39;Special Conference&#39; where he was confirmed as the Labour Party&#39;s new leader and the country&#39;s next prime minister, in central London"/>
  <figcaption>Andy Burnham winkt, als er die ‘Sonderkonferenz’ der Labour Party verlässt, auf der er als neuer Vorsitzender der Labour Party und nächster Premierminister des Landes bestätigt wurde, im Zentrum von London <em>Credits: Toby Shepheard / AFP</em></figcaption>
</figure>
<p>Andy Burnham zog am Montag als siebter britischer Premierminister innerhalb eines Jahrzehnts in die Downing Street ein. Am selben Morgen erhielt die Modebranche eine deutliche Abrechnung über die Kosten dieser zehn Jahre.</p>
<p>Exklusive Großhandelsdaten, die von der Großhandelsplattform Joor veröffentlicht wurden, zeigten, wie grundlegend das Brexit-Referendum den Handel zwischen britischen und EU-Modeunternehmen verändert hat. EU-Einzelhändler:innen haben den Anteil britischer Marken an ihren Gesamteinkäufen von 17 Prozent im Jahr 2017 auf unter sieben Prozent im Jahr 2025 reduziert. Diese Lücke wurde durch innereuropäische Beschaffung gefüllt: Der Anteil ihrer Investitionen in EU-Marken stieg im selben Zeitraum von 54 Prozent auf 69 Prozent. Der Rückzug erfolgte auf beiden Seiten. Nach dem formellen Austritt Großbritanniens aus der EU-Zollunion Ende 2020 reduzierten britische Einzelhändler:innen den Anteil ihrer Einkäufe von EU-Marken von 51 Prozent auf 29 Prozent bis 2025.</p>
<p>Britische Marken auf der Plattform steigerten ihre Umsätze zwischen 2017 und 2025 um 48 Prozent, während Marken außerhalb Großbritanniens um 129 Prozent wuchsen. EU-Marken haben ihren Bruttowarenwert in dieser Zeit mehr als verdreifacht. Dennoch brach der Anteil Großbritanniens an ihrem Transaktionsvolumen von zwölf Prozent auf unter vier Prozent ein. Abgeschnitten von ihren Nachbarn hat sich die britische Modebranche nach innen gekehrt. Der Anteil der inländischen Einzelhändler:innen an den Verkäufen britischer Marken stieg von 18 Prozent im Jahr 2021 auf 23 Prozent im Jahr 2025.</p>
<p>Die Frage ist nun, ob der neue Premierminister beabsichtigt, diese Brücke wieder aufzubauen. Die ersten Signale sind gemischt.</p>
<p>Burnham hat erklärt, dass er einen Wiederbeitritt Großbritanniens zur EU noch zu seinen Lebzeiten begrüßen würde. Er möchte jedoch das Referendum von 2016 nicht wiederholen. Stattdessen verspricht er eine engere Beziehung zu den europäischen Ländern und die Konsolidierung der Fortschritte bei den bestehenden Verhandlungen. Ein für Mittwoch geplanter Gipfel zwischen Großbritannien und der EU wurde verschoben.</p>
<h2>Märkte halten den Atem an</h2>
<p>Die Finanzmärkte halten sich ihrerseits mit einem Urteil zurück. Das Britische Pfund hält sich nahe einem 13-Monats-Hoch gegenüber dem Euro und bei knapp 1,35 US-Dollar. Der FTSE 100 notiert unverändert über 10.500 Punkten. Nigel Green, Chief Executive Officer (CEO) des Beratungsunternehmens deVere Group, führt diese Ruhe auf die Erleichterung über die Ernennung von Shabana Mahmood zurück. Sie gilt als fiskalpolitisch vorsichtige Wahl und nicht als Zeichen des Vertrauens in Burnhams Programm.</p>
<p>„Sie sind ein Beweis dafür, dass die Märkte auf Details warten. Burnham erbt eine Haushaltslage, in der Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer und Sozialversicherungsbeiträge durch Wahlversprechen geschützt sind. Dadurch bleiben Vermögen, Kapitalerträge und abfließende Vermögenswerte die einzigen verbleibenden Hebel. Jeder, der annimmt, dass der ruhige Handel heute bedeutet, die Gefahr sei vorüber, schätzt die Lage falsch ein“, so Green in einer Erklärung.</p>
<h2>Heimatmarkt</h2>
<p>Der Handelsverband British Retail Consortium (BRC) , der den Großteil des britischen Einzelhandels vertritt, begrüßte Burnhams Amtsantritt mit einem Manifest mit dem Titel ‘Buy into Retail’. Darin wird der neue Premierminister aufgefordert, die Unternehmenssteuern zu reformieren, die Kosten für die Beschäftigung junger Menschen zu senken und die Stromkosten zu reduzieren. Das BRC warnt, dass ein Anstieg der Beschäftigungs- und Sozialversicherungskosten um 6,5 Milliarden Britische Pfund in den letzten zwei Jahren bereits Arbeitsplätze und Investitionen in einem Sektor belastet, der 2,8 Millionen Menschen beschäftigt. „Kumulative Kosten und fragmentierte politische Entscheidungen halten die Branche zurück“, sagte die BRC-Geschäftsführerin Helen Dickinson in der Erklärung.</p>
<p>Auch das britische Luxusmodehaus Burberry richtete einen Appell an Burnham. CEO Joshua Schulman forderte ihn auf, das steuerfreie Einkaufen für Tourist:innen wieder einzuführen, das Anfang 2021 abgeschafft wurde. „Wir wissen, dass der neue Premierminister einen vollen Terminkalender hat. Dennoch hoffen wir, dass die Wiederherstellung Londons als wichtigste Einkaufsmetropole diesseits des Atlantiks ganz oben auf seiner Liste steht“, sagte Schulman am Samstag laut der Nachrichtenagentur Reuters.</p>
<p>Die Daten eines Jahrzehnts zeigen, was die Vernachlässigung der europäischen Beziehungen kostet. Wie das nächste Jahrzehnt aussehen wird, hängt nun davon ab, wie der neue Premierminister die auf seinem Schreibtisch liegenden Forderungen priorisiert. In seiner ersten Rede als Premierminister am Montag sagte Burnham, dies sei „ein Moment des Nachdenkens und der neuen Entschlossenheit“. Er fügte hinzu, dass er sich auf die Wiedererlangung der Stabilität konzentrieren und einen Zehnjahresplan für Großbritannien vorstellen werde.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/anDdCkEJGSudrk9QFD38VQCACKlBBTXbhQ-xiwEfmQI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMTAvMjQvdW5uYW1lZC16MXFoanY0bS0yMDI0LTEwLTI0LnBuZw" srcset="https://r.fashionunited.com/32CLjy0OhoWSn6PL5-yuCQ5wpISPDzVe_5nBAybbtKM/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMTAvMjQvdW5uYW1lZC16MXFoanY0bS0yMDI0LTEwLTI0LnBuZw 720w, https://r.fashionunited.com/anDdCkEJGSudrk9QFD38VQCACKlBBTXbhQ-xiwEfmQI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMTAvMjQvdW5uYW1lZC16MXFoanY0bS0yMDI0LTEwLTI0LnBuZw 1080w" sizes="100vw" alt="Boohoo reveals new logo as part of brand identity refresh." title="Boohoo reveals new logo as part of brand identity refresh."/>
  <figcaption>Das neue Logo von Boohoo <em>Bild: Boohoo. </em></figcaption>
</figure>
<p>Die Klage von Aktionär:innen gegen den britischen Fast-Fashion-Anbieter Boohoo zieht weitere Kreise. Laut einem Bericht der Zeitung The Telegraph haben sich elf weitere institutionelle Investoren der Klage vor dem High Court angeschlossen. Dadurch kommen neue Forderungen in Höhe von rund zehn Millionen Britischen Pfund hinzu, womit die geforderte Gesamtsumme auf 245 Millionen Britische Pfund (289 Millionen Euro) steigt.</p>
<p>Zu den neuen Klägern gehören die Bank of Korea und der Stichting Shell Pensioenfonds. Letzterer ist der niederländische Pensionsfonds für Shell-Mitarbeiter:innen mit einem Volumen von mehreren Milliarden Euro. Auch öffentliche Pensionsfonds aus den USA wie der Illinois Municipal Retirement Fund und das Public Employees&#39; Retirement System of Mississippi sind dabei.</p>
<p>Die Klage wurde ursprünglich im Mai 2024 vom California State Teachers&#39; Retirement System eingereicht. Dieser verwaltet ein Vermögen von mehr als 417 Milliarden US-Dollar. Die Klage geht auf den Kurseinbruch von Boohoo im Jahr 2020 zurück.</p>
<p>Die Aktie fiel seinerzeit um 42 Prozent. Zuvor hatten Medienberichte aufgedeckt, dass Arbeiter:innen in den Fabriken in Leicester, die den Einzelhändler belieferten, nur 3,50 Britische Pfund pro Stunde erhielten. Dies lag unter dem gesetzlichen Mindestlohn. Zudem arbeiteten sie unter beengten Verhältnissen. Einige Betriebe sollen während der Covid-19-Lockdowns heimlich geöffnet geblieben sein. Der Skandal vernichtete mehr als eine Milliarde Britische Pfund des Marktwerts von Boohoo.</p>
<h2>Boohoo bestreitet Vorwürfe</h2>
<p>Die Investoren werfen dem Mitbegründer Mahmud Kamani vor, von den Zuständen in den Fabriken in Leicester gewusst zu haben, bevor diese öffentlich wurden. Zudem habe das Unternehmen die Risiken nicht ordnungsgemäß offengelegt. In den beim High Court eingereichten Unterlagen erklärte die Londoner Anwaltskanzlei Fox Williams, die die Investoren vertritt, dass sich die Kläger auf „irreführende/unwahre Aussagen oder Unterlassungen“ des Unternehmens verlassen hätten.</p>
<p>Diese Haltung steht im Widerspruch zu der unabhängigen Untersuchung der Lieferkette von Boohoo. Diese wurde von der Anwältin Alison Levitt KC geleitet. Die Untersuchung kam zu dem Schluss, dass die inakzeptablen Bedingungen in der Lieferkette „endemisch“ waren. Boohoo habe sie jedoch nicht absichtlich zugelassen oder vorsätzlich davon profitiert.</p>
<p>Ein Sprecher des Unternehmens, das sich 2025 in Debenhams Group umbenannte, vier Jahre nach der [Übernahme der insolventen Kaufhauskette]8https://fashionunited.de/nachrichten/business/boohoo-uebernimmt-markenrechte-und-onlinegeschaeft-von-debenhams/2021012538962), erklärte gegenüber FashionUnited: „Das Unternehmen bestreitet die Vorwürfe entschieden und wird sich energisch gegen jede Klage verteidigen.“</p>
<p>Insgesamt verklagen nun 58 Investoren den Einzelhändler. Darunter sind fünf private Anleger:innen, die sich kürzlich angeschlossen haben. 20 Investoren haben sich seit Beginn der Klage vor zwei Jahren zurückgezogen. Der Fall ist eine der aufsehenerregendsten ESG-bezogenen Wertpapierklagen vor englischen Gerichten. Er wird vor dem Commercial Court gemäß Abschnitt 90A des Financial Services and Markets Act verhandelt.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/_vaVt5e9xnVG_tfN19iXbyUm2AMIeEyWJ9wKstvRDq0/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMTAvMjQvdW5uYW1lZC16MXFoanY0bS0yMDI0LTEwLTI0LnBuZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Studie: WhatsApp wird zum beliebtesten Verkaufsassistenten des Einzelhandels </title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/studie-whatsapp-wird-zum-beliebtesten-verkaufsassistenten-des-einzelhandels/2026072067716</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/studie-whatsapp-wird-zum-beliebtesten-verkaufsassistenten-des-einzelhandels/2026072067716</guid><author>news@fashionunited.com (Renan Botelho de Carvalho)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 20 Jul 2026 13:05:35 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/P1nb_YCjPXypn5kk9wohaBHmSAP6WLhNBKIwG5v26ys/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTcvaW5nbWFyLXI3ZHh3dzdmeWg4LXVuc3BsYXNoLXMydXliYnhuLTIwMjYtMDctMTcuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/1rkRuCfKqW5fkrMewJDp6MZOjhxY5h-VXt9iI_33OtQ/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTcvaW5nbWFyLXI3ZHh3dzdmeWg4LXVuc3BsYXNoLXMydXliYnhuLTIwMjYtMDctMTcuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/P1nb_YCjPXypn5kk9wohaBHmSAP6WLhNBKIwG5v26ys/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTcvaW5nbWFyLXI3ZHh3dzdmeWg4LXVuc3BsYXNoLXMydXliYnhuLTIwMjYtMDctMTcuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Social media apps." title="Social media apps."/>
  <figcaption>Social-Media-Apps. <em>Quelle: Unsplash. </em></figcaption>
</figure>
<p>Eine neue Studie der Cloud-Kommunikationsplattform Infobip und des Beratungsunternehmens Retail Economics zeigt, dass das „Broadcast“-Modell der Kundschaftsbindung durch eine dialogorientierte, von Künstlicher Intelligenz (KI) gesteuerte Beziehungsebene ersetzt wird. WhatsApp entwickelt sich dabei zum führenden Kanal.</p>
<p>Die Messaging-Plattform erreicht laut dem Bericht Öffnungsraten von 85 bis 95 Prozent. Damit stellt sie die Öffnungsrate von 32,7 Prozent für E-Mails im E-Commerce in den Schatten. Im Gegensatz zu traditionellen Push-Kanälen, bei denen das Volumen die Reichweite bestimmt, wird das Engagement bei WhatsApp durch Relevanz gefördert. Das Format ermöglicht es Marken, Kund:innen von der Überlegung bis zum Kauf in einem einzigen Thread zu begleiten, der den Kontext über die Zeit beibehält.</p>
<p>Die Ergebnisse kommen zu einer Zeit, in der die Kanalpräferenzen der Verbraucher:innen entlang der Generationengrenzen auseinanderdriften. „Ein ‚One-Size-Fits-All‘-Ansatz in der Kommunikation funktioniert nicht mehr“, so Richard Lim, Chief Executive Officer (CEO) von Retail Economics, in einer Erklärung.</p>
<p>Während Babyboomer doppelt so häufig E-Mails bevorzugen, hat sich die Gen Z auf verschiedene Kanäle verteilt. 24 Prozent bevorzugen inzwischen WhatsApp und SMS für Lieferungen und Retouren. WhatsApp, so Lim, sei der seltene Ausreißer, der ein konstantes Engagement in jeder Altersgruppe zeige und zu „einer einzigartigen Brücke in einer sich diversifizierenden digitalen Landschaft“ werde.</p>
<p>Die herkömmliche Wirtschaftlichkeit der Kundschaftsbetreuung in großem Umfang ist möglicherweise nicht mehr tragbar. „Wir bauen keine Callcenter mehr; wir bauen Entscheidungsbäume mit einer Ausstiegsmöglichkeit“, sagte Kim Johal, Retail-Spezialistin bei Infobip, und verwies darauf, dass KI Routineanfragen wie die Auftragsverfolgung bearbeitet. Das Ergebnis, so Johal, sei ein 24/7-Verkaufsassistenz-Erlebnis, das seinen Return on Investment in nur 60 Tagen beweisen könne.</p>
<p>Im Bericht zitierte Branchenumfragen deuten darauf hin, dass 88 Prozent der Einzelhändler:innen begonnen haben, konversationelle KI zu erforschen. Jedoch berichtet keiner von einer vollständigen Integration über die gesamte Customer Journey hinweg. Da die Öffnungsraten von E-Mails sinken und die Aufmerksamkeit der Verbraucher:innen zersplittert, argumentieren die Forschenden, dass die Kosten des Stillstands die Kosten der Transformation inzwischen übersteigen. Die Gewinner, so schließt der Bericht, werden die Einzelhändler:innen sein, die aufhören, Messaging als einen Broadcast-Button zu behandeln und anfangen, es als eine Beziehung zu betrachten.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/PBtcnskjNnrNjmBTHSGz1j_GehAzmmIZX2OfiWW6x0E/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTcvaW5nbWFyLXI3ZHh3dzdmeWg4LXVuc3BsYXNoLXMydXliYnhuLTIwMjYtMDctMTcuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title> Strategische Initiative „Iconic Value“: Primark strafft sein Sortiment</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/strategische-initiative-iconic-value-primark-strafft-sein-sortiment/2026072067714</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/strategische-initiative-iconic-value-primark-strafft-sein-sortiment/2026072067714</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 20 Jul 2026 11:12:08 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>Die Primark-Filiale in Rostock  <em>Bild: Primark, Fotograf: Cloud 9 Photography</em></figcaption>
</figure>
<p>Der irische Textildiscounter Primark hat am Montag eine Neuausrichtung seines Angebots angekündigt. Ziel der „strategischen Initiative“ unter dem Motto „Iconic Value“ sei es, „das Sortiment stärker auf besonders nachgefragte Produkte, eine klare Preispositionierung und ein vereinfachtes Einkaufserlebnis“ auszurichten, teilte der zum Mischkonzern Associated British Foods (ABF) gehörende Einzelhändler mit.</p>
<p>Die Maßnahmen seien „Teil einer langfristigen Weiterentwicklung des Geschäftsmodells“, erklärte Primark. Im Mittelpunkt stehe dabei „eine gezieltere Steuerung des Sortiments“. So würden „weniger stark nachgefragte Produktvarianten“ reduziert. Im Gegenzug soll der Fokus künftig stärker auf Produkten liegen, die bei den Kund:innen besonders beliebt sind.</p>
<p>„Gleichzeitig werden wichtige Produktbereiche durch eine klarere Beschilderung und die stärkere Hervorhebung des ‚Iconic Value‘-Logos sichtbarer gemacht“, heißt es in einer Mitteilung. Nach Angaben des Unternehmens sollen durch diese Schritte „Verkaufsflächen effizienter genutzt, die Warenpräsentation optimiert und Kundinnen und Kunden schneller zu relevanten Produkten geführt werden“.</p>
<p>Karolina Klingenberg, die Sprecherin für Primark Deutschland und Österreich, erläuterte die Reformen. „Mit unserer neuen Strategie fokussieren wir uns noch stärker auf das, was unsere Kundinnen und Kunden besonders an Primark schätzen: attraktive Preise, aktuelle Mode und eine verlässliche Qualität“, erklärte sie in einem Statement. „Indem wir unser Sortiment vereinfachen und unsere stärksten Produkte sichtbarer machen, schaffen wir eine bessere Orientierung in unseren Stores und ein noch effizienteres Einkaufserlebnis.“</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/KQazDQa_1noTbe03ONGZ_Y2MLs74d3jeyOosMfXhnIA/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMjAvcHJpbWFyay1yb3N0b2NrLXNhaWZpaXIwLTIwMjYtMDctMjAuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>EU verhängt Rekordstrafe gegen AliExpress wegen Fälschungen</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/eu-verhangt-rekordstrafe-gegen-aliexpress-wegen-falschungen/2026072067712</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/eu-verhangt-rekordstrafe-gegen-aliexpress-wegen-falschungen/2026072067712</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 20 Jul 2026 10:22:20 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/UV7Nj6ZwTfkOuhQAuLql_fw6tzuaNxuUEAf3sJFxyho/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDgvMjEvcGV4ZWxzLXN0dWRpb2lkZWFoZC0yMjA0Njk0Ny14eWExNmV2dS0yMDI0LTA5LTMwLWR0ODlqanFkLTIwMjUtMDgtMjEuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/KA3ixGirsA5YaV8o7d29OZ37Wj-VepDX_cyWJdAYv6o/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDgvMjEvcGV4ZWxzLXN0dWRpb2lkZWFoZC0yMjA0Njk0Ny14eWExNmV2dS0yMDI0LTA5LTMwLWR0ODlqanFkLTIwMjUtMDgtMjEuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/UV7Nj6ZwTfkOuhQAuLql_fw6tzuaNxuUEAf3sJFxyho/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDgvMjEvcGV4ZWxzLXN0dWRpb2lkZWFoZC0yMjA0Njk0Ny14eWExNmV2dS0yMDI0LTA5LTMwLWR0ODlqanFkLTIwMjUtMDgtMjEuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="EU-Fahne" title="EU-Fahne"/>
  <figcaption>EU-Fahne <em>Bild: Studio Idea via Pexels</em></figcaption>
</figure>
<p>Die EU verhängt eine Millionenstrafe gegen den Online-Marktplatz AliExpress wegen des Verkaufs illegaler Produkte. Der chinesische Online-Riese muss 550 Millionen Euro zahlen, unter anderem weil gefälschte Kleidung, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika widerrechtlich wochenlang nicht von der Plattform genommen wurden, wie die Europäische Kommission mitteilte.</p>
<p>Das Unternehmen, das zum Alibaba-Konzern gehört, hat demnach nicht genug getan, um die Verbraucher:innen in der EU vor solchen Produkten zu schützen. Die Händler, die von AliExpress eigentlich für den Verkauf illegaler Produkte auf der Online-Plattform bestraft werden sollten, kamen nach Ansicht der EU-Kommission zum Teil davon. Sie hätten ihr Geschäft oft weiterbetreiben können, heißt es in der Mitteilung.</p>
<p>Dem Online-Riesen wird demnach auch vorgeworfen, nicht genug Personal für die Überprüfung potenziell illegaler Produkte zu haben. Die Kontrolleur:innen haben laut EU-Kommission zu viel Arbeit. Zudem würden die rechtswidrigen Produkte sogar empfohlen oder beworben, bevor AliExpress sie von der Plattform entferne. Tests der Brüsseler Internetwächter:innen hätten gezeigt, dass trotz der Überwachungsversuche der Firma folglich eine Vielzahl von gefälschten T-Shirts, Schuhen oder unsicherem Kinderspielzeug zirkulierten.</p>
<h2>EU: Fälschungen auf AliExpress besonderes Problem</h2>
<p>Die Brüsseler Behörde hob dabei Fälschungen hervor, die auf der Plattform angeboten würden. Die Verkäufer solcher Produkte unterbieten nach Einschätzung der EU-Kommission seriöse Unternehmen, die in Design, Sicherheitsprüfungen und Innovation investierten. Sie zwängen diese, mit Produkten zu konkurrieren, bei denen diese Investitionen umgangen würden, teilt die EU-Kommission mit. EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen sagte, das Verhalten von AliExpress gefährde Verbraucher in Europa, aber es sei auch unfair gegenüber den Unternehmen, die sich an alle Gesetze hielten.</p>
<p>AliExpress gehört zu den asiatischen Online-Händlern, die auch dem deutschen Einzelhandel Sorgen bereiten. Neben dem Branchenriesen Amazon spielen Plattformen wie Temu, Shein und eben AliExpress eine wachsende Rolle in Europa. Auf die Anbieter entfielen im zweiten Quartal 5,3 Prozent der Onlinehandelsumsätze in Deutschland – ein Rekordwert, wie der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland berichtete. Beliebt sind sie vor allem wegen ihrer niedrigen Preise.</p>
<p>Europas Zoll ist dementsprechend mit einer wachsenden Paketflut aus dem Ausland konfrontiert. Um den unerwünschten Billigimporten etwas entgegenzusetzen, wird in der EU seit diesem Monat für jedes Paket mit einem Warenwert bis 150 Euro eine Abgabe in Höhe von drei Euro fällig.</p>
<h2>AliExpress machte 2025 Zugeständnisse</h2>
<p>In dem nun in einer Millionenstrafe mündenden Verfahren gegen AliExpress hatte der chinesische Online-Händler eigentlich vor gut einem Jahr bereits Zugeständnisse gemacht. Das Unternehmen wollte insbesondere gegen illegale und potenziell gefährliche Produkte wie Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel vorgehen. Damals hatte die EU-Kommission diese Zusagen der Firma zunächst akzeptiert, aber damit nicht alle ihre Kritikpunkte ausgeräumt gesehen.</p>
<p>Nun hat AliExpress bis zum 20. Oktober Zeit, einen Aktionsplan zur Nachbesserung in Brüssel vorzulegen. Sollte die EU-Kommission mit den vorgeschlagenen Maßnahmen einverstanden sein, setzt sie eine Frist, bis wann diese umgesetzt werden müssten. Ist die Brüsseler Behörde der Ansicht, dass AliExpress in der Sache nicht ausreichend mitarbeitet, könnte die EU auch tägliche Strafen verhängen.</p>
<h2>Rekordstrafe – aber weit unter Möglichkeiten</h2>
<p>Das Verfahren läuft unter dem Gesetz über digitale Dienste (DSA), das seit Februar 2024 gilt und das scharfe Schwert gegen Online-Riesen sein soll. Die großen Plattformen müssen sich wegen des DSA an deutlich strengere Vorschriften halten. Ansonsten müssen sie mit empfindlichen Strafen rechnen: bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes des gesamten Konzerns, in diesem Fall also Alibaba, sind möglich.</p>
<p>Zwar ist die Strafe für AliExpress die bisher höchste unter dem DSA. Sie liege aber trotzdem weit unter der möglichen Höchststrafe von über sieben Milliarden Euro, sagte eine EU-Beamte. Der betrachtete Jahresumsatz des Alibaba-Konzerns lag laut Europäischer Kommission bei etwa 120 Milliarden Euro.</p>
<h2>Ende Mai 200-Millionen-Strafe gegen Temu</h2>
<p>Ähnlich wie das Verfahren gegen AliExpress mündete zuletzt auch das Verfahren gegen den chinesischen Online-Marktplatz Temu <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/eu-verhangt-200-millionen-strafe-gegen-onlinehandler-temu/2026052866936">in einer Millionenstrafe</a>. Vor knapp zwei Monaten verlangte die EU Kommission 200 Millionen Euro vom Unternehmen – ebenfalls wegen des Verkaufs illegaler Produkte. Verbraucher in der EU stießen mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Temu auf illegale Artikel, hatte die Brüsseler Behörde mitgeteilt.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/sFhgMt_s7I8STwUSy_vVQHz5_NxUkycwe1Cewos1fVI/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDgvMjEvcGV4ZWxzLXN0dWRpb2lkZWFoZC0yMjA0Njk0Ny14eWExNmV2dS0yMDI0LTA5LTMwLWR0ODlqanFkLTIwMjUtMDgtMjEuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>About You startet KI-Fotostudio Scayle Studios</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/about-you-startet-ki-fotostudio-scayle-studios/2026072067710</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/about-you-startet-ki-fotostudio-scayle-studios/2026072067710</guid><author>news@fashionunited.com (FashionUnited)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 20 Jul 2026 09:48:56 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/w6jJAQpx0W2IYkV-lklb3DcBpgpugpmFGvn2OsDRcoc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTAvMTQvcWJvdXQteW91LTU4aThvcW9mLTIwMjUtMTAtMTQuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/7-IoL-Iw4wCpEzNwojyV-CRfqvWnckhr2hWReGpa4Uo/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTAvMTQvcWJvdXQteW91LTU4aThvcW9mLTIwMjUtMTAtMTQuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/w6jJAQpx0W2IYkV-lklb3DcBpgpugpmFGvn2OsDRcoc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTAvMTQvcWJvdXQteW91LTU4aThvcW9mLTIwMjUtMTAtMTQuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Credits: About You" title="Credits: About You"/>
  <figcaption><em>Credits: About You</em></figcaption>
</figure>
<p>Die About You Group hat mit Scayle Studios ein KI-basiertes Fotostudio für Mode und Lifestyle vorgestellt. Über das Self-Service-Tool sollen Marken und Händler professionelle Foto- und Videoinhalte für E-Commerce, Social Media und Marketing in Minuten statt Wochen erstellen können.</p>
<p>Die Lösung ersetze feste Studio-Slots, lange Vorläufe und manuelle Produktionsschleifen durch einen vollständig digitalen Workflow, teilte About You am Montag mit. Zum Start setzen neben About You bereits Kund:innen wie die S.Oliver Group, die Betty Barclay Group, Goldner Fashion und der FC Bayern München sowie über 100 weitere Marken auf das Angebot. Nach eigenen Angaben wurden allein in den vergangenen 30 Tagen mehr als 80.000 Outfits generiert.</p>
<p>Mit Scayle Studios erweitert das Unternehmen sein Business-to-Business-Portfolio. Firmenkund:innen können die Software-as-a-Service-Lösung, die in Europa und den USA verfügbar ist, als Enterprise-Angebot oder im Pay-as-you-go-Modell nutzen; die ersten 50 Credits sind kostenlos. Rund zweieinhalb Monate nach dem Launch liege der wiederkehrende Umsatz bereits bei über einer Million Euro pro Jahr.</p>
<p>„Scayle Studios zeigt, wie aus einem konkreten Problem ein neues Business-to-Business-Angebot für Partner:innen entsteht&quot;, sagt Tarek Müller, Mitgründer und Co-CEO der About You Group. „Wir haben über viele Jahre erlebt, wie stark klassische Fotoproduktion Geschwindigkeit, Flexibilität und Skalierung im Fashion Commerce begrenzt.&quot;</p>
<p>Bei About You selbst ist das Tool bereits fester Bestandteil der Fotoproduktion: Rund 90 Prozent der E-Commerce-Produktionen laufen den Angaben zufolge über KI-basierte Workflows. Dadurch habe der Händler die Produktionskosten um etwa 90 Prozent gesenkt, die Time-to-Market um mehr als 95 Prozent verkürzt und jährlich mehr als acht Millionen Euro an Studio- und Editorial-Kosten eingespart. In einem A/B-Test hätten KI-generierte Bilder zudem einen Gross Merchandise Value-Uplift von 9,2 Prozent und einen Add-to-Basket-Uplift von 5,1 Prozent gegenüber klassischen Studiobildern erzielt.</p>
<p>„Scayle Studios ist kein Laborprojekt. Die Lösung ist bei About You unter realen Bedingungen gewachsen – für über 15 Millionen Kund:innen in 26 Märkten&quot;, sagt Julian Jansen, VP Marketing Innovation der About You Group.</p>
<p><em> Dieser Beitrag wurde mithilfe von KI erstellt.</em></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/zqOEc4ThnNnlNq5VSnobIBFQtOEa8u2dJXLIvjTEX7w/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTAvMTQvcWJvdXQteW91LTU4aThvcW9mLTIwMjUtMTAtMTQuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Europäisches Vernichtungsverbot ist offiziell in Kraft: Ein historischer Tag für die Mode?</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/europaisches-vernichtungsverbot-ist-offiziell-in-kraft-ein-historischer-tag-fur-die-mode/2026072067702</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/europaisches-vernichtungsverbot-ist-offiziell-in-kraft-ein-historischer-tag-fur-die-mode/2026072067702</guid><author>news@fashionunited.com (Anna Roos van Wijngaarden)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 20 Jul 2026 07:00:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/romNh0Wi6op-WeyxX3bk0pzXrTSoakLuHLdrrvAS-bc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTcvbGFuY2UtY2hhbmctczFrZ3F4ZnZ5bjQtdW5zcGxhc2gtN2Uzd3dodTYtMjAyNi0wNy0xNy5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/56Nm960P_F4sfFc-RmQNWyq0HSO_qioWjGToc2RH7c4/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTcvbGFuY2UtY2hhbmctczFrZ3F4ZnZ5bjQtdW5zcGxhc2gtN2Uzd3dodTYtMjAyNi0wNy0xNy5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/romNh0Wi6op-WeyxX3bk0pzXrTSoakLuHLdrrvAS-bc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTcvbGFuY2UtY2hhbmctczFrZ3F4ZnZ5bjQtdW5zcGxhc2gtN2Uzd3dodTYtMjAyNi0wNy0xNy5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Het vernietigen van onverkochte kleding is vanaf nu verboden in de EU." title="Het vernietigen van onverkochte kleding is vanaf nu verboden in de EU."/>
  <figcaption>Die Vernichtung unverskaufter Kleidung ist ab sofort in der EU verboten. <em>Bild: Unsplash</em></figcaption>
</figure>
<p>Seit dem 19. Juli dürfen Modemarken ihre überschüssigen Lagerbestände nicht mehr verbrennen oder auf andere Weise ‚vernichten‘ lassen. Dadurch werden Großeinkäufe bei Fabriken, also große Bestellungen zu niedrigen Preisen, weniger attraktiv. Künftig müssen die Abnehmer:innen für die Restbestände aufkommen.</p>
<h2>Das Verbot  im Überblick</h2>
<p>In Europa werden jährlich schätzungsweise vier bis neun Prozent der unverkauften Kleidung vernichtet, bevor sie jemals getragen wurde. Diese Verschwendung verursacht laut EU-Daten rund 5,6 Millionen Tonnen CO2-Emissionen. Das entspricht in etwa den gesamten Netto-Emissionen Schwedens im Jahr 2021. Allein in Frankreich werden laut The Fashion Law jährlich Non-Food-Produkte im Wert von rund 630 Millionen Euro vernichtet. Ein erheblicher Teil davon stammt aus Retouren.</p>
<p>Um dieses Problem anzugehen, wurde in Brüssel ein Instrument im Rahmen der Ökodesign-Verordnung (ESPR) entwickelt: ein Verbot der Vernichtung von unverkaufter Kleidung, Bekleidungsaccessoires und Schuhen.  Die Mitgliedstaaten legen selbst die Höhe der Bußgelder für Verstöße fest. Sie bestimmen auch, wer die Einhaltung überwacht.</p>
<p>Mit dem Verbot geht auch eine Berichtspflicht einher. Große Unternehmen müssen ab Februar 2027 in einem standardisierten Format offenlegen, wie viele unverkaufte Produkte sie entsorgen und was damit geschieht, zum Beispiel Recycling oder Deponierung. Für kleinere Unternehmen treten beide Verpflichtungen erst 2030 in Kraft. Vorerst betreffen die Änderungen also nur Unternehmen wie Zara oder Shein.</p>
<h2>Vernichtung</h2>
<p>Die Definition von „Vernichtung“ in der ESPR bezieht sich auf die unterste Stufe der Abfallhierarchie. Es handelt sich um Produkte, die absichtlich deponiert, verbrannt oder zur Energiegewinnung verarbeitet werden, nachdem sie bewusst als Abfall deklariert wurden.</p>
<p>Wenn ein Unternehmen die Kleidung spendet, als Secondhand verkauft oder zu etwas Neuem verarbeitet, fällt dies nicht unter das Verbot. Trotz dieser guten Absichten im Sinne der Kreislaufwirtschaft schafft eine solche Definition auch ein Schlupfloch. Ein häufiger Kritikpunkt ist, dass große Unternehmen mit juristischer Expertise Wege finden, das Problem zu exportieren. Sie verkaufen unverkaufte Bestände massenhaft als „Secondhand-Kleidung“ oder „Restposten“ an Händler:innen außerhalb der EU, beispielsweise in Westafrika oder Lateinamerika. Auf dem Papier gilt dies als Wiederverwendung und ist somit legal. In der Praxis ist jedoch ein großer Teil dieser Kleidung unverkäuflich und landet dennoch auf riesigen Textilmülldeponien im Ausland. Das ist dann nicht mehr das Problem der Marken, denn dort gelten die EU-Vorschriften nicht mehr.</p>
<h2>Eine Chance für Deadstock-Textilien</h2>
<p>Marken und Ateliers mit hochwertigen Stoffen sehen in der Verpflichtung auch eine willkommene Herausforderung. Sie können aus „Deadstock“, also übrig gebliebenen Stoffen oder ganzen Kleidungsstücken, neue Mode kreieren. Es ist schon länger bekannt, dass diese Form der Wiederverwendung zu spannender Mode und positiven Umweltauswirkungen führt. Plattformen wie Nona Source, 2021 vom französischen Luxuskonzern LVMH als Teil seiner Umweltstrategie ins Leben gerufen, verbinden Designer:innen mit „Archivstoffen“ und Leder von großen Luxushäusern zu „wettbewerbsfähigen Preisen“. Vorerst sind diese Stoffe nur innerhalb Europas lieferbar. Durch die ESPR könnte ein solches Geschäftsmodell einen Aufschwung erleben.</p>
<h2>Reaktionen aus der Branche</h2>
<p>Letztendlich soll die ESPR nicht nur die Industrie von innen heraus nachhaltiger machen. Sie soll auch den Verbraucher:innen Orientierung in der wenig transparenten Modebranche bieten. „Das Gesetz hat einen wichtigen Wert, da es sowohl Unternehmen als auch Verbraucher:innen für die Notwendigkeit der Abfallvermeidung sensibilisiert“, sagt Lizbeth Nowé, Direktorin des belgischen Branchenverbands Creamoda.</p>
<p>Nowé hat jedoch Zweifel an den Auswirkungen des Gesetzes auf die Benelux-Länder. Lokale Marken produzieren dort relativ kleine Mengen. In der Praxis finden diese Stücke bereits einen zweiten Absatzmarkt über Sales, Märkte, Outlets oder Aufkäufer:innen, die die Restbestände übernehmen. Für diese Länder bestätigt das Gesetz also hauptsächlich die gängige Praxis. Es zwingt die Unternehmen lediglich dazu, künftig Zahlen darüber zu führen.</p>
<p>Nowé merkt auch an, dass es einige Ausnahmen von den Regeln gibt. Unsichere Produkte, Kleidung, die geistiges Eigentum verletzt, sowie zu stark beschädigte oder verschmutzte Artikel dürfen vernichtet werden. Das gilt auch für Produkte, die nach acht Wochen aktiven Anbietens zum Kauf oder zur Spende keine Abnehmer:innnen finden. Solange eine Marke nachweisen kann, dass sie diese Schritte durchlaufen hat, ändert sich also wenig.</p>
<figure>
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  <figcaption>Illustratives Bild von Textil- und Bekleidungsabfällen <em>Bild: KI-generiertes Bild von FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Andererseits erwartet sie, dass Plattformen wie Shein ihr Geschäftsmodell weiter auf europäische Lager- und Vertriebszentren verlagern werden. Grund dafür sind die neuen Zollvorschriften, die Pakete nach Europa stärker besteuern. Dann ist es nicht undenkbar, dass auch das Volumen an unverkauften Waren innerhalb der EU zunimmt. Für diese Akteur:innen wird das Verbot dann „sehr relevant“.</p>
<p>Nowé erklärt: „Für internationale Plattformen wird es nun weniger attraktiv, direkt aus China an europäische Verbraucher:innen zu versenden. Einige Akteur:innen werden sich für den Vertrieb aus Lagern auf EU-Gebiet entscheiden, wodurch sich auch das Risiko verlagert. Unternehmen müssen die Nachfrage im Voraus einschätzen. Fehler bei diesen Prognosen können zu größeren Lagerbeständen, mehr Retouren und möglicherweise auch zu mehr überschüssigen Waren innerhalb der EU führen. Diese Produkte auf europäischem Boden müssen dann eine alternative Bestimmung finden, wie Wiederverkauf, Wiederverwendung oder Spende.“</p>
<p>Hier ist jedoch eine gewisse Differenzierung erforderlich. Die rechtliche Beurteilung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören, wer Eigentümer:in der Waren ist, ob die Produkte auf den EU-Markt gebracht wurden und welche Partei letztendlich über die Entsorgung oder Vernichtung entscheidet.</p>
<p>Der deutsche Branchenverband Gesamtverband textil+mode vertritt eine entschiedenere Position. Er argumentiert, dass die neue Maßnahme an der Realität vorbeigehe und die heimische Industrie vor allem mit noch mehr unsinniger Bürokratie belaste.</p>
<p>Jonas Stracke, Leiter für Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz beim Verband, sagt: „Kein deutscher oder europäischer Hersteller vernichtet einfach so neue Waren, auch wenn der Name des Gesetzes diesen Eindruck erweckt.“ Laut dem Experten hat die Kleidung für lokale kleine und mittlere Unternehmen noch einen Wert. Überschüsse gehen in der Praxis an Outlets oder für wohltätige Zwecke. Nur minimale Mengen, die durch Transport, beispielsweise durch Schimmelbefall, oder erhebliche Produktionsfehler unbrauchbar geworden sind, werden entsorgt.</p>
<p>Stracke: „Für mehr Nachhaltigkeit sind vor allem gut funktionierende Sammel-, Sortier- und Recyclingstrukturen sowie ein Markt für recycelte Textilfasern erforderlich. Solange diese Bedingungen in der EU nicht erfüllt sind, bleibt auch das Vernichtungsverbot mit seinem zusätzlichen Verwaltungsaufwand ein reiner Papiertiger.“</p>
<figure>
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  <figcaption>KI-generiertes Bild zur Illustration von Bekleidungsabfällen. <em>Bild: FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Die größte Frustration des deutschen Verbandes liegt darin, dass europäische Modemarken neue Vorschriften erhalten. Gleichzeitig gelangen täglich Hunderttausende Pakete mit billiger asiatischer Ultra-Fast-Fashion auf den Markt, auch wenn diese seit letztem Monat besser reguliert sind. Da diese Plattformen oft keine europäische Zentrale haben, bleibt es rechtlich schwierig, die von ihnen verursachte Überproduktion zu bekämpfen. Währenddessen verstopfen die billigen Textilien die lokalen Altkleidercontainer.</p>
<p>In Spanien fallen durch die Präsenz von Modegiganten wie dem spanischen Konzern Inditex, dem Mutterunternehmen von Zara, relativ viele Unternehmen unter die erste Gruppe, die das Gesetz erfüllen muss. Gema Gómez, Vizepräsidentin der Asociación de Moda Ética y Sostenible (AMES), ist der Meinung, dass dies für diese Unternehmen sehr viel auf einmal ist. Es gibt neue Anforderungen in den Bereichen Ökodesign; Digitale Produktpässe; Erweiterte Herstellerverantwortung; Sorgfaltspflichten; sowie Regeln für weniger Greenwashing und mehr Transparenz.</p>
<p>Trotz dieses Drucks beobachtet Gómez, dass viele kleine und mittlere Unternehmen eine abwartende Haltung einnehmen: „In vielen Fällen warten Unternehmen, bis der gesamte Rechtsrahmen in Kraft ist, bevor sie handeln.“ Eine gefährliche Strategie, warnt sie, denn die Regulierung hat sich inzwischen von einer rein rechtlichen Verpflichtung zu einem strategischen Geschäftsfall entwickelt.</p>
<p>Ihre größte Sorge ist, dass das Gesetz das Problem lediglich verlagert. „Schon jetzt landen rund 80 Prozent der aus Europa exportierten Altkleider im globalen Süden.“ Gómez befürchtet, dass Marken ihre Überschüsse mangels Alternativen in Europa ins Ausland verschiffen und sie dort dennoch vernichten lassen.</p>
<p>Zur ESPR äußert sie sich kritisch, aber hoffnungsvoll: „Eine wirklich zirkuläre Wirtschaft misst sich nicht nur daran, wie viele Kleidungsstücke wir retten können, sondern auch daran, wie wir die Überproduktion von vornherein begrenzen.“</p>
<p><i> Das Vernichtungsverbot ist in Artikel 25 der Ökodesign-Verordnung zu finden. </i></p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/YSG8FbD7kkqbMF3xQbAzkSZS0aWInEt8GX_O4s-Sjw0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMTUvYW1hem9uLXRhbGxhaGFzc2VlLXNoeGw0c3N5LTIwMjMtMDktMjUtOHJ1OWdzem4tMjAyMy0wOS0yNy1zcWh3anc2OC0yMDIzLTEyLTA4LXVnMnI5OHl1LTIwMjQtMDItMTIteGZyNTl4ZHotMjAyNC0wMi0xNS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/qlsq3a2LffQnL7yrv2QaW7KAcsrHn5ZvT6NET2ap72M/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMTUvYW1hem9uLXRhbGxhaGFzc2VlLXNoeGw0c3N5LTIwMjMtMDktMjUtOHJ1OWdzem4tMjAyMy0wOS0yNy1zcWh3anc2OC0yMDIzLTEyLTA4LXVnMnI5OHl1LTIwMjQtMDItMTIteGZyNTl4ZHotMjAyNC0wMi0xNS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/YSG8FbD7kkqbMF3xQbAzkSZS0aWInEt8GX_O4s-Sjw0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMTUvYW1hem9uLXRhbGxhaGFzc2VlLXNoeGw0c3N5LTIwMjMtMDktMjUtOHJ1OWdzem4tMjAyMy0wOS0yNy1zcWh3anc2OC0yMDIzLTEyLTA4LXVnMnI5OHl1LTIwMjQtMDItMTIteGZyNTl4ZHotMjAyNC0wMi0xNS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Bild: Amazon." title="Bild: Amazon."/>
  <figcaption><em>Bild: Amazon.</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Online-Händler Amazon stockt das Gehalt seiner Logistik-Mitarbeiter:innen in Deutschland etwas auf. Wie die Firma in München mitteilte, bekommen die Beschäftigten ab September nach zwei Jahren Betriebszugehörigkeit einen Stundenlohn von 18,87 Euro und damit 3,1 Prozent mehr als zuvor. </p>
<p>Amazon hat keinen Tarifvertrag mit einer Gewerkschaft abgeschlossen, vielmehr legt die Firma die Entgelte selbst fest. Das kritisiert Verdi seit langem scharf. Immer wieder ruft die Gewerkschaft zu Warnstreiks bei Amazon auf, deren Wirkung sich aber in Grenzen hält. Der Online-Händler argumentiert, dass er auch ohne Tarifvertrag „ein fairer und verantwortungsvoller Arbeitgeber“ sei. Die Löhne seien seit 2014 jedes Jahr angehoben worden.</p>
<p>Der von Amazon genannte neue Stundenlohn ist der „Netzwerkdurchschnitt“ – an manchen Standorten wie etwa im Münchner Umland liegt er darüber, an anderen darunter, etwa in Ostdeutschland. Er beträgt ab September mindestens 18 Euro und damit gut vier Euro mehr als der Mindestlohn (13,90 Euro). </p>
<h2>Zehntausende Beschäftigte in Logistik-Standorten</h2>
<p>Es geht um ungelernte Kräfte an den mehr als 100 Logistik-Standorten in Deutschland, also etwa um Mitarbeiter:innen, die Ware aus Regalen holen und in Pakete verpacken. Die Wochenzeit liegt bei 35 bis 40 Stunden. Fachkräfte und Menschen in Leitungsfunktionen verdienen mehr. Nicht inbegriffen in die Lohnerhöhung sind die Amazon-Paketbot:innen. Die sind für Subunternehmer tätig, die Aufträge von Amazon bekommen – die Paketzustellung ist also ausgelagert.</p>
<p>Auch diese Subunternehmer sind ein rotes Tuch für Verdi, die Gewerkschaft fordert ein Verbot des Subunternehmer-Einsatzes in der Paketbranche, weil die Arbeitsbedingungen bei den Subunternehmern häufig schlecht seien. Die Paketboten sollten stattdessen direkt angestellt sein bei den Logistikkonzernen.</p>
<p>Wer als Mitarbeiter:in bei einem Amazon-Standort neu anfängt, bekommt den Angaben zufolge ab September einen Stundenlohn von 16,66 Euro und damit 4,1 Prozent mehr – auch dies im Netzwerkdurchschnitt. Mit dem proportional stärkeren Aufschlag für neue Kräfte möchte Amazon bessere Karten haben am Arbeitsmarkt, die Firma stockt personell auf und sucht neue Leute. Man investiere „in wettbewerbsfähige Vergütung
und langfristige Karrieremöglichkeiten“, sagt Amazon-Deutschlandchef Rocco Bräuniger. Amazon hat in Deutschland mehr als 40.000 Beschäftigte, Tendenz steigend.</p>
<h2>Kritik von Verdi</h2>
<p>„Trotz der Lohnerhöhungen bleibt es dabei: Die Beschäftigten fordern rechtsverbindliche Tarifverträge des Einzel- und Versandhandels und Verhandlungen auf Augenhöhe“, sagt Verdi-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer. Verdient man bei Amazon nun relativ viel oder relativ wenig? Amazon nennt bei 40 Stunden Wochenarbeitszeit ein Jahreskommen von rund 41.600 Euro, wenn man schon mindestens zwei Jahre bei dem Logistiker arbeitet. Hierbei inklusive sind feste Jahresboni von insgesamt 2400 Euro. </p>
<p>Nach einer Vergleichszahl gefragt, heißt es von Verdi, dass die Tarifstruktur im Handel mit 36 Tarifgebieten und entsprechend vielen Tarifverträge kompliziert sei. Beispielhaft wird das Jahresentgelt einer Spätschicht mit dem Tarifvertrag Einzel- und Versandhandel in NRW mit rund 42.200 Euro angegeben. Das sei mehr als ein Beschäftigter bei Amazon bekomme. Unklar ist aber, ob die beiden Jahresentgelte vergleichbar sind. Das von Verdi genannte beispielhafte Entgelt bezieht sich auf einen alten Tarifvertrag von 2024, ein neuer ist in der Mache.</p>
<h2>Amazon wächst und wächst</h2>
<p>Amazon ist auf Wachstumskurs. Die Menschen bestellen immer mehr Ware im Internet, von diesem geänderten Konsumverhalten profitiert auch der US-Handelsriese. Die Firma hat 23 Logistikzentren, 9 Sortierzentren und mehr als 70 Verteilzentren in Deutschland. Ende dieses Jahres soll in Zweibrücken (Saarland) ein neues Logistikzentrum eröffnet werden, das rund 1000 Arbeitsplätze hat. </p>
<p>In Könnern (Sachsen-Anhalt) entsteht ein weiteres Logistikzentrum mit ebenfalls rund 1000 Jobs, dieser Standort könnte Ende 2027 oder Anfang 2028 in Betrieb gehen. Außerdem plant das Unternehmen noch weitere Standorte in anderen Teilen Deutschlands. Das Ziel ist es, dass die gelagerte Ware möglichst nah bei der Kundschaft und dadurch möglichst schnell bei ihr ist.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/s6jgA-5MfWK2LCqssN0Id2q7jn8PUMa7VBlFDzLi2HA/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMjAvNzA2OTQ5LWJybGk1enA2LTIwMjYtMDQtMjAuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/2r5nS479dPlh_FyywIBlSOzHFcJNhxfaYPD3QrbHCuw/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMjAvNzA2OTQ5LWJybGk1enA2LTIwMjYtMDQtMjAuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/s6jgA-5MfWK2LCqssN0Id2q7jn8PUMa7VBlFDzLi2HA/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMjAvNzA2OTQ5LWJybGk1enA2LTIwMjYtMDQtMjAuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Adidas-Heimtrikots für die Fußball-WM 2026" title="Adidas-Heimtrikots für die Fußball-WM 2026"/>
  <figcaption>Adidas-Heimtrikots für die Fußball-WM 2026  <em>Bild: Adidas</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Sportartikel-Hersteller Adidas hat im Zuge der jüngsten Fußball-Weltmeisterschaft viermal so viele Trikots verkauft wie beim vorangegangenen Turnier. Die Ballverkäufe hätten sich zugleich verdoppelt, teilte der Dax-Konzern am Wochenende auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg mit. Insgesamt erwarte Adidas nun Verkäufe mit Blick auf die WM in Höhe von etwa 1,5 Milliarden Euro, sagte Adidas-Chef Björn Gulden laut Mitteilung. Dies entspricht dem oberen Ende der bisher angepeilten Spanne. Darin enthalten ist auch Freizeitkleidung mit WM-Bezug.</p>
<p>Insgesamt spielten 14 Teams im Adidas-Outfit. Am besten hätten sich die Trikots von Mexiko verkauft, berichtete der Hersteller. Im Finale spielten am Sonntag Spanien und Argentinien gegeneinander, beide in Trikots von Adidas, ebenso wie die Schiedsrichter. (dpa/FashionUnited)</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/c1UUnbIyKb2I-iuRHJIGlxlS9MJWHGItjm-nyIfDnFc/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDQvMjAvNzA2OTQ5LWJybGk1enA2LTIwMjYtMDQtMjAuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Vernichtungsverbot, Luxuswachstum und Personalkarussell – was die Woche bewegte</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/vernichtungsverbot-luxuswachstum-und-personalkarussell-was-die-woche-bewegte/2026071867698</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/vernichtungsverbot-luxuswachstum-und-personalkarussell-was-die-woche-bewegte/2026071867698</guid><author>news@fashionunited.com (FashionUnited)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Sat, 18 Jul 2026 06:30:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/IFQivg3zeRkdN4H1rK0WauNP9P-1Ajo-x-Y5v8mlxNg/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTcvcGV4ZWxzLXJvbi1sYWNoLTg0NTM0MTUtOHB4OHBjMXgtMjAyNi0wNy0xNy5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/lGwR7bH1Zmi8HZnzJCpVbwnud-LRymkJ1I-xNwiZ5jg/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTcvcGV4ZWxzLXJvbi1sYWNoLTg0NTM0MTUtOHB4OHBjMXgtMjAyNi0wNy0xNy5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/IFQivg3zeRkdN4H1rK0WauNP9P-1Ajo-x-Y5v8mlxNg/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTcvcGV4ZWxzLXJvbi1sYWNoLTg0NTM0MTUtOHB4OHBjMXgtMjAyNi0wNy0xNy5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Bild zur Visualisierung" title="Bild zur Visualisierung"/>
  <figcaption>Bild zur Visualisierung  <em>Credits: Ron Lach/ Pexels</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Luxusbranche meldete in dieser Woche überraschend starke Zahlen: Richemont übertraf die Erwartungen deutlich, und auch bei Burberry deutet vieles auf eine Trendwende hin. Zugleich tritt am 19. Juli das Vernichtungsverbot für unverkaufte Neuware in Kraft – die Reaktionen aus der Branche fallen gespalten aus. Im Personalkarussell drehte sich diese Woche einiges: Olivier Rousteing übernimmt die Kreativdirektion von Rabanne, und Kering fand einen neuen Geschäftsführer für Bottega Veneta. Im deutschen Einzelhandel sorgt derweil nicht nur die Stimmungslage für Diskussionen – auch die Dauerdebatte um Sonntagsöffnungen bekommt neuen Schwung.</p>
<h2>Business</h2>
<p>Gute Nachrichten kamen aus dem Luxussegment: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/richemont-beschleunigt-wachstum-dank-schmuckgeschaft/2026071567643">Richemont</a> steigerte den Umsatz im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 um 17 Prozent auf 6,33 Milliarden Euro und übertraf damit die Erwartungen der Analyst:innen deutlich – getragen vom Schmuckgeschäft mit Cartier und Van Cleef &amp; Arpels, das um 21 Prozent zulegte. Auch <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/burberry-verzeichnet-umsatzwachstum-im-ersten-quartal-2026/2026071767687">Burberry</a> setzte seine Trendwende fort. Der Einzelhandelsumsatz stieg im ersten Quartal um fünf Prozent auf 455 Millionen Britische Pfund (534 Millionen Euro), erstmals seit drei Jahren wuchsen alle Produktkategorien. Die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/dank-kraftigem-wachstum-im-ausland-frasers-group-steigert-jahresumsatz-um-fast-neun-prozent/2026071667681">Frasers Group</a>, die derzeit mit ihrem Übernahmeangebot für Hugo Boss für Schlagzeilen sorgt, steigerte ihren Jahresumsatz dank kräftigen Wachstums im Ausland um 8,7 Prozent auf rund 5,3 Milliarden Britische Pfund (6,3 Milliarden Euro).</p>
<p>Regulatorisch beginnt für die Branche eine neue Ära: Ab dem 19. Juli dürfen große Unternehmen unverkaufte Textilien, Schuhe und Retouren nicht mehr ohne vorherige Prüfung vernichten. Das <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/vernichtungsverbot-von-neuware-tritt-in-kraft-so-reagieren-verbande-und-umweltschutzorganisationen/2026071767695">Vernichtungsverbot</a> gilt für Unternehmen ab 250 Beschäftigten oder mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz. Der Gesamtverband textil+mode kritisiert das Gesetz als praxisfern und bürokratisch, während Umweltschutzorganisationen das Inkrafttreten begrüßen.</p>
<p>Wenig erfreulich sind die Signale von der Konsumseite: Laut einer Untersuchung von Innofact im Auftrag des Modeverbands <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/interesse-an-mode-sinkt-nachhaltigkeit-weniger-wichtig/2026071767683">GermanFashion</a> informieren sich inzwischen 40 Prozent der Deutschen nicht aktiv über Mode – 2022 waren es noch 29 Prozent. Auch Nachhaltigkeit spielt beim Kauf eine geringere Rolle. Angespannt bleibt zudem die Lage in der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/handel-arbeitgeberseite-legt-tarifrunde-in-vier-landern-auf-eis/2026071367615">Tarifrunde</a> des Einzelhandels. Die Arbeitgeber:innenseite legte die Verhandlungen in Bayern, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Berlin-Brandenburg vorerst auf Eis. Verdi fordert Lohnerhöhungen von sieben Prozent, die Arbeitgebenden hatten zuletzt 3,5 Prozent bei zwei Jahren Laufzeit angeboten.</p>
<p>Frisches Kapital gab es für das niederländische Herrenmode-Label <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/ehemaliger-pvh-chef-beteiligt-sich-an-mr-marvis/2026071767693">Mr Marvis</a>. Neben den bestehenden Anteilseigner:innen beteiligen sich unter anderem Emanuel Chirico, der frühere Chef des PVH-Konzerns, und der ehemalige Tommy-Hilfiger-Geschäftsführer Martijn Hagman. In Sachen Markensichtbarkeit setzte sich <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/mit-messi-an-die-spitze-adidas-uberholt-nike-bei-der-mediensichtbarkeit/2026071467634">Adidas</a> an die Spitze: Mit einem Media Impact Value von 1,9 Milliarden US-Dollar überholte die Marke im ersten Halbjahr den Rivalen Nike (1,7 Milliarden US-Dollar) – vor allem dank Lionel Messi, der bei seiner voraussichtlich letzten Weltmeisterschaft die wertvollsten Platzierungen lieferte.</p>
<p>Einen ungewöhnlichen Aufstieg vollziehen derzeit <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/auf-dunnen-sohlen-wie-barfussschuhe-die-mode-erobern/2026071367614">Barfußschuhe</a>. Einst als Öko- oder Gesundheitsschuh belächelt, greifen inzwischen Häuser von Chanel über Louis Vuitton bis Tamaris den Trend auf. Der Markt zählt mittlerweile mehr als 150 Anbieter, und mit der Barefoot European Shoe Fair in Offenbach hat das Segment bereits eine eigene Fachmesse.</p>
<h2>Mode</h2>
<p><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/modenschau-neu-definieren-h-m-engagiert-nick-knight-fur-das-laufsteg-comeback-bei-der-london-fashion-week/2026071367623">H&amp;M</a> kündigte seine Rückkehr auf die London Fashion Week im September an und will gemeinsam mit dem Starfotografen Nick Knight und dessen Plattform ShowStudio das Erlebnis einer Modenschau neu definieren. Knight arbeitete in seiner Karriere unter anderem mit Yohji Yamamoto, John Galliano und Alexander McQueen zusammen.</p>
<p>Bei den Trends rückt die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/warum-die-handtasche-zum-neuen-statussymbol-der-herrenmode-wird/2026071667666">Handtasche</a> in den Fokus der Herrenmode: Von Erling Haalands Hermès-Auftritten bei der Weltmeisterschaft bis zur Bottega-Veneta-Sammlung des Schauspielers Jacob Elordi zeigen die Daten der Saison SS27, dass Männertaschen derzeit jede andere Kategorie übertreffen. Für die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/resort-27-stoff-druck-und-mustertrends/2026071467635">Resort-Kollektionen 2027</a> setzen Designer:innen angesichts des unsicheren Klimas auf Investment-Pieces: Bouclé-Kostüme im Chanel-Stil, verspielte Strickmuster für nostalgische „Kidults&quot; und vielseitige Karos prägen die Stoff- und Mustertrends.</p>
<p>Bei den Kollaborationen sticht <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/ottolinger-interpretiert-desigual-archiv-neu/2026071467637">Ottolinger</a> hervor: Die Berliner Marke interpretiert für eine Kapselkollektion das Archiv des spanischen Unternehmens Desigual neu – eine Zusammenarbeit, die an die Anfänge der Gründerinnen anknüpft, die einst Desigual-Vintage-Stücke zerlegten und neu gestalteten. Ganz andere Wege geht <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/aldi-startet-erste-modekollektion-in-frankreich/2026071667669">Aldi</a>: Der Discounter bringt ab dem 18. Juli mit „Aldi Studio&quot; seine erste Capsule-Kollektion in Frankreich auf den Markt – zehn Sommerartikel zu Preisen zwischen 1,99 und 5,99 Euro. Sportlich wird es bei <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/lscn-by-lascana-lanciert-erste-pilates-kollektion/2026071367618">Lscn by Lascana</a>: Die junge Untermarke der zur Otto Group gehörenden Wäschemarke lanciert ihre erste Pilates-Kollektion, die sich gestalterisch am klassischen Ballett-Look orientiert.</p>
<p>Rückenwind für den Modestandort Berlin kam aus Japan: Im Interview erklärte <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/takashimaya-einkaufer-die-berlin-fashion-week-hat-eine-einzigartige-identitat/2026071567650">Shuhei Iwasa</a>, Einkäufer des traditionsreichen Premium-Kaufhauses Takashimaya, warum die Berlin Fashion Week mit ihrem Fokus auf Nachhaltigkeit für ihn eine einzigartige Identität besitzt und welches Potenzial er in Berliner Labels für den japanischen Markt sieht.</p>
<h2>Personalien</h2>
<p>Der meistbeachtete Wechsel der Woche: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/rabanne-ernennt-olivier-rousteing-zum-kreativdirektor/2026071467625">Rabanne</a> ernannte Olivier Rousteing zum neuen Kreativdirektor. Der 40-Jährige, der Balmain nach 14 Jahren verlassen hatte, tritt bei dem zum Puig-Konzern gehörenden Modehaus die Nachfolge von Julien Dossena an; seine erste Show ist für März 2027 geplant. Auch <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/joop-ernennt-dennis-kwasny-zum-kreativchef-fur-damenmode/2026071567649">Joop!</a> besetzte einen Kreativposten neu. Dennis Kwasny, zuletzt in führender Rolle für Boss Womenswear tätig, übernimmt am 1. September die kreative Leitung der Damenmode.</p>
<p>Auf den Chefsesseln der Luxusbranche gab es ebenfalls Bewegung: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/kering-ernennt-romain-spitzer-zum-ceo-von-bottega-veneta/2026071667662">Kering</a> ernannte Romain Spitzer zum Geschäftsführer von Bottega Veneta. Der Manager kommt vom Konkurrenten LVMH und tritt am 1. September die Nachfolge von Bartolomeo Rongone an. Ebenfalls zum 1. September übernimmt der frühere Gucci- und Valentino-Manager Alessio Vannetti die Führung von <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/la-perla-atelier-ernennt-alessio-vannetti-zum-neuen-ceo/2026071667665">La Perla Atelier</a> – die Personalie ist Teil der Relaunch-Strategie unter den neuen Eigentümer:innen Kristen und Peter Kern.</p>
<p>Gleich mehrere Konzerne besetzten zentrale Funktionsposten neu: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/pvh-ernennt-alexis-rollier-zum-finanzchef/2026071567644">PVH</a> holte Alexis Rollier, zuletzt bei der LVMH-Tochter Sephora tätig, als neuen Finanzchef. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/puma-ernennt-fruhere-nike-managerin-marcia-dos-santos-zur-leiterin-des-core-bereichs/2026071367613">Puma</a> ernannte die frühere Nike-Managerin Marcia Dos Santos zur Leiterin des neu geschaffenen Core-Bereichs, und der Outdoor-Schuhanbieter <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/lowa-holt-giuseppe-de-biasi-in-die-geschaftsfuhrung/2026071367617">Lowa</a> komplettierte mit Giuseppe De Biasi als General Manager Operations seine runderneuerte dreiköpfige Geschäftsführung.</p>
<p>Im deutschen Handel und Mittelstand standen zwei Namen im Fokus: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/breuninger-ernennt-simon-jager-zum-buying-director/2026071667672">Breuninger</a> ernannte Simon Jäger zum Buying Director für die Bereiche Sport, Schuhe, Lederwaren und Accessoires. Beim Wäschespezialisten <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/fuhrungswechsel-bei-hanro-benjamin-isenheim-folgt-auf-stephan-hohmann/2026071567660">Hanro</a> endet eine Ära. Benjamin Isenheim, zuvor mehr als 18 Jahre bei der S.Oliver Group, folgt auf Stephan Hohmann, der das Unternehmen nach über zwei Jahrzehnten in den Ruhestand verlässt.</p>
<p>Sehr persönlich wurde es im Gespräch mit <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/warum-kilian-kerner-sich-heute-selbst-mehr-liebt-als-seinen-job-als-designer/2026071567639">Kilian Kerner</a>: Der Designer sprach über seine gesundheitliche Krise zu Jahresbeginn, neue Grenzen, die er sich seither setzt, und warum er sich heute selbst mehr liebt als seinen Job.</p>
<h2>Einzelhandel</h2>
<p>Die Stimmung im deutschen Einzelhandel hat sich laut einer Umfrage des Handelsverbands Deutschland (<a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/stimmung-im-einzelhandel-wird-immer-schlechter/2026071467631">HDE</a>) weiter verschlechtert: 63 Prozent der befragten Unternehmen berichten von einer schlechteren Geschäftslage im ersten Halbjahr, die Stimmung liegt auf dem Niveau des zweiten Corona-Lockdowns. Als größtes Problem nennen 79 Prozent die Kaufzurückhaltung.</p>
<p>Neuen Schwung erhielt die Debatte um Sonntagsöffnungen: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/dihk-wirbt-fur-grundgesetzanderung-fur-sonntagsoffnungen/2026071467624">DIHK</a>-Präsident Peter Adrian sprach sich für eine Grundgesetzänderung aus, um die Rechtslage für verkaufsoffene Sonntage dauerhaft zu klären. Unterstützung kam vom E-Commerce-Verband <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/e-commerce-verband-fur-flexiblere-sonntagsoffnungen/2026071567648">Bevh</a>, dessen Hauptgeschäftsführerin Alien Mulyk starre Regelungen als nicht mehr zeitgemäß bezeichnete.</p>
<p>Trotz der schwierigen Lage wird kräftig expandiert. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/new-yorker-expandiert-nach-malta/2026071667682">New Yorker</a> eröffnete zwei Stores in Malta und setzt damit seine internationale Expansion nach dem Griechenland-Debüt im April fort. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/erster-store-in-osterreich-lululemon-kommt-nach-wien/2026071567661">Lululemon</a> wagt den Schritt nach Österreich und eröffnet am 4. September seinen ersten Store des Landes in der Wiener Kärntner Straße. Der Outdoor-Ausstatter <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/premiere-im-ingolstadt-village-arcteryx-eroffnet-ersten-outlet-store-in-deutschland/2026071567654">Arc&#39;teryx</a> feierte im Ingolstadt Village die Premiere seines ersten deutschen Outlet-Stores auf 249 Quadratmetern, und <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/leger-studio-startet-in-den-niederlanden/2026071767692">LeGer Studio</a> by Lena Gercke startet mit der Vertriebsagentur Lexson auf dem niederländischen Markt.</p>
<p>Zwei Geschichten rückten den stationären Handel im Kleinen in den Fokus: Das Berliner Label <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/richert-beil-eroffnet-ersten-store-alte-berliner-apotheke-wird-neues-zuhause/2026071367612">Richert Beil</a> eröffnete zwölf Jahre nach der Gründung seinen ersten eigenen Laden – untergebracht in einer 135 Jahre alten ehemaligen Apotheke in Kreuzberg, die Atelier und Verkauf vereint. Und in Kempen am Niederrhein zeigt die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/einkaufsstrasse-im-fokus-das-geheimnis-der-ellenstrasse-in-kempen/2026071767689">Ellenstraße</a>, wie inhaber:innengeführte Boutiquen, ein autofreies Zentrum und gelebte Nachbarschaft eine starke Einzelhandelskultur schaffen.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/22WpO7_jjGYwevk7DBlwSmXIXGO6f24bRC0vWSyd0Ps/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTcvcGV4ZWxzLXJvbi1sYWNoLTg0NTM0MTUtOHB4OHBjMXgtMjAyNi0wNy0xNy5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Vernichtungsverbot von Neuware tritt in Kraft: So reagieren Verbände und Umweltschutzorganisationen </title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/vernichtungsverbot-von-neuware-tritt-in-kraft-so-reagieren-verbande-und-umweltschutzorganisationen/2026071767695</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/vernichtungsverbot-von-neuware-tritt-in-kraft-so-reagieren-verbande-und-umweltschutzorganisationen/2026071767695</guid><author>news@fashionunited.com (Regina Henkel)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 17 Jul 2026 13:02:57 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/sP6bPvei148vhQG5e9IEF4R6cMnChN4gzkwS-oInR9o/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMTAvMDEvc2VydmljZS1odWIta3h3ZmVta2UtMjAyNC0xMC0wMS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/Q3UHhoKSjSQ3QIzzNE6wEAYtn-qWOR-V8gW947ki5N8/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMTAvMDEvc2VydmljZS1odWIta3h3ZmVta2UtMjAyNC0xMC0wMS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/sP6bPvei148vhQG5e9IEF4R6cMnChN4gzkwS-oInR9o/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMTAvMDEvc2VydmljZS1odWIta3h3ZmVta2UtMjAyNC0xMC0wMS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Reparatur statt Entsorgung fordert das Gesetz zum Vernichtungsverbot von Neuware." title="Reparatur statt Entsorgung fordert das Gesetz zum Vernichtungsverbot von Neuware."/>
  <figcaption>Reparatur statt Entsorgung fordert das Gesetz zum Vernichtungsverbot von Neuware. <em>Credits: A.S. Adventure</em></figcaption>
</figure>
<p>Ab dem 19. Juli gelten für große Unternehmen ab 250 Beschäftigten oder mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz neue Vorgaben im Umgang mit unverkauften Textilien, Schuhen und Retouren. Produkte dürfen nicht mehr ohne vorherige Prüfung aus dem Warenkreislauf entfernt und vernichtet werden. Stattdessen müssen Unternehmen zunächst bewerten, ob sich Restbestände, Rücksendungen oder Ware mit Qualitätsabweichungen beispielsweise erneut vermarkten, aufbereiten, spenden oder anderweitig nutzen lassen.
Dabei ist nicht ausschließlich entscheidend, ob ein Artikel weiterhin als reguläre Neuware angeboten werden kann. Maßgeblich ist vielmehr, ob eine weitere Nutzung des Produkts im jeweiligen Einzelfall tatsächlich ausgeschlossen ist. Die Entscheidungsprozesse müssen nachvollziehbar festgehalten und dokumentiert werden.</p>
<p>Das sagen verschiedene Akteure zum Inkrafttreten des Gesetzes:</p>
<h2>Textil+mode: „Völlig an der Realität vorbei“</h2>
<p>Laut dem Gesamtverband textil+mode gehe das Gesetz „völlig an der Realität vorbei.“ Es „belastet die heimische Industrie mit weiterer unsinniger Bürokratie und löst das eigentliche Ultra-Fast-Fashion-Problem nicht einmal im Ansatz“, heißt es in einem Positionspapier des Verbands. Dabei stört sich der Verband zum einen daran, dass der Name einen falschen Eindruck erwecke: „Kein deutscher oder europäischer Hersteller vernichtet einwandfreie Neuware. Dennoch erweckt der Name des Gesetzes den Eindruck, als würden Hersteller massenhaft Neuware vernichten. Dies entspricht absolut nicht der Realität“, so Jonas Stracke, vom Gesamtverband textil+mode. Vernichtet würden sowieso nur „geringe Mengen an Textilien, die etwa durch den Transport in Containern (z. B. Schimmel durch Wassereintritt) beschädigt oder durch grobe Fehler bei der Produktion nicht mehr gebrauchsfähig sind“, so Stracke weiter. Da flächendeckende Recyclingsysteme bislang noch fehlten, sei hier die Vernichtung alternativlos. Alles andere gehe ohnehin bereits in Outlets, Sales, werde umgearbeitet oder gespendet.</p>
<p>Stattdessen schaffe das Gesetz neue Bürokratie mit neuen Dokumentationspflichten und Belastungen für hiesige Unternehmen. Am eigentlichen Problem, nämlich der Ultra-Fast-Fashion, ändere es hingegen nichts.</p>
<h2>Deutsche Umwelthilfe: „Zu viele Ausnahmen“</h2>
<p>Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt das Vernichtungsverbot für unverkaufte Textilien und Schuhe als wichtigen Schritt gegen Ressourcenverschwendung. Gleichzeitig kritisiert sie die zahlreichen Ausnahmen, die das Verbot aus ihrer Sicht abschwächen. Besonders problematisch sei, dass Vernichtung weiterhin möglich bleibt, wenn Spendenversuche erfolglos sind oder eine Aufbereitung als wirtschaftlich nicht sinnvoll gilt. Die DUH fordert deshalb ein umfassendes Textilgesetz mit strengeren Vorgaben gegen Überproduktion, mehr Reparatur, Wiederverwendung und zirkuläre Geschäftsmodelle.</p>
<p>Denn nach Einschätzung der DUH adressiert die Regelung vor allem die Folgen, nicht aber die Ursache des Problems: die Überproduktion von kurzlebiger Fast Fashion. Durch Ausnahmen und fehlende verbindliche Vorgaben zur Vermeidung von Überhängen drohe das Gesetz wirkungslos zu bleiben. Die Organisation fordert strengere Herstellerverantwortung, Anreize für nachhaltige Geschäftsmodelle sowie eine Stärkung von Reparatur- und Secondhandstrukturen.</p>
<h2>BTE: Unterstützung für den Handel</h2>
<p>Statt einer grundsätzlichen Kritik am Gesetz fokussiert sich der Handelsverband BTE auf die praktische Umsetzung. Der Verband sieht das Vernichtungsverbot als Teil eines grundlegenden Wandels hin zu mehr Kreislaufwirtschaft und einen politisch geforderten „grundlegenden Perspektivwechsel im Umgang mit Mode – weg von der Entsorgung als Standardlösung, hin zu aktiver Zweitvermarktung, Spenden und Wiederverwendung“, schreibt der Verband. Politisch werde die Debatte insbesondere von drei zentralen Herausforderungen geprägt: „Überproduktion, Retourenvernichtung und ineffiziente Warenkreisläufe.“</p>
<p>Vor diesem Hintergrund stellt der BTE dem Handel eine Handreichung zur Verfügung. Ziel ist es, Unternehmen frühzeitig bei der Anpassung ihrer Geschäftsstrukturen und im Bereich Nachhaltigkeit zu unterstützen.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/Q-meRLWrMhiAceslk1nojb7smGTqSYOgZk-W0ksRqwg/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTYvbXItbWFydmlzLXJvdHRlcmRhbS1zdG9yZS1oM2EyMTQ1LTEteTI0NTAzeGEtMjAyNS0wNS0xNC1rc3p2ejhlNi0yMDI2LTA3LTE2LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/21ya405rKbLzTAjHkN-SHGr29hluAAlS2v6nKOfKV6Q/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTYvbXItbWFydmlzLXJvdHRlcmRhbS1zdG9yZS1oM2EyMTQ1LTEteTI0NTAzeGEtMjAyNS0wNS0xNC1rc3p2ejhlNi0yMDI2LTA3LTE2LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/Q-meRLWrMhiAceslk1nojb7smGTqSYOgZk-W0ksRqwg/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTYvbXItbWFydmlzLXJvdHRlcmRhbS1zdG9yZS1oM2EyMTQ1LTEteTI0NTAzeGEtMjAyNS0wNS0xNC1rc3p2ejhlNi0yMDI2LTA3LTE2LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="MR MARVIS-winkel in Rotterdam" title="MR MARVIS-winkel in Rotterdam"/>
  <figcaption>MR MARVIS Store in Rotterdam <em>Bild: MR MARVIS</em></figcaption>
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<p>Das niederländische Herrenmode-Label Mr Marvis hat ein Investment von den bestehenden Anteilseigner:innen Amlon Capital und Capital A Investment Partners erhalten. Zusätzlich kommen neue Beteiligungen hinzu: Christian Stahl, ehemaliger Partner bei Apax Partners; Emanuel Chirico, ehemaliger Chief Executive Officer (CEO) der PVH Corp.; und Martijn Hagman, ehemaliger CEO von Tommy Hilfiger und PVH Europe. Das teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit.</p>
<p>Laut Mr Marvis soll das Investment die nächste Phase des internationalen Wachstums unterstützen. Die Gründer:innen und das Management bleiben beteiligt und werden das Unternehmen weiterhin leiten. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.</p>
<p>Mr Marvis wurde 2016 in Amsterdam gegründet und startete mit einer Kollektion von Shorts. Inzwischen vertreibt die Marke ein breiteres Sortiment an Herrenmode. Die Produkte werden in Portugal hergestellt und seit 2023 ist das Unternehmen eine zertifizierte B Corp.</p>
<p>Die Marke vertreibt ihre Kollektion über ein Direct-to-Consumer-Modell und baut zudem ihr Filialnetz in Europa aus. Nach den jüngsten Eröffnungen von Flagship-Stores in London und Paris betreibt Mr Marvis nun 26 Geschäfte. Noch in diesem Monat wird das Unternehmen einen neuen Standort am Kurfürstendamm in Berlin eröffnen.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/02HtC-hQdmoDE5LjMEBtH9dDYHpgdkB46E7v7GNcc8U/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTAvYWxiZXJ0YS1mZXJyZXR0aS1mYWxsLXdpbnRlci0yMDI2LTEwLXQzOWtsZXFkLTIwMjYtMDItMDMta2doZmxnMnctMjAyNi0wMy0wMi1haWQydzZldS0yMDI2LTAzLTExLXkyNG9jYm16LTIwMjYtMDctMTAuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/DvjHCxqOMLdJMgWHZG_1Dc06tPLjA6x_Tq5JGkbhIiU/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTAvYWxiZXJ0YS1mZXJyZXR0aS1mYWxsLXdpbnRlci0yMDI2LTEwLXQzOWtsZXFkLTIwMjYtMDItMDMta2doZmxnMnctMjAyNi0wMy0wMi1haWQydzZldS0yMDI2LTAzLTExLXkyNG9jYm16LTIwMjYtMDctMTAuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/02HtC-hQdmoDE5LjMEBtH9dDYHpgdkB46E7v7GNcc8U/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTAvYWxiZXJ0YS1mZXJyZXR0aS1mYWxsLXdpbnRlci0yMDI2LTEwLXQzOWtsZXFkLTIwMjYtMDItMDMta2doZmxnMnctMjAyNi0wMy0wMi1haWQydzZldS0yMDI2LTAzLTExLXkyNG9jYm16LTIwMjYtMDctMTAuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Alberta Ferretti fall winter 2026" title="Alberta Ferretti fall winter 2026"/>
  <figcaption>Alberta Ferretti Herbst/Winter 2026 <em>Bild: Alberta Ferretti</em></figcaption>
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<p>Das Gericht in Bologna hat dem italienischen Modeunternehmen Aeffe SpA die Aufnahme eines zinslosen Aktionärsdarlehens in Höhe von zwei Millionen Euro bei den Aktionär Colloportus Srl und Fquattro Srl genehmigt. Die beiden Gesellschaften gehören Alberta und Massimo Ferretti und haben ihren Sitz in San Giovanni in Marignano.</p>
<p>Das am Euronext Milan der italienischen Börse notierte Unternehmen teilte gestern in einer Erklärung mit: „Nach der Anhörung am 26. Juni hat das Gericht in Bologna dem Unternehmen die Aufnahme eines zinslosen Aktionärsdarlehens in Höhe von zwei Millionen Euro bei den Aktionär Colloportus Srl und Fquattro Srl genehmigt. Dies erfolgte unter Anerkennung des Vorabzugsrechts gemäß Artikel 22, Absatz 1, Buchstabe b), Ccii (das Aktionärsdarlehen).“</p>
<h2>Rückzahlung des Aktionärsdarlehens durch Pfandrecht auf Girokonto gesichert</h2>
<p>Das Aktionärsdarlehen wurde gestern, am 9. Juli, vollständig ausgezahlt. Es soll den laufenden Finanzbedarf bis Ende Juli 2026 decken. Dies geschieht in Erwartung verbindlicher Angebote potenzieller Investor.</p>
<p>Das Unternehmen hatte bereits mitgeteilt, dass die Due-Diligence-Prüfung sowie die Gespräche mit Oxy Capital Italia Srl nach deren Interessenbekundung weiterhin andauern. In einer Mitteilung vor einigen Wochen erklärte Aeffe: „Es sind mehrere zusätzliche unverbindliche Angebote für den Erwerb der Geschäftsbereiche des Unternehmens und seiner Tochtergesellschaft Pollini SpA (Pollini) eingegangen. Diese könnten nach einer weiteren Due-Diligence- und Bewertungsphase, die von den potenziellen Investor gefordert wird, in verbindliche Angebote münden.“</p>
<p>Darüber hinaus stuften der Vorstand des Unternehmens sowie der Vorstand von Pollini das unverbindliche Angebot eines Industrieunternehmens, das überwiegend auf dem asiatischen Markt tätig ist, als besonders interessant ein. Das Unternehmen ist in der Bekleidungs- und Modebranche aktiv und verfügt über umfangreiche Erfahrung im Management internationaler Marken.</p>
<p>Nach Eingang dieser Angebote wird das Unternehmen einen neuen Antrag beim Gericht stellen. Ziel ist die Genehmigung des Vorabzugsrechts gemäß Artikel 22, Absatz 1, Buchstabe b), Ccii für ein weiteres, umfangreicheres Darlehen. Dieses soll den Finanzbedarf für die gesamte Übergangszeit bis zum Abschluss des Verfahrens decken.</p>
<p>Die Rückzahlung des Aktionärsdarlehens ist durch ein Pfandrecht auf ein Girokonto gesichert, erklärte die Geschäftsführung.</p>
<p>Das Aktionärsdarlehen wird zum frühesten der folgenden Zeitpunkte zurückgezahlt: nach Ablauf des 18. Monats ab dem Auszahlungsdatum, bei Gutschrift des Erlöses aus dem Verkauf eines Geschäftsbereichs des Unternehmens oder bei Eingang des Erlöses aus dem Verkauf einer Lagerhalle von Aeffe in San Giovanni in Marignano.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/Em0B-xzd2i3UToq4Dw2RdmtoqD0vRSrNe4Xvb36UA-g/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTcvYWhtZWQtbmlzaGFhdGgtYndkZGcwZjF4dnUtdW5zcGxhc2gtaW4zcG5tc3ctMjAyNi0wNy0xNy5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/smXfPHCseN5oTLF3biuv4eLTEhufeOrjSR6cmLiVbgE/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTcvYWhtZWQtbmlzaGFhdGgtYndkZGcwZjF4dnUtdW5zcGxhc2gtaW4zcG5tc3ctMjAyNi0wNy0xNy5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/Em0B-xzd2i3UToq4Dw2RdmtoqD0vRSrNe4Xvb36UA-g/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTcvYWhtZWQtbmlzaGFhdGgtYndkZGcwZjF4dnUtdW5zcGxhc2gtaW4zcG5tc3ctMjAyNi0wNy0xNy5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Imagen meramente ilustrativa tomada en Dalian, Liaoning, China." title="Imagen meramente ilustrativa tomada en Dalian, Liaoning, China."/>
  <figcaption>Symbolbild, aufgenommen in Dalian, Liaoning, China. <em>Bild: Ahmed Nishaath via Unsplash.</em></figcaption>
</figure>
<p>Die italienische Polizei hat am Donnerstag die Firmensitze von elf Luxusmarken durchsucht, darunter das französische Modehaus Chanel sowie die italienischen Marken Bulgari und Etro. Sie stehen im Verdacht, Subunternehmer beauftragt zu haben, die chinesische Arbeiter in Italien ausbeuteten.</p>
<p>Zu den weiteren untersuchten Marken gehören Brunello Cucinelli, Moncler, Jacob Cohën Company, Owenscorp Italia, Goyard Italia, F.lli, Stefano Ricci und Brandart. Dies teilte der Mailänder Staatsanwalt Paolo Storari der Nachrichtenagentur AFP mit und bestätigte damit einen Bericht der Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore.</p>
<p>Die von der Mailänder Staatsanwaltschaft geleitete Untersuchung hatte bereits Lohn- und Arbeitsrechtsverstöße in italienischen Werkstätten aufgedeckt. Ende 2025 wurde sie auf dreizehn weitere große Luxusunternehmen ausgeweitet, darunter Prada, Givenchy und Dolce &amp; Gabbana.</p>
<p>Im vergangenen Jahr verteidigte Industrieminister Adolfo Urso die Branchenriesen mit der Aussage, der Ruf des „Made in Italy“ stehe „unter Beschuss“.</p>
<p>Die Ermittler vermuten, dass die Marken ihren Subunternehmer gestatteten, Werkstätten zu nutzen, in denen chinesische Arbeiter unter gesetzeswidrigen Arbeitsbedingungen beschäftigt wurden. In einigen Fällen waren diese zudem in unhygienischen Unterkünften untergebracht.</p>
<p>Mehrere Luxusunternehmen, darunter die auf Kaschmir spezialisierte Marke Loro Piana, wurden wegen der Arbeitsbedingungen bei ihren Subunternehmer vorübergehend unter gerichtliche Verwaltung gestellt.</p>
<p>Diese Maßnahme wurde später wieder aufgehoben, nachdem die Unternehmen die Kontrollen ihrer Lieferketten verstärkt hatten.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/GJM7yWTtL55s3ykK8u6wxUk16yQ8jj8ZmugqlFwKOHc/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTcvYWhtZWQtbmlzaGFhdGgtYndkZGcwZjF4dnUtdW5zcGxhc2gtaW4zcG5tc3ctMjAyNi0wNy0xNy5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Schweiz: Fabric Loop legt Roadmap für die Textil-Kreislaufwirtschaft bis 2035 vor</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/schweiz-fabric-loop-legt-roadmap-fur-die-textil-kreislaufwirtschaft-bis-2035-vor/2026071767685</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/schweiz-fabric-loop-legt-roadmap-fur-die-textil-kreislaufwirtschaft-bis-2035-vor/2026071767685</guid><author>news@fashionunited.com (Regina Henkel)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 17 Jul 2026 08:00:14 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/s_Pv-lwvlmW9jTHhejF7ed9x3lNBrPQbzzoXRQvjD3o/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMTAvZGFsbC1lLTIwMjUtMDMtMTAtMTEtMTctNTctYS1taW5pbWFsaXN0LWlsbHVzdHJhdGlvbi1yZXByZXNlbnRpbmctY2lyY3VsYXJpdHktaW4tdGhlLWZhc2hpb24taW5kdXN0cnktdGhlLWltYWdlLWZlYXR1cmVzLWEtc2ltcGxlLWdyZWVuLXJlY3ljbGluZy1sb29wLW1hZGUtb2YtY2xvdGhpbmctaXRlbXMtcy1nNDc4am52aS0yMDI1LTAzLTEwLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/sPmyox_5-lQO3A_MEsmfYU7RGEcIXahu-5ypW-hkb5Q/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMTAvZGFsbC1lLTIwMjUtMDMtMTAtMTEtMTctNTctYS1taW5pbWFsaXN0LWlsbHVzdHJhdGlvbi1yZXByZXNlbnRpbmctY2lyY3VsYXJpdHktaW4tdGhlLWZhc2hpb24taW5kdXN0cnktdGhlLWltYWdlLWZlYXR1cmVzLWEtc2ltcGxlLWdyZWVuLXJlY3ljbGluZy1sb29wLW1hZGUtb2YtY2xvdGhpbmctaXRlbXMtcy1nNDc4am52aS0yMDI1LTAzLTEwLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/s_Pv-lwvlmW9jTHhejF7ed9x3lNBrPQbzzoXRQvjD3o/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMTAvZGFsbC1lLTIwMjUtMDMtMTAtMTEtMTctNTctYS1taW5pbWFsaXN0LWlsbHVzdHJhdGlvbi1yZXByZXNlbnRpbmctY2lyY3VsYXJpdHktaW4tdGhlLWZhc2hpb24taW5kdXN0cnktdGhlLWltYWdlLWZlYXR1cmVzLWEtc2ltcGxlLWdyZWVuLXJlY3ljbGluZy1sb29wLW1hZGUtb2YtY2xvdGhpbmctaXRlbXMtcy1nNDc4am52aS0yMDI1LTAzLTEwLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Mit KI erstellte Illustration zum Thema Kreislaufmode." title="Mit KI erstellte Illustration zum Thema Kreislaufmode."/>
  <figcaption>Mit KI erstellte Illustration zum Thema Kreislaufmode. <em>Credits: KI-generierte Illustration von FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Mit der Veröffentlichung der Roadmap 2035 präsentiert die branchenübergreifende Initiative der Schweizer Textil- und Bekleidungsindustrie, Fabric Loop, erstmals einen konkreten Fahrplan für den Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft in der Schweizer Textilbranche.</p>
<p>Initiiert wurde Fabric Loop von Swiss Textiles, dem Verband der Schweizer Textil- und Bekleidungsindustrie. Die vorgestellte Strategie wurde gemeinsam mit Vertreter:innenn aus Industrie, Sammelorganisationen, Recyclingunternehmen und der öffentlichen Hand entwickelt und soll den Übergang von einem linearen zu einem zirkulären Textilsystem ermöglichen. Im Zentrum steht der Aufbau von Strukturen, die künftig Reuse, Repair und Recycling koordiniert und die gesamte Wertschöpfungskette miteinander vernetzt.</p>
<h2>Transparenz als Grundlage eines neuen Systems</h2>
<p>Ein zentrales Anliegen der Initiative ist maximale Transparenz. Fabric Loop will von Beginn an offenlegen, wie das neue System aufgebaut wird, welche Herausforderungen bestehen und wie Material- und Finanzströme künftig nachvollziehbar dokumentiert werden. „Denn Transparenz ist die wichtigste Währung für ein glaubwürdiges und sinnvolles Kreislaufsystem für Textilien“, betont Simone Alabor, Geschäftsführerin von Fabric Loop.</p>
<p>Der Aufbau erfolgt in drei Phasen: Zunächst stehen die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie organisatorische und technische Vorbereitungen im Fokus. Mit der operativen Inbetriebnahme soll das bestehende Sammelsystem in das neue Modell überführt werden. Anschließend folgt die Skalierung, in der Innovationen umgesetzt und gesammelte Textilien vermehrt in hochwertige Verwertungskanäle geschleust werden sollen, so dass 2035 die hoch gesteckten Ziele erreicht werden können.</p>
<h2>Ambitionierte Ziele bis 2035</h2>
<p>Die Roadmap definiert vier messbare Kernziele: Bis 2035 sollen 100 Prozent der gesammelten Textilien in der Schweiz sortiert und 60 Prozent wiederverwendet oder recycelt werden. Es sollen zudem keine Textilien mehr auf Deponien landen und jährlich ein transparenter Bericht über Material- und Finanzströme veröffentlicht werden.</p>
<p>Dabei setzt Fabric Loop auf einen deutlichen Ausbau der Infrastruktur. Heute findet die Textilsortierung in der Schweiz nur in geringem Umfang statt und ist überwiegend auf den Secondhand-Markt ausgerichtet. Künftig sollen automatisierte Sortiertechnologien, robotergestützte Systeme und Faser-zu-Faser-Recycling den Aufbau einer regionalen Kreislaufwirtschaft ermöglichen.</p>
<h2>Neue Chancen für Recycling und Secondhand</h2>
<p>Für die Branche eröffnet die Roadmap neue Geschäftsmöglichkeiten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Geplant sind Investitionen in Sortierzentren, digitale B2B-Plattformen für Secondhand, Repair-Angebote sowie neue Recyclingkapazitäten. Gleichzeitig sollen Pilotprojekte dazu beitragen, bestehende Lücken zwischen Sammlung, Sortierung und hochwertiger Verwertung zu schließen.</p>
<p>Ein zentrales Ziel ist die Sicherung verlässlicher Materialströme für Recyclingunternehmen. Samantha Anderson, CEO des Cleantech-Unternehmens DePoly, sieht darin einen entscheidenden Hebel: „Fabric Loop unterstützt unsere Skalierung auf vielfältige Weise, indem es für Rohstoffsicherheit sorgt, auf unsere Bedürfnisse abgestimmte Rohstoffe bereitstellt und Investitionssicherheit für Anlagenbetreiber in der gesamten Kette schafft.“</p>
<h2>Einführung eines vorgezogenen Kreislaufbeitrags</h2>
<p>Fabric Loop macht deutlich, dass die Transformation nur gelingen kann, wenn sämtliche Marktteilnehmer - von Produktionsbetrieben über Händler:innen bis hin zu Online-Plattformen - das neue System finanziell mittragen. Geplant ist ein sogenannter vorgezogener Kreislaufbeitrag (vKB), der ähnlich dem bekannten Recyclingbeitrag bereits beim Verkauf eines Textilprodukts erhoben werden soll. Mit den Einnahmen sollen künftig nicht nur Recycling, sondern auch Repair- und Reuse-Angebote finanziert werden.</p>
<p>Voraussetzung für die Umsetzung bleibt allerdings die Schaffung entsprechender politischer Rahmenbedingungen. Dazu gehört etwa die Schaffung einer Textil-Recycling-Verordnung, die alle Marktteilnehmer gleichermaßen einbindet.
Fabric-Loop-Präsidentin Nina Bachmann betont, dass der Wandel nur gemeinsam zu bewältigen ist: „Die Herausforderung, und somit auch die Lösung, ist systemischer Natur. Deshalb haben wir von Swiss Textiles Fabric Loop initiiert, und setzen uns dafür ein, dass alle gemeinsam mitziehen.“</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/_eXCYI9W6mvTM_CnPFyA2E0rDfJ1onegW0dS5lB-mwU/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMTAvZGFsbC1lLTIwMjUtMDMtMTAtMTEtMTctNTctYS1taW5pbWFsaXN0LWlsbHVzdHJhdGlvbi1yZXByZXNlbnRpbmctY2lyY3VsYXJpdHktaW4tdGhlLWZhc2hpb24taW5kdXN0cnktdGhlLWltYWdlLWZlYXR1cmVzLWEtc2ltcGxlLWdyZWVuLXJlY3ljbGluZy1sb29wLW1hZGUtb2YtY2xvdGhpbmctaXRlbXMtcy1nNDc4am52aS0yMDI1LTAzLTEwLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title> Interesse an Mode sinkt – Nachhaltigkeit weniger wichtig</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/interesse-an-mode-sinkt-nachhaltigkeit-weniger-wichtig/2026071767683</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/interesse-an-mode-sinkt-nachhaltigkeit-weniger-wichtig/2026071767683</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 17 Jul 2026 06:59:13 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/aL0DrN-IVYdV4P6iHk934ULCXc-Cjt2scrn8GPkdk_E/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTAvaW1nLTczNjMtMS00NmtpczRwOS0yMDI2LTA3LTEwLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/XcCy6So1G59wnMKjbYj_7VGXmgoUOjzU7oOryCNqmTc/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTAvaW1nLTczNjMtMS00NmtpczRwOS0yMDI2LTA3LTEwLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/aL0DrN-IVYdV4P6iHk934ULCXc-Cjt2scrn8GPkdk_E/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTAvaW1nLTczNjMtMS00NmtpczRwOS0yMDI2LTA3LTEwLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Hamburger Innenstadt, Bild zur Visualisierung" title="Hamburger Innenstadt, Bild zur Visualisierung"/>
  <figcaption>Hamburger Innenstadt, Bild zur Visualisierung  <em>Credits: Ole Spötter für FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Das Interesse an Mode und Bekleidung hat in Deutschland deutlich nachgelassen – und auch Nachhaltigkeit spielt beim Kauf eine geringere Rolle. Das geht aus einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts Innofact im Auftrag des Modeverbands GermanFashion hervor. Die wichtigsten Ergebnisse:</p>
<h2>Frauen informieren sich öfter</h2>
<p>Innofact hat im April gut 1.000 Menschen zwischen 18 und 69 Jahren
repräsentativ befragt. Das Ergebnis: 40 Prozent informieren sich
nicht aktiv über Mode und Bekleidung. Das sind deutlich mehr als bei
der letzten Befragung im Jahr 2022, als es 29 Prozent waren. 2020 und
2021 lag der Anteil ähnlich hoch.</p>
<p>Am häufigsten informieren sich Verbraucher:innen in Bekleidungsgeschäften.
Der Anteil sank zwischen 2022 und 2026 jedoch von 38 auf 29 Prozent.
Dahinter folgen Gespräche mit Freund:innen und Bekannten (19 Prozent),
Websites von Bekleidungshändler:innen (18 Prozent), Soziale Netzwerke wie
Instagram (16 Prozent), Internet-Werbung und Herstellenden-Websites (je
13 Prozent). In allen Kanälen sind die Werte rückläufig, oft
deutlich. Frauen informieren sich deutlich häufiger über Mode und
Bekleidung als Männer.</p>
<h2>Viele sparen bei Mode</h2>
<p>Warum interessiert Mode weniger? „Die Menschen in Deutschland wollen
sparen, vor allem bei persönlichen Dingen wie Mode“, sagt Theresa
Schleicher, Handelsexpertin in dem Netzwerk „The Future Project“.
Grund seien die gestiegenen Lebenshaltungskosten. Bei jungen Menschen
fließe das Geld eher in Finanzpläne als in eine Handtasche. Zudem
prägten Billiganbieter und Ramschkultur die Erwartung, dass Kleidung
nicht viel koste. „Was weniger Wert hat, wird weniger benötigt und
gewollt.“</p>
<p>Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch eine im Juni veröffentlichte
Umfrage des Instituts Kantar im Auftrag des Preisvergleichsportals
Idealo. 52 Prozent sparen bei Bekleidung und Accessoires – mehr als
in anderen Bereichen wie Hobby- und Freizeitbedarf (42 Prozent),
Elektronik (41 Prozent) sowie Wohn- und Haushaltsartikeln (36
Prozent). Geringer ist die Zurückhaltung bei Gesundheit (16 Prozent),
Büchern und Medien, Drogerie und Kosmetik (je 31 Prozent) und
Lebensmitteln (32 Prozent). Mehr als 2.000 Menschen wurden dazu
befragt.</p>
<h2>Stationäre Anbieter:innen weiterhin gefragt</h2>
<p>Die meisten Kund:innen kaufen Kleidung überwiegend und häufig in Filialen
von Anbieter:innen wie H&amp;M, Zara oder C&amp;A, wie die GermanFashion-Studie
zeigt. Der Anteil liegt bei 37 Prozent und ist seit 2022 um acht
Prozentpunkte gesunken. Auf den weiteren Plätzen stehen der örtliche
Fachhandel, Onlineplattformen wie Amazon, Temu oder Otto sowie
Modeportale wie Zalando oder Shein (jeweils 34 Prozent).</p>
<p>Ebenfalls von vielen genannt werden Ladengeschäfte größerer
Bekleidungsketten wie Peek &amp; Cloppenburg (24 Prozent) sowie Geschäfte
von Herstellenden wie Boss oder Adidas (22 Prozent). Es folgen
Kaufhäuser wie Galeria (18 Prozent), Textildiscounter wie Takko und
Kik sowie der Versandhandel über Kataloge (jeweils 17 Prozent). Im
Vergleich zu 2022 ist das Einkaufsverhalten über alle Kategorien
hinweg deutlich rückläufig. Konsument:innen nutzen im Schnitt 3,4 Kanäle,
vor vier Jahren waren es noch 4,3.</p>
<p>GermanFashion-Sprecherin Tanja Croonen sieht darin ebenfalls ein
abnehmendes Interesse an Mode. Dennoch betont sie: Dass die
Bekleidungsgeschäfte vor Ort die wichtigste Informationsquelle seien
und die meisten Menschen dort bevorzugt kauften, sei eine große
Chance für den stationären Einzelhandel.</p>
<h2>Widerspruch zwischen Haltung und Handeln</h2>
<p>Laut Umfrage verliert Nachhaltigkeit beim Modekauf an Relevanz. Der
Verzicht auf Ausbeutung von Menschen in Produktionsländern ist 71
Prozent wichtig, 2022 waren es noch 77 Prozent. Eine nachhaltige und
umweltfreundliche Herstellung wird von 60 Prozent genannt – 11
Prozentpunkte weniger als vier Jahre zuvor. 42 Prozent ist die
Verwendung eines Siegels für Nachhaltigkeit oder Biomaterialien
wichtig, ein Rückgang um 10 Prozentpunkte. Für Frauen sind diese
Aspekte bedeutender als für Männer.</p>
<p>Nur für 10 bis 28 Prozent der Mode-Käufer:innen spielen die
Nachhaltigkeitskriterien der Untersuchung zufolge wirklich eine große
Rolle. Zwar geben viele an, dass ihnen verantwortungsvoller Konsum
zumindest eher wichtig ist, das tatsächliche Kaufverhalten weicht
davon aber teils deutlich ab. So hat nur knapp jede:r Fünfte, dem ein
Siegel wichtig ist, mehr als 10 Prozent nachhaltige oder ökologische
Kleidung im Schrank.</p>
<p>Nachhaltigkeit sei dort relevant, wo sich mit Verantwortung Geld
sparen lasse, sagt Handelsexpertin Schleicher – wie beim Elektroauto
oder der Solaranlage. „Bei Kleidung fehlt der Eigennutz.“ Nachhaltige
Mode koste mehr, die Wirkung sei für viele weniger ersichtlich. Für
die meisten sei es das Nachhaltigste, weniger zu kaufen.</p>
<h2>Was Kund:innen besonders wichtig ist</h2>
<p>Gute Passform, Bequemlichkeit und Komfort, ein gutes
Preis-Leistungs-Verhältnis und hohe Qualität sind für Verbraucher:innen die
wichtigsten Auswahlkriterien beim Kleidungskauf. Die Ergebnisse
fallen ähnlich aus wie 2022. Deutlich rückläufige Werte gibt es bei
markenbezogenen Aspekten – wie dem Ruf der Marke, Design, Herkunft
und Exklusivität.</p>
<p>Für glaubwürdig halten die Befragten Marken vor allem dann, wenn sie
verlässlich hohe Qualität bieten. Croonen erkennt darin auch ein
Signal gegen Ultra Fast Fashion. Verbraucher:innen müsse jedoch klar sein,
dass Qualität – im Sinne von Langlebigkeit, Nachhaltigkeit und
Produktsicherheit – ihren Preis hat.</p>
<h2>Wie haben sich die Preise entwickelt?</h2>
<p>Zwar haben sich auch viele Mode-Artikel verteuert, aber weniger stark
als andere Produkte. Ein Herrenhemd kostete laut Statistischem
Bundesamt im Juni im Schnitt knapp 15 Prozent mehr als 2020,
Kinderschuhe knapp 12 Prozent. Ein Damenshirt war gut 6 Prozent
teurer, Jacken oder Mäntel für Säuglinge oder Kleinkinder 4 Prozent.
Insgesamt legten die Verbraucher:innenpreise seit 2020 um durchschnittlich
mehr als 24 Prozent zu, bei Nahrungsmitteln um 37 Prozent.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/2rrqekMMV48hgiJ09Dr6gRbXl08JMqer75VBiJAoruo/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTAvaW1nLTczNjMtMS00NmtpczRwOS0yMDI2LTA3LTEwLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Burberry verzeichnet Umsatzwachstum im ersten Quartal 2026</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/burberry-verzeichnet-umsatzwachstum-im-ersten-quartal-2026/2026071767687</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/burberry-verzeichnet-umsatzwachstum-im-ersten-quartal-2026/2026071767687</guid><author>news@fashionunited.com (Prachi Singh)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 17 Jul 2026 06:44:15 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/2Zv-vHytgjWBickCLr1_GAjQz3_kbR8pNADumrCoaFE/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTcvcmN0LXgtYnVyYmVycnktNHg1LTYtcXZ0Z2EzamMtMjAyNi0wMy0xMi0zOWxoN2h1Zy0yMDI2LTA3LTE3LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/bfcysJuu_YkXxGPMHWiEukhekOpBPHvu1zoRDVV6mTI/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTcvcmN0LXgtYnVyYmVycnktNHg1LTYtcXZ0Z2EzamMtMjAyNi0wMy0xMi0zOWxoN2h1Zy0yMDI2LTA3LTE3LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/2Zv-vHytgjWBickCLr1_GAjQz3_kbR8pNADumrCoaFE/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTcvcmN0LXgtYnVyYmVycnktNHg1LTYtcXZ0Z2EzamMtMjAyNi0wMy0xMi0zOWxoN2h1Zy0yMDI2LTA3LTE3LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Burberry capsule in collaboration with the Royal Collection Trust" title="Burberry capsule in collaboration with the Royal Collection Trust"/>
  <figcaption>Burberry-Kapselkollektion in Zusammenarbeit mit dem Royal Collection Trust <em>Credits: Burberry</em></figcaption>
</figure>
<p>Die britische Luxusmarke Burberry Group plc hat ihr Handelsupdate für das erste Quartal der 13 Wochen bis zum 27. Juni 2026 veröffentlicht. Die Retail-Gruppe erzielte einen Anstieg des Einzelhandelsumsatzes um fünf Prozent auf 455 Millionen Britische Pfund (534 Millionen Euro), verglichen mit 433 Millionen Britischen Pfund im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die vergleichbaren Einzelhandelsumsätze stiegen im Jahresvergleich ebenfalls um fünf Prozent.</p>
<p>Erstmals seit drei Jahren verzeichnete das Londoner Unternehmen Wachstum in den Bereichen Damenmode, Herrenmode, Accessoires und Kindermode. Die kommerzielle Trendwende wurde durch die überdurchschnittliche Entwicklung der Kernkategorie Outerwear getragen.</p>
<p>„Unsere Strategie zeigt Wirkung. Wir gewinnen ein breites Spektrum an Luxuskund über Produktkategorien, Vertriebskanäle und Regionen hinweg – das bestärkt mein Vertrauen in die Chancen, die vor uns liegen“, so Burberry-Chief Executive Officer (CEO) Joshua Schulman. Er ergänzte, dass die Gruppe mit ihrem strategischen Programm „Burberry Forward“ erfolgreich an Dynamik gewinne.</p>
<h2>Regionale Performance zeigt Resilienz in Amerika und Greater China</h2>
<p>Mit Blick auf die regionale Entwicklung stiegen die vergleichbaren Einzelhandelsumsätze in Amerika um zwölf Prozent. Getragen wurde dieses Wachstum von der Inlandsnachfrage und einer breiten Neukundengewinnung. Greater China verzeichnete einen Anstieg der vergleichbaren Umsätze um neun Prozent, angetrieben durch die lokale Verbrauchernachfrage und ein überdurchschnittliches Wachstum bei der Generation Z.</p>
<p>Die Region Asien-Pazifik wuchs insgesamt um drei Prozent. Innerhalb dieser Region blieb Südkorea mit einem Wachstum von elf Prozent ein starker Markt, getragen von der Inlandsnachfrage und den Ausgaben von Tourist.</p>
<p>Japan hingegen verzeichnete einen Rückgang von zwei Prozent, der maßgeblich auf den Rückgang chinesischer Einreisender zurückzuführen ist. Die Region Europa, Naher Osten, Indien und Afrika (EMEIA) registrierte einen Rückgang von drei Prozent. Diese Entwicklung spiegelt die anhaltenden Auswirkungen des Nahostkonflikts sowie die geringeren Gesamtausgaben von Tourist wider. Ohne den Nahen Osten verzeichnete die EMEIA-Region lediglich einen leichten Rückgang von einem Prozent.</p>
<h2>Digitale Kanäle und Retail-Produktivität stützen den Jahresausblick</h2>
<p>Zu den operativen Highlights des ersten Quartals zählte ein Anstieg der Neukund im Bereich Regenbekleidung um 19 Prozent, beflügelt durch die Marketingkampagne „Portraits of an Icon“. Die Ready-to-wear-Kategorie verzeichnete solides Wachstum bei Strickwaren, Polohemden und Bademode. Auch die Sparte Damenhandtaschen kehrte auf den Wachstumskurs zurück.</p>
<p>Die E-Commerce-Plattform der Luxusmarke zeigte weiterhin eine gute Dynamik und wuchs im mittleren zweistelligen Prozentbereich während der 13 Wochen. Die Produktivität im stationären Handel verbesserte sich durch optimiertes Visual Merchandising, klar definierte Kategorienbereiche und Clienteling-Maßnahmen. Bis Ende des Quartals hatte die Gruppe weltweit 97 Polo-Galerien etabliert.</p>
<p>Das Management hat seine Großhandelsprognose für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2027 aktualisiert. Der Großhandelsumsatz wird nun für das erste Halbjahr mit einem hohen einstelligen Prozentwachstum erwartet, nachdem Handelspartner positiv reagiert haben.</p>
<p>Die gesamten Investitionsausgaben für das Gesamtjahr werden voraussichtlich rund 120 Millionen Britische Pfund erreichen. Die Marke erwartet annualisierte Kosteneinsparungen von 100 Millionen Britischen Pfund bis zum Geschäftsjahr 2027. Davon wurden bereits 80 Millionen Britische Pfund im Geschäftsjahr 2026 realisiert.</p>
<p>Der Vorstand bestätigte, dass die finanzielle Gesamtprognose für das Geschäftsjahr 2027 unverändert bleibt. Die Gruppe erwartet Umsatzwachstum und eine Ausweitung der Marge im Einklang mit den Markterwartungen – unter Berücksichtigung des makroökonomischen Umfelds.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/r5SrxT0iP08RdKvT4Krm3e_awmKWIXc1yxnQojb4wcA/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTcvcmN0LXgtYnVyYmVycnktNHg1LTYtcXZ0Z2EzamMtMjAyNi0wMy0xMi0zOWxoN2h1Zy0yMDI2LTA3LTE3LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title> Last-Minute-Sneaker: Foot Locker kooperiert in den USA mit Uber Eats </title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/last-minute-sneaker-foot-locker-kooperiert-in-den-usa-mit-uber-eats/2026071667680</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/last-minute-sneaker-foot-locker-kooperiert-in-den-usa-mit-uber-eats/2026071667680</guid><author>news@fashionunited.com (Renan Botelho de Carvalho)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 14:22:08 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/fdxpL-zUHW2aqp0o284a7n9WqvkRt5S0Z8KF5OWXaqU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMzAvaW1nLTQ4NTYtNTE1NW45cWwtMjAyNS0wNi0zMC5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/4hoVqOF7IqmJVt_6NpeBngwsgeRUasiJStiYl0p_Dkg/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMzAvaW1nLTQ4NTYtNTE1NW45cWwtMjAyNS0wNi0zMC5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/fdxpL-zUHW2aqp0o284a7n9WqvkRt5S0Z8KF5OWXaqU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMzAvaW1nLTQ4NTYtNTE1NW45cWwtMjAyNS0wNi0zMC5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Foot Locker&#39;s new Birmingham store." title="Foot Locker&#39;s new Birmingham store."/>
  <figcaption>Die Filiale von Foot Locker in Birmingham. <em>Bild: Foot Locker.</em></figcaption>
</figure>
<p>Foot Locker bringt seine US-Filialen auf eine Essensliefer-App.</p>
<p>Das US-amerikanische Einzelhandelsunternehmen Foot Locker, zu dem auch Kids Foot Locker und Champs Sports gehören, gab am Donnerstag eine neue Partnerschaft mit Uber Technologies, Inc. bekannt. Die Kooperation ermöglicht es den Kund:innen, direkt über die Uber Eats App in mehr als 1.000 Filialen in den USA einzukaufen.</p>
<p>„Wir konzentrieren uns darauf, den Kund:innen mehr Möglichkeiten zu bieten, schnell und bequem einzukaufen“, so Ashley Chiang, Senior Director of Strategy bei Foot Locker, in einer Mitteilung. „Durch unsere Partnerschaft mit Uber Eats können unsere Kund:innen bei Foot Locker, Kids Foot Locker und Champs Sports auf Abruf einkaufen. Das bietet ihnen eine weitere nahtlose Möglichkeit, auf die Produkte zuzugreifen, die sie lieben, insbesondere während wichtiger Einkaufszeiten wie der Back-to-School-Saison.“</p>
<p>Die Partnerschaft startet kurz bevor in dem Land das Einkaufen für den Schulanfang beginnt. Die Zusammenarbeit erweitert den wachsenden Retail-Marktplatz von Uber Eats. Dieser umfasst nun Kategorien wie Beauty, Heimwerkerbedarf, Elektronik und mehr.</p>
<p>„Uber Eats ist zu dem Ort geworden, an den sich Verbraucher:innen für alles wenden, was sie brauchen, sei es das Abendessen für heute Abend oder ein Paar Sneaker in letzter Minute“, sagte Hashim Amin, Head of Grocery and Retail für Uber in Nordamerika. „Die Aufnahme von Foot Locker, Kids Foot Locker und Champs Sports bringt einige der bekanntesten Sportmarken der Welt auf unseren Marktplatz. Dies gibt den Kund:innen eine weitere schnelle und bequeme Möglichkeit, die Produkte zu kaufen, die sie lieben.“</p>
<p>Kund:innen können jetzt bei Foot Locker, Kids Foot Locker oder Champs Sports über Uber Eats bestellen. Dafür müssen sie die App öffnen und auf die Kategorie Einzelhandel tippen. Laut einer gemeinsamen Mitteilung der beiden Unternehmen können sie ihre Lieferzeit wählen und ihr Paket in Echtzeit verfolgen.</p>
<p>Die Zusammenarbeit folgt, nachdem der US-amerikanische Sportartikelhändler Dick’s Sporting Goods, der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/dicks-sporting-good-bestatigt-ubernahme-von-foot-locker-fur-2-4-milliarden-us-dollar/2025051561579">Foot Locker übernommen hat,</a> im Juni letzten Jahres sein Sortiment <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/sportswear-zum-mittag-dicks-sporting-goods-kooperiert-mit-uber-eats/2025061262035">über den Lieferservice verfügbar machte.</a></p>
<p>Ähnliche Ansätze gab es auch bereits in Deutschland. So startete der Hamburger Einzelhändler Tchibo 2024 <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/vom-kaffee-bis-zur-bluse-lieferando-liefert-tchibo-produkte/2024081457708">ein Pilotprojekt mit dem Lieferdienst Lieferando</a>.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/GBf5QonhTqeWf0MpeKYj2s1wcx7LJDd3QIXdHWq6B98/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMzAvaW1nLTQ4NTYtNTE1NW45cWwtMjAyNS0wNi0zMC5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Dank kräftigem Wachstum im Ausland: Frasers Group steigert Jahresumsatz um fast neun Prozent</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/dank-kraftigem-wachstum-im-ausland-frasers-group-steigert-jahresumsatz-um-fast-neun-prozent/2026071667681</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/dank-kraftigem-wachstum-im-ausland-frasers-group-steigert-jahresumsatz-um-fast-neun-prozent/2026071667681</guid><author>news@fashionunited.com (Prachi Singh)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 14:09:39 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/iPGKJXgYw8qe7XH2ObefhnaEbw2hqTcQA59ymLcUxEA/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMDYvZnJhc2Vycy1kdW5kZWUtMS14OXprZHl5Mi0yMDI1LTA2LTA2LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/jI7F9wm2RT1lfPaoHg7kAhe5llrL-oCTAObXIfRWmaQ/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMDYvZnJhc2Vycy1kdW5kZWUtMS14OXprZHl5Mi0yMDI1LTA2LTA2LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/iPGKJXgYw8qe7XH2ObefhnaEbw2hqTcQA59ymLcUxEA/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMDYvZnJhc2Vycy1kdW5kZWUtMS14OXprZHl5Mi0yMDI1LTA2LTA2LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Frasers in Dundee" title="Frasers in Dundee"/>
  <figcaption>Eine Filiale von Frasers in Dundee <em>Bild: Frasers Group</em></figcaption>
</figure>
<p>Der britische Handelskonzern Frasers Group Plc sorgte jüngste mit seinem <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/frasers-kundigt-ubernahmeangebot-fur-hugo-boss-in-hohe-von-2-milliarden-euro-an/2026061067143">freiwilligen Übernahmeangebot</a> für den Metzinger Modekonzern Hugo Boss AG für Schlagzeilen. Das Management des Bekleidungsanbieters riet seinen Aktionär:innen allerdings bereits, <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/hugo-boss-empfiehlt-ubernahmeangebot-der-fraser-group-nicht-anzunehmen/2026070967570">die Offerte nicht anzunehmen</a>, da sie „den eigenständigen Wert und das zukünftige Wertschöpfungspotenzial“ von Hugo Boss nicht angemessen widerspiegele.</p>
<p>Während der Poker um Hugo Boss andauert, legte die Frasers Group, zu der Handelsketten wie Sports Direct, Frasers und Flannels gehören, nun am Donnerstag ihre Resultate für das Geschäftsjahr 2025/26 vor, das am 26. April abgeschlossen wurde.</p>
<h2>Übernahmen im Ausland beflügeln das Wachstum</h2>
<p>Demnach erreichte der Konzernumsatz eine Höhe von rund 5,3 Milliarden Britischen Pfund (6,3 Milliarden Euro) und übertraf das Vorjahresniveau um 8,7 Prozent. Die internationalen Umsätze stiegen dabei nicht zuletzt dank zahlreicher Akquisitionen um 59,2 Prozent.</p>
<p>Der ausgewiesene Gewinn vor Steuern stieg um 38,9 Prozent auf 527,8 Millionen Britische Pfund. Nach Angaben des Managements war das deutliche Plus hauptsächlich auf finanzielle Einmaleffekte zurückzuführen. Um Sondereffekte bereinigt sank der Vorsteuergewinn um vier Prozent auf 538,0 Millionen Britische Pfund.</p>
<p>Michael Murray, der CEO der Frasers Group, sah den Kurs des Managements durch die aktuellen Zahlen bestätigt. „Die ‚Elevation Strategy‘ wird immer stärker“, erklärte er im vorliegenden Geschäftsbericht. „Die positive Dynamik von Markenpartnern und das starke Feedback von Verbraucher:innen bestätigen unsere Strategie. Das gibt uns das Vertrauen, sie weiterhin mit Ehrgeiz und Überzeugung umzusetzen.“</p>
<p>Der Konzernchef räumte jedoch ein, dass die Branche in der zweiten Jahreshälfte weiterhin die Auswirkungen schwieriger Handelsbedingungen zu spüren bekommen habe. Auch das gedämpfte Vertrauen der Verbraucher:innen und branchenweite Überbestände seien weiterhin ein Problem.</p>
<h2>Der Konzern setzt weiter auf Zukäufe und strategische Investitionen</h2>
<p>In den vergangenen Monaten hatte der Konzern seine Akquisitionsstrategie fortgesetzt und seine globale Präsenz unter anderem durch die Übernahmen von Holdsport in Südafrika und XXL in den nordischen Ländern ausgebaut. Zudem wurden erste Partnergeschäfte in Malta, Australien und dem Nahen Osten eröffnet. Nach dem Ende des Geschäftsjahres schloss das Unternehmen den Verkauf von Sports Direct Malaysia für 150 Millionen US-Dollar ab. Dieser Verkauf beinhaltet eine langfristige Lizenzvereinbarung mit dem Einzelhandelsbetreiber Map Active.</p>
<p>Auch die strategischen Investitionen trieb der Konzern im vergangenen Geschäftsjahr weiter voran und sicherte sich Sitze <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/ceo-der-frasers-group-in-den-vorstand-von-hugo-boss-berufen/2025051661594">im Aufsichtsrat von Hugo Boss</a> und im Verwaltungsrat des britischen Lederwarenspezialisten Mulberry. Die Beteiligung an Hugo Boss wurde im Berichtszeitraum auf 25 Prozent aufgestockt, inzwischen liegt sie sogar bei 26,1 Prozent. Gleichzeitig erhöhte der Konzern seine Beteiligung am australischen Schuhhändler Accent Group auf 22,9 Prozent.</p>
<p>Nach dem Ende des Geschäftsjahres unterbreitete der Handelskonzern dann seine Offerte für Hugo Boss. Er bietet den Anleger:innen demnach 38 Euro pro Aktie. Gleichzeitig wurde ein <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/nach-offerte-fur-hugo-boss-frasers-group-startet-ubernahmeangebot-fur-accent-group/2026061567203">Übernahmeangebot</a> von 0,65 Australischen Dollar pro Aktie für die Accent Group vorgelegt.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/Z12ZWMc-hC3cL_JDdKhJmdac2rZmPBJMyB57OE718bo/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMDYvZnJhc2Vycy1kdW5kZWUtMS14OXprZHl5Mi0yMDI1LTA2LTA2LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Lululemon eröffnet Distributionszentrum mit Fläche von fast 100.000 Quadratmetern </title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/lululemon-eroffnet-distributionszentrum-mit-flache-von-fast-100-000-quadratmetern/2026071667671</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/lululemon-eroffnet-distributionszentrum-mit-flache-von-fast-100-000-quadratmetern/2026071667671</guid><author>news@fashionunited.com (Danielle Wightman-Stone)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 09:53:45 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/DTsQkKxpA-Wr3X1y3qiK1L309i_gD35GD2jKb3tj_-4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTYvbHVsdWxlbW9uLW9wZW5zLW9uZS1taWxsaW9uLXNxdWFyZS1mb290LWRpc3RyaWJ1dGlvbi1jZW50cmUtenlpbmhpazgtMjAyNi0wNy0xNi5wbmc" srcset="https://r.fashionunited.com/fTu7bcO1W5pla-KLLMyQ_SKaaU2YimC6q3UWLsVG53k/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTYvbHVsdWxlbW9uLW9wZW5zLW9uZS1taWxsaW9uLXNxdWFyZS1mb290LWRpc3RyaWJ1dGlvbi1jZW50cmUtenlpbmhpazgtMjAyNi0wNy0xNi5wbmc 720w, https://r.fashionunited.com/DTsQkKxpA-Wr3X1y3qiK1L309i_gD35GD2jKb3tj_-4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTYvbHVsdWxlbW9uLW9wZW5zLW9uZS1taWxsaW9uLXNxdWFyZS1mb290LWRpc3RyaWJ1dGlvbi1jZW50cmUtenlpbmhpazgtMjAyNi0wNy0xNi5wbmc 1080w" sizes="100vw" alt="The Honourable Maninder Sidhu, Minister of International Trade and Member of Parliament for Brampton East (left), Ted Dagnese, lululemon Chief Supply Chain Officer (middle), and Patrick Brown, Mayor, City of Brampton (right)." title="The Honourable Maninder Sidhu, Minister of International Trade and Member of Parliament for Brampton East (left), Ted Dagnese, lululemon Chief Supply Chain Officer (middle), and Patrick Brown, Mayor, City of Brampton (right)."/>
  <figcaption>Der ehrenwerte Maninder Sidhu, Minister für internationalen Handel und Parlamentsabgeordneter für Brampton East (links), Ted Dagnese, Chief Supply Chain Officer von Lululemon (Mitte), und Patrick Brown, Bürgermeister der Stadt Brampton (rechts). <em>Bild: Lululemon</em></figcaption>
</figure>
<p>Die kanadische Activewear-Marke Lululemon Athletica hat in Brampton, Ontario, ein hochmodernes Distributionszentrum mit einer Fläche von rund einer Million Quadratfuß (etwa 93.000 Quadratmeter) eröffnet. Die Anlage soll die E-Commerce-Fulfillment-Kapazitäten des Unternehmens in Nordamerika deutlich erweitern.</p>
<p>Das Distributionszentrum entstand in Zusammenarbeit mit Element Logic und verfügt über eine der größten AutoStore-fähigen Anlagen in Nordamerika. Konzipiert wurde der Standort, um das wachsende Online-Geschäft von Lululemon in Ostkanada sowie im Osten der USA zu unterstützen.</p>
<p>„Seit dem Spatenstich im Jahr 2023 stellt unser neues Distributionszentrum in Brampton einen wichtigen Meilenstein in der kontinuierlichen Weiterentwicklung der globalen Lieferkette von Lululemon dar“, erklärte Ted Dagnese, Chief Supply Chain Officer bei Lululemon.</p>
<p>Die neue Anlage erweitere die Fulfillment-Kapazitäten in Kanada und den USA und ermögliche es dem Unternehmen, Kundinnen und Kunden schneller sowie flexibler zu bedienen. Die Eröffnung sei das Ergebnis der Zusammenarbeit verschiedener Teams aus den Bereichen Betrieb, Engineering, Technologie, Anlagenmanagement und Lieferkette. Sie unterstreiche Lululemons Fokus auf Innovation, operative Exzellenz und die Schaffung neuer Möglichkeiten für Mitarbeitende.</p>
<h2>AutoStore-System mit 525 Robotern</h2>
<p>Das Distributionszentrum in Brampton ist mit einem automatisierten AutoStore-Auftragsabwicklungssystem ausgestattet. Dieses umfasst 292.000 Lagerbehälter und 525 R5-Pro-Roboter, die für Lagerung und Kommissionierung eingesetzt werden. Das integrierte Automatisierungssystem soll die Geschwindigkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit der Prozesse erhöhen und gleichzeitig ein reibungsloses Kundenerlebnis unterstützen.</p>
<p>Zum Automatisierungskonzept gehören außerdem rund acht Kilometer Fördertechnik.</p>
<p>Die Dimensionen des Gebäudes verdeutlicht Lululemon mit anschaulichen Vergleichen: Die Grundfläche entspricht dem Platzbedarf von etwa 57 NHL-Eishockeyfeldern. Allein das Zwischengeschoss hat eine Fläche, die ungefähr zwei europäischen Fußballfeldern entspricht.</p>
<p>„Die Anlage in Brampton ist der größte AutoStore-Einsatz in Kanada und der zweitgrößte in Nordamerika“, sagte Krish Nathan, Chief Executive Officer von Element Logic Americas. „Sie zeigt, was möglich ist, wenn langfristiges Vertrauen und technische Umsetzung im großen Maßstab zusammenkommen. Wir sind stolz darauf, Lululemon mit einer integrierten Automatisierungslösung zu unterstützen, die speziell auf die Anforderungen eines komplexen und wachsenden Omnichannel-Netzwerks zugeschnitten ist.“</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/vf07Nbc7fR2aOPwqPCBnUEkBIhu0I1zqCzaatspVafg/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTYvbHVsdWxlbW9uLW9wZW5zLW9uZS1taWxsaW9uLXNxdWFyZS1mb290LWRpc3RyaWJ1dGlvbi1jZW50cmUtenlpbmhpazgtMjAyNi0wNy0xNi5wbmc" medium="image"></media:content></item><item><title>Recycling-Pionier Recover verkündet Partnerschaft mit der Ünteks Group</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/recycling-pionier-recover-verkundet-partnerschaft-mit-der-unteks-group/2026071567657</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/recycling-pionier-recover-verkundet-partnerschaft-mit-der-unteks-group/2026071567657</guid><author>news@fashionunited.com (Jaime Martinez)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 15 Jul 2026 13:37:29 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/yQs09F4mlgOAeoWQ4AhBn7WHzC_yC5gzT9cvJwJXj_U/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTUvcmVjb3Zlci11bnRla3Mtc2pyNWd4bXItMjAyNi0wNy0xNS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/jZwhk_8mw2pOCggbJmxQrKHIRlzBLNhbTBB67kTae-I/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTUvcmVjb3Zlci11bnRla3Mtc2pyNWd4bXItMjAyNi0wNy0xNS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/yQs09F4mlgOAeoWQ4AhBn7WHzC_yC5gzT9cvJwJXj_U/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTUvcmVjb3Zlci11bnRla3Mtc2pyNWd4bXItMjAyNi0wNy0xNS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Prendas fabricadas por Ünteks Group a partir de las fibras de algodón reciclado de Recover." title="Prendas fabricadas por Ünteks Group a partir de las fibras de algodón reciclado de Recover."/>
  <figcaption>Von der Ünteks Group aus den recycelten Baumwollfasern von Recover hergestellte Kleidungsstücke <em>Bild: Recover.</em></figcaption>
</figure>
<p>Das spanische Unternehmen Recover, das auf die Produktion von Fasern aus recycelter Baumwolle spezialisiert ist, hat am Mittwoch eine neue Partnerschaft mit dem türkischen Textilhersteller Ünteks Group verkündet. Ziel der neuen Allianz ist es, die Verwendung von recycelter Baumwolle in der Textil- und Modeindustrie zu fördern.</p>
<p>Laut einer Mitteilung wird die Ünteks Group im Rahmen der Partnerschaft recycelte Baumwolle von Recover als Rohstoff für die industrielle Fertigung verwenden, um verschiedene Strickwaren und Kleidungsstücke herzustellen. Das Angebot wird sich zunächst auf eine eigene Kollektion innerhalb des Sortiments konzentrieren, soll aber schrittweise erweitert werden. Beabsichtigt sei dabei, die industrielle Skalierung der recycelten Baumwolle von Recover voranzutreiben. Dabei wollen beide Unternehmen ihre jeweiligen Fähigkeiten und Erfahrungen einbringen.</p>
<p>Die Ünteks Group verfügt über 30 Jahren Erfahrung in der Textilherstellung und kann in ihrer Produktionsstätte in der Türkei bis zu 1.500 Tonnen Stoff und eine Million Kleidungsstücke pro Monat fertigen. Dieses Volumen und die Nähe zu europäischen Modefirmen machen das Unternehmen laut einer Mitteilung zum idealen Partner für Recover.</p>
<p>Recover verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, „recycelte Baumwolle in Alltagsprodukte zu verwandeln, auf die sich Marken in großem Maßstab verlassen können“. Die Zusammenarbeit mit der Ünteks Group trage dazu bei, „die Rolle von recycelter Baumwolle in der zirkulären Herstellung von Strickwaren“ zu stärken und „nachhaltige Materialien in alltägliche Produktkategorien einzuführen“. Das spanische Unternehmen garantiere, dass „alle Stoffe und Kleidungsstücke, die die Ünteks Group im Rahmen dieser Partnerschaft herstellt, mindestens 20 Prozent recycelte Baumwolle von Recover enthalten werden“.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/a1mZ2KvGdVPsBb4PWnLzfoM8KA_sPoU8CDTtQPnoJw8/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTUvcmVjb3Zlci11bnRla3Mtc2pyNWd4bXItMjAyNi0wNy0xNS5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Dr. Martens bestätigt Jahresprognosen und strategische Ziele</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/dr-martens-bestatigt-jahresprognosen-und-strategische-ziele/2026071567652</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/dr-martens-bestatigt-jahresprognosen-und-strategische-ziele/2026071567652</guid><author>news@fashionunited.com (Prachi Singh)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 15 Jul 2026 08:53:25 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/shI-18effUl4qlKOdw4Lu5-5ErIYNE2oe4hnNWxFGf4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDQvMTAvYmFtLWRyLW1hcnRlbnMtc3RvcmUtb3BlbmluZy11ZWJlcnNlZWJvdWxldmFyZC1oYW1idXJnLTAxLWFkbHB1bnlvLTIwMjUtMDQtMTAuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/HEg-6KDc838myln9zTBG_W_A09hiJ71TK7E54bJo7AM/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDQvMTAvYmFtLWRyLW1hcnRlbnMtc3RvcmUtb3BlbmluZy11ZWJlcnNlZWJvdWxldmFyZC1oYW1idXJnLTAxLWFkbHB1bnlvLTIwMjUtMDQtMTAuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/shI-18effUl4qlKOdw4Lu5-5ErIYNE2oe4hnNWxFGf4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDQvMTAvYmFtLWRyLW1hcnRlbnMtc3RvcmUtb3BlbmluZy11ZWJlcnNlZWJvdWxldmFyZC1oYW1idXJnLTAxLWFkbHB1bnlvLTIwMjUtMDQtMTAuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Dr. Martens outlet" title="Dr. Martens outlet"/>
  <figcaption>Ein Outlet-Store von Dr. Martens <em>Bild: Dr. Martens</em></figcaption>
</figure>
<p>Im Vorfeld seiner Jahreshauptversammlung hat der britische Schuhanbieter  Dr. Martens plc am Mittwoch verkündet, dass die Geschäftsentwicklung seit dem Beginn des laufenden  Geschäftsjahres 2026/27 im Rahmen der eigenen Erwartungen gelegen habe. Dementsprechend bestätigte das Management seine im Mai veröffentlichten Jahresprognosen.</p>
<p>Gleichzeitig bekräftigte das Unternehmen, an seinen strategischen Zielen festzuhalten. Dazu zählen die Erhöhung des Vollpreisanteils am Umsatz in Großbritannien und der DACH-Region, die Deutschland, Österreich und Schweiz umfasst, sowie die Etablierung neuer Retail-Konzepte in wichtigen Städten weltweit. Gleichzeitig setzt Dr. Martens auf die Einführung einer „innovativen“ Sandalenkollektion und positive Effekte, die sich aus dem Geschäftsmodell und dem Einsatz von Technologien ergeben.</p>
<p>Zuletzt habe das Unternehmen in seinem größten Markt, den USA, weiteres Wachstum erzielt, heißt es in einer Mitteilung. Dort sei das Großhandelsgeschäft „besonders ermutigend“ gewesen. In Asien hätten sich die größten Märkte Japan und Südkorea positiv entwickelt. Die Entwicklung der europäischen Märkte habe „vor dem Hintergrund eines schwierigen Konsumumfelds“ den Erwartungen des Unternehmens entsprochen.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/dXxuCGUb4rXG_fueoxQpHJRw8q7jH2psin7nyuS6Su8/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDQvMTAvYmFtLWRyLW1hcnRlbnMtc3RvcmUtb3BlbmluZy11ZWJlcnNlZWJvdWxldmFyZC1oYW1idXJnLTAxLWFkbHB1bnlvLTIwMjUtMDQtMTAuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Schweiz und Großbritannien schließen Verhandlungen über &apos;modernisiertes&apos; Freihandelsabkommen ab</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/schweiz-und-grossbritannien-schliessen-verhandlungen-uber-modernisiertes-freihandelsabkommen-ab/2026071567645</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/schweiz-und-grossbritannien-schliessen-verhandlungen-uber-modernisiertes-freihandelsabkommen-ab/2026071567645</guid><author>news@fashionunited.com (AFP)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 15 Jul 2026 07:47:07 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/ZWwKwKFIWGDCDCs_93GcAvvgPX05gKnc_55-zUoP0kI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTUvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS05dmN6OXM5dmN6OXM5dmN6LWxwdzFyY3JjLTIwMjYtMDctMTUucG5n" srcset="https://r.fashionunited.com/OU1tGIHNZVvVtbtvQI19I9iQiokMUKhGWSWK8glejzA/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTUvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS05dmN6OXM5dmN6OXM5dmN6LWxwdzFyY3JjLTIwMjYtMDctMTUucG5n 720w, https://r.fashionunited.com/ZWwKwKFIWGDCDCs_93GcAvvgPX05gKnc_55-zUoP0kI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTUvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS05dmN6OXM5dmN6OXM5dmN6LWxwdzFyY3JjLTIwMjYtMDctMTUucG5n 1080w" sizes="100vw" alt="Switzerland and Britain have concluded negotiations on trade agreement" title="Switzerland and Britain have concluded negotiations on trade agreement"/>
  <figcaption>Die Schweiz und Großbritannien haben die Verhandlungen über ein Handelsabkommen abgeschlossen <em>Credits: FashionUnited mit KI</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Schweiz und Großbritannien haben die Verhandlungen über ein modernisiertes Freihandelsabkommen abgeschlossen. Das teilte Bern am Montag mit. Das Abkommen soll die Rechtssicherheit für Unternehmen in beiden Ländern stärken.</p>
<p>Nach der Entscheidung Großbritanniens im Jahr 2016, die Europäische Union (EU) zu verlassen, schloss London 2019 zügig ein Handelsabkommen mit der Schweiz. Ziel war es, die Handelsbeziehungen als zwei unabhängige Akteure außerhalb des Blocks zu gestalten und die gegenseitigen Rechte und Pflichten zu wahren.</p>
<p>Dieses Abkommen trat 2021 in Kraft. Zwei Jahre später nahmen die beiden Länder jedoch Verhandlungen über ein umfassenderes Freihandelsabkommen auf. Diese Verhandlungen wurden am Montag bei einem Treffen in Bern zwischen dem Schweizer Bundespräsidenten Guy Parmelin und dem britischen Handelsminister Peter Kyle abgeschlossen. Dies teilte das Schweizer Wirtschaftsministerium in einer Erklärung mit.</p>
<p>„Das neue Abkommen geht weit über die Beibehaltung des Status quo hinaus und stellt die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen auf eine umfassende und moderne Grundlage“, heißt es in der Erklärung. Das Abkommen, so wurde betont, „sichert bestehende präferenzielle Regelungen im Warenhandel und sieht gezielte Verbesserungen des Marktzugangs vor“. „Gleichzeitig erweitert und modernisiert es den bilateralen Rechtsrahmen, insbesondere in Bezug auf den Dienstleistungshandel, Investitionen, die Mobilität von Dienstleister:innen und den digitalen Handel.“</p>
<p>Das Abkommen muss noch unterzeichnet werden. Laut Ministerium enthält es auch Bestimmungen zu Finanzdienstleistungen, Telekommunikation, öffentlichem Beschaffungswesen und geistigem Eigentum. Weitere Themen sind Handel und nachhaltige Entwicklung sowie kleine und mittlere Unternehmen. Das Ministerium fügte hinzu, dass das Abkommen die „Rechtssicherheit für Unternehmen in beiden Ländern“ stärken werde.</p>
<p>Bern betonte, dass das Abkommen auch ein klares „geopolitisches Signal“ sende. „In einem Umfeld, das von zunehmender Fragmentierung und handelspolitischer Unsicherheit geprägt ist, stärken zwei große europäische Wirtschaftsmächte außerhalb der Europäischen Union ihre strategische Partnerschaft. Sie bekräftigen ihr Bekenntnis zu offenen Märkten, verlässlichen Regeln und enger wirtschaftlicher Zusammenarbeit“, hieß es.</p>
<p>Das Ministerium teilte mit, dass die beiden Länder das Abkommen noch vor Jahresende unterzeichnen wollen. Danach folgen die erforderlichen innerstaatlichen Genehmigungsverfahren.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/ggS8Aq4HDJ0UXVvATB9kzQ51JpgARC12LmdSfRiQLYU/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTUvZ2VtaW5pLWdlbmVyYXRlZC1pbWFnZS05dmN6OXM5dmN6OXM5dmN6LWxwdzFyY3JjLTIwMjYtMDctMTUucG5n" medium="image"></media:content></item><item><title>Richemont beschleunigt Wachstum dank Schmuckgeschäft</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/richemont-beschleunigt-wachstum-dank-schmuckgeschaft/2026071567643</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/richemont-beschleunigt-wachstum-dank-schmuckgeschaft/2026071567643</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 15 Jul 2026 06:37:47 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/dwg2yndp0a1FGYATQ40jQSHy7TQu0zpQkrYV1Bd6X_E/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDUvMTcvcmljaGVtb250LXczM3c4YWFrLTIwMjEtMDUtMjEtbWx4cG5wbXctMjAyNC0wNS0wNy1iZTJ3cno3OS0yMDI0LTA1LTE3LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/-xARoUD-6gm2lgmeY1nTnSuYQ_w9Ih8ylAfOSG3nyCo/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDUvMTcvcmljaGVtb250LXczM3c4YWFrLTIwMjEtMDUtMjEtbWx4cG5wbXctMjAyNC0wNS0wNy1iZTJ3cno3OS0yMDI0LTA1LTE3LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/dwg2yndp0a1FGYATQ40jQSHy7TQu0zpQkrYV1Bd6X_E/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDUvMTcvcmljaGVtb250LXczM3c4YWFrLTIwMjEtMDUtMjEtbWx4cG5wbXctMjAyNC0wNS0wNy1iZTJ3cno3OS0yMDI0LTA1LTE3LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Die Konzernzentrale von Richemont" title="Die Konzernzentrale von Richemont"/>
  <figcaption>Die Konzernzentrale von Richemont <em>Bild: Richemont</em></figcaption>
</figure>
<p>Richemont bleibt auf Wachstumskurs: Der Schweizer Schmuck- und Uhrenkonzern steigerte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 den Umsatz kräftig und übertraf damit die Erwartungen der Analyst:innen. Großer Beliebtheit erfreuen sich nach wie vor die Produkte aus den Schmuckhäusern Cartier und Van Cleef &amp; Arpels. Der Konzernumsatz kletterte in den Monaten April bis Juni verglichen mit der Vorjahresperiode um 17 Prozent auf 6,33 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Um Währungseinflüsse bereinigt hätte Richemont gar um 20 Prozent zugelegt.</p>
<p>Damit hat Richemont das bereits hohe Wachstumstempo gar noch gesteigert. Im Schlussquartal des Vorjahres waren die Verkäufe währungsbereinigt um 16 Prozent gewachsen.</p>
<p>Getragen wird die gute Entwicklung nach wie vor vom Schmuckgeschäft. Da legte der Umsatz im Berichtsquartal um 21 Prozent auf 4,37 Milliarden Euro und währungsbereinigt um 24 Prozent zu. Die Verkäufe der Uhrenhersteller, darunter Marken wie IWC oder Piaget, hinkten mit einem Umsatzplus von 6 Prozent auf 873 Millionen Euro (bereinigt: +8 Prozent) weiter hinterher</p>
<h2>Erwartungen übertroffen</h2>
<p>Mit den Umsatzzahlen hat Richemont die Erwartungen der Analyst:innen klar übertroffen. Diese hatten mit einem Gruppenumsatz von 5,91 Milliarden Euro und einem Wachstum in Lokalwährungen von 11,5 Prozent gerechnet.</p>
<p>Angaben zur Ergebnisentwicklung macht der Konzern zum Startquartal wie üblich nicht. Und auch was Prognosen angeht, hält sich das Management um Verwaltungsratspräsident Johan Rupert bedeckt.</p>
<h2>Starkes US-Wachstum</h2>
<p>In den Regionen trug unter anderem die Erholung in Asien wesentlich zum Erfolg von Richemont bei. Der Umsatz in Asien Pazifik steigerte der Konzern währungsbereinigt um 21 Prozent. Dabei wuchs das Geschäft in China, Macau und Hongkong insgesamt zweistellig. Dort hatte die Luxusgüterbranche vor Jahresfrist unter einer Konsumschwäche gelitten.</p>
<p>Weiterhin stark ist die Nachfrage derweil in den USA. In der Marktregion Amerika kletterte der Umsatz von Richemont um 27 Prozent in die Höhe, während im Mittleren Osten &amp; Afrika trotz Nahost-Krise ein Wachstum von 3 Prozent resultierte.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/h1SFfH5Jsb2Sq7ULRqf1v97nL0WEfPYNWe4WEkTPWLw/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDUvMTcvcmljaGVtb250LXczM3c4YWFrLTIwMjEtMDUtMjEtbWx4cG5wbXctMjAyNC0wNS0wNy1iZTJ3cno3OS0yMDI0LTA1LTE3LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Straße von Hormus: Trump lehnt plötzlich Gebührenidee ab</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/strasse-von-hormus-trump-lehnt-plotzlich-gebuhrenidee-ab/2026071567642</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/strasse-von-hormus-trump-lehnt-plotzlich-gebuhrenidee-ab/2026071567642</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 15 Jul 2026 06:20:44 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/sl-kHla5QOg1Gn6QmzyTJJY1KTMDF641CIqhEqeFbRY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDgvMTIvdmVudGktdmlld3MtMWNxaWNyd2ZxYmktdW5zcGxhc2gteDB0aTczeHgtMjAyNS0wOC0xMi5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/DMKXKLDHsmIJGQIpa6g3NFIvVZBUzLiaS4QsIrMyly4/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDgvMTIvdmVudGktdmlld3MtMWNxaWNyd2ZxYmktdW5zcGxhc2gteDB0aTczeHgtMjAyNS0wOC0xMi5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/sl-kHla5QOg1Gn6QmzyTJJY1KTMDF641CIqhEqeFbRY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDgvMTIvdmVudGktdmlld3MtMWNxaWNyd2ZxYmktdW5zcGxhc2gteDB0aTczeHgtMjAyNS0wOC0xMi5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Ein Containerschiff" title="Ein Containerschiff"/>
  <figcaption>Ein Containerschiff <em>Bild: Venti Views/Unsplash</em></figcaption>
</figure>
<p>Nur einen Tag nach der Ankündigung einer <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/deutsche-reedereien-kritisieren-trumps-idee-einer-schutzgebuhr-fur-hormus/2026071467626">Gebühr für die sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus</a> rückt US-Präsident Donald Trump wieder von seiner Idee ab. Stattdessen schweben ihm nun Handels- und Investitionsabkommen mit Golfstaaten vor. Derweil setzte das US-Militär US-Kreisen zufolge
seine Angriffe gegen den Iran fort.</p>
<p>Trump kündigte zuletzt auf seiner Plattform Truth Social an, er habe nach „äußerst produktiven Gesprächen“ mit namentlich nicht
genannten Vertretern von Staaten im Nahen Osten beschlossen, die Gebühr „durch Handels- und Investitionsabkommen zu ersetzen, die die verschiedenen Golfstaaten mit den Vereinigten Staaten abschließen werden“.</p>
<p>Der Präsident behauptete, dass die nicht bezifferten Investitionen „massiv“ und von Vorteil für die Golfstaaten werden würden. Unklar war zunächst, mit wem Trump gesprochen hat und ob Golfstaaten tatsächlich derartigen Plänen zugesagt haben.</p>
<h2>Trump findet plötzlich Gebühren nicht mehr gut</h2>
<p>Über den plötzlichen Sinneswandel sagte Trump bei einer Pressekonferenz mit dem irakischen Ministerpräsidenten Ali al-Saidi, dass er von Menschen aus verschiedenen Ländern angerufen worden sei. Diese hätten andere Ideen vorgeschlagen und dabei auch Milliardeninvestitionen in den USA ins Spiel gebracht.</p>
<p>Trump betonte dabei auch, dass er es gut fände, dass „niemand“ eine Gebühr für die Nutzung im Kontext der Straße von Hormus verlangen sollte. „Ich mag das Konzept einer Gebühr nicht“, sagte er weiter.</p>
<h2>Am Montag  noch Verfechter von Gebühr für US-Geleit gewesen</h2>
<p> 
Dass nun rund 24 Stunden nach seinem jüngsten Truth-Social-Post das Projekt wieder eingestampft wird, ist als Rückschlag zu sehen: Trump hatte erst am Montag die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Schiffe angekündigt, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren. In diesem Zuge sagte er auch, dass die USA fortan für die sichere Durchfahrt der für den weltweiten Ölhandel strategisch wichtige Meerenge aus „Fairnessgründen“ Einnahmen in Höhe von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchen.</p>
<p>Dies solle die Kosten, die im Zuge der Sicherstellung der Passage anfallen, kompensieren. Der Prozess und die Umsetzung würden umgehend beginnen, schrieb er weiter.</p>
<p>An den Ölmärkten war zunächst kein Zeichen der Entspannung zu sehen, im Gegenteil: Nach dem Kurssprung zu Wochenbeginn kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September zuletzt 85,37 US-Dollar und war damit 2,5 Prozent teurer als am Montag. Erstmals seit rund einem Monat war der Preis zeitweise über 87 Dollar gestiegen. Anfang Juli war er noch auf gut 70 Dollar gefallen.</p>
<h2>Kritik an Trumps Vorstoß</h2>
<p>Bereits zuvor hatte es Kritik für Trumps Vorstoß gegeben. Die Weltschifffahrtsorganisation IMO erinnerte daran, dass gemäß internationalem Recht die Passage weiterhin zoll- und gebührenfrei  bleiben müsse. Die deutschen Reeder monierten unterdessen Trumps Ankündigung. „Kein einzelner Staat sollte den freien Zugang zu einer internationalen Wasserstraße einseitig von Gebühren abhängig machen“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR), Martin Kröger, der „Wirtschaftswoche“. „Das wäre rechtlich auch nicht zulässig.“</p>
<h2>Kämpfe im Iran gehen weiter</h2>
<p>Ungeachtet der jüngsten Versuche Trumps, die Deutungshoheit in der Straße von Hormus zu gewinnen, setzte das US-Militär US-Kreisen zufolge seine Angriffe gegen den Iran fort. Die Streitkräfte hätten dabei einige militärische Ziele in dem Land ins Visier genommen, „um aufkommende Bedrohungen zu beseitigen“, teilte ein US-Beamter der Deutschen Presse-Agentur mit. Konkrete Angaben dazu – etwa zur Dauer der Angriffe und ob diese noch laufen oder bereits beendet sind – machte er nicht.</p>
<p>Der Sender ABC News berichtete am frühen Nachmittag (US-Ortsküstenzeit) unter Berufung auf einen US-Beamten, dass US-Streitkräfte derzeit Luftangriffe im Iran durchführten. Demnach sind die Angriffe bereits seit einigen Stunden im Gange.</p>
<p>Trump hatte die Waffenruhe mit dem Iran vergangene Woche für beendet erklärt und bereits am Montag weitere harte Angriffe auf den Iran auch für Dienstag angekündigt. Seither attackierte das US-Militär mehrfach Ziele im Iran an und begründete die erneuten Angriffe gegen den Iran damit, weitere Attacken auf unschuldige Zivilisten und die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus verhindern zu wollen.</p>
<p>In einem Radiointerview deutete Trump zudem an, dass die USA eine tief unter der Erde im Zentrum des Irans gelegene Einrichtung angreifen könnten, die auch als „Pickaxe Mountain“ bekannt ist. Über ihren Zweck wird vor allem wegen der Nähe zur Atomanlage Natans schon länger spekuliert. Eine These lautet, dass der Iran dort eine geheime Anlage zur Anreicherung von Uran errichten wolle, das für den Bau von Atomwaffen verwendet werden könnte.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/6TYrzU8XEnltFg27dbMHhL9dz3PC2QcCeobK1mdYWBs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMTEvMjkva29kaS1laW5nYW5nc2JlcmVpY2gta2xlaW4tanBnLXRpeXdtbGUxLTIwMjQtMTEtMjkuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/lvsg8YelSN2O1UTIKmJ3BvAhfcHQoA3wYUrhUw4Pn7c/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMTEvMjkva29kaS1laW5nYW5nc2JlcmVpY2gta2xlaW4tanBnLXRpeXdtbGUxLTIwMjQtMTEtMjkuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/6TYrzU8XEnltFg27dbMHhL9dz3PC2QcCeobK1mdYWBs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMTEvMjkva29kaS1laW5nYW5nc2JlcmVpY2gta2xlaW4tanBnLXRpeXdtbGUxLTIwMjQtMTEtMjkuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Eine Filiale von Kodi" title="Eine Filiale von Kodi"/>
  <figcaption>Eine Filiale von Kodi  <em>Bild: Kodi</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Kodi Handels GmbH hat beim Amtsgericht in Halle (Saale) einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Das teilte das Unternehmen mit. Ziel sei es, den Fortbestand zu sichern, sagte Kodi-Geschäftsführer Fabian Grund. „Die Ausgangslage ist allerdings nicht einfach.“</p>
<p>Erwartet wird, dass rund 50 der aktuell 150 Filialen schließen müssen, so Grund. Damit sei auch ein Abbau von Arbeitsplätzen verbunden. Welche Standorte betroffen sind, ist noch offen. Löhne und Gehälter seien für die Monate Juli, August und September über das Insolvenzgeld gesichert. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben etwa 1.200 Beschäftigte. Zuerst hatte die „Lebensmittel Zeitung“ darüber berichtet.</p>
<p>Der Geschäftsbetrieb in den Filialen des Non-Food-Discounters soll vorerst ohne Einschränkungen fortgeführt werden. Begründet wurde der Schritt mit der anhaltend schwierigen Lage im deutschen Einzelhandel. Neben der schwachen Konsumstimmung belasteten vor allem der zunehmende Wettbewerbsdruck durch digitale Geschäftsmodelle, hohe Energiekosten, steigende Lohnnebenkosten sowie hohe Mietkosten das Unternehmen. </p>
<p>Eine vorläufige Eigenverwaltung ist vom Gericht laut Mitteilung bereits angeordnet worden. Bei einer Insolvenz in Eigenverwaltung bleibt die bisherige Geschäftsführung im Amt und leitet die Sanierung selbst. Kontrolliert wird das Verfahren vom Rechtsanwalt Lucas Flöther, der zum vorläufigen Sachwalter bestellt wurde.</p>
<h2>Letzte Sanierung liegt nicht lange zurück</h2>
<p>Kodi hatte 2024 bereits <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/discounter-kodi-soll-in-schutzschirmverfahren-saniert-werden/2024112959216">ein Schutzschirmverfahren beantragt</a> und sich um eine Sanierung bemüht. Von ursprünglich etwa 240 Filialen wurden anschließend <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/zwei-drittel-der-kodi-filialen-werden-gerettet/2025051361523">lediglich 150 weiterbetrieben</a>, die meisten befinden sich in Nordrhein-Westfalen. Damals wurde mehr als 500 Beschäftigten gekündigt. </p>
<p>Die Muttergesellschaft von Kodi hatte erst im Februar dieses Jahres <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/kodi-ubernimmt-mac-geiz/2026022765625">den Non-Food-Discounter Mäc Geiz übernommen</a>. Die Handelskette, die gut 180 Filialen hat und vor allem in Ostdeutschland vertreten ist, stellte im Mai <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/mac-geiz-stellt-insolvenzantrag-filialschliessungen-moglich/2026051266694">ebenfalls einen Insolvenzantrag in Eigenverwaltung</a> beim Amtsgericht Halle (Saale). Auch hier stehen Filialschließungen im Raum.</p>
<p>Das 1981 gegründete Einzelhandelsunternehmen Kodi, das vor allem Haushaltswaren und Drogerieartikel verkauft, hat seinen Firmensitz in Oberhausen. Sitz der Gesellschaft ist jedoch in Landsberg in Sachsen-Anhalt.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/T259Od0D7NBPe5xmpN6lhcUOfd5uYC4sFOFpBUDsdxQ/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMTEvMjkva29kaS1laW5nYW5nc2JlcmVpY2gta2xlaW4tanBnLXRpeXdtbGUxLTIwMjQtMTEtMjkuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Zölle: US-Regierung zahlt gut 81 Milliarden US-Dollar zurück</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/zolle-us-regierung-zahlt-gut-81-milliarden-us-dollar-zuruck/2026071467638</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/zolle-us-regierung-zahlt-gut-81-milliarden-us-dollar-zuruck/2026071467638</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 14 Jul 2026 13:27:23 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/DCtEH1y0HjH9p0ltGbDZFM8y_mkI5hu3RWsk-KHfp4g/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDQvMDMvYWZwLTIwMjUwNDAzLWxleWRlbi10YXJpZmZvcjI1MDQwMi1ucHJ0ci12MS1oaWdocmVzLXByZXNpZGVudHRydW1waG9sZHNtYWtlYW1lci15bmhzdnU2cC0yMDI1LTA0LTAzLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/kM1zAYVEcvWdZ17mxQqB3wzvi6QWYnHzByb4ULBH33k/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDQvMDMvYWZwLTIwMjUwNDAzLWxleWRlbi10YXJpZmZvcjI1MDQwMi1ucHJ0ci12MS1oaWdocmVzLXByZXNpZGVudHRydW1waG9sZHNtYWtlYW1lci15bmhzdnU2cC0yMDI1LTA0LTAzLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/DCtEH1y0HjH9p0ltGbDZFM8y_mkI5hu3RWsk-KHfp4g/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDQvMDMvYWZwLTIwMjUwNDAzLWxleWRlbi10YXJpZmZvcjI1MDQwMi1ucHJ0ci12MS1oaWdocmVzLXByZXNpZGVudHRydW1waG9sZHNtYWtlYW1lci15bmhzdnU2cC0yMDI1LTA0LTAzLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="US-Präsident Donald Trump verkündete im April 2025 neue Zölle" title="US-Präsident Donald Trump verkündete im April 2025 neue Zölle"/>
  <figcaption>US-Präsident Donald Trump verkündete im April 2025 neue Zölle  <em>Bild: Andrew Leyden / NurPhoto / NurPhoto via AFP</em></figcaption>
</figure>
<p>Nach dem wegweisenden Urteil des Supreme Courts hat die US-Regierung unter Präsident Donald Trump Milliarden an Zöllen wieder zurückgezahlt. Insgesamt wurden von Oktober 2025 bis Ende Juni rund 81,3 Milliarden US-Dollar (knapp 72,9 Milliarden Euro) erstattet, wie aus Daten des Finanzministeriums hervorgeht. Im Vergleichszeitraum des vorigen Jahres lag die Summe noch bei knapp 5,3 Milliarden Dollar. </p>
<p>Nach Angaben der Haushaltsbehörde des US-Kongresses (CBO) wurden allein in den Monaten Mai und Juni rund 70 Milliarden Dollar erstattet, nachdem das Oberste Gericht der USA Mitte Februar Zölle auf Basis eines Notstandsgesetzes für rechtswidrig erklärt hatte. Der Supreme Court befand, dass US-Präsident Trump seine Befugnisse überschritten hatte, als er umfangreiche Zölle gegen Dutzende
Handelspartner verhängte.</p>
<p>Zugleich steigerte die US-Regierung im laufenden Fiskaljahr ihre Zolleinnahmen deutlich. In den ersten neun Monaten (Oktober bis Juni) nahm sie mit rund 163 Milliarden US-Dollar netto 55 Milliarden Dollar mehr an Zöllen ein als noch im Vorjahreszeitraum. Das entspricht einem Plus von etwa 51 Prozent.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/0x7Hgcdzs9sr1KYF0ArRNiRq1_H0D6_HJo82c4dOAnA/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDYvMjYvdW5uYW1lZC0xOC1ocWtlcW9yZC0yMDI0LTA2LTI2LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/0UrBqpL2SFkFEJTFSaGb2NYNLDfgDfEt_OS4EnADq6Q/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDYvMjYvdW5uYW1lZC0xOC1ocWtlcW9yZC0yMDI0LTA2LTI2LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/0x7Hgcdzs9sr1KYF0ArRNiRq1_H0D6_HJo82c4dOAnA/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDYvMjYvdW5uYW1lZC0xOC1ocWtlcW9yZC0yMDI0LTA2LTI2LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Lionel Messi x Adidas" title="Lionel Messi x Adidas"/>
  <figcaption>Lionel Messi x Adidas <em>Bild: Adidas</em></figcaption>
</figure>
<p>Der deutsche Sportartikelhersteller Adidas schloss das erste Halbjahr 2026 als sichtbarste Marke der Sportbekleidungsbranche ab. Laut Daten der PR- und Brand-Management-Software Launchmetrics generierte das Unternehmen zwischen dem 1. Januar und dem 30. Juni einen Media Impact Value (MIV) von 1,9 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von zwölf Prozent gegenüber dem zweiten Halbjahr 2025. Damit lag die deutsche Marke vor dem US-Konkurrenten Nike, der im gleichen Zeitraum einen MIV von 1,7 Milliarden US-Dollar verzeichnete.
Ein genauerer Blick auf die Daten zeigt jedoch, wie stark dieser Vorsprung auf einem einzigen Namen beruht: Lionel Messi.</p>
<p>Vier der fünf wertvollsten Adidas-Platzierungen im ersten Halbjahr wurden vom Weltfußballer selbst veröffentlicht. Der erfolgreichste Beitrag erzielte einen MIV von 2,7 Millionen US-Dollar. Der MIV-Algorithmus von Launchmetrics weist der Markensichtbarkeit in sozialen Medien sowie Online- und Printmedien einen monetären Wert zu. Messi war im Berichtszeitraum zugleich die erfolgreichste prominente Stimme der Marke und generierte einen MIV von 14,4 Millionen US-Dollar.</p>
<p>Sein Einfluss reicht dabei über seine eigenen Kanäle hinaus. Auch seine Frau Antonela Roccuzzo gehörte mit einem MIV von 5,3 Millionen US-Dollar zu den erfolgreichsten Influencer:innen-Stimmen von Adidas. Diese Kategorie wuchs für die Marke um 30 Prozent und war damit die am stärksten wachsende Stimme des Halbjahres.</p>
<p>Die diesjährige Fußballweltmeisterschaft markiert zwei Jahrzehnte seit Messis Turnierdebüt bei der WM 2006 in Deutschland. Im selben Jahr wechselte er als Markenbotschafter von Nike zu Adidas. 2017 festigte er die Partnerschaft mit einem lebenslangen Vertrag.
Die Abhängigkeit ist jedoch beidseitig. Alle fünf erfolgreichsten Adidas-Platzierungen im ersten Halbjahr standen im Zusammenhang mit Fußball. Messi ist inzwischen 39 Jahre alt und bestreitet voraussichtlich die letzte Weltmeisterschaft seiner Karriere. Damit stellt sich für die Marke bereits die Frage nach seiner Nachfolge.</p>
<p>Nike setzte hingegen auf eine breitere Verteilung seiner Markenbotschafter:innen. Vier der fünf erfolgreichsten Platzierungen waren ebenfalls fußballbezogen. Den höchsten MIV erzielte mit zwei Millionen US-Dollar der WM-Kampagnenfilm „Rip the Script“. Am stärksten wuchs jedoch die Kategorie der prominenten Stimmen, die um 37 Prozent zulegte. Der erfolgreichste Name war dabei kein Fußballer: Tennisspieler Jannik Sinner generierte einen MIV von 15,5 Millionen US-Dollar für die Marke. Er lag damit vor Real-Madrid-Profi Vinícius Júnior mit zehn Millionen US-Dollar. Auch Tennisspielerin Aryna Sabalenka schaffte es mit 7,5 Millionen US-Dollar unter die fünf erfolgreichsten prominenten Stimmen.</p>
<h2>Weit abgeschlagen auf dem dritten Platz</h2>
<p>Der deutsche Sportartikelhersteller Puma belegte mit einem MIV von 421 Millionen US-Dollar den dritten Platz im Ranking und zeigte ebenfalls eine starke Abhängigkeit von prominenten Markenbotschaftern – wenn auch in deutlich geringerem Ausmaß.</p>
<p>Drei der fünf erfolgreichsten Platzierungen im Fußballbereich stammten von Neymar Jr. Am stärksten wuchs die Kategorie der eigenen Medienkanäle mit einem Plus von 40 Prozent. Angeführt wurde sie von Puma Football mit 24,4 Millionen US-Dollar MIV sowie Puma India mit 17,7 Millionen US-Dollar. Das deutet darauf hin, in welchen Märkten die Marke ihr künftiges Wachstum sieht. Anders als die beiden größeren Wettbewerber verzeichnete Puma im Juni keinen deutlichen Anstieg der Sichtbarkeit. Das spricht dafür, dass die Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaft der Marke vergleichsweise wenig zusätzliche Aufmerksamkeit verschafften.</p>
<p>Die Top Ten komplettierte die US-Sportmarke New Balance, die mit einem MIV von 377 Millionen US-Dollar hinter Puma auf Rang vier landete. Alo folgte mit 249 Millionen US-Dollar auf Platz fünf, knapp vor Lululemon mit 228 Millionen US-Dollar und Gymshark mit 205 Millionen US-Dollar. The North Face und Asics lagen mit jeweils 171 Millionen US-Dollar gleichauf und belegten den achten beziehungsweise neunten Platz. Reebok komplettierte die Top Ten mit einem MIV von 127 Millionen US-Dollar.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/xnJ9iuZwZbVCPORM3FNV0Q5iGFGf5twWpKTWljAsARM/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTQvb2x5bXAtbmV1ZXMtbGFiZWwta29uemVwdC0yMDI2LW91dXl4MHNnLTIwMjYtMDctMTQuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/nrtfjpD0KRnSju5w62qa6RYWKIjCAadIF83hUjxPzJ0/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTQvb2x5bXAtbmV1ZXMtbGFiZWwta29uemVwdC0yMDI2LW91dXl4MHNnLTIwMjYtMDctMTQuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/xnJ9iuZwZbVCPORM3FNV0Q5iGFGf5twWpKTWljAsARM/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTQvb2x5bXAtbmV1ZXMtbGFiZWwta29uemVwdC0yMDI2LW91dXl4MHNnLTIwMjYtMDctMTQuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Credits: OLYMP" title="Credits: OLYMP"/>
  <figcaption><em>Credits: OLYMP</em></figcaption>
</figure>
<p>Die OLYMP Bezner KG aus Bietigheim-Bissingen (Landkreis Ludwigsburg, Baden-Württemberg, Deutschland) steht seit 75 Jahren für herausragende Hemdenkompetenz. Gleichzeitig entwickelt sich die Fashion Brand konsequent weiter und inszeniert moderne Looks für das komplette Outfit, die Business und Casual ganz selbstverständlich miteinander verbinden. Als folgerichtigen Schritt hat OLYMP zum Herbst 2026 das visuelle Erscheinungsbild seiner Hemden, Pullover, Polos, T-Shirts und aller weiteren Artikel überarbeitet. Das neue Label-Konzept schafft über das gesamte Sortiment hinweg einen einheitlichen Markenauftritt und sorgt für mehr Orientierung, Wiedererkennung und Wertigkeit auf der Verkaufsfläche.</p>
<p>Heiko Ihben, OLYMP Geschäftsführer für Brand, Product &amp; Human Resources, sagt: „OLYMP steht heute für mehr als das Hemd, ohne sein zentrales Kernprodukt aus dem Blick zu verlieren. Die immer stärkere Verbindung von Business und Casual zu moderner Officewear muss konsequent auch am Produkt, am Point of Sale und im gesamten Markenerlebnis sichtbar werden. Unser neues Label-Konzept folgt deshalb dem Prinzip ‚One Look. One Brand.‘ Es schafft klare Strukturen, gibt Orientierung und stärkt die Wiedererkennbarkeit an allen relevanten Markenkontaktpunkten.“</p>
<p>Das neue Label-Design setzt auf eine klare, markenzentrierte Gestaltung. Bei allen Produkten ist das im Nackenbereich eingenähte Hauptetikett künftig durchgängig in edlem Dunkelblau gehalten und stellt gemeinsam mit dem kontrastierenden OLYMP Logo die Brand Colours in den Mittelpunkt. Ein darunter angebrachtes Zusatzetikett informiert über Passform und zentrale Produktmerkmale, etwa Pflegeeigenschaften wie Bügelfreiheit oder besondere Materialien wie Jersey. Die bisher stark prägenden Untermarken wie „Luxor“, „Level Five“ und „No. Six“ rücken zugunsten eines einheitlichen Markenbildes in den Hintergrund und bleiben auf den Zusatzetiketten dezent sichtbar.</p>
<p>Heiko Ihben ergänzt: „Der Moment, in dem ein Kunde ein Produkt in die Hand nimmt, ist für die Markenwahrnehmung entscheidend. Deshalb verstehen wir Labeling und Packaging nicht als reine Informationsträger, sondern als Teil eines konsistenten Markenerlebnisses. Brand Marketing, Gestaltungskonzept, Visual Merchandising und Produktauftritt müssen zusammenwirken, damit OLYMP sofort erkennbar, verständlich und eindeutig einzuordnen ist.“</p>
<p>Mit dem neuen Label-Konzept reagiert OLYMP auch auf veränderte Marktanforderungen. Konsument:innen suchen bei Marken zunehmend Orientierung, insbesondere wenn Sortimente breiter werden und sich klassische Business- mit Casual-Elementen verbinden. Das neue Labeling unterstützt die Navigation auf der Fläche, im Beratungsgespräch und bei der schnellen Produktauswahl. Zudem wurde auch die Verpackung als Teil des emotionalen Einkaufserlebnisses weiterentwickelt. Die bisherige Banderole entfällt, sodass der hochwertige Stoff bereits auf den ersten Griff haptisch erlebbar wird. Neue Hängeetiketten informieren produktspezifisch über Material, Pflegeeigenschaften und zentrale Produktargumente. Gleichzeitig vermitteln sie das Verantwortungsbekenntnis von OLYMP. Ein klares Farbleitsystem auf den Kragensteckern und in den Booklets unterstützt zusätzlich die visuelle Orientierung zwischen den verschiedenen Passformen.</p>
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  <header>ÜBER DIE MARKE</header>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/OiqSLgUjoiSjtuv7RvmQRE_N22v038avjAStz9dzHJ4/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTQvb2x5bXAtbmV1ZXMtbGFiZWwta29uemVwdC0yMDI2LW91dXl4MHNnLTIwMjYtMDctMTQuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Deutsche Reedereien kritisieren Trumps Idee einer Schutzgebühr für Hormus</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/deutsche-reedereien-kritisieren-trumps-idee-einer-schutzgebuhr-fur-hormus/2026071467626</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/deutsche-reedereien-kritisieren-trumps-idee-einer-schutzgebuhr-fur-hormus/2026071467626</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 14 Jul 2026 07:05:46 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/e96W3ltmenYn1CG1iAFO1MDJO9FkJEQe9raf-W1iur8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDIvMTEvaWFuLXRheWxvci1qb3FqYnZvMXA5Zy11bnNwbGFzaC1xZWo3cHl5NS0yMDI2LTAyLTExLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/SlqKyjGVogJW6Gefk26Wrmrfdr7wq5xIcxCT4YZRZw8/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDIvMTEvaWFuLXRheWxvci1qb3FqYnZvMXA5Zy11bnNwbGFzaC1xZWo3cHl5NS0yMDI2LTAyLTExLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/e96W3ltmenYn1CG1iAFO1MDJO9FkJEQe9raf-W1iur8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDIvMTEvaWFuLXRheWxvci1qb3FqYnZvMXA5Zy11bnNwbGFzaC1xZWo3cHl5NS0yMDI2LTAyLTExLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Ein Containerschiff" title="Ein Containerschiff"/>
  <figcaption>Ein Containerschiff  <em>Bild: Ian Taylor/Unsplash</em></figcaption>
</figure>
<p>Die deutschen Reeder kritisieren die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump scharf, künftig eine Art Schutzgebühr für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu erheben. „Kein einzelner Staat sollte den freien Zugang zu einer internationalen Wasserstraße einseitig von Gebühren abhängig machen“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR), Martin Kröger, der „Wirtschaftswoche“. „Das wäre rechtlich auch nicht zulässig.“</p>
<p>Trump hatte zuvor die US-Seeblockade gegen den Iran wieder eingeführt und erklärt, eine Gebühr in Höhe von 20 Prozent des Frachtwerts von allen Schiffen zu verlangen, die die strategisch wichtige Meerenge passieren. Das solle die Kosten der USA für den Schutz der Straße von Hormus decken, schrieb der US-Präsident.</p>
<h2>Was wird aus der freien Schifffahrt?</h2>
<p>VDR-Chef Krüger sagte, mit seinem Vorstoß stelle Trump das System der freien Schifffahrt infrage. „Heute geht es um die Straße von Hormus, morgen um die Straße von Malakka, übermorgen um die nächste internationale Meerenge. Wo soll das enden?“, sagte Kröger. Zugleich warnte er vor hohen Kosten für Verbraucher:innen und Weltwirtschaft.</p>
<p>„Die Folgen wären höhere Transportkosten, steigende Verbraucherpreise und ein weiterer Verlust an Verlässlichkeit für den Welthandel“, sagte der Verbandschef. Das könne nicht im Interesse der internationalen Staatengemeinschaft sein. „Die zivile
Handelsschifffahrt darf nicht zum Spielball geopolitischer Auseinandersetzungen werden.“</p>
<h2>20 Schiffe mit Deutschlandbezug in der Region</h2>
<p>Die USA hatten zuletzt ihre Angriffe auf den Iran wieder verschärft. Im Gegenzug feuerte der Iran auf US-Einrichtungen in den Golfstaaten. Die Straße von Hormus, eine wichtige Schifffahrtsroute für den weltweiten Handel mit Öl und Flüssigerdgas, ist seit Beginn des Krieges kaum passierbar.</p>
<p>Derzeit sind nach VDR-Angaben etwa 20 Schiffe in deutschem Eigentum oder unter deutschem Management in der Region unterwegs. Ursprünglich saßen nach Angaben des VDR rund 50 Schiffe mit deutschem Bezug im Persischen Golf fest – drei dieser Schiffe seien seither angegriffen worden.</p>
<h2>„Katastrophe für Planungssicherheit“</h2>
<p>„Seit Ende Februar – also seit fast einem halben Jahr – ist eine sichere Schifffahrt in der Straße von Hormus nicht gewährleistet“, sagte Kröger. „Das ist tragisch für die Seeleute und zugleich eine Katastrophe für die Planungssicherheit der Schifffahrtsunternehmen, auf die der internationale Handel angewiesen ist.“</p>
<p>Vollständig militärisch abgeriegelt sei die Wasserstraße aber nicht. „Unter hohem Sicherheitsaufwand und in enger Abstimmung mit den Marinen vor Ort finden weiterhin einzelne Passagen statt – allerdings auf deutlich reduziertem Niveau und unter erheblich erhöhtem Risiko“, sagte Kröger. Allerdings warteten viele Reedereien die weitere Entwicklung ab.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/giSJoldFA_XZHRK6kFyVQ-BEBCDjC0Q96KzSFPIGgEc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDQvdGVubmlzLWZ3MjYtMTZtYXJjaC1maWxzLXNsYW1icmVhay0wMDcwLTRyM3hnYXMzLTIwMjYtMDYtMDQuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/uj2nuNynxqmvCc7_5XfoeuRjYHOur70Kz-hPuH8q3xg/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDQvdGVubmlzLWZ3MjYtMTZtYXJjaC1maWxzLXNsYW1icmVhay0wMDcwLTRyM3hnYXMzLTIwMjYtMDYtMDQuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/giSJoldFA_XZHRK6kFyVQ-BEBCDjC0Q96KzSFPIGgEc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDQvdGVubmlzLWZ3MjYtMTZtYXJjaC1maWxzLXNsYW1icmVhay0wMDcwLTRyM3hnYXMzLTIwMjYtMDYtMDQuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Quelle: Lacoste" title="Quelle: Lacoste"/>
  <figcaption><em>Quelle: Lacoste</em></figcaption>
</figure>
<p>Ein französisches Gericht hat dem asiatischen E-Commerce-Riesen am Donnerstag vorläufig verboten, auf seiner Plattform Artikel zu verkaufen, die das berühmte Krokodil-Logo von Lacoste zeigen.</p>
<p>Bis zu einer endgültigen Entscheidung hat das Pariser Gericht „vorläufige Maßnahmen in der gesamten Europäischen Union ergriffen“. Ziel ist es, „die Verletzung der bekannten Marken von Lacoste durch den Verkauf von Kleidung, Schmuck und Modeaccessoires auf der Shein-Plattform zu verhindern“.</p>
<p>Laut der Mitteilung zur Gerichtsentscheidung stellte die Richterschaft „eine Wahrscheinlichkeit der Fälschung durch Nachahmung“ und „ein klares Risiko der Verwechslung für die Verbraucher:innen“ fest. Außerdem wurde Lacoste „eine vorläufige Summe von 110.000 Euro als Schadensersatz zugesprochen“.</p>
<p>Das Pariser Gericht wies Shein außerdem an, „die Entscheidung für einen Monat“ auf seiner Homepage und in seinen Apps zu veröffentlichen. Dies soll „weitere Schäden verhindern, indem das Bewusstsein der Verbraucher:innen geschärft wird“.</p>
<p>Die Entscheidung wurde von der dritten Zivilkammer gefällt, die auf geistiges Eigentum spezialisiert ist. Sie wurde von einem/einer „Ermittlungsrichter:in“ getroffen. Diese Person greift während der Ermittlungsphase des Falles ein, bevor ein endgültiges Urteil gefällt wird.</p>
<p>„In dieser Eigenschaft können sie verschiedene vorläufige Maßnahmen anordnen“, um jeglichen Schaden bis zu einer endgültigen Entscheidung des Gerichts abzuwenden.</p>
<p>Auf Anfrage der AFP erklärte Shein Frankreich, dass das Unternehmen beabsichtige, am Abend mit einer Erklärung zu antworten.</p>
<p>Als Symbol für Ultra-Fast-Fashion und deren Umweltkosten, einschließlich Transport und Recycling, steht Shein unter der Beobachtung der französischen Behörden. Am Donnerstag legte die Regierung einen Dekretentwurf vor, der die Höhe der finanziellen Strafen für Produkte von Fast-Fashion-Unternehmen wie Shein festlegt. Der Text schlägt eine Strafe von bis zu 20 Euro pro Artikel bis 2030 vor, die auf 50 Prozent des Preises vor Steuern begrenzt ist.</p>
<p>Zu den betroffenen Artikeln gehören Boxershorts; Slips; Socken; Hemden; Jeans; Röcke; Kleider; Bademode; Mäntel; Jacken; Hosen; Pullover; T-Shirts und Poloshirts, die auf asiatischen Plattformen wie Shein, Temu und AliExpress verkauft werden.</p>
<p>Ende Juni verabschiedete das Parlament endgültig ein Gesetz, um den Aufstieg der Fast-Fashion einzudämmen, die von Shein verkörpert wird. Das Unternehmen ist bekannt für seine minderwertige Kleidung zu Tiefstpreisen, die Berge von Abfall erzeugt.</p>
<p>Mitte Juni kündigte das Pariser Kaufhaus BHV an, seine Partnerschaft mit Shein zu beenden.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/UMpAXUQE1elTBLt3IEayswZwOJ4_RkHjY4Z3m_ci4Ps/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMDQvdGVubmlzLWZ3MjYtMTZtYXJjaC1maWxzLXNsYW1icmVhay0wMDcwLTRyM3hnYXMzLTIwMjYtMDYtMDQuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Italienische Richemont-Tochter eröffnet neue Räumlichkeiten </title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/italienische-richemont-tochter-eroffnet-neue-raumlichkeiten/2026071367616</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/italienische-richemont-tochter-eroffnet-neue-raumlichkeiten/2026071367616</guid><author>news@fashionunited.com (Isabella Naef)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 11:32:14 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/gA18vBwfY3g1wrEVmagnTqW6xOF3cdyLfVqB0Cz0qBk/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvcmljaGVtb250LWtmNzk4a3JlLTIwMjYtMDctMDkuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/rYjQVCdgALb3bP2hYgNB2KtRzPcrBqAT9_YLwENytHk/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvcmljaGVtb250LWtmNzk4a3JlLTIwMjYtMDctMDkuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/gA18vBwfY3g1wrEVmagnTqW6xOF3cdyLfVqB0Cz0qBk/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvcmljaGVtb250LWtmNzk4a3JlLTIwMjYtMDctMDkuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="La sede di Pelletteria Richemont Firenze" title="La sede di Pelletteria Richemont Firenze"/>
  <figcaption>Der Hauptsitz von Pelletteria Richemont Firenze <em>Credits: Pelletteria Richemont</em></figcaption>
</figure>
<p>Pelletteria Richemont Firenze (PRF), ein italienisches Produktionszentrum für Luxuslederwaren und Tochtergesellschaft des Schweizer Luxusgüterkonzerns Richemont, hat kürzlich die neuen Räumlichkeiten seines Hauptsitzes in Scandicci in der Provinz Florenz eröffnet und damit seine Aktivitäten erheblich erweitert.</p>
<p>Die Fläche des Gebäudes wurde vergrößert, um die Produktionskapazität zu erhöhen. Damit wird die Rolle als führendes Zentrum für Konzeption, Design, Modellierung, Entwicklung und Herstellung von Luxuslederwaren für die Richemont-Häuser gestärkt.</p>
<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/Hkkao_JQjQsfiyW-kkSWlDnMUonqkL4JMJ6lR-M_VRE/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvY2VzYXJlLWxhbmRpLWNlby1kaS1wZWxsZXR0ZXJpYS1yaWNoZW1vbnQtZmlyZW56ZS05d2poeDdqaS0yMDI2LTA3LTA5LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/V7Oj4QcWTE5NDp6upi5xlzpmxjStLgxWobIW2i4OpGU/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvY2VzYXJlLWxhbmRpLWNlby1kaS1wZWxsZXR0ZXJpYS1yaWNoZW1vbnQtZmlyZW56ZS05d2poeDdqaS0yMDI2LTA3LTA5LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/Hkkao_JQjQsfiyW-kkSWlDnMUonqkL4JMJ6lR-M_VRE/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvY2VzYXJlLWxhbmRpLWNlby1kaS1wZWxsZXR0ZXJpYS1yaWNoZW1vbnQtZmlyZW56ZS05d2poeDdqaS0yMDI2LTA3LTA5LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Cesare Landi, ceo di Pelletteria Richemont Firenze" title="Cesare Landi, ceo di Pelletteria Richemont Firenze"/>
  <figcaption>Cesare Landi, Chief Executive Officer (CEO) von Pelletteria Richemont Firenze <em>Credits: Pelletteria Richemont Firenze</em></figcaption>
</figure>
<p>„Wir feiern die Eröffnung eines Werks und die tiefe Verbundenheit von Richemont mit Italien und insbesondere mit der Toskana. Diese Region ist weltweit als das Herz der Exzellenz in der Lederwarenherstellung bekannt“, kommentierte Domenico Oliveri, Industrial Director der Fashion und Accessories Division von Richemont, in der Mitteilung.</p>
<p>„Diese bedeutende Investition in Pelletteria Richemont Firenze unterstreicht die langfristige Vision der Gruppe. Sie zeigt unsere tiefe Bewunderung für die lokalen Handwerkstraditionen und unser unerschütterliches Engagement für Qualität in jeder Phase unserer Arbeit. Wir sind sehr stolz auf dieses Ergebnis und danken allen, die dazu beigetragen haben“, betonte Cesare Landi, Chief Executive Officer (CEO) von Pelletteria Richemont Firenze.</p>
<p>PRF unterhält Geschäftsbeziehungen mit rund 100 Lieferantenunternehmen in Italien, hauptsächlich in der Toskana.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/EBl2wyiktg0Dul_7zTfN75UW_ArvO-qke0AA5EIGQ_0/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvcmljaGVtb250LWtmNzk4a3JlLTIwMjYtMDctMDkuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Handel: Arbeitgeberseite legt Tarifrunde in vier Ländern auf Eis</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/handel-arbeitgeberseite-legt-tarifrunde-in-vier-landern-auf-eis/2026071367615</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/handel-arbeitgeberseite-legt-tarifrunde-in-vier-landern-auf-eis/2026071367615</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 10:34:47 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/ckoTFW3IbIQaBW3WDAlWnu7tY34jPYILBXeydrPhji4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMTIvaW1nLTI5NDQtbXEyNzducjUtMjAyNC0xMi0xOC1ybTUxZ2JhNS0yMDI1LTA2LTEyLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/Z18_VtmPWMUqFPtFH5_hME0bYlVXVyYsRXYTQ9EWEZA/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMTIvaW1nLTI5NDQtbXEyNzducjUtMjAyNC0xMi0xOC1ybTUxZ2JhNS0yMDI1LTA2LTEyLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/ckoTFW3IbIQaBW3WDAlWnu7tY34jPYILBXeydrPhji4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMTIvaW1nLTI5NDQtbXEyNzducjUtMjAyNC0xMi0xOC1ybTUxZ2JhNS0yMDI1LTA2LTEyLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Eine Einkaufsstraße in Hildesheim" title="Eine Einkaufsstraße in Hildesheim"/>
  <figcaption>Eine Einkaufsstraße in Hildesheim  <em>Bild: Ole Spötter für FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>In der diesjährigen Tarifrunde im Einzelhandel haben die Arbeitgeber die Verhandlungen in vier Bundesländern vorerst auf Eis gelegt. Die anstehenden Gesprächsrunden in Bayern, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Berlin-Brandenburg sind abgesagt, wie der Handelsverband Bayern mitteilte. Die Arbeitgeber werfen dem Verdi-Bundesvorstand vor, eine Einigung in Baden-Württemberg unterlaufen zu haben – Verdi hatte in der „Lebensmittelzeitung“ bereits widersprochen. Bundesweit gab es in den vergangenen Wochen <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/neue-warnstreiks-im-handel-angekundigt/2026070267484">zahlreiche Warnstreiks</a>.</p>
<h2>„Keine Grundlage für zielführende Verhandlungen“</h2>
<p>Die jüngsten Entwicklungen zeigten, dass in anderen Tarifgebieten vor Ort ausgehandelte Kompromisse am Verdi-Bundesvorstand scheitern, kritisierte die bayerische HBE-Tarifgeschäftsführerin Melanie Eykmann. „Unter diesen Voraussetzungen sehen wir derzeit keine Grundlage für zielführende Verhandlungen in Bayern“, sagte Verbandssprecher Bernd Ohlmann. </p>
<h2>Verdi fordert Lohnerhöhung weit über Inflation</h2>
<p>Verdi fordert – je nach Bundesland beziehungsweise Tarifgebiet etwas unterschiedlich – Lohnerhöhungen von sieben Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeber hatten in mehreren Ländern 3,5 Prozent Lohnerhöhung bei einer Laufzeit von zwei Jahren angeboten. </p>
<p>In der „Lebensmittelzeitung“ hatte der Verdi-Bundesvorstand darauf verwiesen, dass sich die Tarifkommissionen der Gewerkschaft in den einzelnen Ländern ebenso absprechen wie bei den Arbeitgebern, und der in Baden-Württemberg bislang erreichte Stand den anderen Tarifgebieten nicht genügte.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/yEhrTCi4pZK8HJrIY35-CMTvFWJlZmwK8EArLeUx64c/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvdml2b2JhcmVmb290LTI5LTMwamFuMjAyNTA4MzItMWxtcDJvZnUtMjAyNi0wNy0wMS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/XHkJyIOF7cFqp3I0wfPMjiHEVsvF3vqoagHHwEqikio/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvdml2b2JhcmVmb290LTI5LTMwamFuMjAyNTA4MzItMWxtcDJvZnUtMjAyNi0wNy0wMS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/yEhrTCi4pZK8HJrIY35-CMTvFWJlZmwK8EArLeUx64c/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvdml2b2JhcmVmb290LTI5LTMwamFuMjAyNTA4MzItMWxtcDJvZnUtMjAyNi0wNy0wMS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Barfußschuhe von Vivobarefoot." title="Barfußschuhe von Vivobarefoot."/>
  <figcaption>Barfußschuhe von Vivobarefoot. <em>Credits: Vivobarefoot</em></figcaption>
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<p>Was haben Chanel, Dior, Louis Vuitton, Camper, Vans und Tamaris gemeinsam? Sie alle haben in den vergangenen Monaten Schuhmodelle vorgestellt, die an Barfußschuhe erinnern oder ausdrücklich als solche vermarktet werden. Damit greifen sie einen Trend auf, der lange weit außerhalb der Mode stattfand. Einst als Öko- oder Gesundheitsschuh belächelt, entwickeln sich Barfußschuhe zunehmend zum Modethema. Dahinter steckt mehr als der erwartbare Gegentrend zu den voluminösen Sneakers der vergangenen Jahre. Viele Hersteller verbinden ihre Modelle mit dem Versprechen natürlicher Bewegung, größerer Bewegungsfreiheit und eines gesünderen Gehens.</p>
<p>„Die meisten modernen Schuhe schwächen die Füße der Menschen“, sagt beispielsweise Galahad Clark, Gründer der britischen Barfußschuhmarke Vivobarefoot. Clark stammt aus der Gründerfamilie der Traditionsmarke Clarks, verfolgt mit Vivobarefoot jedoch einen bewusst gegensätzlichen Ansatz. „Vivobarefoot wurde gegründet, um Menschen durch ihre Füße wieder mit ihrem natürlichen Potenzial zu verbinden – eine Rebellion gegen ,Big Shoe&#39;. Wir stellen Schuhe her, die helfen, mehr zu fühlen, sich natürlich zu bewegen und regenerativ zu leben.“</p>
<p>Auch Dirk Pfeffer kam aus Überzeugung zum Thema. Der Mitgründer des deutschen Labels <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/barfussschuhmarke-blusun-vor-15-jahren-gab-es-drei-mitbewerber-heute-sind-es-150/2025090163196">Blusun</a> lernte 2010 bei einer Laufveranstaltung erstmals Barfußschuhe kennen. „Ich war total begeistert, was Barfußschuhe mit dem Körper und der Muskulatur machen.“ Er kündigte seinen damaligen Job, baute bis 2018 den Vertrieb von Leguano auf und gründete 2024 Blusun.</p>
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  <figcaption>Blusun Kollektion SS26. <em>Credits: Blusun</em></figcaption>
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<h2>Aus der Nische zum Wachstumsmarkt</h2>
<p>Der Markt für Barfußschuhe wächst seit Jahren kontinuierlich. Während es bis etwa 2010 weltweit nur wenige Anbieter gab, zählte Dirk Pfeffer zuletzt bereits mehr als 150 Marken. Darunter befinden sich zunehmend auch preisgünstige Hersteller aus Fernost, die ihre Produkte vor allem über Social Media vertreiben.</p>
<p>Dass das Segment seine Nische verlässt, zeigte sich auch auf der ersten Barefoot European Shoe Fair in Offenbach. Zur weltweit ersten Fachmesse für Barfußschuhe präsentierten sich im vergangenen Jahr 78 Marken. Messegeschäftsführer Arnd Hinrich Kappe sprach von einem „bravourösen Start“ und einem „sensationellen Auftakt“. Die kommenden Ausgabe findet vom 24. bis 26. Juli statt und bietet mehr als 100 internationale Marken, darunter Waldläufer, Tamaris Barefoot und Dockers by Gerli.</p>
<p>Auch wirtschaftlich entwickelt sich das Segment deutlich besser als der Gesamtmarkt. Das weltweite Marktvolumen lag 2024 bei rund 515 Millionen Euro und soll bis 2031 auf etwa 745 Millionen Euro steigen. In Deutschland beträgt der Marktanteil zwar bislang lediglich rund 1,5 Prozent, wächst jedoch deutlich schneller als der übrige Schuhmarkt.</p>
<p>„Der Barfußschuhmarkt wächst jedes Jahr zwischen zehn und 15 Prozent“, sagt Pfeffer. Blusun erzielte bereits im zweiten Geschäftsjahr einen Umsatz von zwei Millionen Euro und lag damit rund 40 Prozent über Plan. Im laufenden Jahr wächst das Unternehmen erneut um mehr als 40 Prozent.</p>
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  <figcaption>Barfuß-Klassiker von Merrell: Der Vapor Glove 7. <em>Credits: Merrell</em></figcaption>
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<p>Auch die US-amerikanische Outdoor-Marke Merrell beobachtet diese Entwicklung. „Barfußschuhe haben sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt. Das Umsatzwachstum lag im zweistelligen Prozentbereich und zeigt, dass sich das Segment kontinuierlich etabliert hat“, sagen Sabine Wetter und Christian Lietzau aus dem Sales Team.</p>
<h2>Vom Laufschuh auf den Laufsteg</h2>
<p>Die Geschichte des modernen Barfußschuhs beginnt 2004. Damals brachte der italienische Sohlenhersteller Vibram den FiveFingers auf den Markt – einen Schuh mit einzeln umschlossenen Zehen, der zunächst vor allem in der Laufszene Aufmerksamkeit erregte. Rückenwind erhielt das Konzept durch die Natural-Running-Bewegung, die möglichst wenig Dämpfung propagierte. Vor allem gesundheits- und naturbewusste Verbraucher:innen interessierten sich für minimalistisches Schuhwerk.</p>
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  <figcaption>Vibram FiveFingers SS25. <em>Credits: Vibram.</em></figcaption>
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<p>Zwischen 2010 und 2015 gewann das Segment deutlich an Dynamik. Studien zur Fußgesundheit und Biomechanik rückten minimalistisches Schuhwerk stärker in den Fokus. Gleichzeitig bauten Marken wie Vivobarefoot oder Leguano ihre Marktpräsenz aus. Besonders in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Skandinavien entwickelte sich eine wachsende Nachfrage.</p>
<p>Den modischen Durchbruch leitete Balenciaga ein. 2020 entwickelte die Luxusmarke gemeinsam mit Vibram einen Zehenschuh für den Laufsteg und führte das Konzept in den folgenden Kollektionen weiter.</p>
<p>Hinzu kommt ein zweiter gestalterischer Einfluss: der Tabi. Schuhe mit geteilter Zehenpartie wurden in der Mode vor allem durch Martin Margiela bekannt, dessen Tabi Boot von 1988 heute zu den einflussreichsten Schuhentwürfen der Modegeschichte zählt. Anders als klassische Barfußschuhe verfolgen Tabis zwar keinen gesundheitlichen Ansatz, die größere Bewegungsfreiheit der Zehen greift jedoch eine ähnliche Idee auf. Vivobarefoot hat diese Gestaltung zuletzt mit dem Modell „Tabi Gen 02“ aufgegriffen.</p>
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  <figcaption>Barfuß ist hier ganz wörtlich gemeint: Schuh aus der Chanel Cruise 2026/27 Show in Biarritz. <em>Credits: Chanel</em></figcaption>
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  <figcaption>Schuhe im Barfuß-Look von Louis Vuitton SS26. <em>Credits: Louis Vuitton</em></figcaption>
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<h2>Was ist überhaupt ein Barfußschuh?</h2>
<p>Mit dem Boom wächst allerdings auch ein Problem: Was genau ist eigentlich ein Barfußschuh?</p>
<p>Nach Auffassung spezialisierter Hersteller zeichnet er sich durch eine besonders dünne, flexible Sohle ohne Sprengung, eine breite Zehenbox und maximale Beweglichkeit aus. Seine Aufgabe besteht vor allem darin, den Fuß zu schützen – nicht ihn durch Dämpfung oder Stützelemente zu führen.</p>
<p>Modemarken interpretieren diesen Anspruch jedoch häufig deutlich freier. Oft übernehmen sie lediglich einzelne Merkmale wie eine flexible Konstruktion oder eine breite Zehenform. So beschreibt das französische Modehaus Dior den von Designer Jonathan Anderson entworfenen Roadie etwa mit einer „äußerst flexiblen Konstruktion“ und einer zweigeteilten Sohle, die den natürlichen Bewegungen des Fußes folgen soll.</p>
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  <figcaption>Balenciaga PreFall 2025. <em>Credits: Launchmetrics/Spotlight</em></figcaption>
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<h2>Forderung nach einem Standard</h2>
<p>Stefanie Steinert, Gründerin des Online-Shops Freizehn, will dieser Entwicklung entgegenwirken. Mit dem Grundsatzpapier „Der Barfußschuh-Standard“ fordert sie verbindliche Kriterien für die Branche. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Fußgesundheit in nachvollziehbare Anforderungen für Hersteller und Handel zu übersetzen.</p>
<p>Die Sorge: Wird der Begriff Barfußschuh beliebig verwendet, drohen falsche Erwartungen bei den Verbraucher:innen.</p>
<p>„Wir müssen darauf achten, die Verbraucher:innen nicht zu überfordern. Sonst kaufen sie ein Produkt und stellen kurz darauf enttäuscht fest, dass es nicht den Erwartungen entspricht. Deshalb wird umfassende Aufklärungsarbeit immer wichtiger“, sagt Pfeffer.
Hinzu kommt ein Imageproblem. Viele verbinden Barfußschuhe noch immer mit den FiveFingers von Vibram oder klobigen Gesundheitsschuhen. Tatsächlich hat sich das Design in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Die aktuellen Modelle vieler Hersteller wirken reduziert, modisch und alltagstauglich.</p>
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  <figcaption>Keineswegs auf Frauen beschränkt: Barfußschuh von Think! <em>Credits: Think!</em></figcaption>
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<h2>Neue Aufgaben für den Handel</h2>
<p>Mit dem Wachstum verändert sich auch der Vertrieb. Barfußschuhe werden heute im klassischen Schuhfachhandel ebenso verkauft wie im Outdoor-, Sport- oder Gesundheitsfachhandel sowie in spezialisierten Barfußschuhgeschäften.</p>
<p>„Merrell Barfußschuhe werden erfolgreich über verschiedene Vertriebskanäle verkauft – stationär wie online“, sagen Wetter und Lietzau. Besonders stark vertreten sei die Marke im Schuhfachhandel, gleichzeitig gewinne auch der Outdoor- und Sportfachhandel an Bedeutung.</p>
<p>Der Boom stellt den klassischen Schuhhandel allerdings vor neue Herausforderungen. Barfußschuhe sind erklärungsbedürftiger als klassische Freizeitschuhe. Fachwissen wird nicht nur benötigt, um den höheren Preis zu begründen, sondern auch, um gesundheitliche Erwartungen der Kundschaft einordnen zu können. Sportfachhandel und spezialisierte Händler genießen hier bislang häufig einen Vertrauensvorsprung.</p>
<h2>Wer definiert, was gesund ist?</h2>
<p>Vivobarefoot will die Deutungshoheit über das Thema Gesundheit jedoch nicht dem Sportmarkt überlassen. Mit der Out-of-Home-Kampagne „Free Your Feet“ stellte das Unternehmen im Frühjahr die Fixierung der Sportindustrie auf Dämpfung und technische Komfortsysteme provokant infrage. Lastwagen mit der Botschaft „Those Soles want you to feel nothing – We want you to feel everything“ parkten unter anderem vor dem On-Flagshipstore in London.</p>
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  <figcaption>Aktion von Vivobarefoot vor einem On-Geschäft. <em>Credits: Vivobarefoot</em></figcaption>
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<p>„Die moderne Schuhindustrie hat Jahrzehnte damit verbracht, unsere Füße zu polstern und zu kontrollieren“, sagt Clark. „Aber die Evolution hat bereits die ultimative Schnittstelle zwischen Körper und Geist geschaffen. Man braucht nicht mehr Technik zwischen sich und der Erde – man braucht weniger.“</p>
<p>Damit ist der Konflikt umrissen, der den Markt künftig prägen dürfte: Nicht mehr die Frage, ob Barfußschuhe in der Mode angekommen sind, sondern wer definiert, was ein Barfußschuh ist.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/ZPn2IhNW36mQ7hr9jWtfjEAPxXaq8zakc34aEbt6nQw/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvdml2b2JhcmVmb290LTI5LTMwamFuMjAyNTA4MzItMWxtcDJvZnUtMjAyNi0wNy0wMS5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Die Straße von Hormus: Zwischen Washingtons ‚offen‘ und Teherans ‚geschlossen‘</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/die-strasse-von-hormus-zwischen-washingtons-offen-und-teherans-geschlossen/2026071367622</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/die-strasse-von-hormus-zwischen-washingtons-offen-und-teherans-geschlossen/2026071367622</guid><author>news@fashionunited.com (Alicia Reyes Sarmiento)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 09:36:18 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/uu6TboNO390Loz0f8I3Lky32-MOvWBwKmJSdJCoZ-ug/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTMvbmF6YXJpemFsLW1vaGFtbWFkLXE3endtc2F0eHMtdW5zcGxhc2gtNHdqODJsaXUtMjAyNi0wNy0xMy5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/JphDsWfHkXJ0841irGt1Nw5suI1nZ08XrdYm8p6zJDw/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTMvbmF6YXJpemFsLW1vaGFtbWFkLXE3endtc2F0eHMtdW5zcGxhc2gtNHdqODJsaXUtMjAyNi0wNy0xMy5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/uu6TboNO390Loz0f8I3Lky32-MOvWBwKmJSdJCoZ-ug/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTMvbmF6YXJpemFsLW1vaGFtbWFkLXE3endtc2F0eHMtdW5zcGxhc2gtNHdqODJsaXUtMjAyNi0wNy0xMy5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Imagen de un buque en Malasia." title="Imagen de un buque en Malasia."/>
  <figcaption>Bild eines Schiffes in Malaysia. <em>Credits: Nazarizal Mohammad via Unsplash.</em></figcaption>
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<p>„Die Straße von Hormus ist ein lebenswichtiger Seeweg für den Welthandel“, erklärte das US-Zentralkommando (CENTCOM) in einer Mitteilung. Darin wurde betont, dass „der Iran sie nicht kontrolliert“ und dass die US-Streitkräfte weiterhin im Einsatz und bereit sind, „die Freiheit der Schifffahrt für den kommerziellen Seeverkehr zu gewährleisten“.</p>
<p>Dies ist die jüngste offizielle Mitteilung der US-Regierung zu einem der wichtigsten Logistikkorridore der Welt. Er ist eine Schlüsselinfrastruktur für den internationalen Handel, dessen Bedeutung auch die Modebranche betrifft. Seit Beginn der Militäroffensive in der Region ist der Schiffsverkehr durch die Meerenge auf einen Bruchteil seiner üblichen Kapazität gesunken. Die Bedrohungsstufe wird weiterhin als hoch eingestuft. Diese Situation zwingt Reedereien, Logistikunternehmen und andere Firmen dazu, ihre Routen und Lieferketten zu überdenken.</p>
<p>Die Zahlen verdeutlichen das Ausmaß dieser Störung. Nach den neuesten Schätzungen des auf Schiffsdaten spezialisierten Technologieunternehmens Windward Maritime Intelligence passierten am 11. Juli nur 21 Handelsschiffe die Meerenge. Vor Ausbruch des Konflikts waren es täglich etwa 140. Andere Quellen nennen abweichende Zahlen. Alle stimmen jedoch in einem starken Rückgang des Verkehrsaufkommens überein. Der Unterschied liegt größtenteils an der Schwierigkeit, die tatsächliche Aktivität in der Region zu überwachen. Eine wachsende Zahl von Schiffen durchquert die Meerenge als sogenannte ‚Dark Vessels‘. Sie schalten ihr automatisches Identifikationssystem (AIS) ab, um das Risiko eines Angriffs zu verringern. Hinzu kommen ständige Störungen der Satellitennavigationssysteme (GNSS), was die Verfolgung des Schiffsverkehrs zusätzlich erschwert.</p>
<h2>Iran vertritt eine völlig andere Version</h2>
<p>Die von Teheran kontrollierte Behörde für die Straße am Persischen Golf teilte mit, dass die jüngsten, als illegal bezeichneten Manöver der US-Streitkräfte die Durchfahrt derzeit verhindern. Die iranische Behörde erklärte, dass Transitgesuche geprüft werden, sobald sich die Lage normalisiert hat. Sie werden dann nach Priorität bearbeitet. Zuvor hatte die Revolutionsgarde die Schließung der Passage bis auf Weiteres angekündigt. Außerdem griff sie zwei Handelsschiffe an, die ihrer Darstellung nach gegen die vom Iran auferlegten Schifffahrtsregeln verstoßen hatten.</p>
<p>Aus diesem Grund betrachten die United Kingdom Maritime Trade Operations, eine der weltweit führenden Referenzen für Sicherheitsinformationen in der kommerziellen Schifffahrt, und das Zentralkommando der US-Seestreitkräfte die Meerenge weiterhin als internationale Gewässer. Beide Organisationen stufen die Sicherheitsbedrohung weiterhin als ‚hoch‘ ein, die zweithöchste Stufe der Klassifizierung.</p>
<p>Trotzdem betonte das US-Zentralkommando am Sonntag, dass die Meerenge für alle Schiffe, die sie legal passieren wollen, offen bleibt. Es bekräftigte, dass der Iran diesen Seeweg trotz der jüngsten Angriffe auf Handelsschiffe nicht kontrolliert. Diese Botschaft wiederholte Präsident Donald Trump später in einem Interview mit dem US-amerikanischen Sender NBC.</p>
<p>Der Ursprung des Streits liegt in der Auslegung des ‚Memorandum of Understanding‘ von Islamabad. Es wurde letzten Monat als Teil des Waffenstillstands unterzeichnet. Die Vereinbarung legt fest, dass der Iran Handelsschiffen für mindestens 60 Tage eine mautfreie Durchfahrt gewähren muss, während die Friedensverhandlungen andauern. Zudem soll der Iran Gespräche mit dem Oman aufnehmen, um das zukünftige Verwaltungsmodell für die Straße von Hormus festzulegen.</p>
<p>Die aktuelle Eskalation begann am 11. Juli, als die iranische Revolutionsgarde ein unter zypriotischer Flagge fahrendes Containerschiff angriff und in Brand setzte, das die Meerenge durchquerte. Nach diesem Vorfall erklärte Teheran den Seeweg erneut für geschlossen. Die Vereinigten Staaten reagierten mit einem Luftangriff auf rund 140 iranische Militärziele.</p>
<p>Die Spannung steigt weiter. Am Montagmorgen startete die Revolutionsgarde einen Vergeltungsschlag gegen US-Militärstützpunkte in Jordanien, Bahrain und Kuwait. Jordanien gab an, vier Raketen abgefangen zu haben. Kuwait meldete die Neutralisierung mehrerer feindlicher Luftziele. Bahrain löste seinerseits die Notsirenen aus und forderte die Bevölkerung auf, in Schutzräumen zu bleiben.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/BsHwwc1og0uHvV3d5nwy3rQSlxkAWDVyNiAgYR47VvU/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTMvbmF6YXJpemFsLW1vaGFtbWFkLXE3endtc2F0eHMtdW5zcGxhc2gtNHdqODJsaXUtMjAyNi0wNy0xMy5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Camel Active stellt Vertrieb in Belgien und Luxemburg neu auf</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/camel-active-stellt-vertrieb-in-belgien-und-luxemburg-neu-auf/2026071367609</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/camel-active-stellt-vertrieb-in-belgien-und-luxemburg-neu-auf/2026071367609</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 09:16:59 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/MixZGMajOaywad-TjLAPkKtnKIBRuBS_I7EEqNudxGI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTMvY2FtZWwtYWN0aXZlLWR5Y28ta2M0Z216aHEtMjAyNi0wNy0xMy5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/VQaVI7f4WoNHwGi0qDFe_Do08flxaTvOd9u3qKWkzds/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTMvY2FtZWwtYWN0aXZlLWR5Y28ta2M0Z216aHEtMjAyNi0wNy0xMy5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/MixZGMajOaywad-TjLAPkKtnKIBRuBS_I7EEqNudxGI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTMvY2FtZWwtYWN0aXZlLWR5Y28ta2M0Z216aHEtMjAyNi0wNy0xMy5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Das Team der Agentur Dyco übernimmt den Vertrieb von Camel Active in Belgien und Luxemburg" title="Das Team der Agentur Dyco übernimmt den Vertrieb von Camel Active in Belgien und Luxemburg"/>
  <figcaption>Das Team der Agentur Dyco übernimmt den Vertrieb von Camel Active in Belgien und Luxemburg  <em>Bild: Camel Active</em></figcaption>
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<p>Die Bekleidungsmarke Camel Active hat ihre Vertriebsaktivitäten in Belgien und Luxemburg gebündelt. Die belgische Agentur Dyco Fashion Agency ist nach Angaben des Unternehmens nun für den Vertrieb der Damen- und Herrenkollektionen des Labels in beiden Märkten verantwortlich. Die Zusammenarbeit begann demnach kürzlich mit verschiedenen Events zum Start der Ordersaison Frühjahr/Sommer 2027.</p>
<p>„Mit der Bündelung von Menswear und Womenswear unter einer Agentur verfolgt Camel Active das Ziel, den Markt künftig noch einheitlicher zu bearbeiten und Handelspartnern beide Produktwelten aus einer Hand anzubieten“, erklärte das Unternehmen am Montag. Der stationäre Handel bleibe dabei „der zentrale Touchpoint der Marke“.</p>
<p>Mit der nun verkündeten Vereinbarung vertiefte der Bekleidungsanbieter seine bestehende Partnerschaft mit der Agentur. Das Dyco-Schwesterunternehmen Almodi arbeite mit Camel Active bereits „seit Jahren erfolgreich in der Betreuung des Handelspartners Inno zusammen“, heißt es in einer Mitteilung.</p>
<p>Frank Brüggemann, der Geschäftsführer der Bültel Worldwide Fashion GmbH &amp; Co. KG, die die Lizenz für Camel Active hält, würdigte die neue Partnerschaft. „Mit Dyco gewinnen wir einen Partner, der den belgischen Markt bestens kennt und unsere Nähe zum Handel weiter stärkt“, erklärte er in einem Statement. „Gemeinsam wollen wir die Marke in Belgien und Luxemburg langfristig weiterentwickeln und zusätzliche Potenziale erschließen.“</p>
<p>Gleichzeitig verkündete die Marke die Trennung von ihrer bisherigen Vertriebspartnerin in der Region. „Wir verabschieden uns sehr herzlich bei Heidi De Lathouwer für ihren großen Einsatz und den Aufbau der Camel-Active-Menswear in Belgien“, erklärte Dennis van Gaveren, der Head of Sales BeNeLux bei Camel Active, laut einer Mitteilung. „Sie war über sieben Jahre lang eine echte Wegbereiterin für uns und hat sich mit viel Engagement und Leidenschaft für die Marke eingesetzt. Für ihre Zukunft wünschen wir ihr alles Gute.“</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/nDVj48mwGOMti3Z0RVXCCCLgqNG6E-Yg6wWkrpQVI9s/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTMvY2FtZWwtYWN0aXZlLWR5Y28ta2M0Z216aHEtMjAyNi0wNy0xMy5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Wochenrückblick: Restrukturierung, Couture-Debüts und starke Quartale</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/wochenruckblick-restrukturierung-couture-debuts-und-starke-quartale/2026071167600</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/wochenruckblick-restrukturierung-couture-debuts-und-starke-quartale/2026071167600</guid><author>news@fashionunited.com (FashionUnited)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Sat, 11 Jul 2026 06:00:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/pFtiIAl4ENUFcFKHH9Yg7OlzPqWtnnscNQQFElym8pc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTAvYmFsZW5jaWFnYS1oYy1mMjYtMDU5LWZ5NjhuYmsyLTIwMjYtMDctMTAuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/rmEYWyBOtBkIIi8GiZOR9GCJJAIVp6M94_L35LSACS4/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTAvYmFsZW5jaWFnYS1oYy1mMjYtMDU5LWZ5NjhuYmsyLTIwMjYtMDctMTAuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/pFtiIAl4ENUFcFKHH9Yg7OlzPqWtnnscNQQFElym8pc/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTAvYmFsZW5jaWFnYS1oYy1mMjYtMDU5LWZ5NjhuYmsyLTIwMjYtMDctMTAuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Balenciaga - Haute Couture Fall Winter 2026" title="Balenciaga - Haute Couture Fall Winter 2026"/>
  <figcaption>Balenciaga - Haute Couture Fall Winter 2026 <em>Credits: ©Launchmetrics/spotlight</em></figcaption>
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<p>Hugo Boss empfahl seinen Aktionär:innen in dieser Woche, das Übernahmeangebot der Frasers Group nicht anzunehmen, während Pierpaolo Piccioli in Paris sein Haute-Couture-Debüt für Balenciaga zeigte. Zudem gab es Restrukturierungsneuigkeiten: Die französische Marke Marine Serre sucht im Insolvenzverfahren nach Investor:innen, der Lederwaren-Spezialist Picard saniert sich in Eigenverwaltung. Levi Strauss und die Uniqlo-Mutter Fast Retailing hoben dagegen nach starken Quartalen ihre Jahresprognosen an.</p>
<h2>Business</h2>
<p>Der Übernahmepoker um Hugo Boss geht in die nächste Runde: Der Metzinger Modekonzern hält die Offerte des Großaktionärs Frasers Group für nicht ausreichend und empfiehlt seinen Aktionär:innen, <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/hugo-boss-empfiehlt-ubernahmeangebot-der-fraser-group-nicht-anzunehmen/2026070967570">das Angebot nicht anzunehmen</a>. Der gebotene Preis von 38 Euro je Aktie spiegele den eigenständigen Wert und das Wertschöpfungspotenzial des Unternehmens nicht angemessen wider.</p>
<p>Bei den Geschäftszahlen überwogen die positiven Nachrichten. Die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/nach-starkem-drittem-quartal-uniqlo-mutter-fast-retailing-hebt-gewinnprognose-an/2026070967576">Uniqlo-Mutter Fast Retailing</a> steigerte ihren Betriebsgewinn im dritten Quartal um 45,7 Prozent auf umgerechnet 1,2 Milliarden Euro und hob ihre Gewinnprognose an. Auch <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/nach-uberraschend-starkem-quartal-levi-strauss-hebt-jahresprognosen-erneut-an/2026070967561">Levi Strauss</a> übertraf mit einem Umsatzplus von acht Prozent auf 1,56 Milliarden US-Dollar erneut die Markterwartungen und erhöhte seine Jahresprognosen ein weiteres Mal. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/tom-tailor-wird-2025-profitabler-finanzierung-verlangert/2026071067590">Tom Tailor</a> verbesserte 2025 bei 582 Millionen Euro Umsatz seine Profitabilität und verlängerte die Finanzierung bis 2028. Verhaltener fiel die Bilanz bei <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/maue-konsumstimmung-in-deutschland-fielmann-wird-vorsichtiger/2026070967564">Fielmann</a> aus: Die Optikerkette wuchs im ersten Halbjahr dank des internationalen Geschäfts um zwei Prozent auf 1,25 Milliarden Euro, wird angesichts der mauen Konsumstimmung in Deutschland aber vorsichtiger. Beim Schmuckfilialisten <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/bijou-brigitte-halbjahresumsatz-geht-leicht-zuruck/2026070967578">Bijou Brigitte</a> ging der Halbjahresumsatz um 0,9 Prozent auf 153,3 Millionen Euro leicht zurück.</p>
<p>Weniger gut lief es für <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/laut-medienbericht-marine-serre-ist-insolvent/2026070967568">Marine Serre</a>: Die für ihr Mondsichel-Logo bekannte französische Marke befindet sich laut einem Medienbericht in einem Insolvenzverfahren und sucht nach Investor:innen, um den Geschäftsbetrieb fortzusetzen. Der deutsche Lederwaren-Spezialist <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/picard-saniert-sich-im-eigenverwaltungsverfahren/2026070867549">Picard</a> saniert sich derweil in einem Eigenverwaltungsverfahren, das bis zum Herbst abgeschlossen sein soll. Für das <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/sozialplan-fur-zalando-in-erfurt-abgeschlossen/2026070967583">Zalando-Logistikzentrum in Erfurt</a>, dessen Schließung 2.100 Beschäftigte trifft, wurde nach monatelangem Ringen ein millionenschwerer Sozialplan abgeschlossen – die Finanzierung einer Transfergesellschaft lehnte das Unternehmen jedoch ab.</p>
<p>Strategische Einblicke gaben zwei Interviews: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/pas-normal-studios-der-radsport-ist-und-bleibt-unser-hauptfokus/2026070967585">Pas Normal Studios</a>-Geschäftsführer Peter Lange erklärte, warum der Radsport trotz Kollaborationen wie jener mit Salomon der Hauptfokus der dänischen Marke bleibt und wie das angestrebte zweistellige Wachstum gelingen soll. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/drykorn-chef-marco-gotz-uber-neue-markte-lassige-konfektion-und-die-neue-doppelspitze/2026070867536">Drykorn-Gründer Marco Götz</a> sprach über wachsende Auslandsmärkte, den Wandel in der Konfektion und die neue Doppelspitze mit Marino Edelmann.</p>
<p>Der Topmanager Daniel Schmidt gründete nach Stationen bei S.Oliver und PVH die eigene <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/nach-s-oliver-und-pvh-daniel-schmidt-grundet-eigene-vertriebsplattform/2026070767531">Vertriebsplattform Seven8six</a>, und die Verbundgruppe <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/sport-2000-gmbh-neue-organisationsstruktur-zur-starkung-der-zusammenarbeit/2026071067596">Sport 2000</a> führte eine neue Organisationsstruktur mit sechs übergreifenden Gremien ein, um Entscheidungen zu beschleunigen. Im Luxussegment schlossen <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/gucci-und-loreal-schliessen-lizenzabkommen-fur-50-jahre/2026070867539">Gucci und L&#39;Oréal</a> ein Lizenzabkommen über 50 Jahre für Parfums und Kosmetika, das die bisherige Vereinbarung mit Coty ablöst.</p>
<h2>Mode</h2>
<p>Die Haute-Couture-Woche in Paris lieferte gleich mehrere Debüts. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/pierpaolo-picciolis-haute-couture-debut-fur-balenciaga/2026070867558">Pierpaolo Piccioli</a> zeigte seine erste Couture-Kollektion für Balenciaga voller Referenzen an die Geschichte des Hauses. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/blazy-entwirft-eine-marchenhafte-kollektion-fur-die-haute-couture-von-chanel/2026070767535">Matthieu Blazy</a> präsentierte für Chanel eine märchenhafte Kollektion, die vom Leben Gabrielle Chanels inspiriert ist, und <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/fendi-couture-schwarz-creme-und-sehr-romisch/2026071067598">Fendi</a> feierte in Rom die erste Couture-Show unter Maria Grazia Chiuri – in Schwarz und Creme und mit einer Hommage an Karl Lagerfeld. Einen Überblick über textile Innovationen, pflanzliche Inspirationen und die Stars der Woche bietet der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/licht-und-stars-die-highlights-der-haute-couture-woche/2026071067591">Rückblick auf die Couture-Schauen</a>. Für die kommende Saison kündigte sich bereits der nächste Höhepunkt an: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/hermes-stellt-im-januar-2027-erste-haute-couture-kollektion-vor/2026070967580">Hermès</a> wird im Januar 2027 mit einer Kollektion von Nadège Vanhée erstmals am offiziellen Couture-Programm teilnehmen.</p>
<p>Auch abseits der Laufstege sorgte Paris für Schlagzeilen: Der öffentlichkeitsscheue Designer <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/das-phantom-der-mode-martin-margiela-versteigert-sein-archiv/2026070967566">Martin Margiela</a> versteigert Teile seines persönlichen Archivs, darunter Skizzen und Arbeitskittel. Wie wertvoll Prominenz für Marken sein kann, zeigte die Hochzeit von Taylor Swift: Ihr <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/auch-ohne-bilder-taylor-swifts-hochzeitskleid-ist-fur-dior-millionen-wert/2026070767532">Hochzeitskleid von Dior</a> brachte dem Haus laut Launchmetrics auch ohne veröffentlichte Bilder einen Medienwert von 15 Millionen US-Dollar ein.</p>
<p>Zwei Kollaborationen setzten Akzente: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/birkenstock-kollaboriert-mit-franzosischer-tanzmode-marke/2026070867546">Birkenstock</a> interpretiert gemeinsam mit der französischen Tanzmode-Marke Repetto drei emblematische Modelle neu, und das Münchner Luxuslabel <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/mcm-feiert-50-jubilaum-mit-dj-khaled-kapsel/2026071067599">MCM</a> feiert sein 50. Jubiläum mit einer limitierten Kapselkollektion mit DJ Khaled und dessen Marke We The Best. Einen Blick nach vorn wirft die Trendanalyse zum <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/jenseits-des-maximalismus-der-miximalistische-wandel-fur-ss27/2026070867540">„Miximalismus“</a>: Für Frühjahr/Sommer 2027 zeichnet sich eine vielschichtigere, bewusst eklektische Interpretation des Maximalismus ab.</p>
<p>Die Berlin Fashion Week ging mit einem starken Finale zu Ende. Die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/zwischen-utopie-und-dystopie-highlights-der-ss27-berlin-fashion-week/2026070667507">Highlights der Saison</a> bewegten sich zwischen Utopie und Dystopie und zeigten, dass sich die Veranstaltung zunehmend als international relevanter Standort für Nachwuchstalente etabliert. Der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/sonntag-der-superlative-der-abschluss-der-berlin-fashion-week-ss27/2026070667514">Abschlusstag</a> brachte mit Shows von Martin Quad über John Lawrence Sullivan bis GmbH noch einmal internationale Namen und Berliner Platzhirsche zusammen. Experimentierfreude bewiesen auch die Besucher:innen selbst, wie die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/berlin-fashion-week-die-ss27-streetstyles/2026070767524">SS27-Streetstyles</a> von locker-lässig bis Avantgarde zeigten.</p>
<h2>Personalien</h2>
<p>Der schweizerische Sportartikelanbieter <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/on-strukturiert-globale-vertriebsorganisation-neu/2026071067592">On</a> strukturiert seine globale Vertriebsorganisation neu: Rebecca Cai übernimmt zum 1. September die neu geschaffene Position der Chief Global Markets Officer, Alice Delahunt wird Chief Customer Officer. Auch die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/h-m-group-ernennt-langjahrigen-mitarbeiter-zum-chief-commercial-officer/2026070667520">H&amp;M Group</a> besetzte eine Schlüsselposition und ernannte mit Henrik Kroon einen langjährigen Mitarbeiter zum Chief Commercial Officer.</p>
<p>In Deutschland verliert <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/takko-fashion-ohne-cfo-stefan-macheleidt/2026070967562">Takko Fashion</a> seinen Finanzchef Stefan Macheleidt, der das Unternehmen aus persönlichen Gründen verlässt; Tobias Merz übernimmt kommissarisch. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/adidas-beruft-neuen-general-manager-central-europe/2026070867560">Adidas</a> berief Claus-Peter Mayer zum General Manager Central Europe – er folgt zum 1. September auf Marina Moguš und übernimmt damit auch die Leitung für den deutschen Markt. Bei <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/ernstings-family-baut-geschaftsfuhrung-um/2026070867543">Ernsting&#39;s Family</a> gehen zwei Führungskräfte in den Ruhestand, die Nachfolge in der Geschäftsführung ist mit Stephan Harms als neuem Beschaffungschef bereits geregelt.</p>
<p>Gleich drei Vertriebsposten wurden neu besetzt: Der Damenmode-Anbieter <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/kennys-ernennt-marc-oswald-zum-vertriebsleiter-fur-die-dach-region/2026070867550">Kennys</a> ernannte Marc Oswald zum Vertriebsleiter für die DACH-Region, bei <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/camel-active-daniela-wittwer-ist-neue-head-of-sales-womenswear-fur-die-dach-region/2026070667515">Camel Active</a> verantwortet Daniela Wittwer seit dem 1. Juni als Head of Sales Womenswear den Vertrieb der Damenmode in der DACH-Region, und der Menswear-Spezialist <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/digel-ernennt-jan-spangenberg-zum-area-sales-manager-fur-bayern/2026070667509">Digel</a> verstärkt sich mit Jan Spangenberg als Area Sales Manager für Bayern.</p>
<h2>Einzelhandel</h2>
<p>Das Berliner Streetwear-Label <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/wrstbhvr-eroffnet-neuen-flagship-store-in-berlin/2026070867542">Wrstbhvr</a> eröffnete in seiner Heimatstadt einen neuen Flagship-Store in Berlin-Mitte.</p>
<p>Die Konjunkturdaten der Woche zeichneten ein gemischtes Bild. Das <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/hde-konsumklima-erholt-sich-im-juli-weiter/2026070667506">HDE-Konsumbarometer</a> signalisiert eine weitere Erholung der Verbraucherstimmung im Juli. Der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/bevh-deutscher-onlinehandel-nimmt-im-zweiten-quartal-weiter-fahrt-auf/2026070667512">Bevh</a> meldete, dass der deutsche Onlinehandel im zweiten Quartal nicht zuletzt dank guter Bekleidungsgeschäfte weiter Fahrt aufnimmt. Deutlich skeptischer fällt die Jahresstudie des <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/laut-studie-handlerbund-sieht-eingetrubte-stimmung-im-deutschen-e-commerce/2026070667522">Händlerbunds</a> aus, die eine eingetrübte Stimmung unter den E-Commerce-Händler:innen dokumentiert.</p>
<h2>Messen</h2>
<p>Die Messe Frankfurt stellte mit <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/messen/value-milan-messe-frankfurt-stellt-neue-plattform-in-mailand-vor/2026070767526">Value Milan</a> eine neue Sourcing-Plattform in Mailand vor, die im Februar Premiere feiert und unter anderem vom türkischen Branchenverband ITKIB unterstützt wird. Optimistische Töne kamen aus Amsterdam: Auf der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/messen/modefabriek-ss27-mode-darf-wieder-spass-machen/2026070667521">Modefabriek</a> präsentierten die Marken für SS27 Kollektionen mit leuchtenden Farben, auffälligen Accessoires und neuen Silhouetten – Mode darf wieder Spaß machen.</p>
<p><em>Dieser Beitrag wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt.</em></p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/c_divAVRNnC4cmmd2_B47oL1OblzRO99hDkFS47TSnI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTIvMjEvdGVtcGltYWdlNnlxd2w0LTVhMjR6dDI1LTIwMjItMTEtMTAtYzVzZ2oxNDMtMjAyMy0xMS0xMC10MjY5bzhnbC0yMDIzLTExLTI5LXc1YzltcnpuLTIwMjMtMTItMTMtemVscXE0ZzgtMjAyMy0xMi0xOS0xd2owOWNoNy0yMDIzLTEyLTIxLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/oIR3OTRq3kYOPvv5ivwMAHyTe712CG6VvfoPFDW3TcU/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTIvMjEvdGVtcGltYWdlNnlxd2w0LTVhMjR6dDI1LTIwMjItMTEtMTAtYzVzZ2oxNDMtMjAyMy0xMS0xMC10MjY5bzhnbC0yMDIzLTExLTI5LXc1YzltcnpuLTIwMjMtMTItMTMtemVscXE0ZzgtMjAyMy0xMi0xOS0xd2owOWNoNy0yMDIzLTEyLTIxLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/c_divAVRNnC4cmmd2_B47oL1OblzRO99hDkFS47TSnI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTIvMjEvdGVtcGltYWdlNnlxd2w0LTVhMjR6dDI1LTIwMjItMTEtMTAtYzVzZ2oxNDMtMjAyMy0xMS0xMC10MjY5bzhnbC0yMDIzLTExLTI5LXc1YzltcnpuLTIwMjMtMTItMTMtemVscXE0ZzgtMjAyMy0xMi0xOS0xd2owOWNoNy0yMDIzLTEyLTIxLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Das Carsch Haus in Düsseldorf" title="Das Carsch Haus in Düsseldorf"/>
  <figcaption>Das Carsch Haus in Düsseldorf  <em>Credits: FashionUnited </em></figcaption>
</figure>
<p>Der Immobilienentwickler Midstad, der zur Unternehmensgruppe von Peek &amp; Cloppenburg Düsseldorf gehört, hat das Carsch-Haus in Düsseldorf von der Carschhaus GmbH für ein Investorenkonsortium übernommen. Künftig verantwortet Midstad die Entwicklung des Traditionsgebäudes sowie der benachbarten Immobilie an der Kasernenstraße 6.</p>
<p>Geplant ist die Umwandlung des bislang überwiegend vom Einzelhandel geprägten Standorts in eine Mixed-Use-Immobilie mit Flächen für Handel, Gastronomie, Fitness und Hotel. Bestandteil des Konzepts ist zudem die Neugestaltung des Heinrich-Heine-Platzes. Eine geplante Fußgängerbrücke soll das Carsch-Haus künftig mit der Immobilie an der Kasernenstraße 6 verbinden und beide Gebäude funktional verknüpfen.</p>
<p>„Ab sofort können wir die Entwicklung des Carsch-Hauses und der Kasernenstraße 6 aus einer Hand steuern&quot;, so Dr. Kevin Meyer, Geschäftsführer von Midstad. „Unser Ziel ist es, beide Immobilien zu einem zukunftsfähigen Mixed-Use-Standort weiterzuentwickeln, der die Potenziale dieses zentralen Quartiers langfristig stärkt und einen wichtigen Beitrag zu einer lebendigen, vielfältigen und resilienten Innenstadt leistet.“</p>
<p>Der Planungsausschuss der Stadt Düsseldorf hat einer entsprechenden Bauvoranfrage bereits zugestimmt. Für vorbereitende Maßnahmen an der Kasernenstraße 6 wurde zudem eine Teilbaugenehmigung erteilt, die Arbeiten haben bereits begonnen.</p>
<p>Die Konzeption der Einzelhandelsflächen wurde von der Lührmann Düsseldorf GmbH &amp; Co. KG begleitet. Das Unternehmen wurde zudem exklusiv mit der Vermietung der Retailflächen beauftragt.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/8522Q2UOsN4z6ktP4iAdUlQM3L6a1Elzh4hdJ0ceN-k/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMTAvMzAvYTdzMDM1MjktMi0xbWRpd3NkeC0yMDI0LTEwLTMwLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/qCnK3d2ICN2ermG5K09n2o_SxvGARpOsNCxTDXa2enw/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMTAvMzAvYTdzMDM1MjktMi0xbWRpd3NkeC0yMDI0LTEwLTMwLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/8522Q2UOsN4z6ktP4iAdUlQM3L6a1Elzh4hdJ0ceN-k/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMTAvMzAvYTdzMDM1MjktMi0xbWRpd3NkeC0yMDI0LTEwLTMwLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Pop-up Shein à Marseille, en octobre 2024." title="Pop-up Shein à Marseille, en octobre 2024."/>
  <figcaption>Pop-up von Shein in Marseille, Oktober 2024. <em>Bild: Shein.</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Online-Modeplattform Shein hat die Genehmigung der chinesischen Marktaufsichtsbehörde für ihren Antrag auf einen Börsengang in Hongkong erhalten. Das geht aus einer offiziellen Mitteilung vom Freitag hervor. Das Vorhaben des Unternehmens, bis zu 341,6 Millionen Aktien zu verkaufen und in Hongkong an die Börse zu gehen, wurde genehmigt. Das teilte die chinesische Wertpapier- und Regulierungsbehörde (CSRC) mit.</p>
<h2>Börsengang gelingt nach mehreren Versuchen</h2>
<p>Der Börsengang des Online-Händlers war nicht einfach. Das Unternehmen hatte zunächst einen Börsengang in London versucht. Dort stieß es jedoch auf verschiedene Hindernisse, darunter auch rechtliche Anfechtungen. Nach diesem Misserfolg reichte der Ultra-Fast-Fashion-Riese im Juli 2025 schließlich einen Antrag auf Börsenzulassung in Hongkong ein. Es dauerte also ein Jahr, bis der Antrag erfolgreich war.</p>
<p>Die E-Commerce-Website bietet in über 150 Ländern eine breite Produktpalette zu extrem niedrigen Preisen an. Sie gehört zu den Plattformen, die vom französischen Gesetz gegen Ultra-Fast-Fashion betroffen sind. Der Gesetzesvorschlag wurde Ende Juni vom Parlament endgültig angenommen.</p>
<p>Der Textilsektor ist für fast zehn Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. In diesem Zusammenhang werden Shein, aber auch Temu und AliExpress, beschuldigt, den Markt mit minderwertigen Produkten zu überschwemmen. Dies führt zu riesigen Abfallbergen und erheblicher Umweltverschmutzung.</p>
<p>Shein hebt sich von seinen Fast-Fashion-Konkurrenten durch die schnelle Produktentwicklung und eine sehr effiziente Liefer- und Produktionskette ab. Die meisten Fabriken des Unternehmens befinden sich in China.</p>
<p>Analyst:innen zufolge hat das Unternehmen seinen Hauptsitz aus China verlegt. Damit will es der verschärften Beobachtung chinesischer Unternehmen durch ausländische Behörden entgehen.</p>
<p><em><small>Dieser AFP-Artikel wurde von einer Journalistin von FashionUnited ergänzt.</small></em></p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/8vvzp97_uEpH6-Bg8USfVHlgyK68wi-V_IlNbFfnf-c/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMTAvMzAvYTdzMDM1MjktMi0xbWRpd3NkeC0yMDI0LTEwLTMwLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Sport 2000 GmbH: Neue Organisationsstruktur zur Stärkung der Zusammenarbeit</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/sport-2000-gmbh-neue-organisationsstruktur-zur-starkung-der-zusammenarbeit/2026071067596</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/sport-2000-gmbh-neue-organisationsstruktur-zur-starkung-der-zusammenarbeit/2026071067596</guid><author>news@fashionunited.com (Jule Scott)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 10 Jul 2026 10:20:06 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/D872AagAwW-iM-c5lQ9p0xoM05p_xVEyzUhz8YQsJvM/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMjYvc3BvcnQtMjAwMC1ldTBlejhici0yMDI2LTAxLTI2LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/_VvfNGGm2RhEYeR_SXDwN1_QyZRnM5APudFi1gyZqbc/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMjYvc3BvcnQtMjAwMC1ldTBlejhici0yMDI2LTAxLTI2LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/D872AagAwW-iM-c5lQ9p0xoM05p_xVEyzUhz8YQsJvM/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMjYvc3BvcnQtMjAwMC1ldTBlejhici0yMDI2LTAxLTI2LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Ein Geschäft von Sport 2000" title="Ein Geschäft von Sport 2000"/>
  <figcaption>Ein Geschäft von Sport 2000 <em>Credits: Sport 2000</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Sport 2000 GmbH richtet ihre Organisation neu aus. Mit einer überarbeiteten Führungsstruktur und neuen bereichsübergreifenden Gremien will die europaweit in sieben Ländern tätige Verbundgruppe die Zusammenarbeit stärken und Entscheidungen beschleunigen.</p>
<p>Kern der Neuausrichtung ist die Einführung von sechs Boards, die künftig divisions- und länderübergreifende Themen koordinieren, teilte Sport 2000 am Freitag mit. Dazu zählen ein Division Board, Retail Format Board, Marketing Board, 7-Country Commercial Board, Digital Board und Retail Service Board. Die Gremien sollen strategische Initiativen abstimmen, Prioritäten setzen und die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Geschäftsbereichen verbessern.</p>
<p>Parallel dazu hat das Unternehmen seine Geschäftsleitung neu aufgestellt. CEO Dominik Solleder führt die Sport 2000 GmbH weiterhin allein. Unterstützt wird er von den Prokuristen Volker Gromer, Michael Kordts und Jörg Seifert, die künftig die zentralen Organisationsbereiche Business &amp; Market Services, Commercial 7-Countries sowie Category &amp; Retail Management verantworten. Mit der Besetzung der Positionen setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben auf Kontinuität und internes Know-how.</p>
<p>Anlass für die organisatorische Weiterentwicklung war unter anderem die Entscheidung, die Geschäftsführung seit dem 1. Januar 2026 <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/sport-2000-margit-gosau-konzentriert-sich-kunftig-auf-die-internationale-weiterentwicklung/2025102163931">nicht mehr als Doppelspitze zu führen</a>. Gleichzeitig reagiert Sport 2000 mit der neuen Struktur auf ein dynamischeres Marktumfeld und den steigenden Bedarf an bereichs- und länderübergreifender Zusammenarbeit, so die Mitteilung.</p>
<p>An der bisher bestehenden divisionsorientierten Organisationsstruktur hält die Verbundgruppe jedoch fest. Die einzelnen Divisionen bleiben weiterhin für ihre strategischen und operativen Themen verantwortlich, während die neu geschaffenen Boards die Koordination übergreifender Aufgaben übernehmen.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/GNJ5JQSaMmvg9LCGxsmipudNGbQceJ3Cw-zAppr5gcs/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMjYvc3BvcnQtMjAwMC1ldTBlejhici0yMDI2LTAxLTI2LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Tom Tailor wird 2025 profitabler – Finanzierung verlängert</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/tom-tailor-wird-2025-profitabler-finanzierung-verlangert/2026071067590</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/tom-tailor-wird-2025-profitabler-finanzierung-verlangert/2026071067590</guid><author>news@fashionunited.com (Ole Spötter)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 10 Jul 2026 08:15:54 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/s4Zkiqqratz9JSogkyxe9Hy5h8MBdZISsHI4B5MOfug/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDcvMjMvdG9tdGFpbG9yLXN0b3JlLXU3dnNudDB2LTIwMjUtMDctMjMuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/xq6N0GZ64EYTkLJQOaKv1NzQ5ouV2ufyILkERZkMFq8/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDcvMjMvdG9tdGFpbG9yLXN0b3JlLXU3dnNudDB2LTIwMjUtMDctMjMuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/s4Zkiqqratz9JSogkyxe9Hy5h8MBdZISsHI4B5MOfug/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDcvMjMvdG9tdGFpbG9yLXN0b3JlLXU3dnNudDB2LTIwMjUtMDctMjMuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Ein Store von Tom Tailor." title="Ein Store von Tom Tailor."/>
  <figcaption>Ein Store von Tom Tailor. <em>Credits: Tom Tailor </em></figcaption>
</figure>
<p>Tom Tailor konnte im Geschäftsjahr 2025 seine Profitabilität verbessern und die Finanzierung verlängern. Der Hamburger Bekleidungsanbieter erzielte in dem Zeitraum einen Umsatz von 582 Millionen Euro und lag damit nur knapp unter dem Vorjahresergebnis, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung hervorgeht. 2024 erzielte das Unternehmen einen Erlös in Höhe von 588 Millionen Euro.</p>
<p>Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wurde 2025 im Vorjahresvergleich um 38 Prozent auf 52,2 Millionen Euro verbessert. Die Rohertragsmarge verbesserte sich von 56 auf 58,2 Prozent. Diese positiven Entwicklungen seien insbesondere auf eine verbesserte Waren-Einkaufssteuerung und ein konsequentes Kostenmanagement zurückzuführen, so die Mitteilung.
Der Direktvertrieb habe sich wie auch schon 2024 auf Vorjahresniveau entwickelt. Die eigenen Läden konnten flächenbereinigt ein Wachstum von drei Prozent erzielen. Dies sei vor allem durch die starke Performance in Österreich und Südosteuropa möglich gewesen.</p>
<p>„2025 war erneut ein herausforderndes Jahr für unsere Branche. Umso wichtiger ist es, dass wir uns konsequent auf die Bereiche konzentriert haben, die wir selbst beeinflussen können&quot;, sagte Gernot Lenz, CEO von Tom Tailor. „Die Entwicklung der Profitabilität zeigt, dass wir bei der Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells weitere Fortschritte erzielt haben.&quot;</p>
<h2>Finanzierung bis 2028 verlängert</h2>
<p>Darüber hinaus teilte Tom Tailor mit, dass das Unternehmen Ende 2025 mit erneuter Unterstützung des Gesellschafters Fosun International Ltd. die Refinanzierung abschließen und die Laufzeit bis Ende 2028 verlängern konnte. Im vergangenen Monat wurde zudem das staatlich verbürgte Corona-Darlehen in Höhe von 100 Millionen Euro planmäßig zurückgezahlt.</p>
<p>Für 2026 rechnet das Unternehmen weiterhin mit herausfordernden Marktbedingungen. Es werde den eingeschlagenen Kurs fortsetzen und sich „unverändert auf nachhaltige Profitabilität, operative Exzellenz und die weitere Stärkung der Marke konzentrieren&quot;.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/-47n-O4MYUU6k_DhnHMx4BVqXfLFDvcbUELibL7EswU/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDcvMjMvdG9tdGFpbG9yLXN0b3JlLXU3dnNudDB2LTIwMjUtMDctMjMuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Niedrigerer Ölpreis und Tankrabatt mildern im Juni Inflation</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/niedrigerer-olpreis-und-tankrabatt-mildern-im-juni-inflation/2026071067587</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/niedrigerer-olpreis-und-tankrabatt-mildern-im-juni-inflation/2026071067587</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 10 Jul 2026 07:07:45 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/aL0DrN-IVYdV4P6iHk934ULCXc-Cjt2scrn8GPkdk_E/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTAvaW1nLTczNjMtMS00NmtpczRwOS0yMDI2LTA3LTEwLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/XcCy6So1G59wnMKjbYj_7VGXmgoUOjzU7oOryCNqmTc/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTAvaW1nLTczNjMtMS00NmtpczRwOS0yMDI2LTA3LTEwLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/aL0DrN-IVYdV4P6iHk934ULCXc-Cjt2scrn8GPkdk_E/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTAvaW1nLTczNjMtMS00NmtpczRwOS0yMDI2LTA3LTEwLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Hamburger Innenstadt, Bild zur Visualisierung" title="Hamburger Innenstadt, Bild zur Visualisierung"/>
  <figcaption>Hamburger Innenstadt, Bild zur Visualisierung  <em>Credits: Ole Spötter für FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Der gesunkene Ölpreis und der Tankrabatt des Bundes haben im Juni die Preisentwicklung in Deutschland entscheidend gedämpft. Die Verbraucher:innenpreise kletterten mit 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat etwas langsamer als zuvor, wie das Statistische Bundesamt vorläufige Zahlen bestätigte. Im Mai hatte die Inflationsrate noch 2,6 Prozent betragen und im April sogar 2,9 Prozent. Als Preistreiber hatten sich erneut die hohen Energiepreise gezeigt, die durch den mittlerweile ausgelaufenen Tankrabatt gedämpft wurden.</p>
<p>Im Juni waren Haushaltsenergie und Sprit noch 3,4 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Im laufenden Monat könnten die Preise wegen des Auslaufens des Steuerrabatts beim Tanken wieder stärker steigen, wie Ökonomen warnen. Auch die Konfliktlage am Persischen Golf birgt weitere Risiken. Nach der jüngsten militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran im Streit um die Straße von Hormus sind die Ölpreise inzwischen wieder gestiegen.</p>
<p>Für Nahrungsmittel mussten die Menschen im Juni laut Statistik 0,4 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor - ebenso wie im Mai.</p>
<h2>Dienstleistungen werden erneut teurer</h2>
<p>Dienstleistungen, zu denen Restaurantbesuche und Reisen zählen, verteuerten sich im Juni wie im Vormonat um 3,1 Prozent. Sie bleiben damit ein gewichtiger Preistreiber.</p>
<p>Die Blicke der Ökonomen richten sich für den laufenden Juli vor allem auf die Entwicklung des Iran-Konflikts mit seinen möglichen Folgen auf die Energiepreise.</p>
<h2>Kaufkraft in Gefahr</h2>
<p>Höhere Teuerungsraten schmälern die Kaufkraft der Verbraucher: Sie können sich dann für einen Euro weniger leisten. Nach der Preiswelle infolge des Ukraine-Krieges ebbte die Teuerung ab, viele Preise sind aber dauerhaft erhöht. Die sogenannte Kerninflation, also die Preisentwicklung ohne Energie und Nahrungsmittel beziffert das Bundesamt auf 2,5 Prozent.</p>
<p>Mit dem Iran-Krieg ist auch der Druck auf die Europäische Zentralbank (EZB) gestiegen. Da die Inflation in der Eurozone mit dem Ölpreisschock stark anzog, hat sie die Leitzinsen im Juni erstmals seit fast drei Jahren erhöht. Die Notenbank erwartet, dass sie ihr Preisziel von 2 Prozent erst 2028 wieder erreicht. Weitere Zinserhöhungen sind damit nicht ausgeschlossen.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/2rrqekMMV48hgiJ09Dr6gRbXl08JMqer75VBiJAoruo/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMTAvaW1nLTczNjMtMS00NmtpczRwOS0yMDI2LTA3LTEwLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Verbände warnen Bundesregierung vor Abschaffung von Minijobs</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/verbande-warnen-bundesregierung-vor-abschaffung-von-minijobs/2026071067586</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/verbande-warnen-bundesregierung-vor-abschaffung-von-minijobs/2026071067586</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 10 Jul 2026 06:51:43 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/47PSv3H9zr6o-1X6jC88r7ulfMbFlPlwLKMbxRox6fQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMzAvaW1nLTc0MTQtMWZ4MnppenMtMjAyNi0wNi0zMC5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/xVuz76UXsdwipOd8yqXljqkJnuxHTBZk9dUerAwIXZ8/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMzAvaW1nLTc0MTQtMWZ4MnppenMtMjAyNi0wNi0zMC5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/47PSv3H9zr6o-1X6jC88r7ulfMbFlPlwLKMbxRox6fQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMzAvaW1nLTc0MTQtMWZ4MnppenMtMjAyNi0wNi0zMC5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Innenstadt in Delmenhorst" title="Innenstadt in Delmenhorst"/>
  <figcaption>Innenstadt in Delmenhorst <em>Credits: Ole Spötter für FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Eine breite Allianz von Wirtschaftsverbänden hat die Bundesregierung eindringlich davor gewarnt, Minijobs im Zuge der geplanten Sozial- und Rentenreformen faktisch abzuschaffen oder deutlich zu verteuern.</p>
<p>In einem Brandbrief an Arbeitsministerin
Bärbel Bas (SPD) und Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) fordern
unter anderem der Handelsverband Deutschland, der Deutsche Hotel- und
Gaststättenverband, der Gesamtverband der Land- und
Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände sowie weitere
Branchenverbände den Erhalt der Minijobs in ihrer heutigen Form.</p>
<p>Die Verbände kritisieren insbesondere Empfehlungen der
Alterssicherungskommission, den steuer- und
sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus von Minijobs
abzuschaffen. Zudem wenden sie sich gegen geplante höhere
Arbeitgeberbelastungen durch Reformen in der Kranken- und
Pflegeversicherung sowie gegen eine vorgesehene Anhebung der
Pauschalsteuer für Minijobs von 2 auf 5 Prozent.</p>
<h2>„Irreversible Schäden für den Wirtschaftsstandort Deutschland“</h2>
<p>Die Unterzeichner warnen, eine Abschaffung oder Verteuerung würde
Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen treffen. Millionen
Menschen hätten sich ganz bewusst für Minijobs entschieden, weil sie
sich mit Studium, Familie, Pflege oder einem Hauptberuf vereinbaren
ließen. Fielen die steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen
Vorteile weg, müssten viele Beschäftigte spürbare Einkommenseinbußen
hinnehmen oder deutlich mehr Stunden arbeiten, um auf das bisherige
Einkommen zu kommen.</p>
<p>Für Unternehmen seien Minijobs trotz der bereits heute allein von
Arbeitgebern getragenen Pauschalabgaben unverzichtbar, argumentieren
die Verbände. Sie dienten dazu, Personalengpässe aufzufangen und
Öffnungszeiten sowie die Versorgung etwa im Einzelhandel und im
Gastgewerbe sicherzustellen. Die Verbände appellieren an die
Bundesregierung, Minijobs zu erhalten und nicht weiter zu verteuern.
Andernfalls drohten „irreversible Schäden für den Wirtschaftsstandort
Deutschland“.</p>
<p>Minijobs mit einem Verdienst von bis zu 603 Euro im Monat
abzuschaffen, gehört zu den Vorschlägen für eine Rentenreform der
schwarz-roten Koalition, die eine Regierungskommission vorgelegt
hatte. Die Kommission empfiehlt, Minijobs in die Rentenversicherung
einzubeziehen und ihren steuer- und sozialversicherungsrechtlichen
Sonderstatus abzuschaffen. Ausnahmen sollten demnach nur noch für
Schülerinnen und Schüler möglich sein.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/D3uhqSb3IDPZm1b56_SGRxW0AeKFs7OJI0VFzURJqLU/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMzAvaW1nLTc0MTQtMWZ4MnppenMtMjAyNi0wNi0zMC5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Pas Normal Studios: „Der Radsport ist und bleibt unser Hauptfokus“</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/pas-normal-studios-der-radsport-ist-und-bleibt-unser-hauptfokus/2026070967585</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/pas-normal-studios-der-radsport-ist-und-bleibt-unser-hauptfokus/2026070967585</guid><author>news@fashionunited.com (Ole Spötter)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 14:49:36 +0000</pubDate><description><![CDATA[<p><span class="label label-primary">CEO-Interview</span></p>
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  <figcaption><em>Credits: Pas Normal Studio</em></figcaption>
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<p>Pas Normal Studios (französisch für ‚nicht normal&#39;) ist eine dänische Radsport-Marke, die sich auf ambitionierte Radsportler:innen fokussiert und mit ihrem minimalistischen Design derzeit zu den angesagtesten Marken des Segments zählt. Aktuell eröffnet sie Stores von München bis Peking und kollaboriert mit etablierten Brands wie<a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/zwischen-strasse-und-schotter-pas-normal-studios-kollaboriert-mit-salomon/2026052566845"> der gehypten Outdoor-Marke Salomon.</a> Ihr Ursprung liegt dabei eigentlich in der Mode.</p>
<p>Hinter Pas Normal Studios steht nämlich Karl-Oskar Olsen, der 2002 die dänische Menswear-Marke Wood Wood mitgegründet hat. Bevor er zusammen mit CEO Peter Lange die Radsport-Marke ins Leben rief, brachte er den Namen als Slogan auf T-Shirts von Wood Wood – eine Anspielung auf ein Zitat des Radprofis Lance Armstrong, der damit in der Doping-Debatte den Fokus auf seine Konkurrenz lenken wollte. Aus dem Design wurde eine eigene Marke und Erfolgsgeschichte.</p>
<p>Trotz Trikotpreisen ab 160 Euro strebt die Marke ein zweistelliges Wachstum an. Wie das gelingt und welche Strategie dahintersteht, erklärt Lange im Interview.</p>
<h2>Ihre jüngste Kollaboration mit Salomon geht über den Radsport hinaus. Bleibt das Fahrrad im Mittelpunkt, oder werden Sie zur breiteren Sport- und Lifestyle-Marke?</h2>
<p>Der Radsport ist und bleibt unser Hauptfokus. Eine Kollaboration wie mit Salomon ist gut, um neue Konsument:innen innerhalb des Radsports zu erreichen, die vielleicht zusätzlich auch in anderen Sportarten aktiv sind. Wir wissen, dass viele Läufer:innen Rad fahren, um während des intensiven Trainings Abwechslung für den Körper zu schaffen.</p>
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  <figcaption>Pas Normal x Salomon  <em>Credits: Pas Normal Studio</em></figcaption>
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<h2>Sie fokussieren sich also auf die Vielseitigkeit der Radsportler:innen und weniger darauf, andere Sportarten damit abzudecken.</h2>
<p>Running-Sportswear ist für uns interessant, weil sie unserer DNA sehr nahekommt. Im modernen Radsport wird zusätzlich auch ein- bis zweimal pro Woche Krafttraining gemacht, um Nacken und den unteren Rücken zu stärken. Und Teilnehmende eines Radrennens kommen ja auch nicht in T-Shirt und Jeans zum Wettbewerb, sondern in Sportkleidung. Laufbekleidung und Sportswear-Styles sind also eng mit den Ambitionen der Radsportler:innen verbunden.</p>
<h2>Welchen Umfang nimmt das Off-Bike-Segment in Ihrem Sortiment ein?</h2>
<p>Wir erweitern unser Off-Bike-Segment Jahr für Jahr nur sehr vorsichtig um einige Styles, weil es nicht unser Fokus ist. Wir konzentrieren uns stärker auf Ästhetik und Performance im Radsport – das macht 80 Prozent aus.</p>
<p>Im Bereich Training gibt es auch weniger Abstufungen. Wir können speziellere Winter-Styles oder Styles für sehr heiße Sommer machen. Da wir im asiatisch-pazifischen Raum sehr präsent sind, brauchen wir natürlich mehr Sommerstyles und leichtere Jacken.</p>
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  <figcaption>Off-Bike-Segment  <em>Credits: Pas Normal Studio</em></figcaption>
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<h2>Und bei anderen Produkten wie Laufschuhen vertrauen Sie auf Kollaborationspartner:innen?</h2>
<p>Genau! Es gibt viele andere Marken, die mehr Expertise darin haben, etwas für passionierte Läufer:innen zu entwickeln – bei Schuhen, aber auch bei speziellen Split Shorts und allem, was in anderen Kategorien sehr sportspezifisch ist.</p>
<h2>Stehen weitere Kollaborationen an, zu denen Sie schon Details verraten können?</h2>
<p>Im Herbst folgt noch eine weitere mit Salomon, damit schließen wir die dreijährige Zusammenarbeit vorerst ab. Nächstes Jahr starten wir mit einer neuen Kollaboration, zu der ich leider noch nichts sagen kann.</p>
<h2>Laufen Ihre Kollaborationen immer über einen längeren Zeitraum, oder können es auch kurzfristige Projekte sein?</h2>
<p>Es ist ein Mix. Die Umsetzung einer dreijährigen Kollaboration ist nicht immer gegeben. Manchmal ist es eine kürzere Zusammenarbeit, die zum Beispiel für ein besonderes Event oder eine Aktivität funktioniert. Wir sind in unserer Kollaborationsstrategie nicht so festgelegt, was Timing und Drops angeht. Entscheidend ist eher: Sehen wir einen Brand Fit und sehen wir einen Mehrwert für unsere Konsument:innen?</p>
<h2>Sportswear hält sich derzeit besser als andere Kategorien. Sehen Sie das auch im eigenen Sortiment – bei athletischen versus modischen Teilen?</h2>
<p>Nein, das ist für uns sehr schwer zu erkennen, weil die Off-Bike-Styles nur zwischen 15 und 20 Prozent unseres Umsatzes ausmachen. Es ist sehr schwierig, das Wachstum nach den verschiedenen Kollektionen zu segmentieren, da sie aufeinander folgen.</p>
<p>Aus Gesprächen mit Händler:innen in diesem Segment – von denen einige nach Produkten fragen – wissen wir aber, dass es für sie schwierig ist. Es ist allerdings auch im Radsport schwierig. Bei uns läuft es jedoch gut.</p>
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  <figcaption><em>Credits: Pas Normal Studios </em></figcaption>
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<h2>Was bedeutet das im Hinblick auf das Geschäftsjahr?</h2>
<p>Unser Ziel ist ein zweistelliges Wachstum. Und derzeit sind wir gut auf Kurs, also gehen wir davon aus, es zu erreichen.</p>
<h2>Mit Radtrikots ab 160 Euro bewegen Sie sich im höheren Preissegment. Wie rechtfertigen Sie diesen Preis gegenüber der Kundschaft?</h2>
<p>Wir haben diesen Preispunkt gewählt, weil wir unseren Konsument:innen Qualität bieten wollen – bei der Passform, aber auch beim Material sowie bei der Langlebigkeit und Nachhaltigkeit der Materialien. Und das hat seinen Preis. Wir haben eine sehr loyale Kundschaft.</p>
<p>Wir richten uns an ambitionierte Radsportler:innen, und die legen großen Wert auf Ästhetik und Performance. Sie wollen etwas, das gut sitzt und nicht nach drei oder vier Wäschen ausbleicht, weil es durchgefärbt ist. Wir testen viel und arbeiten intensiv mit Mustergrößen, um sicherzustellen, dass wir ein Qualitätsprodukt haben.</p>
<h2>Profitieren Sie auch vom wachsenden Rennrad-Trend, bei dem selbst Anfänger:innen tadellos gestylt unterwegs sind?</h2>
<p>Wir sehen, dass sich die Konsument:innen in diese Richtung bewegen. Unsere Ästhetik hat eine alltagstaugliche Anziehungskraft und wir versuchen natürlich auch, den zeitgenössischen Look zu treffen.</p>
<p>Wenn man einige Jahre zurückgeht, bestand Radbekleidung eher aus Teamtrikots. Sie war schwarz, mit grellen Farben und vielen Logos und bestand aus günstigerem Material. Die Passform war so, dass das Trikot hinten herunterrutschte, sobald man etwas in die Rückentasche steckte.
Radfahrer:innen achten heute mehr darauf, gut auszusehen – aber nicht auf modische, sondern auf stilvolle, sportliche Weise. Viele Running-Marken verfolgen diesen Ansatz schon seit Jahren. Der Radsport ist in diesem Ansatz aber neuer als andere Sportswear-Bereiche.</p>
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  <figcaption><em>Credits: Pas Normal Studios </em></figcaption>
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<h2>Welche Styles kommen bei Ihrer Community besonders gut an?</h2>
<p>Das ändert sich jede Saison. Aber unsere Farbwelt ist eher erdig und ein wenig von skandinavischem und japanischem Minimalismus inspiriert.
Dann gibt es aber auch Stücke in der Kollektion, in denen wir größere Logos einsetzen – das wirkt eher wie ein Teamset, wie die Pro Tour. Und natürlich haben wir limitierte Kollektionen innerhalb unserer Kollektionen, wie TKO, in der Karl [Anm. d. Red.: Karl-Oskar Olsen], mein Partner und Kreativdirektor, Kreativität auf einem anderen Level auslebt und in die Kollektionen einbringt. Es sind eben unterschiedliche Bedürfnisse für unterschiedliche Zwecke.</p>
<h2>Sehen Sie Unterschiede zwischen den Regionen?</h2>
<p>Die Märkte in Nordeuropa, einschließlich Deutschland, sind sich sehr ähnlich – eigentlich auch in Europa insgesamt. In den USA mag man dagegen etwas mehr Performance-Farben und Logo-Präsenz. Und in Asien liebt man Limited Editions. Dinge, die aus dem Rahmen fallen und deutlich farbenfroher sind.</p>
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  <figcaption><em>Credits: Pas Normal Studios</em></figcaption>
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<h2>Sind das auch Ihre Kernmärkte?</h2>
<p>Ja, unsere Kernmärkte sind Nordeuropa, die USA und China.</p>
<h2>Und wie verteilt sich der Umsatz auf die Märkte?</h2>
<p>40 Prozent entfallen auf Europa, 40 Prozent auf den asiatisch-pazifischen Raum und 20 Prozent auf Nordamerika.</p>
<h2>Sie betreiben in allen Regionen auch eigene Stores. Planen Sie, Ihr Standortnetz weiter auszubauen?</h2>
<p>Ja, wir haben gerade einen Store in Peking eröffnet und sind bereits in Singapur, Shanghai, Kopenhagen, München, auf Mallorca und in San Francisco vertreten.</p>
<p>Es sind viele verschiedene Ideen in Arbeit, aber wir haben noch nicht festgelegt, in welche Stadt es als Nächstes geht. Das hängt davon ab, was 2027/28 ansteht. Im Moment stehen nur Franchise-Stores im Fokusmarkt China auf dem Plan, die innerhalb von drei Monaten kommen können.</p>
<h2>Und in Europa oder den USA?</h2>
<p>Definitiv, aber wir wollen nicht standardmäßig eigene Stores eröffnen. Wir arbeiten gern mit lokalen Handelspartner:innen zusammen, wenn sie stark sind und unsere Anforderungen erfüllen. Dann brauchen wir keinen Flagship-Store.</p>
<p>Wenn es aber einen Standort wie München gibt, in dem wir keinen Partner finden können und großes Potenzial besteht, dann eröffnen wir eben einen eigenen Store. Mit der Zeit werden wir uns also anschauen, ob wir in einen Markt investieren müssen, um ihn weiterzuentwickeln. Und dann finden wir entweder einen Partner oder machen es selbst.</p>
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  <figcaption>Store von Pas Normal Studios in München  <em>Credits: Pas Normal Studios</em></figcaption>
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<h2>Ihre eigenen Stores sind mehr als reine Verkaufsstellen und dienen unter anderem als Ausgangspunkte für Ride-outs. Was steht im Zentrum des Konzepts?</h2>
<p>Die meisten Stores sind stark Community-basiert. Ein Store wie der auf Mallorca ist natürlich deutlich stärker auf die Community ausgerichtet als unsere Stores in Kopenhagen. Der in Peking liegt zentraler, dort, wo mehr Laufkundschaft unterwegs ist.</p>
<p>Es hängt davon ab, was vor Ort gebraucht wird: Geht es um die Community, weil wir die Konsument:innen erreichen und den Radsporttrend entwickeln müssen? Oder geht es eher um die kommerzielle Seite, sodass wir eine Lage mit hoher Frequenz brauchen? Das entscheiden wir, wenn wir einen Markt ins Visier nehmen.</p>
<h2>Welche Rolle spielt der eigentliche Verkauf an den physischen Standorten noch?</h2>
<p>Ich glaube fest daran, dass der stationäre Handel wichtig ist. Es ist eine Balance. Die Menschen können die Marke anfassen und fühlen, mit unserem Verkaufspersonal interagieren und der Marke näherkommen – und man hat die Möglichkeit, sich den eigenen Konsument:innen wirklich zu öffnen. Das gelingt nicht, wenn man sich nur auf Onlinehandel oder ein Pop-up-Event konzentriert. Die Retail-Stores sind eine Investition in unsere Konsument:innen. Für die reine Markenbekanntheit machen wir zusätzlich Pop-ups.</p>
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  <figcaption>Peter Lange <em>Credits: Pas Normal Studios</em></figcaption>
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  <figcaption>Das Logistikzentrum von Zalando in Erfurt  <em>Bild: Zalando SE</em></figcaption>
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<p>Für das umkämpfte Zalando-Logistikzentrum in Erfurt ist ein millionenschwerer Sozialplan vereinbart worden – 2.100 Menschen verlieren ihre Arbeit. Nach monatelangem Tauziehen musste ein <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/entscheidende-phase-bei-einigungsverfahren-fur-zalando/2026070667504">Spruch der Einigungsstelle</a> gefällt werden, weil sich Management und Betriebsrat bis zuletzt nicht einigen konnten, teilte der Betriebsrat mit. Ein Unternehmenssprecher bestätigte den Abschluss eines Sozialplans.</p>
<p>Er regelt vor allem die Abfindungen für die Arbeitnehmer:innen, die von der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/zalando-schliesst-standort-erfurt-mit-2-700-beschaftigen/2026010864872">Schließung des Logistikzentrums</a> betroffen sind. Es bleibe bei dem Termin Ende September, sagte der Unternehmenssprecher.  Gescheitert sind nach Angaben beider Seiten die Verhandlungen über einen Interessenausgleich.</p>
<h2>Keine Transfergesellschaft für Zalando-Beschäftigte</h2>
<p>Die Finanzierung einer Transfergesellschaft, die Beschäftigten Unterstützung beim Übergang in eine andere Arbeit geben sollte, sei von Zalando verweigert worden. Das Unternehmen sei nicht bereit gewesen, dafür zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen. Der Betriebsrat nannte das Verhalten des Unternehmens „beschämend“.</p>
<h2>Schließung kostet zweistelligen Millionenbetrag</h2>
<p>Trotz Protesten von Betriebsrat, Gewerkschaften, Belegschaft und Kritik unter anderem der Thüringer Landesregierung hielt der Internet-Modehändler stets an seiner im Januar verkündeten Entscheidung fest, den Standort Erfurt aufzugeben.</p>
<p>Die Verhandlungen hatten sich lange hingezogen, das Arbeitsgericht Erfurt wurde eingeschaltet, schließlich nahm eine vom Gericht eingesetzte Einigungsstelle die Arbeit auf.</p>
<p>Der Dax-Konzern Zalando hat Rückstellungen von 80 Millionen Euro für die Schließung des Logistikzentrums in Thüringen gebildet, bestätigte ein Unternehmenssprecher. Das Geld sei für Abfindungen, potenziell aber auch für Mehrkosten beispielsweise durch den Einsatz von Zeitarbeiter:innen gedacht.</p>
<p>Zalando hatte die Standortschließung mit einer Neuausrichtung des konzerneigenen europaweiten Logistiknetzes nach der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/unschlagbares-team-zalando-vollzieht-ubernahme-von-about-you/2025071462486">Übernahme von About You</a> begründet. Ein neuer Logistikstandort entstehe in Gießen.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/WcOdJNvOfBvizuLlZppepvw8uaZnEHyt-Cjd3UbmOqQ/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTMvemFsYW5kby1lcmZ1cnQtZmkxbTlxYW0tMjAyNi0wMS0xMy5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>La Sportiva steigert Jahresumsatz auf 213 Millionen Euro</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/la-sportiva-steigert-jahresumsatz-auf-213-millionen-euro/2026070967582</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/la-sportiva-steigert-jahresumsatz-auf-213-millionen-euro/2026070967582</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 13:10:23 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/ULlSQIQNTUHqn4lzxKK7wAKmnha8Xu0iGmAOcmDN0bU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvbGEtc3BvcnRpdmEtaHEtajFmbjN1bXctMjAyNi0wNy0wOS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/IZBWVmDsjZstQvZWAxI9N0CIcae6L6C28EfoAP7jIvM/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvbGEtc3BvcnRpdmEtaHEtajFmbjN1bXctMjAyNi0wNy0wOS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/ULlSQIQNTUHqn4lzxKK7wAKmnha8Xu0iGmAOcmDN0bU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvbGEtc3BvcnRpdmEtaHEtajFmbjN1bXctMjAyNi0wNy0wOS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Die Firmenzentrale von La Sportiva" title="Die Firmenzentrale von La Sportiva"/>
  <figcaption>Die Firmenzentrale von La Sportiva <em>Bild: La Sportiva</em></figcaption>
</figure>
<p>Der italienische Outdoor-Ausstatter La Sportiva SpA konnte im Geschäftsjahr 2025 weiter wachsen.</p>
<p>Obwohl das globale Marktumfeld von „geopolitischer Unsicherheit, einer Abschwächung des Outdoor-Markts und ungünstigen Wechselkursentwicklungen“ geprägt sei, habe der in Ziano di Fiemme ansässige Bergsport-Spezialist im vergangenen Jahr einen Umsatz von 213 Millionen Euro erzielt, heißt es in einer Mitteilung. 2024 hatte der Umsatz bei knapp 176 Millionen Euro gelegen.</p>
<p>Das Wachstum basiere „auf einer Strategie, die auf den Ausbau der Direktmärkte, eine vertiefte Beziehung zu den Konsumenten und kontinuierliche Produktinnovation setzt, begleitet von einer zunehmend strukturierten Präsenz innerhalb der Outdoor-Communities und in Schlüsselmärkten“, erklärte das Unternehmen in einer Mitteilung.</p>
<p>La Sportiva stellte zudem einen Investitionsplan im Volumen von über 20 Millionen Euro vor. Er soll dazu dienen „den Ausbau der Unternehmensinfrastruktur, interner Serviceleistungen sowie Welfare- und Trainingsprogramme“ voranzutreiben.</p>
<p>Die Initiative unterstreiche eine „klare langfristige Ausrichtung“ und „ein anhaltendes Bekenntnis, in die Entwicklung des Unternehmens, seine Mitarbeitenden und die Region zu investieren, auch in einem komplexen und unsicheren makroökonomischen Umfeld“, betonte das Unternehmen und hob den richtungsweisenden Charakter der Maßnahme hervor: „Statt auf Sparmaßnahmen zu setzen, entscheidet sich La Sportiva damit bewusst für den Ausbau seiner langfristigen Substanz“, heißt es in einer Mitteilung.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/0HxtITLYXp3jFr1LjpOlZzMner0kRCALG_pTAZU_1lI/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvbGEtc3BvcnRpdmEtaHEtajFmbjN1bXctMjAyNi0wNy0wOS5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Brand in chinesischer Schuhfabrik fordert zahlreiche Opfer</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/brand-in-chinesischer-schuhfabrik-fordert-zahlreiche-opfer/2026070967581</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/brand-in-chinesischer-schuhfabrik-fordert-zahlreiche-opfer/2026070967581</guid><author>news@fashionunited.com (AFP)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 12:23:47 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/QCzmi6xjMx4AeTguZHZ_VG5fDTs6PooXYBd6B7zxZl4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvYWZwLTIwMjYwNzA5LXh4anBiZWUwMDA0NDMtMjAyNjA3MDktcGVwZm4wYTAwMS12MS1oaWdocmVzLXNwb3RuZXdzY2hpbmFmdWppYW5qaS11bjIzZzAzcS0yMDI2LTA3LTA5LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/SurhYgAb-12BPGZa7MRcnhbH5bWKAJoUnDbk1VghMrI/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvYWZwLTIwMjYwNzA5LXh4anBiZWUwMDA0NDMtMjAyNjA3MDktcGVwZm4wYTAwMS12MS1oaWdocmVzLXNwb3RuZXdzY2hpbmFmdWppYW5qaS11bjIzZzAzcS0yMDI2LTA3LTA5LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/QCzmi6xjMx4AeTguZHZ_VG5fDTs6PooXYBd6B7zxZl4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvYWZwLTIwMjYwNzA5LXh4anBiZWUwMDA0NDMtMjAyNjA3MDktcGVwZm4wYTAwMS12MS1oaWdocmVzLXNwb3RuZXdzY2hpbmFmdWppYW5qaS11bjIzZzAzcS0yMDI2LTA3LTA5LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Des pompiers interviennent après un incendie qui s&#39;est déclaré dans une usine de chaussures du village de Jiangtou (Chine)." title="Des pompiers interviennent après un incendie qui s&#39;est déclaré dans une usine de chaussures du village de Jiangtou (Chine)."/>
  <figcaption>Feuerwehrleute im Einsatz nach einem Brand in einer Schuhfabrik im Dorf Jiangtou (China).  <em>Credits: Photo by ZHENG LIANG / XINHUA / XINHUA VIA AFP</em></figcaption>
</figure>
<p>Ein Brand in einer chinesischen Schuhfabrik hat am Donnerstag laut Präsident Xi Jinping zu &quot;schweren menschlichen Verlusten&quot; geführt. Nach Angaben von Behörden und offiziellen Medien waren fast 200 Feuerwehrleute und Rettungskräfte im Einsatz.</p>
<p>Das Feuer brach gegen Mittag in der Huiteng-Fabrik in Jinjiang in der Provinz Fujian im Südosten des Landes aus. Dies teilte das Ministerium für Notfallmanagement in einer Erklärung mit. Nach Angaben des Ministeriums entsandten lokale Feuerwehr- und Rettungsteams 183 Personen und 35 Fahrzeuge. Zuvor war von eingeschlossenen Personen die Rede, ohne jedoch die genaue Zahl der Toten oder Verletzten zu nennen.</p>
<p>Das Unglück habe zu &quot;schweren menschlichen Verlusten&quot; geführt, erklärte Xi Jinping am Donnerstagabend deutlicher, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Eine genaue Opferzahl nannte er jedoch nicht.</p>
<p>Live-Bilder des staatlichen Senders CCTV zeigten Feuerwehrleute, die ein mehrstöckiges, weiß-blaues Gebäude mit Wasser besprühten. Das Gebäude war von den Flammen geschwärzt und aus den Fenstern drang dicker grauer Rauch.</p>
<p>„Es müssen alle Anstrengungen für die Such- und Rettungsmaßnahmen sowie die Betreuung der Familien unternommen werden. Zudem müssen die Ursachen des Vorfalls schnell ermittelt und die Verantwortlichkeiten strikt geklärt werden“, betonte Xi Jinping ebenfalls.</p>
<p>Das Ministerium für Notfallmanagement versicherte, dass der Brand gelöscht werde. Gleichzeitig forderte es &quot;maximale&quot; Anstrengungen, um das Feuer vollständig zu löschen, die eingeschlossenen Personen zu suchen und die Verletzten zu versorgen. Einige Personen seien weiterhin in der Fabrik eingeschlossen und nicht erreichbar, berichtete Xinhua.</p>
<p>China hatte im November eine Kampagne gegen Brandgefahren in Hochhäusern gestartet. Dies geschah, nachdem ein gewaltiger Brand mehrere Wohntürme in Hongkong erfasst und 168 Todesopfer gefordert hatte. Nur einen Monat später kamen bei einem Brand in einem Wohnhaus in der südchinesischen Provinz Guangdong zwölf Menschen ums Leben.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/Be7lfjjLVltenhHkW8ffUXjOVZ9LmQ8wemUTkFeMp0g/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvYWZwLTIwMjYwNzA5LXh4anBiZWUwMDA0NDMtMjAyNjA3MDktcGVwZm4wYTAwMS12MS1oaWdocmVzLXNwb3RuZXdzY2hpbmFmdWppYW5qaS11bjIzZzAzcS0yMDI2LTA3LTA5LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Bijou Brigitte: Halbjahresumsatz geht leicht zurück</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/bijou-brigitte-halbjahresumsatz-geht-leicht-zuruck/2026070967578</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/bijou-brigitte-halbjahresumsatz-geht-leicht-zuruck/2026070967578</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 12:05:49 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/usT4yluWzZje0Yzm5vOAa0VkpZcmTj6A1zFBEa-hjrM/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMDkvMDYvYmlqb3UtYnJpZ2l0dGUtbjZ0aXUzcGUtMjAyMi0wOS0wNi5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/rhBECZ1Rf87VGSDLiFc8bWziNkPiKAFv05v5E0myi1w/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMDkvMDYvYmlqb3UtYnJpZ2l0dGUtbjZ0aXUzcGUtMjAyMi0wOS0wNi5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/usT4yluWzZje0Yzm5vOAa0VkpZcmTj6A1zFBEa-hjrM/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMDkvMDYvYmlqb3UtYnJpZ2l0dGUtbjZ0aXUzcGUtMjAyMi0wOS0wNi5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Bild: Bijou Brigitte" title="Bild: Bijou Brigitte"/>
  <figcaption><em>Bild: Bijou Brigitte</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Hamburger Schmuckfilialist Bijou Brigitte modische Accessoires AG musste in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2026 einen geringfügigen Umsatzrückgang hinnehmen.</p>
<p>Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung belief sich der Konzernumsatz in den Monaten Januar bis Juni vorläufigen Zahlen zufolge auf 153,3 Millionen Euro. Damit sank er im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,9 Prozent. Seine kompletten Halbjahreszahlen will das Unternehmen im September vorlegen.</p>
<p>Der Schmuckanbieter erklärte zudem, dass er am 30. Juni über insgesamt 902 Filialen verfügte. Ende Dezember waren es noch 904 Standorte gewesen. Das Unternehmen rechnet derzeit weiterhin damit, dass die Zahl der Stores am Jahresende „leicht über dem Vorjahresniveau“ liegen werde.</p>
<div class="article-promo--alt"><p>Weiterlesen:</p><p></p><ul type="square">
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/bijou-brigitte-veroffentlicht-jahresprognosen-fur-2026/2026042866482" target="_self"><u>Bijou Brigitte veröffentlicht Jahresprognosen für 2026</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/bijou-brigitte-meldet-umsatzruckgang-im-ersten-quartal/2026040866193" target="_self"><u>Bijou Brigitte meldet Umsatzrückgang im ersten Quartal</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/bijou-brigitte-kann-jahresgewinn-steigern/2026032766050" target="_self"><u>Bijou Brigitte kann Jahresgewinn steigern</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/bijou-brigitte-jahresumsatz-steigt-um-1-1-prozent/2026010964899" target="_self"><u>Bijou Brigitte: Jahresumsatz steigt um 1,1 Prozent</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/bijou-brigitte-erzielt-leichtes-umsatzplus-im-ersten-halbjahr/2025071162470" target="_self"><u>Bijou Brigitte erzielt leichtes Umsatzplus im ersten Halbjahr</u></a></li></ul></div>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/s6JnOIe4IQLLCYp1SlWkv6QwwJF0UU1j_jfuM7jkMNw/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjIvMDkvMDYvYmlqb3UtYnJpZ2l0dGUtbjZ0aXUzcGUtMjAyMi0wOS0wNi5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Resale-Roboter ‘Vnyx’ fotografiert und bepreist Secondhand-Kleidung</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/resale-roboter-vnyx-fotografiert-und-bepreist-secondhand-kleidung/2026070967577</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/resale-roboter-vnyx-fotografiert-und-bepreist-secondhand-kleidung/2026070967577</guid><author>news@fashionunited.com (Anna Roos van Wijngaarden)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 09:59:59 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/PccrJOAFCc4oMqjIlQtPFtQjrK1vRKme_duxwIl0Tpw/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvdGVtcGltYWdlb3g5dWZzLXFoMG5jd3RkLTIwMjYtMDctMDItdzQ0aWZlNnktMjAyNi0wNy0wMi5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/k0tK-d2VjN13na5W2--rOGrWmJB_JJFrrdRSam_mNRs/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvdGVtcGltYWdlb3g5dWZzLXFoMG5jd3RkLTIwMjYtMDctMDItdzQ0aWZlNnktMjAyNi0wNy0wMi5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/PccrJOAFCc4oMqjIlQtPFtQjrK1vRKme_duxwIl0Tpw/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvdGVtcGltYWdlb3g5dWZzLXFoMG5jd3RkLTIwMjYtMDctMDItdzQ0aWZlNnktMjAyNi0wNy0wMi5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Vincent van der Holst en Romy Goedhart op de kledingberg bij Milieuwerk." title="Vincent van der Holst en Romy Goedhart op de kledingberg bij Milieuwerk."/>
  <figcaption>Vincent van der Holst und Romy Goedhart auf dem Kleiderberg bei Milieuwerk. <i>Credits: Anna Roos van Wijngaarden</i></figcaption>
</figure>
<p>Auf dem 25.000 Quadratmeter großen Gelände von Milieuwerk in der Nähe von Sloterdijk in Amsterdam hat sich eine Gruppe von Markeninhaber:innen, Textilverarbeiter:innen und Investor:innen versammelt. Sie sind für die Einführung von Vnyx zusammengekommen. Dieser Roboter soll den Wiederverkauf in einen attraktiven Markt verwandeln.</p>
<p>Eiskaffee und hausgemachtes Gebäck stehen für die Teilnehmer:innen bereit. Von einem zwei Meter hohen Berg aus Kleidung, der aus ausrangierten Stücken der Metropole besteht, erzählen die Gründer:innen Vincent van der Holst und Romy Goedhart ihre Geschichte. Sie sind die Gesichter hinter Vnyx. „Alle drei Sekunden wird weltweit eine LKW-Ladung Textilien deponiert oder verbrannt. Wir haben dafür eine Lösung gefunden.“</p>

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<p>Das gesamte Team hinter Vnyx besteht aus sechs Personen: den Initiator:innen Romy Goedhart und Vincent van der Holst, Balazs Kosa (COO), Guus Balkema (CFO), Ramesh Kumar (CTO) und Hugo Honijk (Chief Robotics).
</p></div>
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 <p></p>
<p>Vnyx ist der Name einer Reihe innovativer Roboter. Sie sollen dem Wiederverkaufsmarkt in den kommenden Jahren zu mehr Dynamik verhelfen. Derzeit kostet es rund elf Euro pro Kleidungsstück, gesammelte Kleidung aus Ballen zu entnehmen, zu sortieren, zu reinigen und zu fotografieren. Anschließend muss sie bepreist, neu etikettiert und in einem Webshop angeboten werden, erklärt Goedhart später gegenüber FashionUnited. Der erste Bot, an dem das sechsköpfige Start-up-Team zwei Jahre lang gearbeitet hat, kann dies schneller und zu einem Bruchteil der Kosten erledigen.</p>
<p>„Die Robotik hat sich schon immer darauf konzentriert, neue, in Massenproduktion hergestellte Mode schneller und billiger zu machen“, erklärt Van der Holst. „Vnyx wendet die Technologie in großem Maßstab auf Secondhand-Artikel, Überbestände und Retouren an.“ Zudem kann die KI die Produktfotografie und Preisgestaltung übernehmen. Das sind normalerweise zeitaufwändige und präzise Aufgaben.</p>
<h2>Fleece in zwei Minuten zum Verkauf</h2>
<p>Über die Vnyx-Maschine könne nicht zu viel verraten werden, sagt Van der Holst, während er die neueste Version vorführt. Kürzlich wurden zwei Patente angemeldet. Eines für das Aufhängesystem und ein weiteres für die gesamte Montagelinie, auf der die Secondhand-Artikel mit Hilfe von Robotern und KI verarbeitet werden.</p>
<p>Stellen Sie sich eine hohe Einschienenbahn mit Stationen vor. In einer Sekunde klickt Van der Holst einen Fleecepullover mit Lava-Print auf einen ‚smarten‘ Kleiderbügel, der sich automatisch öffnet. Der Artikel durchläuft ein Fotostudio, danach kann der Computer beginnen, seinen Wert zu bestimmen. Kurz darauf erscheint der Webshop von Boas auf einem großen Bildschirm. Boas ist die Secondhand-Marke, mit der alles begann. Der Fleece kostet 25,99 Euro. Er ist bereits im Verkauf.</p>
<p>Vnyx ist kein Sortierunternehmen. Dafür gibt es andere etablierte Namen, wie die nahegelegene Textilfabrik von Brightfiber Textiles, wo alle Textilien der Stadt getrennt werden können. Vorsortierte Kleidungsstücke gelangen an den Anfang des Vnyx-Systems. Dabei handelt es sich um Artikel mit einer hohen Wiederverkaufswahrscheinlichkeit. In Zukunft könnte dies bei einem Zeeman oder Vestiaire der Fall sein, wobei die Maschine in deren Vertriebszentren steht.</p>
<h2>KI</h2>
<p>Beim Scannen der Kleidung liest die KI viele Daten aus. Dazu gehören ein angemessener Verkaufspreis, die Marke und die Zusammensetzung. Diese Daten werden sofort in das System der Marke integriert. Van der Holst: „Früher war der Wiederverkauf unrentabel, weil man all diese Schritte selbst herausfinden musste und es billiger war, die Artikel einfach zu verbrennen. Wir haben es geschafft, die Kosten so weit zu senken, dass der Wiederverkauf profitabel ist.“</p>
<p>Jedes Produkt wird im System mit fünf KI-generierten Fotos geliefert, die auf einem attraktiven KI-Model präsentiert werden. Zusätzlich werden zwei echte Fotos des Produkts selbst zur Verfügung gestellt. „In Zeiten von Fake News und KI will der:die Kund:in auch etwas Greifbares sehen“, sagt Van der Holst.</p>
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<header> Aus eigener Erfahrung </header>
<p> Ohne Boas hätte es Vnyx nicht gegeben. Während der zwei Jahre, die es dauerte, das Secondhand-Kleidungslabel zu starten, machten die Gründer:innen alles von Hand. Aus dieser Erfahrung haben sie viel gelernt. Sie lernten zum Beispiel, wie wichtig eine flexible Schaufensterpuppe ist, die für verschiedene Silhouetten und Größen geeignet ist. Andernfalls dauert das Fotografieren zu lange. Diese Erkenntnis kam von Balazs Kosa, der heute COO bei beiden Start-ups ist. Er entwickelte die flexible ‚E-Mannequin‘, eine dehnbare Puppe, die im Studio wie ein Fotomodell in hoher Geschwindigkeit ‚eingekleidet‘ werden kann. So können die Kleidungsstücke zügig durch die Maschine laufen. Wiederverkauf am Fließband. </p>
</div>
<h2>We R</h2>
<p>Bei Milieuwerk wird die Vnyx100 ausgestellt. Die erste kommerzielle Version kann bis zu einer viertel Million Artikel pro Jahr auf die Websites von Kundenmarken hochladen. Vnyx behält das Eigentum an der Hardware und rechnet dann pro verarbeitetem Produkt ab. Auf diese Weise amortisiert sich die Maschine schnell und die Marken müssen nicht selbst Millionen aufbringen, erklärt Van der Holst. „Wir betreiben dieses System bereits für Boas, Decathlon und Bever. Mit dem größten System zielen wir auf internationale Fulfillment-Zentren, große Modemarken und Wiederverkaufsplattformen ab. Auch Sortierzentren wie das hier in Amsterdam gehören zur Zielgruppe.“ Ein Pilotprojekt läuft auch in einem der größten Vertriebszentren Europas, das 400 Modemarken als Kund:innen hat. Den Namen kann er vorerst nicht nennen.</p>
<p>Hinter den Kulissen ist die nächste Version, die Vnyx3000, fast fertig. Sie wird 2027 ausgeliefert. Milieuwerk hat dafür unterschrieben: Nächstes Jahr werden an diesem Standort drei Millionen Kleidungsstücke verarbeitet. Ein Name für die Zusammenarbeit wurde bereits gewählt: ‚We R‘. Van der Holst: „Der Roboter nimmt die mühsame Arbeit ab und macht den Wiederverkauf endlich rentabel. So bleibt mehr wertvolle Arbeit für die Menschen bei Milieuwerk.“ Er bezieht sich auf Aufgaben wie das Glattstreichen des Stoffes oder das Ausbügeln einer Falte. Das wird bald in weniger als einer Minute erledigt sein, verspricht der Gründer. „Wir haben mit 20 Minuten für den gesamten Prozess begonnen, jetzt sind es nur noch zwei.“</p>
<h2>‚Ohne Automatisierung werden wir es nie schaffen‘</h2>
<p>Eine Million Euro wurde in die Forschung und Entwicklung für die Vnyx100 investiert. Das Wachstumskapital stammt von einer Mischung aus Angel-Investor:innen, darunter Baltic Business Angels; Impact-Partner:innen wie Stichting DOEN und Earthstar; Squads und Spark Design als Engineering-Investor. Hinzu kommen Subventionen der niederländischen Regierung (RVO).</p>
<p>Für die nächste Runde sind rund drei Millionen Euro an VC-Wachstumskapital und weitere zwei Millionen an europäischen Subventionen geplant. Damit sollen drei große Systeme aufgebaut werden, von denen das erste bereits vergeben ist.</p>
<p>Van der Holst ist überzeugt, dass die Maschine zur europäischen Wende beitragen kann. „Ohne Automatisierung werden wir das europäische Mandat, 55 Prozent der Textilien zu verkaufen und zu recyceln, niemals erfüllen.“ „Die Stärke Chinas – die Auslagerung in eine Gigafactory – funktioniert hier nicht. Secondhand ist lokal, man transportiert eine einzigartige Jacke nicht um die halbe Welt.“</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/aSlJOpKFu-pf-zol2khngbjfyA4XKoML3ALHGmmL1AM/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvdGVtcGltYWdlb3g5dWZzLXFoMG5jd3RkLTIwMjYtMDctMDItdzQ0aWZlNnktMjAyNi0wNy0wMi5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Nach starkem drittem Quartal: Uniqlo-Mutter Fast Retailing hebt Gewinnprognose an</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/nach-starkem-drittem-quartal-uniqlo-mutter-fast-retailing-hebt-gewinnprognose-an/2026070967576</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/nach-starkem-drittem-quartal-uniqlo-mutter-fast-retailing-hebt-gewinnprognose-an/2026070967576</guid><author>news@fashionunited.com (Rachel Douglass)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 09:21:12 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/L283q1zjJ9qTDGz4oRn3cwNMlU2f94A5Q4NInBUUntU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvcGhvdG9saWItdXF0ZXhhcy0xbC1lYWt1Z2hwYi0yMDI2LTAxLTA4LXQwbDZlZXcwLTIwMjYtMDctMDkuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/S74g69XDGjs0BV7IOuJh4r8g-dMixWuZ-FMO5KDYEds/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvcGhvdG9saWItdXF0ZXhhcy0xbC1lYWt1Z2hwYi0yMDI2LTAxLTA4LXQwbDZlZXcwLTIwMjYtMDctMDkuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/L283q1zjJ9qTDGz4oRn3cwNMlU2f94A5Q4NInBUUntU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvcGhvdG9saWItdXF0ZXhhcy0xbC1lYWt1Z2hwYi0yMDI2LTAxLTA4LXQwbDZlZXcwLTIwMjYtMDctMDkuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Uniqlo USA: Memorial City Store" title="Uniqlo USA: Memorial City Store"/>
  <figcaption>Eine Filiale von Uniqlo in den USA <em>Bild: Fast Retailing</em></figcaption>
</figure>
<p>Der japanische Handelskonzern Fast Retailing Co. Ltd., zu dem die Bekleidungskette Uniqlo gehört, hat nach starken Resultaten im dritten Quartal seine Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2025/26 angehoben.</p>
<p>In den drei Monaten vor dem 31. Mai steigerte der Konzern seinen Betriebsgewinn um 45,7 Prozent auf 213,8 Milliarden Yen (1,2 Milliarden Euro). Im Vorjahresquartal hatte dieser noch bei 146,7 Milliarden Japanischen Yen gelegen.</p>
<p>Aufgrund der unerwartet guten Ergebnisse hob der Konzern seine Jahresprognose für den operativen Gewinn von 700 auf 730 Milliarden Japanische Yen an. Damit ist das Unternehmen auf Kurs, das fünfte Jahr in Folge Rekordergebnisse zu erzielen.</p>
<p>Die Marke Uniqlo verzeichnete in allen Regionen einen Umsatz- und Gewinnanstieg. Das internationale Geschäft entwickelte sich besonders gut. Hier stiegen die Einnahmen im Jahresvergleich ohne Berücksichtigung von Währungseffekten um 33,8 Prozent.</p>
<p>Die Resultate wurde durch die schnelle Eröffnung von neuen Uniqlo-Filialen in Europa und den USA beflügelt. Dies führte nach Angaben von Fast Retailing zu „starken Ergebnissen“ und einer weiteren Steigerung der „globalen Markenstärke“.</p>
<p>Für das Geschäftsjahr 2025/26 prognostiziert der Konzern weitere Zuwächse in der zweiten Jahreshälfte in allen internationalen Regionen.</p>
<p>Der Umsatz der Konzernmarke GU stieg um 7,5 Prozent, während ihr Betriebsgewinn um 34,8 Prozent zunahm. Als Hauptgründe wurden Kostensenkungen und einer Verringerung der Produktanzahl genannt.</p>
<p>Der Gesamtumsatz der übrigen Labels der Unternehmensgruppe, zu denen etwa Theory, PLST, Princesse Tam.Tam und Comptoir des Cotonniers gehören, ging hingegen währungsbereinigt um vier Prozent zurück. Dabei musste insbesondere die Marke Theory Einbußen hinnehmen. Fast Retailing führte dies darauf zurück, dass der Absatz von Sommerware durch kühles Wetter gebremst wurde. Aufgrund von geringeren Rabatten im US-Geschäft erhöhte sich aber der Gewinn.</p>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/CPlpk9ZalxNHGpI0w7tQPFflC7rMtuHgi4ZXV5cwu5M/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDkvcGhvdG9saWItdXF0ZXhhcy0xbC1lYWt1Z2hwYi0yMDI2LTAxLTA4LXQwbDZlZXcwLTIwMjYtMDctMDkuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Hugo Boss empfiehlt, Übernahmeangebot der Frasers Group nicht anzunehmen</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/hugo-boss-empfiehlt-ubernahmeangebot-der-fraser-group-nicht-anzunehmen/2026070967570</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/hugo-boss-empfiehlt-ubernahmeangebot-der-fraser-group-nicht-anzunehmen/2026070967570</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 08:35:05 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/m5o_1BXRHnrt4GTk7pjOy6fuZ5C2iqEIsELSgyq1Mco/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDcvMTgvYm9zcy1kdWVzc2VsZG9yZi0xbHVyenhtOS0yMDI0LTA3LTE4LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/Qv78jZvEW72-pn4wK55-a_F5OCexqZcUIyEPyDFdfbo/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDcvMTgvYm9zcy1kdWVzc2VsZG9yZi0xbHVyenhtOS0yMDI0LTA3LTE4LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/m5o_1BXRHnrt4GTk7pjOy6fuZ5C2iqEIsELSgyq1Mco/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDcvMTgvYm9zcy1kdWVzc2VsZG9yZi0xbHVyenhtOS0yMDI0LTA3LTE4LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Der Flagship-Store von Boss in Düsseldorf" title="Der Flagship-Store von Boss in Düsseldorf"/>
  <figcaption>Der Flagship-Store von Boss in Düsseldorf <em>Bild: Hugo Boss</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Modekonzern Hugo Boss hält das <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/frasers-kundigt-ubernahmeangebot-fur-hugo-boss-in-hohe-von-2-milliarden-euro-an/2026061067143">Übernahmeangebot des Großaktionärs Frasers Group</a> für nicht ausreichend. „Der Angebotspreis von 38,00 Euro pro Aktie spiegelt den eigenständigen Wert und das zukünftige Wertschöpfungspotenzial von Hugo Boss nicht angemessen wider“, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Offerte sei dabei einem unabhängigen Prüfungsverfahren unterzogen worden.</p>
<p>Das Management von Hugo Boss sieht vor allem durch das laufende strategische Konzept erhebliches Potenzial. Angesichts einer starken Bilanz sei das Unternehmen gut aufgestellt, „um seine Strategie eigenständig umzusetzen und nachhaltigen, langfristigen Wert für seine Aktionäre zu schaffen.“ Die gebotenen 38,00 Euro je Aktie bildeten daher eher das rechtlich vorgeschriebene Minimum als eine angemessene fundamentale Bewertung des Unternehmens ab.</p>
<p>Die Briten versuchen seit Mitte Juni, im Zuge eines freiwilligen öffentlichen Angebots das Ruder bei den Schwaben zu übernehmen. Frasers ist ein Einzelhandelskonglomerat, hinter dem der Unternehmer Mike Ashley steckt. An Hugo Boss ist die Gruppe früheren Angaben zufolge mit gut 26 Prozent direkt beteiligt.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/ncVVuEVfNm8mV9PfPX5KuWHASlKqSFJQKenW4grz5mI/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDcvMTgvYm9zcy1kdWVzc2VsZG9yZi0xbHVyenhtOS0yMDI0LTA3LTE4LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Authentic beschleunigt europäische Expansion von Lee </title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/authentic-beschleunigt-europaische-expansion-von-lee/2026070967569</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/authentic-beschleunigt-europaische-expansion-von-lee/2026070967569</guid><author>news@fashionunited.com (Rachel Douglass)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 08:06:59 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/AJOz2rdgrJIAOidYhQWOzoKGA4tNXz2NoAkO9TvgYMI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDMvMTEvc3MyNi1sZWUteC1mZW5nLWNoZW4td2FuZy1saWZlc3R5bGUtMy02bTE0d3J4dS0yMDI2LTAzLTExLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/0uHnosNQC-s8--oH0P6JzVfhoW_b7-LeIQboYa87bvA/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDMvMTEvc3MyNi1sZWUteC1mZW5nLWNoZW4td2FuZy1saWZlc3R5bGUtMy02bTE0d3J4dS0yMDI2LTAzLTExLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/AJOz2rdgrJIAOidYhQWOzoKGA4tNXz2NoAkO9TvgYMI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDMvMTEvc3MyNi1sZWUteC1mZW5nLWNoZW4td2FuZy1saWZlc3R5bGUtMy02bTE0d3J4dS0yMDI2LTAzLTExLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Lee x Feng Chen Wang collection campaign" title="Lee x Feng Chen Wang collection campaign"/>
  <figcaption>Kampagne zur Kollektion von Lee x Feng Chen Wang <em>Bild: Lee Jeans</em></figcaption>
</figure>
<p>Die US-amerikanische Authentic Brands Group beschleunigt die europäische Expansion von Lee durch eine neue langfristige Partnerschaft mit der Experience Group. Die Vereinbarung soll die Präsenz von Lee in den Bereichen Großhandel, Einzelhandel und E-Commerce stärken und gleichzeitig die internationale Reichweite der Marke ausbauen.</p>
<p>Die Vereinbarung tritt in Kraft, nachdem Authentic die Übernahme von Lee abgeschlossen hat. Im Rahmen dieser wird die Experience Group als operativer Partner des Denim-Spezialisten fungieren. Sie wird die Bereiche Sportswear, Activewear und Workwear für Damen- und Herrenmode verantworten. Das Unternehmen wird seine regionale Expertise, seine operative Infrastruktur und seine Produktkompetenzen nutzen, um die nächste Wachstumsphase von Lee zu unterstützen.</p>
<p>Henry Stupp, Präsident für die Region EMEAI bei Authentic, sagte, die Partnerschaft sei ein „wichtiger Schritt in der internationalen Expansionsstrategie von Lee“. Er fügte hinzu, dass die Experience Group „bewährte operative Fähigkeiten und ein klares Verständnis dafür bietet, wie man Marken über alle Kanäle hinweg aufbaut“. „Gemeinsam sehen wir eine bedeutende Chance, die Präsenz von Lee in ganz Europa auszubauen und gleichzeitig weiterhin die Produkte und Erlebnisse zu liefern, die die Verbraucher:innen kennen und lieben“, fügte Stupp hinzu.</p>
<p>Anfang des Jahres kündigte Authentic Pläne zur Übernahme von Lee von Kontoor Brands an. Die Vereinbarung hat einen Wert von bis zu einer Milliarde US-Dollar. Die Übernahme soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 abgeschlossen werden. Sie setzt die langjährige Serie von Authentic fort, bekannte Marken zu erwerben. Lee reiht sich damit neben Marken wie Guess, Dockers und Boardriders ein.</p>
<p>Der Konzern übertrug schnell sein charakteristisches Lizenz- und Vertriebsmodell mit Drittanbietern auf Lee. Dafür sicherte er sich eine Partnerschaft mit der One Jeanswear Group für die Geschäfte der Marke in den USA und Kanada.</p>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/vW5gN1Xa4lulL8UL-N6lFE4mizCG_mWFnwIFjzYo3WM/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDMvMTEvc3MyNi1sZWUteC1mZW5nLWNoZW4td2FuZy1saWZlc3R5bGUtMy02bTE0d3J4dS0yMDI2LTAzLTExLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Laut Medienbericht: Marine Serre ist insolvent</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/laut-medienbericht-marine-serre-ist-insolvent/2026070967568</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/laut-medienbericht-marine-serre-ist-insolvent/2026070967568</guid><author>news@fashionunited.com (Julia Garel)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 08:00:31 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/c5Lv9y-UJGAh6WQAr4pZEd5rtmTJCWU6CyQr6R8IkJ8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMTIvbWFyaW5lLXNlcnJlLWJrcy1mMjUtMTIyLWV1c3FmcHR5LTIwMjUtMDMtMTIuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/US2aTB0RDeNYW8234omiWijlp1aRwRIARfBZxq3lLPU/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMTIvbWFyaW5lLXNlcnJlLWJrcy1mMjUtMTIyLWV1c3FmcHR5LTIwMjUtMDMtMTIuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/c5Lv9y-UJGAh6WQAr4pZEd5rtmTJCWU6CyQr6R8IkJ8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMTIvbWFyaW5lLXNlcnJlLWJrcy1mMjUtMTIyLWV1c3FmcHR5LTIwMjUtMDMtMTIuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Backstage, show Marine Serre, AH25." title="Backstage, show Marine Serre, AH25."/>
  <figcaption>Backstage bei der Modenschau von Marine Serre für die Saison Herbst/Winter 2025 <em>Bild: ©Launchmetrics/spotlight </em></figcaption>
</figure>
<p>Die französische Modemarke Marine Serre befindet sich seit Dienstag in einem Insolvenzverfahren. Laut einem Bericht des Fachmagazins Women’s Wear Daily (WWD) sucht die Marke nun nach Investoren, um den Geschäftsbetrieb fortzusetzen.</p>
<p>Marine Serre ist bekannt für ihr Mondsichel-Logo. Mit einem zirkulären Ansatz und als Verfechterin nachhaltiger Mode konnte die Marke eine breite Kundschaft für sich gewinnen. Doch wie schon andere Luxusmarken – beispielsweise dem Label Coperni, das im Juni Insolvenz anmeldete – leidet auch Marine Serre unter der Konsumflaute. Diese wirkt sich auf einen Teil des Wholesale-Netzwerks aus. Hinzu kommen steigende Kosten.</p>
<h2>„Druck auf die Liquidität“</h2>
<p>„Im Geschäftsjahr 2025 war das Unternehmen in einem verschlechterten geopolitischen und wirtschaftlichen Umfeld von Zahlungsausfällen mehrerer Kunden betroffen. Dies übte Druck auf die Liquidität aus“, heißt es in der von WWD zitierten Mitteilung.</p>
<p>Der Bekleidungsanbieter betont jedoch, dass die „kreative Identität“ des Hauses und seine „Attraktivität auf dem internationalen Markt“ weiterhin stark seien. Um den Betrieb fortzusetzen und weiter zu wachsen, sucht Marine Serre nun einen Finanzpartner.</p>
<p>Zu den jüngsten Aktivitäten des Unternehmens gehörten der Launch einer Kollektion in Zusammenarbeit mit dem Pariser Louvre sowie eine Kollaboration mit der Sportartikel-Marke Under Armour.</p>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/7pxCju-g-iZjNdzfSX11ggk6VKg1eIj69BsP7TDJohE/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDMvMTIvbWFyaW5lLXNlcnJlLWJrcy1mMjUtMTIyLWV1c3FmcHR5LTIwMjUtMDMtMTIuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Vinted schließt sich europäischer Koalition für neuen Medienmarktplatz an</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/vinted-schliesst-sich-europaischer-koalition-fur-neuen-medienmarktplatz-an/2026070967573</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/vinted-schliesst-sich-europaischer-koalition-fur-neuen-medienmarktplatz-an/2026070967573</guid><author>news@fashionunited.com (Vivian Hendriksz)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 07:29:02 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/gqZr7MK611KMkNVIbP1XG0z6VA1JeqohUqDBwQP9ewE/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDgvZXVyb3BlYW5tZWRpYW1hcmtldHBsYWNlLXdmMzk4MzFwLTIwMjYtMDctMDgucG5n" srcset="https://r.fashionunited.com/NhuSzHS-lgiLRPhVXlFXK7cqxetxhWGBK7CxkRGnWRg/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDgvZXVyb3BlYW5tZWRpYW1hcmtldHBsYWNlLXdmMzk4MzFwLTIwMjYtMDctMDgucG5n 720w, https://r.fashionunited.com/gqZr7MK611KMkNVIbP1XG0z6VA1JeqohUqDBwQP9ewE/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDgvZXVyb3BlYW5tZWRpYW1hcmtldHBsYWNlLXdmMzk4MzFwLTIwMjYtMDctMDgucG5n 1080w" sizes="100vw" alt="European Media Marketplace" title="European Media Marketplace"/>
  <figcaption>European Media Marketplace <em>Bild: European Media Marketplace</em></figcaption>
</figure>
<p>Das litauische Unternehmen Vinted hat sich einer Koalition europäischer Unternehmen aus den Bereichen Medien, Telekommunikation, Einzelhandel und Werbetechnologie angeschlossen. Gemeinsam starten sie eine neue Initiative: den European Media Marketplace.</p>
<p>Die am 7. Juli gestartete Initiative soll die Art und Weise verändern, wie Werbetreibende, Agenturen und Publisher:innen Kampagnen aktivieren und sich im offenen Web Europas vernetzen. Zu den ersten Gründungsmitgliedern der Initiative gehören T Advertising Solutions, Equativ, Experian, Lastminute.com, Leboncoin und Kleinanzeigen, Orange Advertising, Vinted, Virgin Media O2 und Vodafone.</p>
<p>Der European Media Marketplace soll die Fragmentierung beim Mediaeinkauf, bei den Zielgruppendaten und der Kampagnenaktivierung über verschiedene Länder, Kanäle und Plattformen hinweg überwinden.</p>
<p>Der Marktplatz fungiert nicht als Publisher- oder Datenallianz. Stattdessen soll er Medieneigentümer:innen, vertrauenswürdige First-Party-Daten und KI-gestützte Aktivierung über ein einziges Framework verbinden. Dies ermöglicht es Kampagnenverantwortlichen und Werbetreibenden, Kampagnen über Connected TV, Video, Display, Native Advertising und Retail Media hinweg zu aktivieren.</p>
<p>Der European Media Marketplace bietet eine Alternative zu geschlossenen Werbe-Ökosystemen und basiert auf Zusammenarbeit, Datenschutz und Interoperabilität. Dabei stehen die Interessen der Publisher:innen im Mittelpunkt. Medienpartner:innen behalten die volle Kontrolle über ihr Inventar, ihre Daten und ihre kommerzielle Strategie. Gleichzeitig profitieren Werbetreibende von einer einfacheren Kampagnenaktivierung, klareren Berichten und besseren Ergebnissen.</p>
<p>Der neue Marktplatz reduziert die Anzahl der Vermittler:innen zwischen Werbetreibenden und Zielgruppen. Dadurch wird mehr Wert innerhalb des europäischen Medien- und Datenökosystems gehalten, zu dem Publisher:innen, CTV-Plattformen, Sendeanstalten, Telekommunikationsunternehmen, Einzelhändler:innen und Dateneigentümer:innen gehören. Gleichzeitig erhalten Marken Zugang zu vertrauenswürdigen Zielgruppen in Premium-Umfeldern im gesamten offenen Web.</p>
<p>„Jeden Tag nutzen Millionen von Menschen in 25 Märkten in Europa Vinted, um Secondhand-Mode und Konsumgüter zu kaufen und zu verkaufen. Dies verschafft uns ein einzigartiges Verständnis für unsere Mitglieder und ihre Bedürfnisse in ganz Europa“, sagte Satya Vinnakota, Business Director of Ads bei Vinted, in einer Erklärung zum Beitritt zur Koalition.</p>
<p>„Der Beitritt zum European Media Marketplace als Gründungspartner ermöglicht es uns, diese Erkenntnisse in einen messbaren, transparenten Wert für Marken umzuwandeln, während die Daten unserer Mitglieder unter unserer eigenen Verwaltung bleiben.“</p>
<p>Der neue Marktplatz wird zunächst in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien und Italien eingeführt, weitere Märkte sind in Planung. Es wird erwartet, dass globale Werbetreibende, die sich registriert haben, ab September 2026 mit den Vorbereitungen für die Einführung von Omnichannel-Kampagnen in ganz Europa über die Plattform beginnen werden.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/r2221oByMfuAN8DUAFyH-UpjlKOxCO9aDLJdjcN6hM4/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDgvZXVyb3BlYW5tZWRpYW1hcmtldHBsYWNlLXdmMzk4MzFwLTIwMjYtMDctMDgucG5n" medium="image"></media:content></item><item><title>Maue Konsumstimmung in Deutschland: Fielmann wird vorsichtiger</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/maue-konsumstimmung-in-deutschland-fielmann-wird-vorsichtiger/2026070967564</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/maue-konsumstimmung-in-deutschland-fielmann-wird-vorsichtiger/2026070967564</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 07:03:38 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>Eine Filiale von Fielmann  <em>Bild: Fielmann</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Optikerkette Fielmann hat im ersten Halbjahr in Deutschland eine verhaltene Verbraucherstimmung in Deutschland zu spüren bekommen. Dank des Ausbaus des internationalen Geschäfts stieg der Umsatz um zwei Prozent auf 1,25 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag anhand vorläufiger Zahlen in Hamburg mitteilte. Im zweiten Quartal legte das internationale Geschäft um sechs Prozent zu, während der Heimatmarkt „moderat“ wuchs, wie es hieß.</p>
<p>Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich im ersten Halbjahr leicht um vier Millionen auf 296 Millionen Euro.</p>
<p>An seiner <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/fielmann-erwartet-beim-ergebnis-2026-keine-grossen-sprunge/2026043066521">Prognose für das laufende Jahr</a> hält der Konzern weiter fest, erwartet jetzt aber insbesondere wegen der mauen Konsumstimmung in Deutschland das untere Ende der Spannen bei Umsatz und bereinigtem EBITDA. Fielmann hat bislang einen Anstieg des Konzernumsatzes von fünf bis sieben Prozent auf 2,55 bis 2,6 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Das bereinigte EBITDA soll 590 bis 610 Millionen Euro betragen. Dabei geht das Unternehmen von einer Beschleunigung des Wachstums im zweiten Halbjahr aus.</p>
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  <figcaption>Ein Store der Marke Levi&#39;s  <em>Bild: Levi&#39;s</em></figcaption>
</figure>
<p>Der US-amerikanische Bekleidungsanbieter  Levi Strauss &amp; Co. konnte auch im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 die Markterwartungen übertreffen. Angesichts der unerwartet starken Resultate hob der Denim-Spezialist am Mittwochabend seine Jahresprognosen ein weiteres Mal an.</p>
<p>In den drei Monaten vor dem 31. Mai belief sich der Umsatz auf 1,56 Milliarden US-Dollar (1,36 Milliarden Euro). Das entsprach einer Steigerung um acht Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Auf organischer Basis – also bereinigt um Währungseffekte und Veränderungen im Konzernportfolio – wuchsen die Erlöse um sechs Prozent.</p>
<h2>Die Retail-Erlöse steigen überdurchschnittlich</h2>
<p>Wachstumsmotor war der eigene Einzelhandel, dessen Stärkung zu den strategischen Prioritäten des Managements zählt. Sein Umsatz legte um elf Prozent zu (organisch +8 Prozent). Im Großhandelsgeschäft erzielte das Unternehmen ein Plus von fünf Prozent (organisch +3 Prozent)</p>
<p>Besonders dynamisch entwickelten sich die Erlöse der Kernmarke Levi’s in Asien, wo sie um zehn Prozent (organisch +12 Prozent) auf 284 Millionen US-Dollar wuchsen. In Amerika erhöhte sich der Umsatz um neun Prozent (organisch +7 Prozent) auf 815 Millionen US-Dollar. In Europa stieg er um vier Prozent auf 420 Millionen Euro, auf organischer Basis ging er allerdings um ein Prozent zurück. Die Erlöse der Sportswear-Marke Beyond Yoga beliefen sich auf 43 Millionen US-Dollar und übertrafen das Niveau des Vorjahresquartals damit um 16 Prozent.</p>
<p>Trotz höherer Zölle und negativer Währungseffekte konnte das Unternehmen seine Bruttomarge um zehn Basispunkte auf 62,7 Prozent steigern. Dies war laut einer Mitteilung insbesondere auf geringere Produktkosten und eine Anpassung der Preispolitik zurückzuführen. So wuchs das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 18 Prozent auf 141 Millionen US-Dollar. Der ausgewiesene Nettogewinn stieg um 30 Prozent auf 87,3 Millionen US-Dollar (76,3 Millionen Euro). Der Quartalsüberschuss aus fortgeführten Geschäftsbereichen – also ohne die Ergebnisbeiträge der im vergangenen Jahr verkauften Marke Dockers – erhöhte sich um 19 Prozent auf 94,8 Millionen US-Dollar.</p>
<h2>CEO Michelle Gass stellt weiteres Wachstum in Aussicht</h2>
<p>Angesichts der überraschend starken Zahlen hob das Unternehmen seine Jahresprognosen erneut an. Erwartet wird nun, dass der Umsatz aus fortgeführten Geschäftsbereichen um 7,0 bis 7,5 Prozent wachsen wird,  nachdem zuvor lediglich eine Steigerung um 5,5 bis 6,5 Prozent in Aussicht gestellt worden war. Das Ziel für den um Sondereffekte bereinigten Gewinn pro Aktie, das bisher bei 1,42 bis 1,48 US-Dollar gelegen hatte, wurde auf 1,46 bis 1,52 US-Dollar erhöht.</p>
<p>CEO Michelle Gass zeigte sich mit der jüngsten Entwicklung zufrieden. „Die Marke Levi’s erreicht Verbraucher auf der ganzen Welt auf stärkere Weise als je zuvor, und unsere Ergebnisse für das zweite Quartal sind ein weiterer Beleg dafür, dass unsere Strategien aufgehen und unser Team sie erfolgreich umsetzt“, erklärte sie in einem Statement. Die gezielte Entwicklung „zu einem DTC-orientierten Denim-Lifestyle-Unternehmen“ führe zu schnellerem Wachstum und höherer Rentabilität.</p>
<p>Gass stellte zudem weitere Verbesserungen in Aussicht. „Wir sind zwar mit den Fortschritten zufrieden, befinden uns aber noch in der Anfangsphase unseres langfristigen Wachstumskurses, auf dem uns mehr Erfolgschancen denn je offenstehen“, betonte sie.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/rT0cQO1ZAkMtIj5l1IN90eYmD0qRuIbfRharYmM20nQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDkvd29sZmdhbmctd2Vpc2VyLXFsdWd6OXp5eXMtdW5zcGxhc2gteG80anRiYWwtMjAyNS0wOS0wOS5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/7w_VmjA6-MdwspUZLJ_Y-pZKIEqkjcImsJ8zYPTx3P4/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDkvd29sZmdhbmctd2Vpc2VyLXFsdWd6OXp5eXMtdW5zcGxhc2gteG80anRiYWwtMjAyNS0wOS0wOS5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/rT0cQO1ZAkMtIj5l1IN90eYmD0qRuIbfRharYmM20nQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDkvd29sZmdhbmctd2Vpc2VyLXFsdWd6OXp5eXMtdW5zcGxhc2gteG80anRiYWwtMjAyNS0wOS0wOS5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Ein Containerschiff im Hamburger Hafen" title="Ein Containerschiff im Hamburger Hafen"/>
  <figcaption>Ein Containerschiff im Hamburger Hafen  <em>Bild: Wolfgang Weiser/Unsplash</em></figcaption>
</figure>
<p>Angesichts der Folgen des Iran-Krieges senkt der Internationale Währungsfonds (IWF) erneut seine Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft. Bis einschließlich 2027 dürfte sich die Bundesrepublik schwächer entwickeln als gedacht, teilte die Organisation mit Sitz in Washington mit. Für das laufende Jahr rechnen die Experten nun mit einem Plus von 0,7 Prozent, 0,1 Prozentpunkte weniger als zuvor. Auch das Wachstum 2027 fällt laut Prognose mit 1 Prozent 0,2 Punkte niedriger aus als noch im April erwartet. Angesichts eines Wiederaufflammens des Kriegs drohen allerdings neue Belastungen für die Wirtschaften in aller Welt.</p>
<p>Mit seiner gesenkten Prognose folgt der IWF anderen pessimistischen Vorhersagen. Sowohl die Bundesregierung als auch ihr Beratungsgremium, die „Wirtschaftsweisen“, rechnen mit mageren 0,5 Prozent Wirtschaftswachstum in diesem Jahr. Auch die Bundesbank erwartet nur noch ein Mini-Wachstum von kalenderbereinigt 0,5 Prozent. 2025 war Deutschland mit einem Mini-Plus von 0,2 Prozent nur knapp am dritten Jahr ohne Wachstum in Folge vorbeigeschrammt.</p>
<h2>Weltwirtschaft dürfte deutlich stärker zulegen</h2>
<p>Während die Aussichten für Deutschland gedämpft bleiben, zeichnet sich bei der Weltwirtschaft ein optimistischeres Bild ab - auch wenn hier ebenfalls Abstriche gemacht werden müssen. So dürfte das Wachstum in diesem Jahr nach IWF-Schätzungen nun mit 3,0 Prozent 0,1 Prozentpunkte geringer ausfallen als noch im April avisiert. Für 2027 rechnen die Ökonomen dann aber mit einem stärkeren Plus: Mit 3,4 Prozent liegt die Prognose nun 0,2 Prozentpunkte höher als bislang.</p>
<p>Auch die Eurozone dürfte sich etwas schwächer entwickeln als bislang gedacht. In diesem Jahr rechnet der IWF mit einem Plus von 0,9 Prozent, was 0,2 Prozentpunkte weniger sind als bislang erwartet. 2027 dürften die Länder der europäischen Gemeinschaftswährung dann weiter um 1,2 Prozent wachsen.</p>
<h2>IWF warnt vor Folgen des Iran-Kriegs</h2>
<p>Der IWF warnte davor, dass ein erneutes Aufflammen des Iran-Kriegs die Unsicherheit bei den Rohstoffpreisen verstärken könne. Lieferketten könnten weiter gefährdet und Preise damit noch stärker in die Höhe getrieben werden. Zwar hätten sich die Energiemärkte nach der Blockade der Straße von Hormus schneller beruhigt als erwartet, hieß es in dem Bericht weiter. Von einer Entwarnung kann allerdings keine Rede sein: „Die Energiepreise liegen ungefähr 25 Prozent höher als vor dem Krieg.“</p>
<p>Zuletzt hatten eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran sowie das Rahmenabkommen zwischen den beiden Konfliktparteien die Märkte zumindest in Teilen etwas beruhigt. Die Preise kühlten sich von ihren Höchstständen im April etwas ab. Entwarnung gibt es allerdings angesichts der weiteren unsicheren Lage im Nahen Osten nicht. Die USA setzten zudem am Dienstag die zuvor gelockerten Sanktionen auf iranisches Öl wieder in Kraft. Eine vor gut zwei Wochen erteilte Ausnahmegenehmigung werde wieder zurückgenommen, teilte das US-Finanzministerium mit. Die Ölmärkte reagierten umgehend mit Preisaufschlägen.</p>
<p>Abgefedert wurde der wirtschaftliche Abschwung unterdessen durch die Entwicklung bei Künstlichen Intelligenzen. Fortschritte und die Einführungen von KI-Modellen unterstützten den wirtschaftlichen Aufschwung, hieß es in dem IWF-Bericht. Länder wie Südkorea und Taiwan, die Hardware für KI exportieren, machten dadurch sogar deutliche Wachstumssprünge.</p>
<h2>IWF erwartet hohe Inflation bis 2027</h2>
<p>Aufgrund der erhöhten Energiepreise kletterte nach IWF-Angaben die weltweite Gesamtinflation im Mai den dritten Monat in Folge. Für das laufende Jahr rechnet die Organisation mittlerweile mit einer Teuerungsrate von 4,7 Prozent - noch im April hatte sie 4,4 Prozent erwartet. Zwar dürfte die Inflation 2027 dann wieder niedriger liegen. Mit 3,9 Prozent liegt sie aber fast doppelt so hoch wie das langfristig ins Auge gefasste Zwei-Prozent-Ziel und zudem 0,2 Prozentpunkte höher als noch im April vom IWF in Aussicht gestellt.</p>
<p>Angesichts der hartnäckigen Inflation geht der IWF davon aus, dass die Leitzinsen der Zentralbanken in den USA und der Eurozone vorerst weitgehend stabil bleiben. Aufgrund des anhaltenden Preisdrucks bei einer gleichzeitig nur moderat abgekühlten Wirtschaftsauslastung sei mit einer spürbaren Lockerung der Geldpolitik zur Unterstützung des Wachstums vorerst nicht zu rechnen.</p>
<p>Zuletzt hatte die US-Notenbank Federal Reserve den Leitzins bei 3,5 bis 3,75 Prozent belassen. Die Europäische Zentralbank hob hingegen erstmals seit fast drei Jahren den für Banken und Sparer wichtigen Einlagenzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent an.</p>
<h2>Sind die Prognosen bereits wieder überholt?</h2>
<p>Bei seinen Prognosen geht der IWF davon aus, dass die Wiedereröffnung der Straße von Hormus Mitte Juli beginnt und Schiffe schrittweise wieder durchfahren können. Die Meerenge ist für den globalen Energiehandel von entscheidender Bedeutung. Die Lage dürfte sich nach dieser Annahme bis März 2027 weitgehend auf den Vorkriegszustand einpendelt haben. Zudem würden schwere Engpässe dadurch vermieden, dass Staaten ihre Lagerbestände anzapfen. In einigen Schwellen- und Entwicklungsländern werde das allerdings aufgrund fehlender Vorräte nicht möglich sein, betonte der IWF.</p>
<p>Angesichts der jüngsten Eskalation zwischen Washington und Teheran scheinen diese Szenarien unwahrscheinlicher geworden: Das US-Militär hatte in Reaktion auf Attacken gegen Tanker in der Straße von Hormus in der vergangenen Nacht Dutzende Ziele im Iran bombardiert. Zudem setzen die USA Sanktionen auf iranisches Öl wieder in Kraft. Irans Militär kündigte Medienberichten zufolge eine Reaktion auf die US-Angriffe an. Kurz darauf meldete die Armee des mit Washington verbündeten Golfstaats Kuwait feindlichen Beschuss. Auch in Bahrain heulten am frühen Morgen die Sirenen. Eigentlich hatten die USA und der Iran eine Waffenruhe vereinbart.</p>
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  <figcaption><em>Credits: Picard</em></figcaption>
</figure>
<p>Der deutsche Lederwaren-Spezialist Picard saniert sich in Eigenverwaltung. Für die Picard Lederwaren GmbH &amp; Co. KG, die einen eigenen Onlineshop betreibt und Einzelhändler beliefert, und die Retail-Schwester Picard Leathergoods Retail GmbH &amp; Co. KG wurden Mitte Juni beim zuständigen Amtsgericht in Offenbach am Main Sanierungsanträge in Eigenverwaltung gestellt, teilte das Unternehmen mit Sitz in Obertshausen am Mittwoch mit. Das Gericht hat beiden Anträgen stattgegeben und Nadja Raiß von der Sozietät K&amp;L als vorläufige Sachverwalterin bestellt.</p>
<p>In der Sanierung wird das Unternehmen von der Kanzlei Görg und der Unternehmensberatung Montag &amp; Montag unterstützt. Dafür wurden die Görg-Partner und Restrukturierungsexperten Holger Rhode und Raul Taras sowie Thomas Montag, Partner bei Montag &amp; Montag, in die Geschäftsführung berufen.</p>
<h2>Sanierung soll bis Herbst abgeschlossen werden</h2>
<p>Picard gehe mit klarem Fokus in die Verfahren und erarbeite nun konkrete Schritte mit den Restrukturierungsexperten, so Geschäftsführer Martin Picard, der erst im Januar <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/picard-befordert-martin-picard-zum-ceo/2026011264914">im Rahmen der Strukturreform befördert wurde</a>. Dabei wird angestrebt, die Sanierungsverfahren im Herbst 2026 wieder zu verlassen. Sie seien laut Geschäftsführung nötig gewesen, weil Picard wegen der „allgemeinen wirtschaftlichen Lage“ eine erhöhte Kaufzurückhaltung spüre.</p>
<p>Die Geschäftsbetriebe sollen in beiden Gesellschaften mit allen 90 Beschäftigten uneingeschränkt fortgesetzt werden. Die Marken-Stores an den Flughäfen Frankfurt am Main und München sowie der Onlineshop bleiben geöffnet und auch die Handelspartner:innen würden weiter beliefert, so Rhode. Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten sind bis auf Weiteres gesichert.</p>
<p>Die Sanierung folgt, nachdem Picard <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/picard-beendet-insolvenzverfahren/2021030239711">im Februar 2021 ein Insolvenzverfahren abgeschlossen hat</a>. Dies hatte damals zur Folge, dass fünf der zu dieser Zeit 14 Läden schließen mussten und 40 Mitarbeitende entlassen wurden. Bereits im Juni des Vorjahres musste außerdem ein Werk in Tunesien schließen.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/cMdx6nBSaB_tEDjW3eTm13qbPbI9F542XPR9bgfdcg8/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDYvMDMvcGljYXJkLWJlci0wbGVneWRoMy0yMDIxLTA4LTIwLWtyamFzNnhuLTIwMjUtMDYtMDMuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>I-Run übernimmt die belgische Kette Trakks und startet seine internationale Expansion im stationären Handel</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/i-run-ubernimmt-die-belgische-kette-trakks-und-startet-seine-internationale-expansion-im-stationaren-handel/2026070867552</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/i-run-ubernimmt-die-belgische-kette-trakks-und-startet-seine-internationale-expansion-im-stationaren-handel/2026070867552</guid><author>news@fashionunited.com (FashionUnited)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 10:29:43 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/Mqiy0mut-eZy_8EPwVu5x41hjYd5WTMry9-CK6FVfHw/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDgvc3BvcmxhYi14aXo3cHJ2Y3pyby11bnNwbGFzaC1uYWh1NnlkNi0yMDI2LTA3LTA4LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/lkVPljjlAgYcqZVFrFkY314dgY5WANvF3hRiRa8yCqQ/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDgvc3BvcmxhYi14aXo3cHJ2Y3pyby11bnNwbGFzaC1uYWh1NnlkNi0yMDI2LTA3LTA4LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/Mqiy0mut-eZy_8EPwVu5x41hjYd5WTMry9-CK6FVfHw/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDgvc3BvcmxhYi14aXo3cHJ2Y3pyby11bnNwbGFzaC1uYWh1NnlkNi0yMDI2LTA3LTA4LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="I-Run acquiert la chaîne belge Trakks." title="I-Run acquiert la chaîne belge Trakks."/>
  <figcaption>I-Run übernimmt die belgische Kette Trakks. <em>Bild: Unsplash.</em></figcaption>
</figure>
<p>Der französische Laufsport-Ausrüster I-Run übernimmt sein belgisches Pendant Trakks. Die strategische Akqusition wurde von Trakks in einem Beitrag im Business-Netzwerk Linkedin verkündet. Sie ermöglicht es I-Run, seine ersten stationären Geschäfte außerhalb Frankreichs zu eröffnen. Das Unternehmen ist bereits stark im europäischen Online-Handel etabliert.</p>
<p>Im Rahmen der Transaktion übernahm I-Run laut einem Bericht der französischen Wirtschaftszeitung L&#39;Echo die sechs stationären Boutiquen sowie den Online-Shop von Trakks. Finanzielle Details der Übernahme wurden nicht veröffentlicht. Trakks verfügt über Stores in Etterbeek, Uccle, Charleroi, Rocourt, Jambes und Waterloo.</p>
<p>Christophe Thomas, der Gründer von Trakks, schrieb in einem Linkedin-Beitrag: „Dies scheint eine ‚einfache‘ Vereinbarung zu sein, aber es ist viel mehr als das (...). Im Laufe monatelanger Gespräche mit der Geschäftsführung von I-Run haben wir eine authentische und aufrichtige gemeinsame Basis entdeckt. Das hat unseren Wunsch, zusammenzuarbeiten, nur noch verstärkt.“</p>
<p>Das 2007 in Frankreich gegründete Unternehmen I-Run betreibt derzeit 24 Läden in seinem Heimatmarkt. Gleichzeitig hat es eine starke digitale Präsenz aufgebaut. Der Sportartikelhändler betreibt E-Commerce-Plattformen in Frankreich, Belgien, Spanien, Deutschland, den Niederlanden, Portugal, Österreich und Italien. Mit der nun verkündeten Übernahme konnte I-Run seine Position im Benelux-Markt für Sportausrüstung erheblich stärken.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/CjyRTtH-V9LoOwSyE-UizPTO_C9KuE2OWKNgrHf7xcY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDgvZmxlZWstZm91bmRlcnMtc2Fua2V0LWFnYXJ3YWwtYW5kLWFiaGktYXJvcmEtaWkwOTJvenotMjAyNi0wNy0wOC5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/tF63orHBEoCEhjTHOM0IeKBFCtI8aKygKR1apA6k5Wk/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDgvZmxlZWstZm91bmRlcnMtc2Fua2V0LWFnYXJ3YWwtYW5kLWFiaGktYXJvcmEtaWkwOTJvenotMjAyNi0wNy0wOC5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/CjyRTtH-V9LoOwSyE-UizPTO_C9KuE2OWKNgrHf7xcY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDgvZmxlZWstZm91bmRlcnMtc2Fua2V0LWFnYXJ3YWwtYW5kLWFiaGktYXJvcmEtaWkwOTJvenotMjAyNi0wNy0wOC5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Fleek founders: Sanket Agarwal and Abhi Arora" title="Fleek founders: Sanket Agarwal and Abhi Arora"/>
  <figcaption>Die Gründer von Fleek: Sanket Agarwal und Abhi Arora <i>Credits: Fleek</i></figcaption>
</figure>
<p>Das Londoner Start-up Fleek, das die KI-Infrastruktur zur Digitalisierung der Lieferketten für Secondhand-Mode für Plattformen wie Vinted, Depop und Whatnot aufbaut, hat sich 25 Millionen US-Dollar in einer Serie-B-Finanzierungsrunde gesichert.</p>
<p>Angeführt wurde die Investition von Burda Principal Investments, einem frühen Unterstützer von Vinted und Hauptinvestor in dessen Serie-C-Runde. Beteiligt waren zudem Ebay, FJ Labs und H14 sowie bestehende Geldgeber:innen wie Andreessen Horowitz, HV Capital und Y Combinator.</p>
<p>In einer Mitteilung erklärte Fleek, dass die Finanzierung genutzt werde, um die Entwicklung seines KI-nativen Marktplatzes zu beschleunigen. Zudem sollen die Ingenieurteams erweitert, die Technologieplattform skaliert und das globale Netzwerk von Käufer:innen und Lieferant:innen ausgebaut werden.</p>
<p>Fleek wurde 2021 von Abhi Arora und Sanket Agarwal gegründet. Das Unternehmen tritt an, um die manuelle, fragmentierte und offline-basierte Infrastruktur der 200 Milliarden US-Dollar schweren Secondhand-Branche zu modernisieren. Dafür setzt Fleek auf einen eigenen KI-gestützten Business-to-Business-Marktplatz und Systeme, die die Lieferkette für Secondhand-Ware digitalisieren.</p>
<p>„Die meisten Menschen haben keine Ahnung, was mit einem Kleidungsstück passiert, nachdem sie es weggegeben haben. Es reist Tausende von Meilen, wird von Hand in einem Lagerhaus in Karatschi sortiert und findet mit etwas Glück seinen Weg zurück in einen Vintage-Laden in London oder New York“, sagte CEO Arora. „Wir haben Fleek gegründet, weil dieses System nicht funktioniert. Der Markt, den es bedient, explodiert, und niemand entwickelt die Technologie und Infrastruktur, um das zu ändern.“</p>
<h2>Fleek: Vernetzung der globalen Secondhand-Modewirtschaft durch KI-gestützte Technologie</h2>
<p>Im Zentrum der Plattform steht ‘Fleek Sort’, ein benutzerdefiniertes Sprach-Bild-Modell, das in den letzten vier Jahren mit Millionen von Transaktionen aus dem globalen Netzwerk von Fleek trainiert wurde. Das KI-Modell wird bereits von Sortierer:innen in Zentren in Pakistan, Indien und Dubai eingesetzt und in Pilotprojekten im Vereinigten Königreich, Europa und den USA getestet.</p>
<p>Es identifiziert, kategorisiert, bewertet und vermarktet Secondhand-Kleidungsstücke anhand von Fotos oder Videos von Smartphones. Dadurch wird ein historisch manueller Prozess in einen digitalen Arbeitsablauf umgewandelt. Je mehr Ware über die Plattform bewertet, gelistet und verkauft wird, desto mehr lernt ‘Fleek Sort’ aus den realen Ergebnissen.</p>
<p>Nach der Verarbeitung wird die Ware automatisch auf dem Marktplatz von Fleek gelistet. Dort verbinden KI-gestützte Preis-, Such-, Empfehlungs- und Abgleichsysteme den Bestand mit relevanten Käufer:innen weltweit. Jede Transaktion generiert zusätzliche Daten, die das Verständnis der Plattform für Secondhand-Bestände verbessern und so eine eigene Intelligenzschicht für die Branche schaffen.</p>
<p>Julian von Eckartsberg, Managing Director Europe bei Burda Principal Investments, sagte: „Wir haben Vinted unterstützt, als Secondhand-Mode noch als Nische galt. Wir wissen, was es braucht, um eine Plattform aufzubauen, die in diesem Markt skalierbar ist. Von seinem wachsenden Lieferantennetzwerk bis hin zur dahinterstehenden Technologie baut Fleek die Infrastruktur auf, auf die sich die nächste Generation der Mode verlassen wird.“</p>
<h2>Fleek vernetzt Groß- und Einzelhändler:innen für Vintage-Kleidung</h2>
<p>Jährlich durchlaufen bis zu 24 Milliarden Secondhand-Kleidungsstücke die globale Lieferkette. Fleek gibt an, dass sein KI-gestützter Ansatz den Lieferant:innen helfen wird, die Wiederverwertungsraten zu erhöhen. Gleichzeitig können Käufer:innen ihre Bestände effizienter beschaffen, und das Volumen an verschwendeter Kleidung wird reduziert.</p>
<p>Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen bisher mehr als zwölf Millionen Artikel im Umlauf gehalten. Es hat mehr als 2.000 verifizierte Großhändler:innen und Sortierer:innen mit über 50.000 Einzelhändler:innen, Wiederverkäufer:innen und Boutiquen in mehr als 100 Ländern vernetzt.</p>
<p>„In der globalen Lieferkette für Secondhand-Ware sind mehr Daten verborgen als in fast jedem anderen Markt. Dennoch wurde historisch gesehen nur sehr wenig davon erfasst“, so Agarwal. „Wir haben die weltweit erste KI entwickelt, die speziell darauf trainiert ist, Secondhand-Bestände zu verstehen. Sie erkennt, was es ist, was es wert ist, wer es haben möchte und wo die Nachfrage besteht. Jede Transaktion verbessert dieses Verständnis und schafft eine Intelligenzschicht. Wir glauben, dass diese zu einer entscheidenden Infrastruktur für die Zukunft der Branche werden wird.“</p>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/S71KSgtKtKpTRrSXVS-EFVdIEISvQDld7mi-oMSEXNk/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDgvZmxlZWstZm91bmRlcnMtc2Fua2V0LWFnYXJ3YWwtYW5kLWFiaGktYXJvcmEtaWkwOTJvenotMjAyNi0wNy0wOC5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Schifffahrtsriesen befahren wieder vorsichtig die Route durch das Rote Meer</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/schifffahrtsriesen-befahren-wieder-vorsichtig-die-route-durch-das-rote-meer/2026070867541</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/schifffahrtsriesen-befahren-wieder-vorsichtig-die-route-durch-das-rote-meer/2026070867541</guid><author>news@fashionunited.com (Simone Preuss)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 08:19:20 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>Containerschiff von Maersk. <em>Bild: Maersk</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Hamburger Schifffahrtsriese Hapag-Lloyd und das dänische Logistikunternehmen Maersk haben gestern in einem Routen-Update bekanntgegeben, dass sie ihre Dienste auf der Route durch das Rote Meer mit sofortiger Wirkung wieder aufnehmen werden. Dies betrifft insbesondere den SE3-Service, das Tor von China über den Nahen Osten nach Europa.</p>
<p>SE3 startet in Qingdao in China oder Kwangyang in Südkorea. Danach geht es weiter ins nur etwa 400 Seemeilen entfernte Ningbo in China. Die Reise führt dann weiter nach Tanjung Pelepas in Malaysia, um die südostasiatischen Märkte abzudecken. Anschließend werden Port Said und der Hafen von Damietta in Ägypten in der Nähe des Suezkanals angelaufen. Diese bieten schnelle und effiziente Verbindungen nach Italien und Griechenland sowie zum Schwarzen und  Roten Meer. Auf der Rückroute halten die Schiffe in den wichtigen Häfen von Colombo in Sri Lanka und Singapur.</p>
<h2>Nahost-Tor von Asien nach Europa ist wieder offen</h2>
<p>„Nach einer sorgfältigen Bewertung der aktuellen Sicherheitslage im Gebiet des Roten Meeres haben Hapag-Lloyd und Maersk beschlossen, eine strukturelle Änderung an einem der Gemini-Dienste vorzunehmen: Mit sofortiger Wirkung wird der SE3-Dienst nun über die Route des Roten Meeres statt über das Kap der Guten Hoffnung verkehren. Die erste Fahrt wird die der Majestic Maersk sein“, heißt es in der Mitteilung.</p>
<p>„Die Route durch das Rote Meer ist die effizienteste Verbindung für diese Fahrten. Sie hilft uns, unseren Kund:innen eine direktere und schnellere Transportmöglichkeit zwischen Asien und Europa zu bieten. Die Sicherheit unserer Besatzungen, Schiffe und der Fracht unserer Kund:innen hat für uns weiterhin höchste Priorität. Wir werden die Situation weiterhin genau beobachten und betroffene Kund:innen über weitere relevante Änderungen informieren“, fügten Maersk und Hapag Lloyd hinzu.</p>
<h2>Vorsichtige Rückkehr zum Roten Meer</h2>
<p>Obwohl dies eine positive operative Nachricht ist, bleibt die Bekleidungsindustrie vorsichtig, da die Rückkehr zum Roten Meer stark von der regionalen Stabilität abhängt. Erst am Sonntag wurde ein Massengutfrachter im südlichen Roten Meer angegriffen. Der Angriff ereignete sich etwa 30 Seemeilen (55 Kilometer) südwestlich von Al Hudaydah (Hodeidah), einer strategisch wichtigen jemenitischen Hafenstadt, die derzeit von Houthi-Rebellen kontrolliert wird.</p>
<p>Nach Angaben von Schifffahrtsbehörden, darunter die United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO), näherte sich ein kleines, mit bewaffneten Angreifern besetztes Beiboot dem Massengutfrachter und eröffnete Feuer. Private Sicherheitskräfte an Bord lieferten sich ein kurzes Feuergefecht mit den Angreifern und erwiderten das Feuer erfolgreich, woraufhin sich das Beiboot zurückzog. Sowohl das Schiff als auch seine Besatzung sind in Sicherheit. Bislang hat sich noch keine Gruppe offiziell zu dem Angriff bekannt.</p>
<p>Westliche Marken setzen daher weiterhin auf diversifizierte Logistikstrategien. Sie halten beispielsweise Bahn- und Luftfrachtoptionen bereit, falls geopolitische Unbeständigkeit eine erneute, plötzliche Routenänderung verlangen sollte. Zudem ist der Wettbewerb um Containerplatz hart und die Preise sind nach wie vor hoch.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/iHaFSnFjDUR0K9t-RYkvLQqiU4DKFaQz92aKB8Kv2KY/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDMvMDIvbWFlcnNrLXFyZmdnbzN1LTIwMjYtMDMtMDIuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Gucci und L&apos;Oréal schließen Lizenzabkommen für 50 Jahre</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/gucci-und-loreal-schliessen-lizenzabkommen-fur-50-jahre/2026070867539</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/gucci-und-loreal-schliessen-lizenzabkommen-fur-50-jahre/2026070867539</guid><author>news@fashionunited.com (AFP)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 07:24:47 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/quxqCoZobBAo4iAd22PjOOfiekE-N9tpreUZfWcH7mk/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDcvMDQvZ3VjY2ktYmVhdXR5LTItYTFqZmtrZ2ctMjAyNS0wNy0wNC5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/0q77d1IN_L2MP4C-PpcEKdzZHZoJaPlilWfYHi2gflw/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDcvMDQvZ3VjY2ktYmVhdXR5LTItYTFqZmtrZ2ctMjAyNS0wNy0wNC5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/quxqCoZobBAo4iAd22PjOOfiekE-N9tpreUZfWcH7mk/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDcvMDQvZ3VjY2ktYmVhdXR5LTItYTFqZmtrZ2ctMjAyNS0wNy0wNC5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Gucci Beauty store at Select CityWalk, New Delhi, India" title="Gucci Beauty store at Select CityWalk, New Delhi, India"/>
  <figcaption>Gucci Beauty Store im Select CityWalk, Neu-Delhi, Indien <em>Bild: Gucci Beauty</em></figcaption>
</figure>
<p>Der französische Kosmetikkonzern L&#39;Oréal und das italienische Modehaus Gucci haben eine Lizenzvereinbarung über 50 Jahre geschlossen. Dies gab Guccis Muttergesellschaft Kering am Dienstag bekannt. Die Vereinbarung ermächtigt L&#39;Oréal, Parfums und Kosmetika unter dem Namen Gucci zu produzieren.</p>
<p>Die Vereinbarung folgt auf die Entscheidung, einen Lizenzvertrag zwischen Gucci und dem US-amerikanischen Unternehmen Coty ein Jahr vor dessen Ablauf zu beenden. Dies teilte Kering in einer Erklärung mit.</p>
<p>Der Lizenzvertrag zwischen Gucci und Coty sollte im Juni 2028 auslaufen. Coty wird eine Entschädigung von rund 400 Millionen US-Dollar erhalten. Die neue Lizenzvereinbarung mit L&#39;Oréal soll Mitte 2027 in Kraft treten.</p>
<p>„Die Partnerschaft kombiniert die globale Anziehungskraft und die unverwechselbare kreative Vision von Gucci mit der beispiellosen Expertise, der Innovationsfähigkeit und dem weltweiten Vertriebsnetz von L&#39;Oréal im Beauty-Bereich. Ziel ist es, erhebliche langfristige Wachstumschancen im Duft- und Kosmetikbereich zu erschließen“, so Kering.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/P3Dla1LA8rR14U4KXrFrG3ZmYseB7kbWhh3o3cgWG7A/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDcvMDQvZ3VjY2ktYmVhdXR5LTItYTFqZmtrZ2ctMjAyNS0wNy0wNC5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Drykorn-Chef Marco Götz über neue Märkte, lässige Konfektion und die neue Doppelspitze </title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/drykorn-chef-marco-gotz-uber-neue-markte-lassige-konfektion-und-die-neue-doppelspitze/2026070867536</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/drykorn-chef-marco-gotz-uber-neue-markte-lassige-konfektion-und-die-neue-doppelspitze/2026070867536</guid><author>news@fashionunited.com (Ole Spötter)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 04:30:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<p><span class="label label-primary">CEO-Interview</span></p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/-cIQO1zdo4z33IhZY3pCbxWUorcF1GnsDbHxQXw-ipo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvY2VvLW1hcmNvLWdvZXR6LTF3ZWtodmdnLTIwMjYtMDctMDcuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/GbpnU2fXfOrovWpynfGHTtHzGfKSRZByz9mD-nuta-A/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvY2VvLW1hcmNvLWdvZXR6LTF3ZWtodmdnLTIwMjYtMDctMDcuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/-cIQO1zdo4z33IhZY3pCbxWUorcF1GnsDbHxQXw-ipo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvY2VvLW1hcmNvLWdvZXR6LTF3ZWtodmdnLTIwMjYtMDctMDcuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Marco Götz" title="Marco Götz"/>
  <figcaption>Marco Götz <em>Credits: Drykorn</em></figcaption>
</figure>
<p>Finanzkrise, Pandemie, geopolitische Verwerfungen – für Marco Götz ist der Ausnahmezustand der Normalfall. Entsprechend gelassen blickt der Drykorn-Gründer auf ein erstes Halbjahr, das dem Kitzinger Label mit der Wormland-Insolvenz einen spürbaren Ausfall im Herrenbereich bescherte.</p>
<p>Im Interview mit FashionUnited spricht Götz über wachsende Auslandsmärkte, den Wandel in der Konfektion und die <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/laut-medienbericht-marino-edelmann-kehrt-zu-drykorn-zuruck/2026040966220">neue Doppelspitze mit Co-CEO Marino Edelmann.</a></p>
<h2>Herr Götz, wie verlief das erste Halbjahr für Drykorn?</h2>
<p>Stabil. Mit <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/tags/wormland">Wormland</a> hatten wir eine große Insolvenz bei einem unserer Kunden. Das hat den Herrenbereich etwas in Dysbalance gebracht und es dadurch anstrengender gemacht. Das haben wir inzwischen aber kompensiert und werden es durch die Erweiterung der Auslandsmärkte weiter verbessern. Im Damenbereich verzeichnen wir nach wie vor gute Zuwächse.</p>
<h2>Auf welche Märkte fokussieren Sie sich da?</h2>
<p>Aktuell sind wir vor allem in Mitteleuropa aktiv. Vor zwei Jahren haben wir Spanien und Griechenland neu dazugenommen, die sich sehr positiv entwickeln. Insgesamt läuft alles im Bereich der Resort- und Urlaubsstandorte extrem gut – Mallorca, Ibiza, die spanische Küste oder auch die Skigebiete.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/GCglCJW6lFvEq8MP3-t0WNmD1EZKnUOVLwNvWO1Ovn0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvZHJ5a29ybi1waXR0aS11b21vLXNzMjctMTgtd29zaTRreXMtMjAyNi0wNy0wNy5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/Kihevr8-dOkjQKXI-eqj8mtb8dAckb9KlJIkyEiNPnU/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvZHJ5a29ybi1waXR0aS11b21vLXNzMjctMTgtd29zaTRreXMtMjAyNi0wNy0wNy5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/GCglCJW6lFvEq8MP3-t0WNmD1EZKnUOVLwNvWO1Ovn0/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvZHJ5a29ybi1waXR0aS11b21vLXNzMjctMTgtd29zaTRreXMtMjAyNi0wNy0wNy5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="SS27-Kollektion mit Rio de Janeiro-Inspiration bei Pitti Uomo vorgestellt" title="SS27-Kollektion mit Rio de Janeiro-Inspiration bei Pitti Uomo vorgestellt"/>
  <figcaption>Rio de Janeiro als Inspiration: SS27-Herrenkollektion bei Pitti Uomo vorgestellt <em>Credits: Drykorn</em></figcaption>
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<h2>Warum entwickeln sich gerade diese Urlaubsregionen so gut?</h2>
<p>Dort stellen wir ein anderes Einkaufsverhalten fest. An diesen Resort-Standorten geht es um Ready-to-wear: Die Kundschaft kann es gleich anziehen, es wird nicht auf Vorrat gekauft.</p>
<p>Der High-Fashion-Part der Kollektion wird dadurch nicht automatisch mitverkauft. Es geht eher darum, dass die Kundschaft etwas für den Urlaub vergessen hat oder noch etwas sucht, das zum Wetter passt.</p>
<h2>Welche Stücke laufen denn aktuell gut bei Drykorn?</h2>
<p>Hosen und Strick laufen nach wie vor, im Damen- wie im Herrenbereich. Bei der Konfektion sind wir bei den Männern gerade im Umbruch: Wir haben keinen schmalen Anzug mehr in der Kollektion und gehen auf „loose“ und lässig. Bis das wirklich kommerziell ist, wird es aber noch eine Zeit dauern.</p>
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  <figcaption>SS27-Herrenkollektion <em>Credits: Drykorn</em></figcaption>
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<h2>Welche Themen beschäftigen Ihre Handelspartner:innen aktuell?</h2>
<p>Das Thema Liefertermine ist ein Klassiker. Wann lieferst du was aus? Damit beschäftigen wir uns seit 25 Jahren und es ist immer verbesserungswürdig, weil wir stets auf die Informationen der vergangenen Saisons reagieren. Hinzu kommen unterschiedliche Wetterlagen und geopolitische Rahmenbedingungen, die eine gewisse Preissensibilität nach sich ziehen.</p>
<p>Die Themen sind also nicht wirklich anders als in den vergangenen Jahren, aber es ist auch nicht schlechter geworden. Es gibt immer ein paar Diskussionspunkte, an denen man sich aufhängt. Angesichts dessen, was draußen in der Welt passiert, ist die Lage eigentlich stabil.</p>
<h2>Ist dieser Umgang mit der Krisenstimmung für Sie auch so ein bisschen das „New Normal“?</h2>
<p>„New Normal“ hat für mich vor 30 Jahren angefangen, als ich in der Branche gestartet bin. Schon damals war es herausfordernd und alle haben gesagt: „Mach was anderes, geh bloß nicht in die Branche.“ Zwischenzeitlich gab es alles Mögliche – von 9/11 über die Finanzkrise bis zu Brexit, Trump, Corona und dem Krieg in der Ukraine. Es gibt immer irgendetwas.</p>
<p>Normalität ist, dass immer etwas passiert, das man nicht vorhersieht. Es gibt viele unterschiedliche Einflüsse, die die Situation immer wieder zu einer Herausforderung machen – aber genau das ist das Normale. Vielleicht gibt es mal eine kurze Phase, in der nichts passiert, aber die hält meist nicht lange an.</p>
<h2>Seit Juni ist Marino Edelmann Co-CEO bei Drykorn. Wie kam es zu dieser Entscheidung?</h2>
<p>Diese Überlegung habe ich schon vor längerer Zeit angestellt, weil meine Aufgabenbereiche einfach zu divers geworden sind. Vor zehn Jahren war die Struktur noch klarer: Es gab Produkt, Vertrieb, Personal und Produktion. Mittlerweile kommen Bereiche wie Technik und Unternehmensentwicklung hinzu, und auch Marketing war für uns früher gar kein Thema. Außerdem ist der Vertrieb viel vielfältiger geworden.</p>
<p>Früher gab es einen klaren Weg: die Kanäle über den Großhandel zu steuern. Heute kommen die eigenen Geschäfte dazu, die wir weiter forcieren werden, der E-Commerce, den wir ausbauen, und verschiedene Concessions-Modelle, die alle wieder anders sind.</p>
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  <figcaption>Marino Edelmann <em>Credits: Drykorn</em></figcaption>
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<h2>Planen Sie langfristig, die Geschäftsführung weiter auszubauen?</h2>
<p>Es ist erst mal stabil so, wie es ist. Für unsere Größe sind wir gut aufgestellt. Jetzt geht es eher um die Frage, was die neuen Ziele sind und was wir neu angehen können.</p>
<h2>Welche sind das?</h2>
<p>Wir haben viele Opportunitäten – auch in puncto Vertrieb, Auslandsmärkte und Expansion – nicht ergriffen, weil die Manpower gefehlt hat.</p>
<h2>Sie haben gerade die eigenen Geschäfte angesprochen. Kürzlich eröffnete der neue Store in Düsseldorf. Wie sieht die Strategie für den Bereich aus?</h2>
<p>Wir haben ein Store-Konzept, das wir auch in anderen Städten ausrollen werden. Aber es muss immer die richtige Gelegenheit sein. Einfach nur einen Laden aufzumachen, um einen Laden aufzumachen, ergibt schlichtweg keinen Sinn. Wir eröffnen ein Geschäft mit der Absicht, damit Geld verdienen zu können – als reinen Markenbotschafter werden wir keinen Laden eröffnen.</p>
<p>Wir sind an einigen anderen Standorten dran und führen in etlichen Städten gute Gespräche, aber es muss wirklich passen.</p>
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  <figcaption>SS27-Damenkollektion <em>Credits: Drykorn</em></figcaption>
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<h2>Vor einigen Jahren haben Sie mit einem Pop-up in Zürich ja auch bereits international die Fühler ausgestreckt.</h2>
<p>Das war tatsächlich einfach eine Gelegenheit, weil ein Kunde das gemeinsam mit uns umsetzen wollte. Uns liegt viel daran, etwas zusammen mit unseren Partner:innen zu machen. Wir haben Anfragen aus dem Ausland – aus der Schweiz, Österreich und den Niederlanden. Da gibt es interessante Möglichkeiten, und das kann alles passieren.</p>
<h2>Zum Abschluss: Wie planen Sie, das Jahr abzuschließen?</h2>
<p>Wir planen Zuwächse und werden hoffentlich an einem zweistelligen Wachstum kratzen. Es kann aber auch sein, dass es einstellig bleibt. Bei Rahmenbedingungen, in denen man nicht unbedingt Vollgas gibt, wäre das in Ordnung.</p>
<p>Der Markt, speziell der Großhandel, ist sehr wackelig. Viele Händler:innen sind angezählt, finden aber gerade wieder Substanz. Jetzt braucht es den Mut, einen neuen oder anderen Schritt zu gehen. Deswegen gehen wir nicht total euphorisch ins nächste Jahr, aber wir werden definitiv Wachstum generieren.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/74K64eq9B6ogaCm0Uq38Mcmv-9f2h7ou6aNY2FfPwdE/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvY2VvLW1hcmNvLWdvZXR6LTF3ZWtodmdnLTIwMjYtMDctMDcuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Jeroen Adriaans von Undiemeister: „Wer in Deutschland erfolgreich ist, hat ein Sprungbrett für den Rest Europas“</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/jeroen-adriaans-von-undiemeister-wer-in-deutschland-erfolgreich-ist-hat-ein-sprungbrett-fur-den-rest-europas/2026070767534</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/jeroen-adriaans-von-undiemeister-wer-in-deutschland-erfolgreich-ist-hat-ein-sprungbrett-fur-den-rest-europas/2026070767534</guid><author>news@fashionunited.com (Wietse van der Veen)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 07 Jul 2026 13:27:40 +0000</pubDate><description><![CDATA[<p><span class="label label-primary">Interview</span></p>
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  <figcaption>Undiemeister <em>Bild: Leen Groenenberg</em></figcaption>
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<p>Das niederländische Unternehmen Undiemeister wurde 2019 von Rik Vegter und Jeroen Adriaans gegründet. Seitdem hat es sich von einer Marke mit nur einem Boxershorts-Modell zu einem D2C-Anbieter für Premium-Essentials entwickelt. Nach der kürzlich erfolgten Expansion nach Deutschland arbeitet Undiemeister an weiterem internationalem Wachstum. FashionUnited sprach mit Mitbegründer Jeroen Adriaans über die Entwicklung der Marke, die Strategie und die Zukunftspläne.</p>
<h2>Können Sie kurz die Entwicklung von Undiemeister seit der Gründung 2019 skizzieren? Welche wichtigen Meilensteine gab es?</h2>
<p>Wir sind 2019 mit einem Boxershorts-Modell in vier verschiedenen Farben gestartet. Dazu kamen zwei T-Shirts mit V-Ausschnitt und Rundhalsausschnitt in zwei Farben, weiß und schwarz. Wir hatten einen rasanten Start. Dadurch war unser erster Lagerbestand schnell ausverkauft und wir konnten zwölf bis 14 Wochen lang keine Produkte liefern.</p>
<p>In den folgenden Jahren haben wir unser Sortiment um weitere Produkte erweitert. Dazu gehören Trunks, Slips, Loose-Fit-Boxershorts, T-Shirts mit tiefem V-Ausschnitt und Regular-Fit-T-Shirts. Außerdem bieten wir Poloshirts, Badehosen, Socken, Sneakersocken, Footies und seit kurzem auch eine Sportkollektion an. Zudem haben wir Ende 2025 eine spezielle Damenkollektion auf den Markt gebracht. Wir sind und bleiben eine Unterwäschemarke. Inzwischen haben wir Millionen von Boxershorts verkauft.</p>
<p>Undiemeister hat sich lange Zeit ausschließlich auf die Niederlande konzentriert. Seit Mitte 2025 sind wir aber auch auf dem deutschen Markt aktiv. Dort erzielen wir inzwischen 20 Prozent unseres Gesamtumsatzes. Wenn man bedenkt, dass wir in rund 40 Länder liefern, ist das ein Meilenstein, auf den wir stolz sind.</p>
<h2>Wofür steht die Marke Undiemeister heute, und wie wollen Sie sich auf dem Markt für Unterwäsche und Basics abheben?</h2>
<p>Undiemeister steht für Langlebigkeit, seidige Weichheit und Nachhaltigkeit. Wir streben eine Kombination aus hoher Qualität und Nachhaltigkeit an. Dafür haben wir eine einzigartige Mischung namens Mellowood entwickelt. Sie besteht aus Tencel, Bio-Baumwolle und Elasthan. Das ist ein patentierter Stoff, der Komfort mit einer möglichst langen Lebensdauer verbindet.</p>
<p>Dessen Qualität wurde kürzlich von der Stiftung Warentest bestätigt. Sie bewertete die Boxershorts mit 1,1. Das ist eine hervorragende Note. Man muss wissen, dass 1,0 die bestmögliche und 5,5 eine ungenügende Note ist.</p>
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  <figcaption>Undiemeister <em>Bild: Leen Groenenberg</em></figcaption>
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<h2>Sie sind in mehreren Ländern aktiv. Warum konzentrieren Sie sich gerade jetzt auf Deutschland?</h2>
<p>Deutschland ist ein großer E-Commerce-Markt. Hier gibt es viel Potenzial, einen bedeutenden Marktanteil zu erobern, indem wir uns auf Qualität, Langlebigkeit und maximale Nachhaltigkeit konzentrieren. Wir sehen Deutschland als einen guten Test für die weitere Expansion. Die Verbraucher:innen sind kritisch und prüfen alle Behauptungen. Sie wollen Beweise sehen. Aber wenn das Vertrauen einmal da ist, sind die Kund:innen sehr loyal. Wer in Deutschland erfolgreich ist, hat ein Sprungbrett in andere Teile Europas, wie Frankreich und Skandinavien.</p>
<h2>Was haben Sie seit dem Start in Deutschland über den Markt und die Verbraucher:innen gelernt? Gab es überraschende Erkenntnisse?</h2>
<p>Ich habe in der Vergangenheit schon öfter den Eintritt in den deutschen Markt gewagt, wir waren also gut vorbereitet. Unsere Erfahrungen dort haben eher bestätigt, was wir bereits wussten. Man muss geduldig sein. Deutsche Verbraucher:innen entscheiden sich langsamer für einen Kauf als niederländische und stellen viele tiefgehende Fragen. Man muss alles belegen können. Aber das ist gut und richtig und hält uns nur auf Trab.</p>
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  <figcaption>Ein Stapel Undiemeister T-Shirts <em>Bild: Leen Groenenberg</em></figcaption>
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<h2>Wie ist Ihr Geschäftsmodell aufgebaut?</h2>
<p>Im Kern sind wir eine D2C-Marke, die Premium-Essentials anbietet. Unsere Zielgruppe besteht hauptsächlich aus Menschen mit überdurchschnittlichem Einkommen im Alter zwischen 25 und 40 Jahren. Durch den Verkauf über unseren Onlineshop behalten wir die Kontrolle über die Kundenbeziehung, das Markenerlebnis, die Preisgestaltung und die Margen. Wir entwickeln unsere Produkte selbst. Die Produktion findet so nah wie möglich am Heimatmarkt statt, wodurch wir die Kontrolle über Qualität und gute Arbeitsbedingungen behalten.</p>
<p>In unserem Fall geschieht das in der ersten Phase in Österreich. Von dort stammt auch Tencel. Das ist der weltweit eingetragene Markenname von Lenzing für Textilfasern, die aus dem Rohstoff Holzzellstoff hergestellt werden. Das Garn wird dann in der Türkei, einem der wichtigsten europäischen Produktionsländer mit viel Fachwissen, zu Kleidungsstücken verarbeitet. Die Distribution erfolgt von unserem Vertriebszentrum in Eindhoven aus. Von dort aus beliefern wir vorerst auch unsere deutschen Kund:innen. In Deutschland selbst arbeiten wir mit bestimmten Lieferdiensten zusammen. Um die Anzahl der Transporte so gering wie möglich zu halten, setzen wir auf Bündel, also Multipacks mit drei oder sechs Boxershorts. Die Expansion nach Deutschland zeigt, dass wir unser Geschäftsmodell einfach und schnell international ausrollen können.</p>
<h2>Welche Rolle spielt der stationäre Handel neben dem Fokus auf E-Commerce in Ihrer Strategie?</h2>
<p>Wir sehen den stationären Handel als zusätzlichen Marketingkanal und als wichtige Ergänzung zu unserer Online-Strategie. Dadurch wird unsere Reichweite größer, aber auch die Sichtbarkeit ist ein schöner Nebeneffekt. Das sehen wir an der Zusammenarbeit, die wir kürzlich mit der Herrenmodekette Coef begonnen haben. Dadurch sind wir an sieben Standorten im ganzen Land in den Einkaufsstraßen vertreten. Das gibt den Verbraucher:innen, insbesondere den Erstkäufer:innen, die Möglichkeit, das Produkt zu erleben und zu fühlen. Wir wählen sehr bewusst Partner aus, die in Bezug auf Positionierung und Zielgruppe zu uns passen. So bleibt das Markenerlebnis konsistent und Online und Offline verstärken sich gegenseitig.</p>
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  <figcaption>Jeroen Adriaans (Undiemeister) und Coen Burgers von Coef <em>Bild: Leen Groenenberg</em></figcaption>
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<h2>Was sind derzeit die größten Herausforderungen für Undiemeister als Unternehmen?</h2>
<p>Sich weiterhin durch Nachhaltigkeit und Qualität zu unterscheiden und in einem großen Markt mit viel Wettbewerb aufzufallen. Und in diesem Zusammenhang: sich vor allem nicht in den Preiskampf der Billiganbieter einzumischen. Denn wenn man mit nachhaltigen Materialien arbeitet, so nah wie möglich zum Heimatmarkt produziert und für faire Arbeitsbedingungen einstehen will, hat das seinen Preis. So ehrlich muss man sein. Außerdem ist es eine Herausforderung, sichtbar zu bleiben, sowohl online als auch offline, besonders mit dem Aufkommen von KI. Jeder um einen herum ruft: „Ich habe den Code geknackt“, aber letztendlich weiß noch niemand, wie es funktioniert. Wir sind weiterhin auf der Suche nach dem perfekten Marketing-Mix.</p>
<h2>Wo wollen Sie als Marke in drei bis fünf Jahren stehen, sowohl in den Niederlanden als auch international?</h2>
<p>Wir möchten unsere Marke gerne weiter in Europa positionieren. Es wäre schön, wenn wir in den nächsten Jahren neben Deutschland in mindestens zwei oder drei weiteren Ländern erfolgreich wären.</p>
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  <figcaption><em>Bild: Undiemeister</em></figcaption>
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<p><i>Dieses Interview wurde schriftlich geführt.</i></p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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<p>FashionUnited nutzt Künstliche Intelligenz, um die Übersetzung von Artikeln zu beschleunigen und das Endergebnis zu verbessern. Sie helfen uns, die internationale Berichterstattung von FashionUnited einer deutschsprachigen Leserschaft schnell und umfassend zugänglich zu machen. Artikel, die mithilfe von KI-basierten Tools übersetzt wurden, werden von unseren Redakteur:innen Korrektur gelesen und sorgfältig bearbeitet, bevor sie veröffentlicht werden. Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte per E-Mail an info@fashionunited.com</p>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/myfKP3ghg7eG9F1-ypYtA956k4Rzi7y3vCXeZUKRldY/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDcvdW5kaWVtZWlzdGVyLWdyb2VudGludGVuLTlrdDNicHA1LTIwMjYtMDctMDcuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Anklage wegen Untreue gegen Ex-Manager von Signa-Konzern</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/anklage-wegen-untreue-gegen-ex-manager-von-signa-konzern/2026070767533</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/anklage-wegen-untreue-gegen-ex-manager-von-signa-konzern/2026070767533</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 07 Jul 2026 12:06:02 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/FUMyGiQmjmxcADMpokPopAgtlT84vqE6Gk-E898ysL4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMjcvc2lnbmEtNDZ3YTR3Y3QtMjAyNC0wMi0yMy04a2lneHNiaS0yMDI0LTAyLTI3LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/WBTCj_uzJlEeVVwLfkcmTOPy7Cd03NBA0sphCCJGIY4/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMjcvc2lnbmEtNDZ3YTR3Y3QtMjAyNC0wMi0yMy04a2lneHNiaS0yMDI0LTAyLTI3LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/FUMyGiQmjmxcADMpokPopAgtlT84vqE6Gk-E898ysL4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMjcvc2lnbmEtNDZ3YTR3Y3QtMjAyNC0wMi0yMy04a2lneHNiaS0yMDI0LTAyLTI3LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Bauzaun von Signa" title="Bauzaun von Signa"/>
  <figcaption>Bauzaun von Signa <em>Bild: FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Im Zusammenhang mit der <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/signa-holding-meldet-insolvenz-an/2023112954132">Pleite von Firmen der Signa-Gruppe</a> des österreichischen Immobilieninvestors René Benko hat die Berliner Staatsanwaltschaft vier frühere Manager angeklagt. Einem 50-jährigen Mann wirft sie <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/ex-signa-manager-wegen-untreue-verdacht-in-berlin-verhaftet/2026032666033">Untreue in vier Fällen</a> vor, wie mitgeteilt wurde. Den anderen Beschuldigten im Alter von 39, 42 und 45 Jahren wird Beihilfe dazu in zwei oder vier Fällen vorgeworfen.</p>
<p>Der 50-Jährige soll als Manager mehrerer Firmen der Signa-Gruppe in Deutschland und Österreich gearbeitet haben. 2023 soll er für eine neu gegründete Firma, die eine Immobilie weiterentwickeln sollte, verantwortlich gewesen sein. Diese Firma soll zweckgebundene Darlehen in Höhe von insgesamt zehn Millionen Euro erhalten haben.</p>
<p>Von Januar bis Mai 2023 soll der Manager mit vier Überweisungen unbefugt und ohne Kenntnis der Darlehensgeber hohe Summen an andere Firmen der Signa-Gruppe transferiert haben. Der 45-jährige Angeschuldigte soll jeweils Hilfe geleistet haben. Die 42 und 39 Jahren alten Angeschuldigten sollen bei zwei Überweisungen Hilfe geleistet haben. Von den 10 Millionen Euro sollen mehr als 8,4 Millionen Euro nicht zurückgezahlt worden sein.</p>
<p>Das Landeskriminalamt LKA ermittelte in der Sache umfangreich, befragte zahlreiche Zeug:innen und wertete mehrere Millionen E-Mails, Bank-, Vertrags- und Buchhaltungsunterlagen aus, wie die Staatsanwaltschaft mitgeteilt hatte.</p>
<p>Benko steht unter dem Verdacht, Vermögen verheimlicht zu haben, sodass Gläubiger, Insolvenzverwalter und Behörden keinen Zugriff darauf haben. Zu der Signa-Gruppe gehörte in Berlin auch das Luxuskaufhaus KaDeWe ebenso wie mehrere Filialen des Warenhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/BF9-1m_C1IWoGV7sdWXR4M6RZeJDsRT7eGL07p56x3w/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMjcvc2lnbmEtNDZ3YTR3Y3QtMjAyNC0wMi0yMy04a2lneHNiaS0yMDI0LTAyLTI3LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Nach S.Oliver und PVH: Daniel Schmidt gründet eigene Vertriebsplattform </title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/nach-s-oliver-und-pvh-daniel-schmidt-grundet-eigene-vertriebsplattform/2026070767531</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/nach-s-oliver-und-pvh-daniel-schmidt-grundet-eigene-vertriebsplattform/2026070767531</guid><author>news@fashionunited.com (Ole Spötter)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Tue, 07 Jul 2026 11:05:36 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/ZdqVQt9E2LamR0-am5ImlSEV9msc-hRjJ0KWqwpfHJQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMDUvZGFuaWVsLXNjaG1pZHQtZGlyZWN0b3Itc2FsZXMtcy1vbGl2ZXItZ3JvdXAtNjZkNmU5NGMtMjAyMy0wMi0xNC1pajRhenZ6dC0yMDI0LTAyLTA1LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/cKG5zwhqqEJD59x7a5MAOiuJxPUJ_tcwgdF9TvJWzRE/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMDUvZGFuaWVsLXNjaG1pZHQtZGlyZWN0b3Itc2FsZXMtcy1vbGl2ZXItZ3JvdXAtNjZkNmU5NGMtMjAyMy0wMi0xNC1pajRhenZ6dC0yMDI0LTAyLTA1LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/ZdqVQt9E2LamR0-am5ImlSEV9msc-hRjJ0KWqwpfHJQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMDUvZGFuaWVsLXNjaG1pZHQtZGlyZWN0b3Itc2FsZXMtcy1vbGl2ZXItZ3JvdXAtNjZkNmU5NGMtMjAyMy0wMi0xNC1pajRhenZ6dC0yMDI0LTAyLTA1LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Daniel Schmidt" title="Daniel Schmidt"/>
  <figcaption>Daniel Schmidt <em>Credits:  S.Oliver Group</em></figcaption>
</figure>
<p>Daniel Schmidt verfügt über jahrelange Erfahrung bei großen deutschen und internationalen Modeunternehmen wie PVH, S.Oliver Group und Hugo Boss. Nun macht sich der Topmanager mit einer eigenen Distributions- und Beratungsplattform selbstständig.</p>
<p>In den vergangenen zweieinhalb Jahren war Schmidt für den US-Modekonzern PVH als<a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/s-oliver-group-daniel-schmidt-wechselt-zu-pvh/2024020555107"> Director Sales PVH Brands – Calvin Klein in Düsseldorf aktiv</a>. Davor leitete er den Vertrieb beim Rottendorfer Bekleidungshersteller S.Oliver Group. Im Juli machte er sich Selbstständigkeit und gründete Seven8six, wie Schmidt gegenüber FashionUnited mitteilte.</p>
<p>Seven8six soll als Plattform für „selektive Distribution, strategische Beratung und die Entwicklung nachhaltiger Markenpartnerschaften&quot; dienen, heißt es auf der Unternehmenswebsite. Der Fokus liegt dabei auf hochwertigen Textilien, Accessoires und Lifestyle-Produkten. Neben einem Büro im baden-württembergischen Talheim bei Villingen-Schwenningen verfügt das Unternehmen auch über einen Showroom in München.</p>
<p>„Ich habe Seven8six gegründet, weil ich überzeugt bin, dass der Markt heute mehr denn je klare Produktkonzepte, starke Partnerschaften und wirtschaftlich relevante Lösungen benötigt“, so Schmidt gegenüber FashionUnited. „Unser Ziel ist es, Marken mit Potenzial aufzubauen, selektiv zu distribuieren und gemeinsam mit unseren Partner:innen nachhaltige Wachstumsperspektiven zu schaffen.“</p>
<h2>Schmidt kooperiert mit Brosbi-Gründern</h2>
<p>Für die Saison Frühjahr/Sommer 2027 startet die Plattform mit den drei Menswear-Konzepten Drey Dweller, Trick &amp; Treat und Exl&amp;, die sich bewusst auf einzelne Warengruppen fokussieren – Jersey, T-Shirts mit Prints und Performance.</p>
<figure>
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  <figcaption>Drey Dweller (links) und Exl&amp;  <em>Credits: Seven8six</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Marken wurden zusammen mit dem Gebr. Wilke Lifestyle Laboratory entwickelt. Dahinter stehen die Brüder Dennis und Yves-Oliver Wilke, die Ende 2012 das deutsche Menswear-Label Brosbi gegründet haben. Das Sortiment ist bei allen drei Brands reduziert und besteht aus 10 bis 20 Artikeln, die durch Lifestyle-Produkte wie Schirmmützen und Taschen ergänzt werden.</p>
<p>„Der Markt benötigt heute keine weiteren umfangreichen Kollektionen“, erklärt Schmidt. „Gefragt sind fokussierte Konzepte mit einer klaren Identität, überzeugender Produktqualität und einer wirtschaftlich attraktiven Grundlage für den Handel.“</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/zYvcpJZbJMdDpMVSTFQvC_SLXNbdIQEUllXzIpEL54A/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDIvMDUvZGFuaWVsLXNjaG1pZHQtZGlyZWN0b3Itc2FsZXMtcy1vbGl2ZXItZ3JvdXAtNjZkNmU5NGMtMjAyMy0wMi0xNC1pajRhenZ6dC0yMDI0LTAyLTA1LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Milliardenschweres Portfolio: Inditex-Gründer Amancio Ortega investiert weiter in Immobilien</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/milliardenschweres-portfolio-inditex-grunder-amancio-ortega-investiert-weiter-in-immobilien/2026070667519</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/milliardenschweres-portfolio-inditex-grunder-amancio-ortega-investiert-weiter-in-immobilien/2026070667519</guid><author>news@fashionunited.com (Alicia Reyes Sarmiento)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 06 Jul 2026 11:27:17 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/_48Ikkpa9ranjvTzNsqrikDDVBbABeLDQd2b_BCRziE/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTIvMTMvaW5kaXRleC16YXJhLWlsbzczZmNjLTIwMjMtMTItMTMuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/3VnNYrNktIXO_7anKnTEMl_p_4p5g9BSNzfYEMBnBP4/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTIvMTMvaW5kaXRleC16YXJhLWlsbzczZmNjLTIwMjMtMTItMTMuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/_48Ikkpa9ranjvTzNsqrikDDVBbABeLDQd2b_BCRziE/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTIvMTMvaW5kaXRleC16YXJhLWlsbzczZmNjLTIwMjMtMTItMTMuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Tienda de Zara en Plaza de España, Madrid." title="Tienda de Zara en Plaza de España, Madrid."/>
  <figcaption>Zara-Filiale an der Plaza de España in Madrid. <em>Bild: Inditex.</em></figcaption>
</figure>
<p>Amancio Ortega, der Gründer des spanischen Modekonzerns Inditex, verwaltet über seine Holdinggesellschaft Pontegadea ein Immobilienportfolio im Wert von rund 20 Milliarden Euro. Dies berichtete das Wirtschaftsmedium Forbes.</p>
<p>Die von CEO Roberto Cibeira geführte Gesellschaft Pontegadea reinvestiert einen Großteil der Dividenden, die Ortega von dem galizischen Textilkonzern erhält. Das Geld fließt in bereits vermietete und ertragsstarke Immobilien.</p>
<p>Laut einem von Forbes im April dieses Jahres erstellten Ranking ist der Unternehmer der größte private Immobilienbesitzer der Welt. Das Medium schätzte sein Portfolio, das mehr als 200 Immobilien in 13 Ländern umfasst, seinerzeit auf rund 25 Milliarden US-Dollar, was umgerechnet etwa 20 Milliarden Euro entspricht. Er liegt damit vor Unternehmenern wie dem Australier Harry Triguboff und dem US-Amerikaner Donald Bren.</p>
<p>Die Gruppe aus A Coruña konzentriert sich auf Bürogebäude in erstklassigen Lagen, Logistikzentren und Hotels. Die USA bleiben trotz des hohen Kauftempos in Europa in den letzten zwei Jahren der wichtigste Markt, sowohl hinsichtlich der Anzahl der Immobilien als auch der Mieteinnahmen.</p>
<p>Die Bewertung wurde inzwischen gegenüber der Schätzung von Forbes vom April nach oben korrigiert, da die Holdinggesellschaft seitdem weitere Zukäufe getätigt hat. Zu den jüngsten Akqusitionen gehören das größte Kühllogistikzentrum von Lactalis im kannadischen Oshawa für rund 115 Millionen Euro aowie eine Logistikhalle in Sevenum in den Niederlanden für 132 Millionen Euro, die an die zum US-Konzern PVH gehörenden Marken Tommy Hilfiger und Calvin Klein vermietet ist.</p>
<p>Darüber hinaus verhandelt Pontegadea exklusiv über den Kauf des Pariser Bürokomplexes Capital 8, der sich im Besitz von Invesco befindet. Laut dem Wirtschaftsmedium Bloomberg könnte diese Transaktion ein Volumen von 850 Millionen Euro erreichen und wäre samit der größte Verkauf von Büroimmobilien in Europa seit 2022.</p>
<p>Forbes schätzte im April, dass Ortega in den 25 Jahren seit dem Börsengang von Inditex im Jahr 2001 rund 24 Milliarden US-Dollar in Immobilien investiert hat. Dabei wurden 216 Immobilien erworben und nur rund zehn verkauft.</p>
<p>Die letzte offizielle Bewertung des Portfolios, die über die Bilanzen der Holdinggesellschaften veröffentlicht wurde, stammt von Ende 2024. Damals schätzten unabhängige Expert:innen den Wert auf fast 19 Milliarden Euro.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/3ZJ5YgZD_kvGk9jXNF1J-3-gKGkELc6hkpZC6XpWQls/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjMvMTIvMTMvaW5kaXRleC16YXJhLWlsbzczZmNjLTIwMjMtMTItMTMuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>FitFlop-CEO: ‘Wir wollen den Sommer dominieren’</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/fitflop-ceo-wir-wollen-den-sommer-dominieren/2026070667516</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/fitflop-ceo-wir-wollen-den-sommer-dominieren/2026070667516</guid><author>news@fashionunited.com (Danielle Wightman-Stone)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 06 Jul 2026 10:12:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>FitFlop iQushion <em>Bild: FitFlop </em></figcaption>
</figure>
<p>Die britische Schuhmarke FitFlop wurde 2007 von der Wellness-Unternehmerin Marcia Kilgore gegründet und ist für ihre ergonomischen Schuhe bekannt. Derzeit wandelt sich das Unternehmen zu einer globalen Lifestyle-Marke. Mit dem Fokus auf Damenschuhe und strategischen Kooperationen will FitFlop den Sommer „dominieren“ und zu einem Unternehmen im Wert von einer Milliarde US-Dollar werden.</p>
<p>In den letzten fünf Jahren hat FitFlop sein globales Markenimage neu ausgerichtet. Dies geschah seit der Ernennung des ehemaligen Ugg- und Coach-Managers Gianni Georgiades zum Chief Executive Officer (CEO) in 2021. Die Marke wandelte sich von einem funktionalen Komfortschuh für ältere Kund:innen, die orthopädische Entlastung suchen, zu einer designorientierten und wissenschaftlich fundierten Schuhmarke, bei der „Stil mit Komfort verschmilzt“.</p>
<p>„Ich bin seit fünf Jahren hier und die Marke hat eine echte Entwicklung durchgemacht“, sagte Georgiades in einem Exklusivinterview mit FashionUnited auf der SS27-Konferenz der Marke. „Wir hatten eine großartige Grundlage und natürlich eine Tradition, aber wir haben unser volles Potenzial nicht ausgeschöpft. Dafür brauchte ich das richtige Team, das Produkt und sogar die Back-End-Prozesse, die alle aufeinander abgestimmt sein mussten. Das braucht Zeit, weshalb ich immer das Frühjahr 2027 als unseren großen Moment anvisiert habe.“</p>
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  <figcaption>FitFlop-CEO Gianni Georgiades <em>Bild: FitFlop</em></figcaption>
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<p>An der Neuausrichtung der Marke FitFlop arbeitet an der Seite von Georgiades auch Louise Noble, Chief Product and Brand Officer. Sie kam Ende 2024 zum Schuhunternehmen und ist für die Gestaltung der globalen kreativen, strategischen und innovativen Zukunft des Produktangebots verantwortlich. Noble verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in den Bereichen Produktentwicklung, Merchandising und nachhaltige Innovation. Sie war unter anderem als Global Category Director of Active Lifestyle bei Vivobarefoot und in leitenden Positionen bei Clarks und Nike tätig. Ihre ersten vollständig von ihr verantworteten Kollektionen für FitFlop sollen im Frühjahr/Sommer 2027 erscheinen.</p>
<p>Weitere wichtige Mitglieder sind Phil Brunetti, Head of Product Merchandising; Chris Anderson, Footwear Design Director, der im Mai 2025 zum Unternehmen kam; und Kim Lilley, Innovation and Product Development Director of Product. Lilley leitet seit mehr als zwölf Jahren Forschungs- und Entwicklungsprojekte und ist die hauseigene Biomechanikerin von FitFlop.</p>
<p>Georgiades fügte hinzu: „Der Ausgangspunkt war das richtige Team. Bevor wir uns mit dem Produkt oder der Teamkultur befassten, brauchte ich ein Team um mich, das sich zusammensetzen, planen, strategisch denken und die Dinge vorantreiben konnte.“</p>
<p>„Es gibt heute viele Marken, die über Komfort, Wellness und die Wissenschaft hinter dem Produkt sprechen. Aber ich kann Ihnen sagen, dass niemand im Bereich der Freizeit- oder Lifestyle-Schuhe das tut, was wir tun. Wir wissen, was es braucht, um ein leistungsfähiges Produkt herzustellen. Wir haben eine 20-jährige Geschichte; unsere Technologien sind echt, sie stehen alle für etwas und sie funktionieren alle. Jetzt müssen wir unsere Technologie und Wissenschaft mit diesem Komfort verbinden, ohne dabei auf Stil zu verzichten.“</p>
<h2>SS27: Start der FitFlop-Evolution zur Förderung globaler Markenambitionen</h2>
<p>Im Rahmen der Ambition, eine globale Lifestyle-Marke zu werden, markiert SS27 für FitFlop den Beginn einer ‚neuen Ära‘ des Komforts. Die Schuhmarke, die hauptsächlich für Frauen entworfen wird, entwickelt sich weiter mit der klaren Ambition, für Frauen zu entwerfen, „die das Gewöhnliche außergewöhnlich machen“. Dies wird durch das hauseigene Biomechanik-Labor unter der Leitung von Kim Lilley untermauert. Das Labor entwickelt Produkte auf der Grundlage eines umfassenden wissenschaftlichen Verständnisses des weiblichen Körpers. So wird sichergestellt, dass die Modelle Frauen den ganzen Tag über unterstützen und „jede Bewegung vom ersten bis zum letzten Schritt stärken“.</p>
<p>Während FitFlop in eine neue Phase des beschleunigten Wachstums eintritt, konzentriert sich die Schuhmarke auf Kollektionen, die sich „zweckmäßig, tragbar und kulturell stimmig anfühlen“. Dies ist eine Reaktion auf die weltweiten Verbraucher:innen, die zunehmend Produkte suchen, die wirklich zu ihrem Lebensstil passen und „Komfort verlangen“, erklärt der CEO von FitFlop. Die Kernkollektionen für SS27 vereinen „Biomechanik, Design und kulturelle Einblicke“. So entstehen Produkte, die den Körper intelligent unterstützen und gleichzeitig zu der Art und Weise passen, wie Menschen heute leben, sich bewegen und ausdrücken wollen.</p>
<p>„Die Damenmode ist die wichtigste Kategorie, die wir richtig machen müssen, und sie steht bei uns im Fokus“, sagte Georgiades. „Obwohl wir uns auch um die Herrenmode kümmern und neue, relevante Produkte herausbringen, liegt unser Fokus und unsere Investition bei den Damen. Wir wollen schöne Produkte schaffen, die bequem sind. Komfort war früher ein Schimpfwort, aber ich schäme mich nicht, es zu sagen: Wir werden es uns zu eigen machen. Wir beherrschen es bereits, treiben es nur nicht stark genug voran, aber das ändert sich jetzt.“</p>
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  <figcaption>FitFlop-Sneaker <em>Bild: FitFlop </em></figcaption>
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<p>Obwohl offene Modelle, für die die Marke bekannt ist, weiterhin ein wichtiger Bestandteil der kommenden Kollektionen sind, gibt es auch einen strategischen Schritt hin zu geschlossenen Übergangsprodukten. Die Marke verzeichnet ein „phänomenales“ Wachstum bei ihren Sneaker- und Ballerina-Modellen.</p>
<p>Georgiades fügte hinzu: „Mit SS27 geben wir FitFlop eine neue Richtung vor, die Design und Leistung gleichstellt. Wir sehen eine klare Verschiebung auf dem Markt hin zu Schuhen, die mehrere Erwartungen erfüllen müssen: Sie müssen leistungsfähig und tragbar sein und sich relevant anfühlen.“</p>
<p>Ein zentrales Highlight für SS27 sind die iQushion-Produkte, die als Einstiegsmodelle der Marke gelten. Sie umfassen leichte und flexible Flip-Flops und Badesandalen in kräftigen, verspielten Farben. Die Technologie sorgt dafür, dass sich jeder Schritt „weich, federnd und leicht anfühlt“. Dies wird durch die stark rückfedernde Dämpfung erreicht, die Stöße absorbiert, Ermüdung reduziert und die Bewegung geschmeidig hält.</p>
<p>„iQushion wird in den nächsten Jahren etwas ganz Besonderes sein“, erklärt Georgiades. „Es sind nicht nur Flip-Flops, es ist ein wirklich wichtiger Teil unserer strategischen Herangehensweise, den Sommer zu beherrschen. Der Marktführer in dieser Kategorie hat ein enormes Geschäft, aber er hat nicht das, was wir haben. Seine Produkte sind einfach und nicht sehr bequem, unsere Technologie macht sie zu Flip-Flops, in denen man leben kann.“</p>
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  <figcaption>FitFlop iQushion <em>Bild: FitFlop </em></figcaption>
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<h2>FitFlop will Kooperationen nutzen, um die Markenreichweite zu steigern</h2>
<p>Während die Kernkollektionen Gestalt annehmen, will FitFlop auch die Markenbekanntheit steigern und seine kreative Reichweite durch eine Reihe von Marken- und Designer:innen-Kooperationen erweitern.</p>
<p>Nach dem Erfolg der Partnerschaft mit der London-Fashion-Week-Designerin Roksanda verfolgt FitFlop eine dreigleisige Strategie. Diese umfasst Designer:innen-Kooperationen, die „richtungsweisender und unerwarteter“ sind, sowie „kommerziellere“ Partnerschaften. Beispiele sind die kommenden Kollektionen mit Pantone und Haribo oder die jüngste Linie mit Keith Haring, die von der Nutzung der Straßen und U-Bahnen New Yorks als lebende Leinwand durch den Künstler inspiriert war. Zusätzlich plant FitFlop lokale Kooperationen mit lokalen Designer:innen, um die „kulturelle Relevanz“ in Schlüsselmärkten wie Asien sicherzustellen. Asien entwickelt sich zu einem der stärksten Märkte der Marke.</p>
<p>„Bei den Kooperationen, die wir eingehen, geht es wirklich darum, Interesse zu wecken und das Herz der Marke zu zeigen“, fügt Georgiades hinzu.</p>
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  <figcaption>FitFlop Keith Haring <em>Bild: FitFlop</em></figcaption>
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<h2>FitFlop-CEO: Globaler Erfolg kommt mit den ‘richtigen Partnern’</h2>
<p>Seit seinem Eintritt in das Unternehmen ist FitFlop laut Georgiades „jedes einzelne Jahr“ gewachsen. 2025 war ein finanzielles Rekordjahr, in dem 170 Millionen US-Dollar erreicht wurden, verglichen mit 114 Millionen US-Dollar bei seinem Eintritt.</p>
<p>„Ich habe keinen Zweifel daran, dass dies eine Milliarden-Dollar-Marke werden kann“, fügt Georgiades hinzu. „Ich habe für Milliarden-Dollar-Marken gearbeitet, also weiß ich, dass es möglich ist, denn diese Marken tun nicht das, was wir tun.
„Wir haben weltweit mehr als 75 Millionen Paar verkauft – die Verbraucher:innen entscheiden sich für unsere Produkte. Sogar in den letzten Jahren, in denen die Welt in Aufruhr war, sind wir um fast 60 Prozent gewachsen. Wir befinden uns in einer Zeit, in der Wellness, Komfort und das Wohlbefinden von Frauen wirklich wichtig sind. Sobald wir diesen Stil mit Komfort verbinden, was wir gerade tun, wird die Beschleunigung kommen.“</p>
<p>Großbritannien ist der Heimatmarkt der Marke. Allerdings gibt es hier keinen eigenen Laden, sondern einen Multi-Brand-Vertrieb über Kaufhäuser wie Selfridges und House of Fraser. In Asien und im Nahen Osten hat FitFlop hingegen Vertriebspartner:innen genutzt, um Läden zu eröffnen und die Markenreichweite auszubauen.</p>
<p>Georgiades fügte hinzu: „Wir sind eine kleine bis mittelgroße Marke. Um wirklich wachsen zu können, brauchen wir die richtigen Partner:innen. Unternehmen wie Samsung C&amp;T Fashion in Südkorea, die Apparel Group im Nahen Osten, Whiteplane auf den Philippinen und Albion 1879 in Spanien helfen uns, vor Ort zu skalieren.</p>
<p>„Sie haben die Infrastruktur, die Erfahrung, die richtigen Einzel- und Großhändler:innen. Alleine könnten wir das nicht schaffen. Wir sehen unsere Partner:innen als eine Erweiterung unseres Teams und arbeiten partnerschaftlich zusammen.“</p>
<h2>FitFlop erobert Europa und Südkorea</h2>
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  <figcaption>FitFlop-Store in Puerto Banús, Marbella, Spanien <em>Bild: FitFlop</em></figcaption>
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<p>Die jüngste dieser Kooperationen war mit Albion 1879. Das Unternehmen führt, entwickelt und verwaltet internationale Marken auf der Iberischen Halbinsel, darunter AllSaints und Ugg. Im Rahmen der europäischen Einzelhandels-Expansionsstrategie der britischen Schuhmarke eröffnete Albion 1879 den ersten FitFlop-Store in Spanien, in Puerto Banús, Marbella.</p>
<p>Spanien wird als „strategischer Markt“ für FitFlop beschrieben. Albion 1879 beschleunigt die Markensichtbarkeit und -aktivierung auf dem gesamten Markt und unterstützt so die Vision der Marke, in ganz Europa an Dynamik zu gewinnen.</p>
<p>Das Wachstum in Europa wird auch durch ein neues Lagerzentrum auf dem europäischen Festland unterstützt, das im Herbst eröffnet werden soll. Georgiades fügt hinzu, dass dieser Schritt es der Marke ermöglichen wird, ihr „digitales Geschäft in der gesamten Region wirklich zu beschleunigen“. Deutschland und die Schweiz sind dabei wichtige Zielmärkte für die Marke.</p>
<p>„Der Brexit hilft dem Handel mit dem europäischen Festland im Moment nicht“, stellt Georgiades fest. „Die Nachfrage ist da, aber der Service hat nicht mitgehalten. Versuchen Sie mal, als Kund:in wochenlang auf Ihr Produkt zu warten und einen Aufpreis zu zahlen. Ein Vertriebszentrum auf dem europäischen Festland ist für uns ein entscheidender Vorteil. Wir brauchen es, um das, was wir in Festlandeuropa erreichen wollen, absolut voranzutreiben. Ich glaube fest daran, dass es unser digitales Geschäft durch die Decke gehen lassen wird.“</p>
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  <figcaption>FitFlop Südkorea <em>Bild: FitFlop</em></figcaption>
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<p>FitFlop hat auch seine Expansion in Südkorea durch eine exklusive Partnerschaft mit Samsung C&amp;T Fashion beschleunigt. Damit reagiert die britische Schuhmarke auf Verbraucher:innen, die neben Funktionalität und Stil zunehmend auf Wohlbefinden Wert legen. Komfortorientierte Schuhe entwickeln sich zu einer „Kategorie mit hoher Dynamik“, erklärt das Unternehmen.</p>
<p>„Südkorea ist ein Markt, der Trends nicht nur folgt, sondern sie mitgestaltet“, erklärt Georgiades. „Da die Verbraucher:innen nach Schuhen suchen, die ihr Gefühl und ihren Lebensstil unterstützen, sehen wir eine große Chance, eine Kategorie auszubauen, die Stil mit alltagstauglicher Leistung verbindet. Die Partnerschaft mit Samsung C&amp;T Fashion ermöglicht es uns, präzise zu skalieren. Wir kombinieren die biomechanische Expertise von FitFlop mit ihrer hervorragenden lokalen Einzelhandels- und Digitalkompetenz, um eine langfristige Markendynamik aufzubauen.“</p>
<p>Im Rahmen der Partnerschaft leitet Samsung C&amp;T Fashion die Einzelhandels-, Digital- und Großhandelsgeschäfte von FitFlop in ganz Südkorea. Das Unternehmen betreibt derzeit 22 Premium-Shop-in-Shop-Standorte an wichtigen Orten, darunter das Lotte Department Store Jamsil, Shinsegae Gangnam und das Hyundai Department Store Trade Center. Diese Einzelhandelspräsenz wird durch „eine robuste Online-Strategie und ein breiteres Großhandelsvertriebsnetz“ unterstützt.</p>
<p>Der erste eigenständige Concept Store der beiden wurde kürzlich in der Starfield Suwon Mall eröffnet. Damit wird die physische Präsenz der Marke im Land etabliert, um koreanischen Verbraucher:innen das Produkterlebnis näher zu bringen. Ziel ist es, diese Concept-Store-Strategie bis Ende 2026 auf 30 Standorte in ganz Südkorea auszuweiten.</p>
<p>FitFlop ist in 88 Ländern mit mehr als 5.000 Geschäften und über 2.000 Einzelhändler:innen vertreten. Die Schuhmarke betreibt 89 Concept Spaces in Großbritannien, Europa, dem Nahen Osten, Indien und der APAC-Region und hat Showrooms in London und New York.</p>
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  <figcaption>FitFlop-Kampagne  <em>Bild: FitFlop </em></figcaption>
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<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/xOaoWCL5M-MVMD-Cf1XJOsDl-Xy0_2Qhryh1FGMy7Ts/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvZml0ZmxvcC1pcXVzaGlvbi1nbG9zc3ktYnV0dG9uLWZsaXAtZmxvcHMtMi11Z2RzaHZ4bi0yMDI2LTA3LTAyLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Eurozone: Umsätze im Einzelhandel steigen etwas weniger als erwartet</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/eurozone-umsatze-im-einzelhandel-steigen-etwas-weniger-als-erwartet/2026070667513</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/eurozone-umsatze-im-einzelhandel-steigen-etwas-weniger-als-erwartet/2026070667513</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 06 Jul 2026 09:29:43 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
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  <figcaption>EU-Fahne <em>Bild: Studio Idea via Pexels</em></figcaption>
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<p>In der Eurozone sind die Einzelhandelsumsätze im Mai weniger stark gestiegen als erwartet. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mitteilte. Volkswirt:innen hatten im Schnitt einen Anstieg um 0,3 Prozent erwartet.</p>
<p><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/eurozone-umsatze-im-einzelhandel-sinken-starker-als-erwartet/2026060467051">Im April</a> waren die Umsätze noch um revidierte 0,3 Prozent gefallen. Zunächst war ein Rückgang um 0,4 Prozent ermittelt worden.</p>
<p>Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Einzelhandelsumsätze im Mai um 1,6 Prozent. Dies war so erwartet worden.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/sFhgMt_s7I8STwUSy_vVQHz5_NxUkycwe1Cewos1fVI/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDgvMjEvcGV4ZWxzLXN0dWRpb2lkZWFoZC0yMjA0Njk0Ny14eWExNmV2dS0yMDI0LTA5LTMwLWR0ODlqanFkLTIwMjUtMDgtMjEuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Entscheidende Phase bei Einigungsverfahren für Zalando</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/entscheidende-phase-bei-einigungsverfahren-fur-zalando/2026070667504</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/entscheidende-phase-bei-einigungsverfahren-fur-zalando/2026070667504</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Mon, 06 Jul 2026 06:19:17 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/NsOV660Kb1OAA61fLBuZtMWIznXuyP4aVqAxiFYUyOo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTMvemFsYW5kby1lcmZ1cnQtZmkxbTlxYW0tMjAyNi0wMS0xMy5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/b7MvKBUQ97Ab6SDgrVhsY2KvcG_gO24d2JeeyAF1dCA/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTMvemFsYW5kby1lcmZ1cnQtZmkxbTlxYW0tMjAyNi0wMS0xMy5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/NsOV660Kb1OAA61fLBuZtMWIznXuyP4aVqAxiFYUyOo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTMvemFsYW5kby1lcmZ1cnQtZmkxbTlxYW0tMjAyNi0wMS0xMy5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Das Logistikzentrum von Zalando in Erfurt" title="Das Logistikzentrum von Zalando in Erfurt"/>
  <figcaption>Das Logistikzentrum von Zalando in Erfurt  <em>Bild: Zalando SE</em></figcaption>
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<p>Die Verhandlungen über einen Sozialplan für die Beschäftigten des <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/zalando-schliesst-standort-erfurt-mit-2-700-beschaftigen/2026010864872">von der Schließung bedrohten Zalando-Logistikzentrums in Erfurt</a> gehen in eine entscheidende Phase. Vor dem nächsten Treffen der Einigungsstelle am Dienstag machten Betriebsrat und Belegschaft deutlich, dass der Vorstand des Internet-Modehändlers seiner sozialen Verantwortung gerecht werden müsse. „Wir lassen uns nicht als Müll entsorgen“, erklärte der Betriebsrat und verwies auf eine Aktion der Belegschaft.</p>
<p>Aus Protest gegen die Standortschließung hätten Arbeitnehmer:innen bei einer Aktion in den vergangenen Tagen ausrangierte Arbeitskleidung vor dem Werksgelände aufgehäuft. Zudem seinen eine Kette mit Arbeitsjacken um das Werk gespannt und Unterschriften gegen den Kurs der Geschäftsleitung gesammelt worden.</p>
<h2>Betriebsrat verlangt fairen Sozialplan</h2>
<p>Vor dem Hintergrund konzernweiter Milliardeninvestitionen von Zalando in <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/unschlagbares-team-zalando-vollzieht-ubernahme-von-about-you/2025071462486">Firmenübernahmen wie About You</a>, Aktienrückkäufe und <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/zalando-wird-werbepartner-des-dfb-pokals/2026052066806">Sportsponsoring</a> müsse es einen fairer und sozial gerechter Sozialplan geben, erklärte der Betriebsrat. Er müsse die wirtschaftlichen Nachteile der von der Standortschließung betroffenen 2.100 Arbeitnehmer:innen angemessen abmildern.</p>
<p>Ein weiterer Termin der vom Arbeitsgericht Erfurt eingesetzten Einigungsstelle ist für Donnerstag (9. Juli) geplant. Dabei gehe sowohl um Interessenausgleich als auch Sozialplan. Der Vorstand des Dax-Konzerns will den gesamten Standort in der Thüringer Landeshauptstadt Ende September schließen.</p>
<p>Nach wochenlanger Funkstille hatten Management und Betriebsrat Ende Mai die Gespräche über Interessenausgleich und Sozialplan aufgenommen. Dem war ein Vergleich vorausgegangen, der vorsah, dass zunächst <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/vergleich-im-streit-um-zalando-logistikzentrum/2026052266869">außerhalb einer Einigungsstelle</a> verhandelt wird. Da bis zum 20. Juni <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/keine-einigung-auf-sozialplan-bei-zalando-in-erfurt/2026062267304">keine Einigung erzielt wurde</a>, liegt der Ball nun bei der Einigungsstelle unter Vorsitz eines ehemaligen Arbeitsrichters.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/WcOdJNvOfBvizuLlZppepvw8uaZnEHyt-Cjd3UbmOqQ/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMTMvemFsYW5kby1lcmZ1cnQtZmkxbTlxYW0tMjAyNi0wMS0xMy5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>Luxus im Wandel: Warum Künstliche Intelligenz die Machtverhältnisse neu ordnet</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/luxus-im-wandel-warum-kunstliche-intelligenz-die-machtverhaltnisse-neu-ordnet/2026070467502</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/luxus-im-wandel-warum-kunstliche-intelligenz-die-machtverhaltnisse-neu-ordnet/2026070467502</guid><author>news@fashionunited.com (Diane Vanderschelden)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Sat, 04 Jul 2026 09:00:11 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/tAfbRTbEUCX6OaENgvqunEtCMu1G9uSsuw7xtCO4qrs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDgvMTkvZGFsbC1lLTIwMjQtMDgtMTktMTItMTctMTItYS1tb2Rlcm4tYW5kLWVsZWdhbnQtZmFzaGlvbi1ib3V0aXF1ZS13aXRoLWEtbWluaW1hbGlzdC1kZXNpZ24tdGhlLXNwYWNlLWlzLWRvbWluYXRlZC1ieS1saWdodC1uZXV0cmFsLXRvbmVzLWxpa2Utd2hpdGUtYW5kLWJlaWdlLWNyZWF0aW5nLWEtY2FsbS1hLTl2ZXcwc2ZiLTIwMjQtMDgtMTkuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/WFftH9s2nuQZ9gfAlNjAwAMKpb3lSbTLJQPXzHNxowM/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDgvMTkvZGFsbC1lLTIwMjQtMDgtMTktMTItMTctMTItYS1tb2Rlcm4tYW5kLWVsZWdhbnQtZmFzaGlvbi1ib3V0aXF1ZS13aXRoLWEtbWluaW1hbGlzdC1kZXNpZ24tdGhlLXNwYWNlLWlzLWRvbWluYXRlZC1ieS1saWdodC1uZXV0cmFsLXRvbmVzLWxpa2Utd2hpdGUtYW5kLWJlaWdlLWNyZWF0aW5nLWEtY2FsbS1hLTl2ZXcwc2ZiLTIwMjQtMDgtMTkuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/tAfbRTbEUCX6OaENgvqunEtCMu1G9uSsuw7xtCO4qrs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDgvMTkvZGFsbC1lLTIwMjQtMDgtMTktMTItMTctMTItYS1tb2Rlcm4tYW5kLWVsZWdhbnQtZmFzaGlvbi1ib3V0aXF1ZS13aXRoLWEtbWluaW1hbGlzdC1kZXNpZ24tdGhlLXNwYWNlLWlzLWRvbWluYXRlZC1ieS1saWdodC1uZXV0cmFsLXRvbmVzLWxpa2Utd2hpdGUtYW5kLWJlaWdlLWNyZWF0aW5nLWEtY2FsbS1hLTl2ZXcwc2ZiLTIwMjQtMDgtMTkuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Bild zur Visualisierung" title="Bild zur Visualisierung"/>
  <figcaption>Zu Illustrationszwecken <em>Bild: Erstellt von FashionUnited mit dem KI-Generator ChatGPT</em></figcaption>
</figure>
<p>Seit Jahrzehnten haben Luxushäuser ihr Image bis ins kleinste Detail perfektioniert. Jeder Kontaktpunkt mit den Kund:innen, von der Werbung über die Schaufenstergestaltung bis hin zu Boutiquen, sozialen Medien und Modenschauen, wurde sorgfältig inszeniert. Diese Dynamik ändert sich nun.</p>
<p>Laut der fünften Ausgabe der Studie ‘Luxury &amp; Technology’, die am 30. Juni vom französischen Comité Colbert und der US-amerikanischen Unternehmensberatung Bain &amp; Company veröffentlicht wurde, ist künstliche Intelligenz nicht mehr nur ein neues internes Werkzeug. Sie entwickelt sich allmählich zu einem neuen Kanal für die Entdeckung von Marken. Dies zwingt die Häuser dazu, ihre Sichtbarkeitsstrategie weit über die traditionellen Suchmaschinen hinaus zu überdenken.</p>
<p>Dies ist eine besonders wichtige Entwicklung, da die Verbraucher:innen die Technologie offenbar schneller annehmen als die Unternehmen selbst.</p>
<h2>Kund:innen haben KI bereits angenommen</h2>
<p>Die Zahl ist zweifellos die aufschlussreichste der Studie. Unter den Top-Luxuskund:innen geben 82 Prozent an, bei ihrem letzten Kauf ein KI-Tool verwendet zu haben. Sie nutzen es, um Produkte zu vergleichen, neue Marken zu entdecken, Empfehlungen zu erhalten oder ihren Besuch in der Boutique vorzubereiten. Selbst unter den Verbraucher:innen, die letztendlich im Geschäft kauften, hatte fast jede:r zweite zuvor eine KI konsultiert.</p>
<p>Mit anderen Worten: Ein Teil der Customer Journey beginnt nicht mehr auf Instagram, Google oder in einer Flagship-Boutique. Sie beginnt jetzt mit einem Gespräch mit einem Konversationsagenten.</p>
<h2>Eine erklärte Priorität, aber bisher mit wenigen Ergebnissen</h2>
<p>Im Jahr 2024 zählen 22 Prozent der Luxushäuser künstliche Intelligenz zu ihren drei wichtigsten Unternehmensprioritäten. Zwei Jahre zuvor waren es nur fünf Prozent. Im weiteren Sinne nehmen 61 Prozent sie nun in ihre zehn wichtigsten strategischen Prioritäten auf.</p>
<p>Die Transformation ist jedoch noch lange nicht abgeschlossen.</p>
<p>Seit 2024 ist der Einsatz von KI in unterstützenden Funktionen wie Einkauf, Finanzen, Personalwesen und Betrieb deutlich vorangeschritten. Hier sind die Produktivitätssteigerungen am unmittelbarsten. Im Gegensatz dazu kommen Anwendungen mit direktem Kundenkontakt viel langsamer voran. Entscheidend ist, dass weniger als jede:r fünfte Manager:in glaubt, dass KI-Projekte bereits einen signifikanten Einfluss auf das Geschäft hatten.</p>
<h2>Neuer Kampf: Von AEO bis zum Ende des ‘Commodity Content’</h2>
<p>Dies ist wahrscheinlich die wichtigste Erkenntnis dieser Studie. Sie deckt sich mit den Analysen, die von Expert:innen auf der WAN-IFRA-Konferenz in Marseille geteilt wurden. Die Branche spricht nicht mehr nur von SEO, sondern von AEO (Answer Engine Optimization), der Optimierung für Antwortmaschinen.</p>
<p>Laut Bain &amp; Company erwähnen fast 70 Prozent der luxusbezogenen Anfragen an generative KI keine Marke. Die Nutzer:innen fragen zum Beispiel, welche Tasche sie kaufen oder welche Uhr sie verschenken sollen, ohne einen bestimmten Namen zu nennen. Darüber hinaus verweisen 90 Prozent der von den Modellen zitierten Links auf Websites Dritter und nicht auf die offiziellen Websites der Marken.</p>
<p>Während der Konferenz in Marseille wies der Suchexperte Jan-Willem Bobbink darauf hin: „Wenn eine KI-Antwort an der Spitze einer Suche erscheint, verliert eine Website durchschnittlich 40 Prozent des Traffics, den sie erzielt hätte, wenn sie unter den ersten fünf traditionellen Ergebnissen gewesen wäre.“</p>
<h2>Die Falle des ‘Commodity Content’</h2>
<p>Dieser Übergang schafft eine klare Unterscheidung zwischen zwei Arten von Inhalten:</p>
<ul>
<li>
<p>Kalter oder ‘Commodity Content’: Einfache Kaufratgeber, allgemeine Tipp-Listen und ausführliche Artikel ohne einzigartigen historischen Wert sind am stärksten betroffen. KI fasst sie perfekt zusammen und beraubt die Marken so der Klicks.</p>
</li>
<li>
<p>Hochwertiger, erlebnisorientierter Inhalt (Non-Commodity Content): Wie die Expertin Clara Soteras auf der WAN-IFRA-Konferenz betonte, liegt der Schlüssel zum Überleben in der KI-Ära darin, Inhalte zu produzieren, die auf einzigartigen Perspektiven, Einblicken hinter die Kulissen und authentischem Fachwissen basieren. Diese kann ein Algorithmus nicht erfinden.</p>
</li>
</ul>
<h2>Große Rückkehr der Grundlagen: AEO ist immer noch SEO</h2>
<p>Die Herausforderung besteht jedoch nicht darin, das Rad neu zu erfinden. Hinter dem Fachjargon von GEO (Generative Engine Optimization) bleiben die Regeln für die Optimierung für ChatGPT, Perplexity oder Gemini dieselben wie für Google. Dazu gehören eine klare redaktionelle Struktur mit kurzen Absätzen und präzisen Zwischenüberschriften, strukturierte Daten und eine starke Markenautorität. Wie Jan-Willem Bobbink ironisch gegenüber Verleger:innen zusammenfasste: „Es ist klassisches SEO mit einer 50 Prozent teureren Verpackung. Es ist genau dasselbe.“</p>
<p>Für Luxushäuser reicht die historische Werbemacht nicht mehr aus. Um im KI-Zeitalter zu bestehen, müssen sie zu unverzichtbaren Autoritätsquellen werden. Sie müssen von Dritten häufig zitiert werden, um sicherzustellen, dass die ‘Gespräche’ der Konversationsagenten zu ihren Gunsten ausfallen.</p>
<h2>Nicht alle Häuser starten mit den gleichen Vorteilen</h2>
<p>Die Studie deckt auch ein unerwartetes Phänomen auf. Die wirtschaftliche Macht eines Hauses garantiert nicht mehr automatisch seine Sichtbarkeit bei KI.</p>
<p>Unter den 30 sichtbarsten Häusern in generativen Maschinen erzielen 70 Prozent der Konzerne mit einem Umsatz von über fünf Milliarden Euro weniger Sichtbarkeit als ihr tatsächlicher Marktanteil. Umgekehrt gelingt es einigen Häusern mit einem Umsatz von unter einer Milliarde Euro, deutlich besser abzuschneiden.</p>
<p>Mit anderen Worten, KI könnte das Machtgleichgewicht neu gestalten und die Wettbewerbslandschaft neu definieren.</p>
<p>In diesem Umfeld könnten mehrere Faktoren allmählich genauso wichtig werden wie die Werbemacht. Dazu gehören die Qualität der veröffentlichten Inhalte, redaktionelle Vielfalt, eine Präsenz auf Referenzseiten und die Fähigkeit, von glaubwürdigen Quellen zitiert zu werden.</p>
<p>Diese Entwicklung erklärt, warum einige Marken bereits damit begonnen haben, den redaktionellen Inhalt ihrer Produktbeschreibungen zu überarbeiten, um ihre Sichtbarkeit in ChatGPT oder Perplexity zu verbessern.</p>
<h2>Auf dem Weg zu einem dialogorientierteren Luxus</h2>
<p>Über die Sichtbarkeit hinaus identifizieren Bain und das Comité Colbert vier Hauptanwendungsbereiche, die das Kundenerlebnis nachhaltig verändern dürften. Dazu gehören Conversational Commerce, KI-gestützte Personalisierung, Copiloten für Berater:innen im Geschäft und eine neue Generation von CRM- und Clienteling-Tools.</p>
<p>Der rote Faden dieser Innovationen ist, dass sie nicht darauf abzielen, die menschliche Beziehung zu ersetzen, sondern sie zu bereichern.</p>
<p>In dieser Phase bleibt die fortschrittlichste Anwendung die Unterstützung des Verkaufspersonals im Geschäft. Sie versorgt sie in Echtzeit mit Informationen über die Vorlieben eines Kunden, den verfügbaren Lagerbestand oder personalisierte Empfehlungen. Diese Anwendung verbessert den Service, ohne die zentrale Rolle der Berater:innen zu untergraben.</p>
<h2>Neuer Kampf um Einfluss</h2>
<p>Letztendlich geht es in dieser Studie weniger um das Aufkommen künstlicher Intelligenz im Luxusbereich, sondern vielmehr um eine Verschiebung der vorschreibenden Macht.</p>
<p>Lange Zeit strebten die Häuser danach, auf der ersten Seite von Google oder in den Feeds der sozialen Medien zu erscheinen. Morgen werden sie auch KI-Modelle davon überzeugen müssen, sie zu empfehlen, wenn ein:e Nutzer:in fragt, welchen Mantel man kaufen, welche Uhr man verschenken oder welches Haus eine bestimmte Handwerkskunst am besten verkörpert.</p>
<p>Der Kampf um die Begehrlichkeit beginnt jetzt in einem Gespräch.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/OPmsNSdg5V6tQAKcU5dJkkmqVOmlbkKCgis1XJ6PT2A/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDgvMTkvZGFsbC1lLTIwMjQtMDgtMTktMTItMTctMTItYS1tb2Rlcm4tYW5kLWVsZWdhbnQtZmFzaGlvbi1ib3V0aXF1ZS13aXRoLWEtbWluaW1hbGlzdC1kZXNpZ24tdGhlLXNwYWNlLWlzLWRvbWluYXRlZC1ieS1saWdodC1uZXV0cmFsLXRvbmVzLWxpa2Utd2hpdGUtYW5kLWJlaWdlLWNyZWF0aW5nLWEtY2FsbS1hLTl2ZXcwc2ZiLTIwMjQtMDgtMTkuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Modewochen, Mega-Deals und Managementwechsel – was die Woche bewegte</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/modewochen-mega-deals-und-managementwechsel-was-die-woche-bewegte/2026070467503</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/modewochen-mega-deals-und-managementwechsel-was-die-woche-bewegte/2026070467503</guid><author>news@fashionunited.com (FashionUnited)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Sat, 04 Jul 2026 09:00:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/Xdw5_XTvECABhgzJMaOrAza5AW61Q43BtxPkT9RVg2w/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMjQvbWlsa29mbGltZS1zczI2LXJ1bndheTEtYnktaW5lcy1iYWhyLWZvci1iZnctMjUtdnM1MDJlYmItMjAyNi0wMS0yNC5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/TSUnXRpP_xdkcT8RJbvAKJl6ymY2BF6FK3m0PvjgzK8/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMjQvbWlsa29mbGltZS1zczI2LXJ1bndheTEtYnktaW5lcy1iYWhyLWZvci1iZnctMjUtdnM1MDJlYmItMjAyNi0wMS0yNC5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/Xdw5_XTvECABhgzJMaOrAza5AW61Q43BtxPkT9RVg2w/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDEvMjQvbWlsa29mbGltZS1zczI2LXJ1bndheTEtYnktaW5lcy1iYWhyLWZvci1iZnctMjUtdnM1MDJlYmItMjAyNi0wMS0yNC5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Die detailverliebte SS26-Kollektion von Milk of Lime." title="Die detailverliebte SS26-Kollektion von Milk of Lime."/>
  <figcaption>Die detailverliebte SS26-Kollektion von Milk of Lime.  <em>Credits: Ines Bahr für Berlin Fashion Week</em></figcaption>
</figure>
<p>In dieser Woche prägten vor allem Übernahmen und Führungswechsel die Branche: Chanel sicherte sich den Pariser Hemdenhersteller Charvet, während bei Ludwig Beck nach dem jüngsten Eigentümerwechsel auch der Vorstandsvorsitzende seinen Rückzug ankündigte. Im Handel spitzte sich der Tarifkonflikt zu, Verdi rief bundesweit zu Warnstreiks auf und mobilisierte allein in Hamburg mehrere Hundert Beschäftigte. Auf europäischer Ebene forderten Deutschland, Frankreich und die Niederlande ein schärferes Vorgehen gegen Ultra-Fast-Fashion, während die Schweizer Textilbranche sich auf neue Berichtspflichten im Zuge des EU Green Deals einstellt. Auf den Laufstegen und Sportplätzen der Woche dominierten unterdessen Wimbledon, die Pariser Herrenmodewoche und die Berlin Fashion Week das Bild.</p>
<h2>Business</h2>
<p>Im Konflikt um höhere Löhne im Einzel- sowie Groß- und Außenhandel erhöht die Gewerkschaft Verdi den Druck. Sie rief erneut zu <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/neue-warnstreiks-im-handel-angekundigt/2026070267484">bundesweiten Warnstreiks</a> auf und fordert sieben Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 225 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeberseite hat zuletzt ein gestaffeltes Angebot vorgelegt, das die Gewerkschaft jedoch ablehnt; die nächsten Verhandlungsrunden folgen kommende Woche sowie am 11. August.</p>
<p>Regulatorisch bringt der EU Green Deal Bewegung in den Markt. Die Schweizer Textil- und Modebranche muss sich trotz Nicht-EU-Mitgliedschaft auf neue ESG-Berichtspflichten einstellen, <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/eu-green-deal-was-auf-die-schweizer-modebranche-zukommt/2026070267475">da rund zwei Drittel ihrer Textilexporte in die EU gehen</a>. Parallel dazu fordern Deutschland, Frankreich und die Niederlande beim EU-Umweltrat <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/kampf-gegen-ultra-fast-fashion-gewinnt-an-fahrt/2026070167449">ein koordiniertes Vorgehen gegen Ultra-Fast-Fashion</a>, unter anderem durch strengere Vorgaben für Onlineplattformen wie Shein und Temu. Seit Mittwoch fallen zudem Zollgebühren für Pakete aus Drittstaaten unterhalb der bisherigen 150-Euro-Grenze an.</p>
<p>Im Luxussegment kam es zu mehreren Übernahmen. Chanel gab <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/chanel-ubernimmt-hemdenhersteller-charvet/2026070267471">die Übernahme des Hemdenherstellers Charvet</a> bekannt und beendet damit dessen 188-jährige Unabhängigkeit. Richemont schloss unterdessen <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/richemont-schliesst-verkauf-von-baume-mercier-an-die-damiani-gruppe-ab/2026070167463">den Verkauf der Uhrenmanufaktur Baume &amp; Mercier an die italienische Damiani-Gruppe ab</a>, und die mallorquinische Camper-Gruppe erwarb <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/camper-ubernimmt-griechische-schuhmarke-ancient-greek-sandals/2026070167453">eine Mehrheitsbeteiligung an der griechischen Schuhmarke Ancient Greek Sandals</a>, die als unabhängige Marke weitergeführt wird.</p>
<p>Bei den Geschäftszahlen meldete <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/nike-sieht-verbraucher-weltweit-unter-druck/2026070167444">Nike für das vierte Quartal 2025/26 bessere Ergebnisse als von Analyst:innen erwartet</a>, warnte aber vor einer weltweit angespannten Verbraucherstimmung und rechnet für die kommenden sechs Monate mit Umsatzrückgängen. Einen differenzierteren Blick auf die Kundschaft wirft <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/die-zukunft-des-luxus-marken-mussen-auf-globale-kundschaftspraferenzen-eingehen/2026063067433">ein gemeinsamer Bericht von Business of Fashion und McKinsey</a>: Er attestiert dem globalen Luxusmarkt das Ende seines Superzyklus und rät Marken, sich stärker an den divergierenden Vorlieben von US-amerikanischer und chinesischer Kundschaft zu orientieren.</p>
<h2>Mode</h2>
<p>Die Berliner Modeszene stand ganz im Zeichen von Förderung und internationalem Austausch. <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/berlin-fashion-week-fokus-auf-forderung-und-internationalitat/2026062967407">Die Berlin Fashion Week SS27 lief von Donnerstag bis Sonntag</a> und brachte mit Gästen wie Buzigahill aus Uganda sowie zahlreichen Nachwuchsformaten ein kuratiertes Ökosystem aus etablierten und aufstrebenden Namen zusammen. In Paris wiederum bestimmten trotz Hitzewelle zurückhaltende Looks das Bild: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/zwischen-hitzewelle-und-zuruckhaltung-die-menswear-trends-aus-paris/2026070167446">Leichte, fließende Stoffe und ein androgyner Cast prägten die Herrenmodewoche für Frühjahr/Sommer 2027</a>, während Harrods-Einkäufer Simon Longland <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/pariser-modewoche-designer-innen-konzentrierten-sich-auf-leichtigkeit-qualitat-und-langlebigkeit/2026070267464">im Interview eine wachsende Verfeinerung statt Neuerfindung sowie eine Annäherung von Herren- und Damenmode</a> beobachtete.</p>
<p>Auch abseits der Laufstege setzte Mode Akzente. Bei Wimbledon nutzten Tennisstars die strenge Weiß-Kleiderordnung für individuelle Statements: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/wimbledon-2026-tennisstars-bringen-den-laufsteg-auf-den-heiligen-rasen/2026070367494">Naomi Osaka trat in einem von japanischer Zeremonialkleidung inspirierten Kimono-Ensemble an, während Novak Djokovic und Frances Tiafoe auf maßgeschneiderte Looks von Lacoste und Lululemon setzten</a>. Die Fußball-Weltmeisterschaft wirft dagegen ein kritischeres Licht auf die Branche: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/egal-wer-die-wm-gewinnt-das-merchandise-verliert-immer/2026070267470">Ein Gastbeitrag beleuchtet, was mit Millionen unverkaufter WM-Fanartikel nach dem Turnier geschieht</a>, und verweist auf das ab dem 19. Juli geltende EU-Verbot der Vernichtung unverkaufter Kleidung.</p>
<p>Bei den Farbtrends liegen laut der Modesuchplattform Lyst <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/metallic-tone-treiben-das-wachsende-interesse-an-farbe-voran/2026070267485">Metallic-Töne mit einem monatlichen Interessenzuwachs von 17 Prozent vorn, gefolgt von Weiß, Beige, Gelb und Rosa</a>. Auf der Analyseseite fragte FashionUnited zudem, <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/chanel-und-die-manner-braucht-das-modehaus-eine-ready-to-wear-linie-fur-herren/2026070367499">ob Chanel angesichts seiner genderfluiden Strategie und prominenter männlicher Botschafter eine eigene Ready-to-wear-Linie für Herren benötigt</a>. Zum Thema Technologie äußerte sich OTB-Chairman Renzo Rosso: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/renzo-rosso-von-otb-wir-mussen-uns-mit-ki-auseinandersetzen-sie-muss-ein-ansporn-sein/2026070367498">Am Hauptsitz von Staff International betonte er, Künstliche Intelligenz müsse als Ansporn und nicht als Bedrohung verstanden werden</a>. Eine Nachwuchsauszeichnung ging derweil nach Deutschland: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/mode/emilie-wenckstern-gewinnt-polimoda-preis-fur-die-beste-kollektion-2026/2026070367500">Die 27-jährige Emilie Wenckstern gewann den Polimoda-Preis für die „Beste Kollektion 2026“</a> für ihre Abschlusskollektion „No longer human“.</p>
<h2>Personalien</h2>
<p>Mehrere Unternehmen besetzten ihre Führungsspitzen neu. Der Ladenbauspezialist Knoblauch <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/knoblauch-erweitert-geschaftsfuhrung-um-torsten-poschardt/2026070367490">erweiterte seine Geschäftsführung um Torsten Poschardt</a>, der zuvor unter anderem bei Ralph Lauren und René Lezard tätig war. Beim Münchener Einzelhändler Ludwig Beck setzt sich der Umbruch nach dem jüngsten Eigentümerwechsel fort: <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/ludwig-beck-auch-vorstandschef-christian-greiner-geht/2026070267486">Vorstandschef Christian Greiner kündigte seinen Rückzug zum 31. August an</a>, nachdem bereits der Aufsichtsratsvorsitzende Bruno Sälzer seinen Posten niedergelegt hatte.</p>
<p>In der Justiz bestätigte der Oberste Gerichtshof Österreichs <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/oberster-gerichtshof-bestatigt-benkos-erste-verurteilung/2026070267482">die erste Verurteilung des Investors René Benko</a> zu zwei Jahren Haft, hob jedoch einen Teil-Freispruch aus formellen Gründen auf, sodass ein Aspekt des Verfahrens neu verhandelt werden muss.</p>
<p>Auf internationaler Ebene besetzte Gap <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/gap-ernennt-neuen-chief-sustainability-officer/2026070267476">die Position des Chief Sustainability Officer mit Jeffrey Hogue</a>, der zuvor sechs Jahre lang dieselbe Funktion bei Levi Strauss innehatte. American Eagle Outfitters <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/american-eagle-outfitters-wechselt-den-finanzchef-ravi-thanawala-ersetzt-mike-mathias/2026070267478">wechselt seinen Finanzchef: Ravi Thanawala löst zum 3. August Mike Mathias ab</a>, der künftig als strategischer Berater für Chairman Jay Schottenstein tätig ist. Bei Peek &amp; Cloppenburg Düsseldorf <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/peek-cloppenburg-dusseldorf-befordert-dean-sternberg-zum-einkaufsleiter-fur-damenmode/2026063067443">übernimmt Dean Sternberg zum ersten Juli den Posten des Einkaufsleiters für Damenmode</a> und folgt damit auf Thekla Tamke. Bei der Outdoor-Marke Maier Sports wiederum <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/personen/schwan-stabilo-simone-mayer-wird-alleinige-geschaftsfuhrerin-von-maier-sports/2026070167451">wird Simone Mayer alleinige Geschäftsführerin</a>, nachdem ihr bisheriger Co-Geschäftsführer Lothar Baisch das Unternehmen verlassen hat.</p>
<h2>Einzelhandel</h2>
<p>Der Tarifkonflikt im Handel wurde auch auf der Straße sichtbar. In Hamburg <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/hamburg-hunderte-beschaftigte-im-handel-protestieren-fur-mehr-geld/2026070367501">protestierten rund 300 Beschäftigte bei einer Kundgebung, weitere 200 direkt vor den betroffenen Unternehmen</a> wie H&amp;M, Rewe und Metro, während die Arbeitgeberseite vor einer zusätzlichen Belastung in ohnehin angespannter Lage warnte.</p>
<p>Bei den Filialnetzen expandierten gleich zwei Marken in Europa. Massimo Dutti eröffnete <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/premiere-mit-neuem-store-konzept-massimo-dutti-eroffnet-erste-filiale-in-danemark/2026070367488">seinen ersten Store in Dänemark und stellte dabei ein neues Ladenkonzept vor</a>, das unter anderem kassenloses Bezahlen per Smartphone sowie einen um rund 30 Prozent gesenkten Stromverbrauch ermöglicht. Die britische Schuhmarke Clarks <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/clarks-erweitert-sein-filialnetz-in-europa/2026070267483">kündigte nach positiven Geschäftszahlen 15 bis 20 neue europäische Filialen für dieses Jahr an</a> und baut zugleich ihr Großhandelsgeschäft sowie ihre Präsenz in Spanien aus.</p>
<p><em>Anm. d. Red.: Dieser Beitrag wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz verfasst.</em></p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/47O2j0_uMYaY7idHkOh6Swv6KsMBf9sG7pVkEUKL5nA/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvcGV4ZWxzLWRpY28tYmFza29yby02OTM3MzEwMTMtMTgxMDE0MDgtZGhhbzJ1ajUtMjAyNi0wNy0wMi5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/ue2amUJm_QxhBTU1bsX5Vxnxb5vgksarL8s3s-qaxGE/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvcGV4ZWxzLWRpY28tYmFza29yby02OTM3MzEwMTMtMTgxMDE0MDgtZGhhbzJ1ajUtMjAyNi0wNy0wMi5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/47O2j0_uMYaY7idHkOh6Swv6KsMBf9sG7pVkEUKL5nA/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvcGV4ZWxzLWRpY28tYmFza29yby02OTM3MzEwMTMtMTgxMDE0MDgtZGhhbzJ1ajUtMjAyNi0wNy0wMi5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Dal 2019 a oggi, solo nella pelletteria in provincia di Firenze sono state chiuse 830 aziende" title="Dal 2019 a oggi, solo nella pelletteria in provincia di Firenze sono state chiuse 830 aziende"/>
  <figcaption>Seit 2019 haben allein in der Provinz Florenz 830 Lederwarenunternehmen geschlossen <em>Bild: Pexels, Dico Baskoro</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Produktionsmitarbeiter:innen in der italienischen Toskana bereiten sich auf einen Streik am 9. Juli vor. Gleichzeitig werden die Forderungen nach einer Umstrukturierung der Lieferketten lauter.</p>
<p>Nach Angaben der lokalen Gewerkschaften haben seit 2019 in der Provinz Florenz 830 Lederwarenunternehmen geschlossen. Davon waren 7.000 Beschäftigte betroffen, die teilweise von anderen Marken wieder eingestellt wurden. In den letzten zwei Jahren ist die Inanspruchnahme des Fonds für Lohnausgleichszahlungen um 250 bis 260 Prozent gestiegen.</p>
<h2>830 Lederwarenunternehmen seit 2019 in der Provinz Florenz geschlossen</h2>
<p>„Wir fordern die Designerlabels auf, an den Verhandlungstisch zu kommen, um den Bezirk gemeinsam neu zu gestalten. Die Arbeiter:innen dürfen nicht für die Krise bezahlen. Der Kapitalismus darf nicht rein ausbeuterisch sein. Wir müssen die Qualität dieses Bezirks gemeinsam wieder aufbauen“, sagte der Florentiner Sekretär der CGIL, Bernardo Marasco, in einem kürzlich aufgezeichneten Video. Vertreter:innen der Gewerkschaften werden am 9. Juli in Florenz auf die Straße gehen, um gegen die Krise im Modesektor zu protestieren und Lösungen zu finden.</p>
<p>Die Gewerkschaften fordern dringende Antworten, um die Gefahr einer Deindustrialisierung abzuwenden. Der Florentiner Sekretär der CGIL, Bernardo Marasco, fügte hinzu: „Wir setzen nicht nur ein industrielles, sondern auch ein soziales Modell aufs Spiel.“ Zu den von den Gewerkschaften hervorgehobenen Punkten zur Wiederbelebung des Sektors gehören die Verankerung der Produktion in der Region und die Umsetzung von Reshoring-Maßnahmen, um die ausgelagerte Produktion nach Italien zurückzuholen. Außerdem sollen rückverfolgbare und nachhaltige Lieferketten sichergestellt werden.</p>
<h2>Gewerkschaften: Marken müssen Beschäftigung im Bezirk sichern</h2>
<p>Im Detail haben die CGIL Florenz, die CISL Fi-Po, die UIL Toskana Koordination Florenz und die zuständigen Branchengewerkschaften fünf Vorschläge zur Rettung des Sektors vorgelegt. Für die CGIL sind dies Filctem, Fiom, Filcams und Filt.</p>
<p>In einer Erklärung heißt es: „Wir fordern die Region auf, den Runden Tisch des Sektors wieder einzuberufen und die großen Konzerne der Region einzubeziehen. Die großen Marken müssen die Produktionsmengen in unserem Gebiet aufrechterhalten. Für diese Marken muss unser Gebiet der Maßstab und das Kompetenzzentrum für Produktion, Design und Produktentwicklung bleiben. Sie müssen daher Reshoring-Maßnahmen umsetzen.“</p>
<p>„In einer Zeit, in der sich neue Märkte wie Südamerika öffnen und das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen am 1. Mai 2026 in Kraft treten wird, ist es umso wichtiger, dass die Produktion im Gebiet verankert bleibt. Handelsvorteile dürfen nicht zu einer Verlagerung ins Ausland führen. Die Region hat eine starke Produktionstradition, die erhalten werden muss. Die Marken müssen die Beschäftigung im Bezirk sichern. Sie müssen auch die volle Nutzung der sozialen Sicherungsnetze garantieren, um Arbeitsplätze und Kompetenzen in der Region zu erhalten.“</p>
<h2>Zugang zu Krediten und finanzielle Unterstützung sind weitere gewünschte Maßnahmen</h2>
<p>Weiterhin wurde erklärt, dass „die Produktionsketten unseres Bezirks legal, rückverfolgbar und nachhaltig sein müssen. Sie müssen sich durch eine exzellente Verarbeitung auszeichnen. Sie müssen weiterhin alle Produktkomponenten des Produktionszyklus umfassen. Es ist notwendig, dass große Marken Maßnahmen zur Verkürzung der Subunternehmerketten ergreifen. Dabei müssen die vorhandenen Kompetenzen innerhalb dieser Ketten berücksichtigt werden.“</p>
<p>Die Organisationen fügten hinzu: „Sie müssen sich offen zur vollständigen Legalität ihrer Lieferketten bekennen, in Zusammenarbeit mit öffentlichen Kontrollorganen und Gewerkschaftsorganisationen. Sie müssen sich auch dazu verpflichten, Margen für die wirtschaftliche Nachhaltigkeit der gesamten Produktionskette zu garantieren.“</p>
<p>Der Zugang zu Krediten und finanzielle Unterstützung sind weitere von den Gewerkschaften vorgeschlagene Maßnahmen.</p>
<p>Der vierte Punkt ist die berufliche Bildung. Diese „muss Gegenstand einer gemeinsamen Planung zwischen Marken, dem Wirtschaftssystem, den Sozialpartnern und der öffentlichen Hand sein. Dies sollte bestehende Instrumente, von bilateralen Gremien bis hin zu branchenübergreifenden Fonds, verbessern. Zudem sollten gezielte Wege geschaffen werden, um das Fertigungswissen des Bezirks zu erhalten und zu erneuern.“</p>
<p>Als fünften und letzten Punkt fordern die Gewerkschaften, dass europäische Strukturfonds für toskanische KMU mit klaren Beschäftigungsklauseln verbunden werden. Außerdem sollen Ausschreibungen auch für kleinste Handwerksbetriebe zugänglich sein. Diese Betriebe „bilden das produktive Rückgrat unseres Bezirks. Zusammen mit der Sicherung der Handels- und Logistikkette unseres Gebiets ist dies unerlässlich, um Beschäftigung und die Kontinuität der Warenströme zu garantieren.“</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/7gL4UATifPoQgKW7oZVibJt_dnMrlyI9nQsYuE282fI/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvcGV4ZWxzLWRpY28tYmFza29yby02OTM3MzEwMTMtMTgxMDE0MDgtZGhhbzJ1ajUtMjAyNi0wNy0wMi5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>US-Gesetz gegen Zwangsarbeit als Vorbote: Wie der digitale Produktpass Lieferketten verändern wird</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/us-gesetz-gegen-zwangsarbeit-als-vorbote-wie-der-digitale-produktpass-lieferketten-verandern-wird/2026070367496</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/us-gesetz-gegen-zwangsarbeit-als-vorbote-wie-der-digitale-produktpass-lieferketten-verandern-wird/2026070367496</guid><author>news@fashionunited.com (Simone Preuss)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Fri, 03 Jul 2026 10:55:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/xERW8bsYtc5ajYwey6148E4tI9sVZAbYV_BkMv8YUa8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDMvYm9yZGVyLWNvbnRyb2wtcGV4ZWxzLW1hdHQtYmFybmFyZC1nd254ejJmcS0yMDI2LTA3LTAzLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/RrKFjve6rf-_aME6829_CM7owjIt8rvEXqu5bRa1ObI/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDMvYm9yZGVyLWNvbnRyb2wtcGV4ZWxzLW1hdHQtYmFybmFyZC1nd254ejJmcS0yMDI2LTA3LTAzLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/xERW8bsYtc5ajYwey6148E4tI9sVZAbYV_BkMv8YUa8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDMvYm9yZGVyLWNvbnRyb2wtcGV4ZWxzLW1hdHQtYmFybmFyZC1nd254ejJmcS0yMDI2LTA3LTAzLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Customs control can mean delays for non-compliant shipments." title="Customs control can mean delays for non-compliant shipments."/>
  <figcaption>Zollkontrollen können zu Verzögerungen bei nicht konformen Lieferungen führen. <i>Bild: Matt Barnard / Pexels</i></figcaption>
</figure>
<p>In den letzten Jahren hat sich die globale Textil- und Bekleidungslandschaft gewandelt. Der Wettlauf um die billigsten Arbeitskräfte ist einem Kampf um Lieferkettendaten gewichen. Während sich die EU und ihre Handelspartner:innen auf den kommenden digitalen Produktpass (DPP) vorbereiten, fragen sich viele, welche Auswirkungen dieser auf die globale Logistik haben wird.</p>
<p>Vorausschauende Unternehmen betrachten die konsequente Durchsetzung des Uyghur Forced Labor Prevention Act (UFLPA) durch die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) als eine praxisnahe Fallstudie. Mit dem UFLPA hat ein großer Verbrauchermarkt zum ersten Mal erfolgreich einen Standard für physische Waren umgesetzt, der nach dem Prinzip „schuldig, bis die digitale Unschuld bewiesen ist“ funktioniert.</p>
<p>Der UFLPA wurde im Dezember 2021 unterzeichnet und trat im Juni 2022 in Kraft. Laut CBP-Definition begründet das Gesetz „die widerlegbare Vermutung, dass alle Waren, Erzeugnisse, Artikel und Güter, die ganz oder teilweise in der Uigurischen Autonomen Region Xinjiang (XUAR) der Volksrepublik China oder von einem auf der UFLPA-Liste geführten Unternehmen abgebaut, erzeugt oder hergestellt werden, unter Zwangsarbeit hergestellt wurden und gemäß 19 U.S.C. § 1307 nicht in die Vereinigten Staaten eingeführt werden dürfen“.</p>
<h2>Schuldig, bis die digitale Unschuld bewiesen ist</h2>
<p>Das enorme Ausmaß der jüngsten UFLPA-Durchsetzungsmaßnahmen zeigt, dass die Zollbehörden die üblichen Verwaltungsgrenzen überschritten haben. Sie blockieren aktiv traditionelle Logistikrouten. CBP-Daten belegen, dass die Behörde mehr als 18.000 weltweite Lieferungen strengen Zwangsarbeitsprüfungen unterzogen hat. Der Gesamtwert beläuft sich auf rund 3,81 Milliarden US-Dollar (rund 3,33 Milliarden Euro).</p>
<p>Für Bekleidung, Schuhe und Textilien bedeutet dies, dass in den letzten vier Jahren mehr als 13.000 Sendungen beanstandet wurden. Davon wurden fast zwei Drittel (62 Prozent oder mehr als 8.000) abgewiesen, während etwa ein Drittel (34 Prozent oder rund 4.500) freigegeben wurde. Die restlichen knapp 500 Sendungen (vier Prozent) sind derzeit noch in der Schwebe.</p>
<p>In einer wesentlichen operativen Änderung hat die CBP in diesem Jahr ihre Prüfkriterien angepasst. Die Durchsetzung wird nun auf der Ebene einzelner Importtransaktion verfolgt, anstatt ganze Sendungen zu erfassen. Diese detaillierte Prüfung auf Transaktionsebene ermöglicht eine gezielte Datenvalidierung für jeden einzelnen Artikel in einem Container. Gleichzeitig werden Artikel ausgeschlossen, die nicht unter die UFLPA-Maßnahmen fallen.</p>
<p>Beispielsweise kann eine Sendung unter einem einzigen Frachtbrief verschiedene Kleidungsstücke enthalten, etwa Baumwoll-T-Shirts, Baumwollhosen, Polyesterwesten und Jacken, zudem aus verschiedenen Herstellerländern wie China, Malaysia oder Vietnam. Die Sendung könnte drei Artikel enthalten, die von den UFLPA-Maßnahmen betroffen sind. Während die früheren Prüfkriterien die gesamte Sendung markiert hätten, werden nun einzelne Artikel geprüft.</p>
<h2>Logistischer Engpass</h2>
<p>Für die Bekleidungs-, Schuh- und Textilindustrie hat diese datengesteuerte Kontrolle einen beispiellosen Engpass verursacht. Statistiken der CBP zeigen einen starken Anstieg gezielter Eingriffe: Konsumgüter und Bekleidung machen mittlerweile rund 56 Prozent aller jüngsten UFLPA-Festhaltungen aus; allein der Bekleidungssektor ist für 22 Prozent dieser Kontrollen verantwortlich.</p>
<p>Die operativen Schwierigkeiten werden durch folgende Tatsache verdeutlicht: Im Geschäftsjahr 2025 wurden rund 7.325 Sendungen gemäß den UFLPA-Parametern zur Überprüfung zurückgehalten. Unabhängige rechtliche und branchenspezifische Überprüfungen ergaben, dass nur winzige 6,5 Prozent dieser Sendungen die Freigabe erhielten und in den US-Markt eingeführt werden konnten.</p>
<h2>Vorschau auf DPP-Implementierung</h2>
<p>Was den UFLPA zu einer echten Vorschau auf den DPP-Rahmen der EU macht, ist die konsequente Ausrichtung auf Umschlagzentren. Importeur:innen, die glaubten, durch die Verlagerung der Endmontage von Kleidung nach Südostasien vorgelagerte Compliance-Lücken verbergen zu können, wurden eines Besseren belehrt. Während Sendungen aus China 76 Prozent der festgehaltenen Sendungen mit Bekleidung ausmachen, werden auch sekundäre Drehkreuze wie Kambodscha (neun Prozent) und Vietnam (sieben Prozent) aktiv überprüft und Sendungen zurückgehalten.</p>
<p>Dies spiegelt wider, wie der DPP im Rahmen der Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR) funktionieren wird. Die EU wird nicht nur prüfen, wo eine Jacke genäht wurde. Ihre automatisierten Zollsysteme werden die gesamte Entstehungsgeschichte des Kleidungsstücks abfragen, von der Rohbaumwollfaser der Stufe vier bis zur chemischen Toxizität der Farbpartien.</p>
<p>Darüber hinaus wird die Verwaltung dieser Sendungen nun in einer hochgradig standardisierten, digitalen Umgebung abgewickelt. Mit der Einführung des obligatorischen CBP Forced Labor Portals beendete die US-Regierung die Ära von Ad-hoc-E-Mails und unübersichtlichem Papierkram; Marken werden nun in strukturierte digitale Arbeitsabläufe für Überprüfungen und Ausnahmeanträge gezwungen.</p>
<h2>Ein Produkt ohne digitalen Pass ist wie ein defektes Produkt</h2>
<p>Der DPP wird auf genau dieser Philosophie basieren, jedoch in einem viel größeren Maßstab. Marken, die in die EU exportieren, müssen 49 obligatorische Datenpunkte in maschinenlesbare, interoperable Formate (ISO/IEC 15459) einspeisen. Diese Datenpunkte wurden am 13. Mai 2026 veröffentlicht und sind direkt mit einem zentralen EU-Register verknüpft.</p>
<p>Sie sind in vier Kategorien unterteilt: Produktidentifikation und -information; Herstelleridentifikation und Compliance-Dokumentation; sowie zehn Bekleidungsarten. Zu letzteren gehören T-Shirts, Hemden, Pullover, Jacken, Hosen, Kleider, Leggings &amp; Socken, Unterwäsche, Bademode und textile Accessoires. Arbeits- und Sportbekleidung sind ebenfalls enthalten, nicht aber intelligente und medizinische Textilien sowie Zwischenprodukte wie Garne, Stoffe und Fasern.</p>
<p>Die klare Erkenntnis für die Textilindustrie ist, dass ein Versäumnis bei der digitalen Rückverfolgung rechtlich einem fehlerhaften physischen Produkt gleichkommt. Der UFLPA hat drei Jahre lang Zollbeamt:innen darauf vorbereitet, einen überprüfbaren und unveränderlichen Herkunftsnachweis bis auf die Rohstoffebene zu verlangen, bevor Fracht passieren darf.</p>
<p>Der kommende DPP wird diese Vorlage lediglich von der Herkunft der Arbeitskräfte auf ganzheitliche ökologische Fußabdrücke ausweiten. Für Bekleidungsmarken ist der Plan klar: Wer heute keine robusten digitalen Zwillingssysteme und absolute, stufenweise Datentransparenz in seine Lieferkette integriert, dessen physischer Warenbestand wird morgen in einem Zolllager verrotten.</p>
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<ul>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/bereit-fur-den-dpp-wann-und-wie-marken-und-lieferant-innen-starten-konnen/2026061767245" target="_self"><u>Bereit für den DPP: Wann und wie Marken und Lieferant:innen starten können</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/so-wirds-gemacht-marken-sprechen-uber-ihre-erfahrungen-mit-dem-digitalen-produktpass/2026061567184" target="_self"><u>So wird&#39;s gemacht: Marken sprechen über ihre Erfahrungen mit dem digitalen Produktpass</u></a></li>
</ul>
</div>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/kOlWt2G-q5O3kQeTXieZCX9n6Z8EqVZcYWYwDGYrxAQ/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDMvYm9yZGVyLWNvbnRyb2wtcGV4ZWxzLW1hdHQtYmFybmFyZC1nd254ejJmcS0yMDI2LTA3LTAzLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Neue Warnstreiks im Handel angekündigt</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/neue-warnstreiks-im-handel-angekundigt/2026070267484</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/neue-warnstreiks-im-handel-angekundigt/2026070267484</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 02 Jul 2026 13:46:38 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/-FGa8vqBd4Bjl247halteyQOQsTYHzoNcbBz-qUfLuY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDMvMTIvaW5mbGF0aW9uLTIwMjItNzlqOXpzMmstMjAyMy0wMS0xOC1xdWI5emcyMS0yMDIzLTAyLTIwLThhc2NubDhuLTIwMjMtMDgtMTEtdGcxY3pzNnctMjAyNC0wMi0yOC0xY2dtbmtrcS0yMDI0LTAzLTEyLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/cPSVLlH5xVELvAJqRT5g8tz2jagn1JhQiJX3uxxbPMs/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDMvMTIvaW5mbGF0aW9uLTIwMjItNzlqOXpzMmstMjAyMy0wMS0xOC1xdWI5emcyMS0yMDIzLTAyLTIwLThhc2NubDhuLTIwMjMtMDgtMTEtdGcxY3pzNnctMjAyNC0wMi0yOC0xY2dtbmtrcS0yMDI0LTAzLTEyLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/-FGa8vqBd4Bjl247halteyQOQsTYHzoNcbBz-qUfLuY/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDMvMTIvaW5mbGF0aW9uLTIwMjItNzlqOXpzMmstMjAyMy0wMS0xOC1xdWI5emcyMS0yMDIzLTAyLTIwLThhc2NubDhuLTIwMjMtMDgtMTEtdGcxY3pzNnctMjAyNC0wMi0yOC0xY2dtbmtrcS0yMDI0LTAzLTEyLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Bild zur Visualisierung" title="Bild zur Visualisierung"/>
  <figcaption>Bild zur Visualisierung  <em>Credits: Aygin Kolaei für FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Die Gewerkschaft Verdi ruft in den laufenden Tarifverhandlungen im Handel erneut zu bundesweiten Warnstreiks auf. An diesem Freitag sollen Tausende Beschäftigte ihre Arbeit niederlegen, wie Verdi mitteilte. In Dortmund, Berlin, Wiesbaden, Hannover, Oldenburg, Braunschweig und Hamburg sind demnach zentrale Streikkundgebungen geplant.</p>
<p>„Die Arbeitgeber:innen spielen in dieser Tarifrunde erneut auf Zeit - daher
werden wir jetzt den Druck noch einmal erhöhen“, sagte
Verdi-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer. „Wer so unverantwortlich
mit seinen Beschäftigten umgeht, verspielt die Zukunft der größten
privatwirtschaftlichen Branche hierzulande.“</p>
<p>Welche Handelsunternehmen bestreikt werden, teilte Verdi nicht mit.
Die Gewerkschaft hatte kürzlich bereits mehrfach zu bundesweiten
Warnstreiks aufgerufen, zuletzt standen unter anderem Kaufland und
Ikea im Mittelpunkt. Die Auswirkungen der Ausstände bleiben für
Kund:innen häufig überschaubar.</p>
<h2>Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn</h2>
<p>Die Verhandlungen für den Einzelhandel sowie den Groß- und
Außenhandel begannen im April in den ersten Landesbezirken. Verdi
fordert sieben Prozent mehr Lohn, mindestens 225 Euro, bei einer
Laufzeit von zwölf Monaten.</p>
<p>Die Arbeitgeber haben im Einzelhandel zuletzt in mehreren
Bundesländern ein überarbeitetes Angebot vorgelegt. Dies sieht von
November an eine Erhöhung um 2,4 Prozent vor und von August 2027 an
eine weitere um 2 Prozent - bei einer Laufzeit von zwei Jahren. Die
Gewerkschaft lehnte das ab. In der kommenden Woche werden die
Verhandlungen in mehreren Bundesländern fortgesetzt.</p>
<p>Im Handel arbeiten laut Verdi hierzulande rund 5,2 Millionen
Menschen, davon 3,4 Millionen im Einzelhandel. Die vorherigen
Tarifverhandlungen zogen sich über mehr als ein Jahr hin. Am Ende
stand für die Beschäftigten im Einzelhandel ein Einkommensplus von
insgesamt etwa 14 Prozent für die Jahre 2023 bis 2025.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/aM1WirDectvDZ5SctdlsJTEt51vUTT5ipmyfhEsNPns/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjQvMDMvMTIvaW5mbGF0aW9uLTIwMjItNzlqOXpzMmstMjAyMy0wMS0xOC1xdWI5emcyMS0yMDIzLTAyLTIwLThhc2NubDhuLTIwMjMtMDgtMTEtdGcxY3pzNnctMjAyNC0wMi0yOC0xY2dtbmtrcS0yMDI0LTAzLTEyLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Warum digitale Transformationsentscheide im Wholesale nicht länger aufschiebbar sind – FIRE als Antwort</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/warum-digitale-transformationsentscheide-im-wholesale-nicht-langer-aufschiebbar-sind-fire-als-antwort/2026070267431</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/warum-digitale-transformationsentscheide-im-wholesale-nicht-langer-aufschiebbar-sind-fire-als-antwort/2026070267431</guid><author>news@fashionunited.com (Partner)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 02 Jul 2026 10:00:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/tUOn0LfI6WtKXYRGIJ3D3Ml20dsTbMzsOmkC_jCtzsw/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMzAvZmlyZS1kaWdpdGFsLWRpZ2l0YWwtdHJhbnNmb3JtYXRpb24taXMtbm93LWRpZ2l0YWwtc2hvd3Jvb20tbHlwNzN1ZmgtMjAyNi0wNi0zMC5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/Uk_ydUCH7oK8PMcG4o1CKXKMtG7Z86AfB2D7j9c_oE0/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMzAvZmlyZS1kaWdpdGFsLWRpZ2l0YWwtdHJhbnNmb3JtYXRpb24taXMtbm93LWRpZ2l0YWwtc2hvd3Jvb20tbHlwNzN1ZmgtMjAyNi0wNi0zMC5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/tUOn0LfI6WtKXYRGIJ3D3Ml20dsTbMzsOmkC_jCtzsw/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMzAvZmlyZS1kaWdpdGFsLWRpZ2l0YWwtdHJhbnNmb3JtYXRpb24taXMtbm93LWRpZ2l0YWwtc2hvd3Jvb20tbHlwNzN1ZmgtMjAyNi0wNi0zMC5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Credits: FIRE" title="Credits: FIRE"/>
  <figcaption><em>Credits: FIRE</em></figcaption>
</figure>
<p>Viele Wholesale-Organisationen haben Digitalisierung jahrelang „geplant“. Roadmaps, Piloten, einzelne Tools, ein Portal hier, ein Showroom dort.</p>
<p>Was dabei oft passiert ist: Entscheide wurden vertagt. Und genau das ist heute nicht mehr neutral.</p>
<p>Denn Wholesale hat sich verändert. Nicht ein bisschen – strukturell. Wer jetzt nicht konsequent modernisiert, verliert nicht nur Effizienz, sondern Marktgeschwindigkeit, Reorder-Potenzial und Datenvorsprung.</p>
<p>Ein schneller Einstieg in die Praxis, wie moderne Wholesale-Steuerung für Sales-Teams aussieht, findest du hier:<br/>
<a rel="noopener noreferrer" href="https://www.fire-digital.com/de/anwendungsfaelle/abteilung/vertriebsmanager?utm_source=fashionunited">https://www.fire-digital.com/de/anwendungsfaelle/abteilung/vertriebsmanager</a></p>
<h2>1) Warum „später“ im Wholesale plötzlich teuer wird</h2>
<p>Im Wholesale ist „später“ kein Zeitplan. „Später“ ist ein Kostenblock – oft unsichtbar.</p>
<p>Wenn Entscheidungen verschoben werden, entstehen in jeder Saison:</p>
<ul>
<li>verpasste Reorder-Chancen, weil Signale zu spät erkannt werden</li>
<li>höhere Admin-Last, weil Sales mit Excel und manuellen Abgleichen kompensiert</li>
<li>Inkonsistente Preis- und Kundendaten, die Vertrauen bei Retailern kosten</li>
<li>langsameres Entscheiden, weil Zahlen aus unterschiedlichen Systemen „zusammengebastelt“ werden</li>
<li>fehlende Vergleichbarkeit über Märkte/Regionen hinweg</li>
<li>verlorene Daten, die man später nicht mehr rekonstruieren kann</li>
</ul>
<p>Digitale Transformation ist im Wholesale nicht „nice to have“. Sie ist Betriebsfähigkeit.</p>
<h2>2) Die vier Kräfte, die den Druck erhöhen</h2>
<p><strong>Marktkomplexität steigt</strong><br/>
Retail-Strukturen fragmentieren, Buying-Kulturen unterscheiden sich, internationale Expansion beschleunigt – aber der Erwartungsdruck an Konsistenz bleibt.</p>
<p><strong>Margen- und Bestandsdruck nimmt zu</strong><br/>
Wer Preorder und Reorder nicht sauber steuert, verliert Marge und erzeugt falsche Allokationen.</p>
<p><strong>Reorder wird entscheidender</strong><br/>
Reorder ist nicht mehr „nachgelagert“, sondern ein zentraler Umsatzhebel – und braucht Systematik statt Bauchgefühl.</p>
<p><strong>AI verändert das Spiel</strong><br/>
AI wird Wholesale-Entscheide beschleunigen. Aber: AI ist nur so gut wie die Daten, die sie bekommt. Wer heute keine strukturierten Sales- und Entscheidungsdaten sammelt, wird morgen keinen AI-Hebel haben.</p>
<h2>3) Warum viele Digitalisierungsansätze scheitern</h2>
<p>Nicht, weil Brands zu wenig Tools haben. Sondern weil sie zu viele isolierte Tools haben.</p>
<p>Typische Ausgangslage:</p>
<ul>
<li>Digital Showroom als Präsentationsinsel</li>
<li>B2B-Portal separat vom Sales-Prozess</li>
<li>Sales App ohne sauberen Datenabgleich</li>
<li>ERP als Datenquelle – aber nicht als Sales-Erlebnis</li>
<li>CRM für Kontakte – aber ohne SKU-/Assortment-Logik</li>
<li>Excel als „Klebstoff“ dazwischen</li>
</ul>
<p>Das Resultat: Koordination statt Kontrolle. Und genau das ist „schlechter Wholesale“.</p>
<figure>
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  <figcaption><em>Credits: FIRE</em></figcaption>
</figure>
<h2>4) Der moderne Anspruch: Struktur + Usability + Steuerung</h2>
<p>Heute reicht es nicht, Produkte digital zu zeigen. Wholesale muss:</p>
<ul>
<li>Preorder strukturiert führen (nicht nur erfassen)</li>
<li>Reorder systematisch aktivieren (nicht nur „passieren lassen“)</li>
<li>Kunden- und Preislogiken sauber abbilden (inkl. Ausnahmen)</li>
<li>Echtzeit-Transparenz liefern (nicht Wochen später)</li>
<li>Sales-Teams entlasten (weniger Admin, mehr Deals)</li>
<li>Daten entlang der Journey erfassen (AI-ready)</li>
<li>hochgradig nutzbar sein (Adoption ist der Engpass)</li>
</ul>
<p>Und hier kommt FIRE ins Spiel.</p>
<h2>FIRE als Antwort: nicht ein Tool – ein Operating System für Wholesale</h2>
<p>FIRE ist eine fertige SaaS-Software, die Wholesale nicht als IT-Projekt behandelt, sondern als aktivierbares Betriebsmodell.</p>
<p>FIRE vereint in einem System:</p>
<ul>
<li>Digital Showroom</li>
<li>Sales App</li>
<li>Sales Table</li>
<li>integriertes B2B-Portal</li>
<li>strukturierte Preorder-Workflows</li>
<li>systematische Reorder-Logik</li>
<li>Echtzeit-Dashboards &amp; Steuerung</li>
<li>Integration ins ERP über unabhängige Middleware</li>
<li>Private-Cloud-SaaS-Betrieb (kundenspezifisch)</li>
<li>konsequente Datenerfassung entlang der gesamten Wholesale-Journey</li>
<li>extrem hohe Usability für Sales und Key Account Manager</li>
</ul>
<p>Produkt-Überblick:<br/>
<a rel="noopener noreferrer" href="https://www.fire-digital.com/de/produkte/warum/uebersicht?utm_source=fashionunited">https://www.fire-digital.com/de/produkte/warum/uebersicht</a></p>
<h2>5) ERP bleibt Rückgrat – FIRE macht Execution möglich</h2>
<p>Wichtig und bewusst klar: FIRE ersetzt kein ERP.<br/>
ERP bleibt das transaktionale Rückgrat (Stammdaten, Finanzen, Logistik, Buchhaltung).</p>
<p>FIRE ergänzt ERP um das, was ERP typischerweise nicht liefert:</p>
<ul>
<li>Sales-orientierte Usability</li>
<li>strukturierte Kollektions- und Assortment-Logik</li>
<li>integrierte Preorder/ Reorder Execution</li>
<li>Retailer-fähige Präsentation + Order-Flow</li>
<li>Echtzeit-Steuerung für Sales Leadership</li>
<li>konsequente Erfassung von Entscheidungs- und Verhaltensdaten</li>
</ul>
<p>Kurz:<br/>
ERP verwaltet Transaktionen. FIRE steuert Wholesale-Execution.</p>
<h2>6) Middleware als Stabilitäts- und Skalierungshebel</h2>
<p>Viele Projekte werden langsam, weil sie ERP „umbauen“ oder zu tief verheiraten.</p>
<p>FIRE setzt auf eine unabhängige Middleware-Schicht, damit:</p>
<ul>
<li>Produktdaten zuverlässig synchronisieren</li>
<li>Preis- und Kundendaten konsistent bleiben</li>
<li>Orders stabil übergeben werden</li>
<li>ERP nicht destabilisiert wird</li>
<li>Integrationen skalierbar bleiben</li>
</ul>
<p>Das reduziert Risiko – und macht euch schneller beweglich.</p>
<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/JcTJWYcv5tEJKWeeZOOEbbKOtjzyfg7qEhd2Kd7ZyOU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMzAvZmlyZS1kaWdpdGFsLXNhbGVzLXJlcC13b3JraW5nLWluLWNoYW9zLXdpdGgtb2xkLXN5c3RlbS0xeDZpMGNjZy0yMDI2LTA2LTMwLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/0yfGMo7b-Hyt8Spx_ZVf0Sqw483ZWo36jmlyAbXO_ts/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMzAvZmlyZS1kaWdpdGFsLXNhbGVzLXJlcC13b3JraW5nLWluLWNoYW9zLXdpdGgtb2xkLXN5c3RlbS0xeDZpMGNjZy0yMDI2LTA2LTMwLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/JcTJWYcv5tEJKWeeZOOEbbKOtjzyfg7qEhd2Kd7ZyOU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMzAvZmlyZS1kaWdpdGFsLXNhbGVzLXJlcC13b3JraW5nLWluLWNoYW9zLXdpdGgtb2xkLXN5c3RlbS0xeDZpMGNjZy0yMDI2LTA2LTMwLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Credits: FIRE" title="Credits: FIRE"/>
  <figcaption><em>Credits: FIRE</em></figcaption>
</figure>
<h2>7) Usability ist kein Design – sie ist Umsatz</h2>
<p>Ein unterschätzter Killer in Wholesale-Software: niedrige Adoption.</p>
<p>Wenn Tools sich anfühlen wie Excel oder ERP-Masken, passiert das:</p>
<ul>
<li>Sales nutzt es halbherzig</li>
<li>Datenqualität sinkt</li>
<li>Prozesse driften zurück zu Excel/WhatsApp/E-Mail</li>
<li>Management bekommt wieder verspätete Reports</li>
<li>„Digitalisierung“ existiert nur auf Folien</li>
</ul>
<p>FIRE setzt bewusst auf Premium-Usability:</p>
<ul>
<li>klare Navigation</li>
<li>schnelle, intuitive Workflows</li>
<li>strukturierte Kollektionslogik</li>
<li>hochwertige Marken- und Produkterlebnisse</li>
<li>Sales-Flow ohne „Nacharbeitsschleifen“</li>
</ul>
<p>Hohe Usability führt zu hoher Nutzung.<br/>
Hohe Nutzung führt zu besseren Daten.<br/>
Bessere Daten führen zu besseren Entscheidungen.<br/>
Bessere Entscheidungen führen zu mehr Umsatz.</p>
<h2>8) AI-Dringlichkeit: Daten, die man später nicht nachholen kann</h2>
<p>AI im Wholesale wird nicht daran scheitern, dass Modelle fehlen.<br/>
Sie wird daran scheitern, dass die richtigen Daten nicht existieren.</p>
<p>Viele Organisationen speichern nur die Transaktion (Order) – aber nicht den Kontext:</p>
<ul>
<li>Was wurde gezeigt?</li>
<li>Was wurde geklickt?</li>
<li>Was wurde ausgewählt – und warum?</li>
<li>Was wurde abgelehnt?</li>
<li>Welche Alternativen wurden diskutiert?</li>
<li>Welche Grössenläufe/Assortments wurden angepasst?</li>
<li>Welche Reorder-Trigger haben funktioniert?</li>
<li>Wie entwickelt sich ein Kunde über Saisons?</li>
</ul>
<p>FIRE erfasst entlang der Journey strukturiert:</p>
<ul>
<li>Vorbereitung → Meeting → Entscheidung → Nachbereitung → Reorder → Kundenentwicklung</li>
<li>auf Kundenbasis (eine Art „Kundenlebenslauf“)</li>
<li>auf SKU-/Style-Ebene</li>
<li>als Grundlage für künftige AI-Use-Cases (Forecast, Next-Best-Offer, Reorder Timing, Risikoerkennung, Assortment Guidance)</li>
</ul>
<p>Der Punkt ist einfach:<br/>
Wer heute nicht startet, kann diese Historie morgen nicht erfinden.</p>
<h2>9) Transformations-Entscheid: Was gewinnst du jetzt konkret?</h2>
<p>Wenn FIRE als Operating System aktiv ist, entstehen typische Effekte:</p>
<ul>
<li>weniger interne Abstimmungszeit</li>
<li>höhere Abschlussgeschwindigkeit im Preorder</li>
<li>systematischer Reorder statt Zufall</li>
<li>bessere Vergleichbarkeit über Regionen</li>
<li>schnellere Rollouts von Sales-Strategien</li>
<li>höhere Datenqualität durch Nutzung</li>
<li>bessere Steuerbarkeit für CSOs und Sales Directors</li>
<li>nachhaltiger Datenaufbau als AI-Kapital</li>
</ul>
<p>Das ist Transformation, die messbar wird.</p>
<h2>Praktisches Beispiel aus der Realität (typisches Muster)</h2>
<p>Vorher:</p>
<ul>
<li>Showroom getrennt vom Order-Prozess</li>
<li>B2B isoliert vom Sales-Workflow</li>
<li>Reorder nur teilweise sichtbar</li>
<li>Preise/Konditionen werden manuell geprüft</li>
<li>Excel als Wahrheit</li>
<li>Reporting zeitverzögert</li>
</ul>
<p>Nachher (mit FIRE):</p>
<ul>
<li>ein System für Showroom, Sales und B2B</li>
<li>strukturierter Preorder und gesteuerter Reorder</li>
<li>ERP-konsistente Preis- und Kundendaten in der Execution</li>
<li>Echtzeit-Transparenz für Leadership</li>
<li>Datenerfassung entlang der Journey für spätere AI-Nutzung</li>
<li>hohe Akzeptanz durch hohe Usability</li>
</ul>
<h2>Executive Summary</h2>
<p>Digitale Transformationsentscheide im Wholesale sind nicht länger aufschiebbar, weil:</p>
<ul>
<li>Markt- und Prozesskomplexität stark gestiegen ist</li>
<li>Margen- und Reorder-Druck zunehmen</li>
<li>Fragmentierte Tool-Landschaften Produktivität zerstören</li>
<li>Usability Adoption bestimmt – und Adoption entscheidet über Erfolg</li>
<li>AI Datenhistorie verlangt, die man nicht nachholen kann</li>
</ul>
<p>FIRE ist die Antwort, weil es als fertige SaaS-Software:</p>
<ul>
<li>Digital Showroom, Sales App, Sales Table und B2B integriert</li>
<li>Preorder und Reorder strukturiert ausführbar macht</li>
<li>ERP über Middleware stabil ergänzt</li>
<li>Echtzeit-Steuerung ermöglicht</li>
<li>Daten entlang der Journey sammelt (AI-ready)</li>
<li>und durch hohe Usability die Nutzung sicherstellt</li>
</ul>
<figure>
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  <figcaption><em>Credits: FIRE</em></figcaption>
</figure>
<h2>Über FIRE</h2>
<p>FIRE ist eine globale Wholesale-Plattform, entwickelt für Brands, die Wholesale nicht nur digital zeigen, sondern professionell steuern wollen.</p>
<p>FIRE liefert:</p>
<ul>
<li>Global Digital Showroom</li>
<li>Sales App &amp; Sales Table</li>
<li>integriertes B2B-Portal</li>
<li>Preorder &amp; Reorder Management</li>
<li>Cross-Market Dashboards</li>
<li>zentrale Präsentationsstandards</li>
<li>ERP-Integration via unabhängiger Middleware</li>
<li>Private-Cloud-SaaS für Kunden</li>
<li>Go-live-orientierte Aktivierung statt endloser IT-Projekte</li>
<li>Datenerfassung entlang der gesamten Wholesale-Journey (AI-ready)</li>
</ul>
<p>Mehr dazu:<br/>
<a rel="noopener noreferrer" href="https://www.fire-digital.com/de/produkte/produkte/uebersicht?utm_source=fashionunited">https://www.fire-digital.com/de/produkte/produkte/uebersicht</a></p>
<iframe height="315" src="https://www.youtube.com/embed/EfC3s68W6FE" title="FIRE – Wholesale Sales Control Plattform" frameborder="0" allowfullscreen\="">\</iframe> 
<h2>FAQ – Digitalisierung im Fashion Wholesale</h2>
<p><strong>Was bedeutet digitale Transformation im Fashion Wholesale?</strong><br/>
Digitale Transformation im Wholesale bedeutet, Verkaufsprozesse, Datenflüsse und Entscheidungsstrukturen technologisch zu modernisieren. Ziel ist es, Preorder, Reorder, B2B-Commerce und Sales-Steuerung in integrierten Systemen abzubilden statt in fragmentierten Tools oder manuellen Prozessen.</p>
<p><strong>Warum wird Digitalisierung im Wholesale immer wichtiger?</strong><br/>
Wholesale wird komplexer. Internationale Märkte, volatile Nachfrage, steigender Margendruck und kürzere Verkaufszyklen erhöhen den Bedarf an Echtzeit-Transparenz. Digitale Systeme ermöglichen schnellere Entscheidungen, bessere Forecasts und effizientere Sales-Prozesse.</p>
<p><strong>Warum reicht ein Digital Showroom allein nicht aus?</strong><br/>
Ein Digital Showroom verbessert die Produktpräsentation, löst aber nicht die operative Sales-Steuerung. Ohne integrierte Preorder-, Reorder- und Orderprozesse bleibt der Vertrieb fragmentiert.</p>
<p><strong>Was ist der Unterschied zwischen Digital Showroom und Wholesale Sales Plattform?</strong><br/>
Ein Digital Showroom zeigt Produkte digital.<br/>
Eine Wholesale Sales Plattform verbindet Präsentation, Orderprozesse, Reorder-Steuerung, Datenanalyse und ERP-Integration in einem System.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielt Preorder im Fashion Wholesale?</strong><br/>
Preorder ist ein zentraler Umsatztreiber im Fashion Wholesale. Retailer bestellen Kollektionen oft Monate vor der Saison, wodurch Marken Produktionsplanung, Cashflow und Bestandsrisiken besser steuern können.</p>
<p><strong>Warum ist Reorder ein wachsender Umsatzhebel?</strong><br/>
Reorder ermöglicht es Marken, erfolgreiche Produkte während der Saison nachzuliefern. Wenn Bestseller früh erkannt werden, können Marken und Retailer Umsatzpotenziale besser ausschöpfen.</p>
<p><strong>Warum scheitern viele Digitalisierungsprojekte im Wholesale?</strong><br/>
Viele Projekte scheitern nicht an Technologie, sondern an Architektur. Häufig existieren mehrere isolierte Systeme wie Showroom, CRM, B2B-Portale und Excel-Listen, die nicht miteinander integriert sind.</p>
<p><strong>Warum entstehen Datensilos im Wholesale?</strong><br/>
Datensilos entstehen, wenn Systeme nicht integriert sind. Verkaufsdaten, Kundeninformationen und Orderhistorien werden in verschiedenen Tools gespeichert, was Transparenz und Entscheidungsqualität reduziert.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielt ERP im Wholesale?</strong><br/>
ERP-Systeme verwalten Stammdaten, Bestände, Preise, Logistik und Finanztransaktionen. Sie bilden das operative Rückgrat eines Unternehmens, sind jedoch meist nicht für Sales-Execution oder Kundeninteraktion optimiert.</p>
<p><strong>Warum benötigen Wholesale-Unternehmen zusätzlich eine Sales Execution Plattform?</strong><br/>
ERP-Systeme sind transaktionsorientiert. Eine Sales Execution Plattform unterstützt Vertriebsteams bei Kollektionspräsentation, Ordererstellung, Reorder-Aktivierung und Performance-Analyse.</p>
<p><strong>Was bedeutet Echtzeit-Steuerung im Wholesale?</strong><br/>
Echtzeit-Steuerung bedeutet, dass Sales-Performance, Orders und Marktreaktionen sofort sichtbar sind. Führungskräfte können dadurch schneller reagieren und Verkaufsstrategien anpassen.</p>
<p><strong>Warum sind Daten im Wholesale strategisch wichtig?</strong><br/>
Daten ermöglichen bessere Forecasts, Sortimentsentscheidungen und Reorder-Strategien. Unternehmen, die strukturierte Daten erfassen, können Markttrends früher erkennen und fundierte Entscheidungen treffen.</p>
<p><strong>Welche Daten sind für Wholesale besonders wertvoll?</strong><br/>
Neben Transaktionsdaten sind vor allem Entscheidungsdaten wichtig. Dazu gehören ausgewählte Produkte, abgelehnte Styles, Mengenanpassungen, Sortimentsentscheidungen und Reorder-Trigger.</p>
<p><strong>Warum ist AI im Wholesale ein wachsendes Thema?</strong><br/>
AI kann Forecasts verbessern, Bestseller früher erkennen und Reorder-Strategien optimieren. Voraussetzung dafür sind strukturierte historische Daten aus Verkaufsprozessen.</p>
<p><strong>Was bedeutet AI-ready im Wholesale?</strong><br/>
AI-ready bedeutet, dass Systeme strukturierte Daten über Kundenverhalten, Verkaufsentscheidungen und Produktperformance erfassen und langfristig speichern.</p>
<p><strong>Warum sind Sales-Teams oft mit Administration überlastet?</strong><br/>
In vielen Organisationen müssen Sales-Teams Daten manuell abgleichen, Preise prüfen oder Orders nachbearbeiten. Fragmentierte Systeme erzeugen zusätzliche administrative Arbeit.</p>
<p><strong>Wie kann Technologie Sales-Teams entlasten?</strong><br/>
Integrierte Plattformen automatisieren Preislogiken, Orderprozesse und Datenabgleiche. Dadurch verbringen Sales-Teams weniger Zeit mit Administration und mehr Zeit mit Verkauf.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielt Usability bei Wholesale-Software?</strong><br/>
Usability bestimmt die Akzeptanz eines Systems. Wenn Software kompliziert ist, greifen Teams oft wieder auf Excel oder manuelle Prozesse zurück.</p>
<p><strong>Warum ist Adoption entscheidend für den Erfolg von Digitalprojekten?</strong><br/>
Nur Systeme, die tatsächlich genutzt werden, erzeugen Daten und Effizienz. Hohe Adoption sorgt für bessere Datenqualität und bessere Entscheidungsgrundlagen.</p>
<p><strong>Was ist ein Wholesale Sales Control System?</strong><br/>
Ein Wholesale Sales Control System verbindet Verkaufsprozesse, Datenanalyse und Performance-Steuerung in einer Plattform. Führungskräfte erhalten dadurch Transparenz über Märkte, Kunden und Produkte.</p>
<p><strong>Welche Vorteile bieten SaaS-Plattformen im Wholesale?</strong><br/>
SaaS-Plattformen ermöglichen schnellere Implementierung, kontinuierliche Updates und geringeren IT-Aufwand. Unternehmen können schneller neue Funktionen nutzen und Systeme skalieren.</p>
<p><strong>Warum ist Integration zwischen Systemen entscheidend?</strong><br/>
Integration sorgt dafür, dass Daten konsistent bleiben. Produktinformationen, Preise und Kundenkonditionen müssen zwischen ERP, CRM und Sales-Systemen synchronisiert werden.</p>
<p><strong>Was ist Middleware und warum ist sie wichtig?</strong><br/>
Middleware verbindet verschiedene Systeme miteinander. Sie ermöglicht stabile Datenflüsse zwischen ERP, CRM und Sales-Plattformen, ohne Kernsysteme zu verändern.</p>
<p><strong>Warum ist Geschwindigkeit bei Digitalprojekten wichtig?</strong><br/>
Wholesale arbeitet in saisonalen Zyklen. Wenn Systeme zu spät live gehen, können Unternehmen wichtige Verkaufsphasen verpassen.</p>
<p><strong>Wie verändert Digitalisierung die Rolle von Sales Directors?</strong><br/>
Sales Directors erhalten durch digitale Systeme bessere Transparenz über Märkte, Kunden und Produkte. Dadurch können sie Sales-Strategien schneller anpassen und Umsatzpotenziale besser nutzen.</p>
<p><strong>Wie profitieren Key Account Manager von digitalisierten Systemen?</strong><br/>
Key Account Manager erhalten eine zentrale Sicht auf Kunden, Orders und Performance-Daten. Das reduziert administrative Arbeit und unterstützt strategische Kundenentwicklung.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielen B2B-Portale im Wholesale?</strong><br/>
B2B-Portale ermöglichen Retailern, Orders digital aufzugeben, Kollektionen zu sehen und Reorder auszulösen. Integriert mit Sales-Systemen verbessern sie Effizienz und Transparenz.</p>
<p><strong>Warum ist internationale Konsistenz im Wholesale wichtig?</strong><br/>
Globale Marken benötigen konsistente Prozesse und Datenstrukturen über Märkte hinweg. Einheitliche Systeme erleichtern internationale Steuerung und Vergleichbarkeit.</p>
<p><strong>Wie verändert Digitalisierung die Zusammenarbeit mit Retailern?</strong><br/>
Digitale Plattformen ermöglichen schnellere Kommunikation, transparente Orderprozesse und bessere Produktpräsentation.</p>
<p><strong>Was sind typische Herausforderungen bei Wholesale-Digitalisierung?</strong><br/>
Häufige Herausforderungen sind fragmentierte Systemlandschaften, geringe Usability, fehlende Integration, lange Implementierungszeiten und niedrige Adoption.</p>
<p><strong>Welche langfristigen Vorteile bietet eine integrierte Wholesale-Plattform?</strong><br/>
Eine integrierte Plattform ermöglicht bessere Sales-Steuerung, höhere Effizienz, bessere Datenqualität, schnellere Entscheidungsprozesse und höhere Skalierbarkeit.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/m11kBBvF5KuKEarKxEm2TnbRusgfzYkWdI3w9kLHp6Y/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDYvMzAvZmlyZS1kaWdpdGFsLWRpZ2l0YWwtdHJhbnNmb3JtYXRpb24taXMtbm93LWRpZ2l0YWwtc2hvd3Jvb20tbHlwNzN1ZmgtMjAyNi0wNi0zMC5qcGVn" medium="image"></media:content></item><item><title>EU Green Deal: Was auf die Schweizer Modebranche zukommt</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/eu-green-deal-was-auf-die-schweizer-modebranche-zukommt/2026070267475</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/eu-green-deal-was-auf-die-schweizer-modebranche-zukommt/2026070267475</guid><author>news@fashionunited.com (Simone Preuss)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 02 Jul 2026 09:29:00 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/_JkIylJOBFb_RIy6Lur7TAXo5aULL-nSlbWbBEsL21w/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvcGV4ZWxzLWNocmlzdGlhbi13YXNzZXJmYWxsZW4tMTQxMjU1NzMtNzMyNzg3OC1sNjhqMW90Mi0yMDI2LTA3LTAyLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/kRjgUJ7xLWuYC06GWDcMn5fJvtGaT74g_7eZsTwEsGA/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvcGV4ZWxzLWNocmlzdGlhbi13YXNzZXJmYWxsZW4tMTQxMjU1NzMtNzMyNzg3OC1sNjhqMW90Mi0yMDI2LTA3LTAyLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/_JkIylJOBFb_RIy6Lur7TAXo5aULL-nSlbWbBEsL21w/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvcGV4ZWxzLWNocmlzdGlhbi13YXNzZXJmYWxsZW4tMTQxMjU1NzMtNzMyNzg3OC1sNjhqMW90Mi0yMDI2LTA3LTAyLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Das Schweizer Parlament in Bern mit Schweizer und EU Flagge." title="Das Schweizer Parlament in Bern mit Schweizer und EU Flagge."/>
  <figcaption>Das Schweizer Parlament in Bern mit Schweizer und EU Flagge.  <em>Bild: Christian Wasserfallen / Pexels</em></figcaption>
</figure>
<p>Als Nicht-EU-Mitglied ist die Schweiz nicht direkt an EU-Regulierungen gebunden, ist aber durch ihre enge wirtschaftliche Verflechtung von den neuen ESG-Regulierungen stark betroffen. Dazu gehören Berichtspflichten wie der European Sustainability Reporting Standard (ESRS),die Corporate Sustainability Reporting Directive (<a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/hintergrund/neue-eu-richtlinie-zur-nachhaltigkeitsberichterstattung-von-unternehmen-das-muessen-sie-wissen-1712564149/2024030555524">CSRD</a>) und die europäische Corporate Sustainability Due Diligence Directive (<a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/hintergrund/csddd-welche-bedeutung-hat-die-neue-sorgfaltspflicht-richtlinie-der-eu-fuer-die-modeindustrie-1712564272/2024032855880">CSDDD</a>) — die Verpflichtung zur Achtung von Menschenrechten und Umwelt entlang der Lieferkette.</p>
<p>„Die Schweizer Textil- und Bekleidungsindustrie ist eng mit dem europäischen Markt verbunden. Rund zwei Drittel der jährlich importierten und exportierten Textilien und Kleidung entfallen auf die EU. Sie ist damit die mit Abstand wichtigste Handelspartnerin der Branche. Forschung, Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Recycling eines textilen Produkts finden oft grenzüberschreitend statt. Die Wertschöpfung kennt keine Grenzen,“ bestätigt Carl Illi, Präsident des Branchenverbands Swiss Textiles, in einer Mitteilung.</p>
<h2>„Mitbewohner in einer WG“</h2>
<p>In Zahlen sind dies Bekleidung und Textilien im Wert von rund 3.5 Milliarden Euro pro Jahr, die jährlich in die EU exportiert werden; dies sind rund 70 Prozent der Gesamtexporte. Hauptabnehmer für Bekleidung sind Deutschland, Frankreich und Österreich. Die Importe belaufen sich laut Statista auf rund 2,15 Milliarden Euro pro Jahr. Insgesamt deckt die EU fast 70 Prozent der gesamten Textil- und Bekleidungsimporte der Schweiz, wobei Italien, Deutschland und Frankreich die Hauptlieferanten sind.</p>
<p>„Wir sind nicht einfach Nachbarn der EU, sondern vielmehr Mitbewohner in einer WG,“ verdeutlicht Peter Flückiger, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Swiss Textiles, die enge Beziehung zwischen der Schweiz und der EU.</p>
<p>Angleichung an die EU-Regulierungen ist daher für die Schweiz sehr wichtig. Das Land hat sich bei der Umsetzung für einen Doppelweg entschieden: Einerseits gibt es den indirekten Effekt, durch den Schweizer Betriebe von EU-Partner:innen gezwungen werden, die Vorgaben zu erfüllen; andererseits passt die Schweiz ihre eigene Gesetzgebung derzeit rasant an die EU-Standards an. FashionUnited hat zusammengefasst, wie sich die Situation im Jahr 2026 konkretisiert hat.</p>
<h2>Der direkte Effekt: das neue NUFG</h2>
<p>Der Schweizer Bundesrat hat das neue Bundesgesetz über die nachhaltige Unternehmensführung (NUFG) als indirekten Gegenvorschlag zur sogenannten „Konzernverantwortungsinitiative 2.0“ auf den Weg gebracht.</p>
<p>Dieses Gesetz wird die bisherigen, eher lückenhaften Schweizer Regeln im Obligationenrecht (OR) ersetzen und orientiert sich nun ganz formal an den Kerninhalten der EU-Richtlinien CSRD und CSDDD.</p>
<p>Das NUFG führt – analog zur europäischen CSRD – eine strenge Berichterstattungspflicht inklusive externer Prüfung (Limited Assurance) ein. Der Schwellenwert wurde im Entwurf jedoch bewusst hoch angesetzt, um kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zu schützen.</p>
<h2>Was bedeutet es für Unternehmen?</h2>
<p>Analog zu den deutschen Vorgaben, die für Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten und über 450 Millionen Euro Nettoumsatz gelten, sind Schweizer Konzerne mit mehr als 1.000 Vollzeitäquivalenten (haupt- und nebenberufliches Personal) und einem weltweiten Umsatz von über 450 Millionen Franken (rund 486 Millionen Euro) betroffen.</p>
<p>Interessant ist, dass auch ausländische Modemarken darunter fallen, wenn sie in der Schweiz eine Niederlassung haben und dort mehr als 450 Millionen Franken umsetzen. Das heißt, Schweizer Unternehmen und solche, die in der Schweiz eine Niederlassung haben, dürfen sich nicht mehr hinter eigenen „Alibi-Berichten“ verstecken, sondern müssen nach den europäischen ESRS-Standards oder nachweislich gleichwertigen globalen Standards berichten.</p>
<p>Um KMU jedoch vor dem bürokratischen Kollaps zu schützen, sieht das neue NUFG vor, dass Datenabfragen von Großkonzernen auf standardisierte KMU-Formate, wie den europäischen VSME-Standard (Voluntary Sustainability Reporting Standard), begrenzt werden sollen.</p>
<h2>Der indirekte Effekt</h2>
<p>Auch wenn die direkte Gesetzespflicht erst ab 1.000 Mitarbeitenden greift, erwischt der EU Green Deal die Schweizer Mode- und Textilbranche im Alltag flächendeckend. Das geschieht über zwei Hebel: die Drittstaaten-Regelung und Datendruck in der Lieferkette.</p>
<p>Schweizer Modeunternehmen, die viel zum Beispiel nach Deutschland, Frankreich oder Italien exportieren, fallen ab bestimmten Umsatzgrenzen in der EU direkt unter die EU-Gesetze (CSRD/CSDDD), völlig unabhängig von ihrem Schweizer Sitz.</p>
<p>Große Modekonzerne, die in der EU aktiv sind oder aus EU-Ländern stammen (zum Beispiel aus Deutschland oder Schweden), müssen ihre gesamte Lieferkette durchleuchten. Sie fordern daher CO₂-Daten, Materialnachweise und Sozialstandards von ihren Schweizer Zulieferbetrieben, Stoffproduzierenden oder Logistikunternehmen ein. Wer die Daten – zum Beispiel für den Digitalen Produktpass (<a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/hintergrund/digitale-zwillinge-was-man-uber-den-bevorstehenden-digitalen-produktpass-wissen-sollte/2024082957929">DPP</a>) – nicht liefern kann, kommt als Lieferbetrieb nicht in Frage.</p>
<h4>Digitaler Produktpass</h4>
<p>Ab 2027 wird der DPP für erste Produktgruppen wie Textilien, Elektronik und Bauprodukte in der EU schrittweise zur Pflicht. Schweizer Unternehmen, die in den EU-Raum exportieren wollen, müssen daher einen gesetzeskonformen DPP vorweisen können. Ohne gültigen Pass werden Produkte künftig vom EU-Zoll abgewiesen.</p>
<p>Durch eine Revision des Umweltschutzgesetzes (USG) hat das Schweizer Parlament im Rahmen der parlamentarischen Initiative „Schweizer Kreislaufwirtschaft stärken“ wichtige Grundlagen geschaffen, um bestehende Gesetze an die europäische Ökodesign-Verordnung (ESPR) anzupassen. Der Bundesrat erhält damit mehr Kompetenzen, um Anforderungen an die Kreislauffähigkeit von Produkten zu stellen. Dies ebnet den rechtlichen Weg, um Anforderungen an die Produkttransparenz – analog zum DPP – in Schweizer Recht zu überführen.</p>
<p>Da der Staat die technische Ausgestaltung nicht im Detail vorschreiben will, arbeitet die Standardisierungs-Plattform GS1 Switzerland derzeit mit Schweizer Industrieunternehmen zusammen, um den GS1 Digital Link zu etablieren.
Dies ist ein einziger QR-Code auf einem Produkt, der verschiedene Anforderungen erfüllt: Scannt ihn die Zollbehörde, sieht sie die regulatorischen Daten; scannen ihn die Konsument:innen, sehen sie CO₂-Werte oder Reparaturanleitungen. GS1 Schweiz wird auch sicherstellen, dass die Systematik zu 100 Prozent mit den EU-Vorgaben kompatibel ist.</p>
<h2>Besondere Vorschriften: Textil-Sorgfaltspflichten</h2>
<p>Bereits vor dem NUFG hatte die Schweiz im Obligationenrecht (Art. 964j–l OR) spezifische Sorgfaltspflichten für Kinderarbeit und Konfliktmineralien verankert. Da die Modebranche global stark mit dem Risiko von Kinderarbeit — zum Beispiel bei der Baumwollernte oder Textilverarbeitung — konfrontiert ist, mussten Schweizer Modehäuser schon in den letzten Jahren nachweisen, dass ihre Lieferketten in dieser Hinsicht „sauber“ sind. Diese Pflichten bleiben im neuen Gesetz vollumfänglich bestehen und werden verschärft.</p>
<p>Die erweiterte Herstellerverantwortung (<a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/epr-was-deutsche-und-hollandische-unternehmen-voneinander-lernen-konnen/2024081457702">EPR</a>) wurde über die EU-Abfallrahmenrichtlinie harmonisiert, um Modemarken und Importeur:innen gesetzlich zu verpflichten, die finanziellen Kosten für das Sammeln, Sortieren und Recycelen der von ihnen in Verkehr gebrachten Textilien zu tragen. Dabei sollen Produkte, die umweltfreundlich entworfen und leicht recycelbar sind, mit geringeren Abgaben belastet werden.</p>
<p>In der Schweiz wurde im November 2024 die Brancheninitiative Fabric Loop im gegründet, um die Altkleiderberge anzugehen. Sie baut eigenständig ein Kreislaufwirtschaftssystem auf, das mit einem vorgezogenen Recyclingbeitrag von Unternehmen finanziert werden soll. Neben den Gründungsmitgliedern Swiss Textiles und den Schweizer Textil- und Bekleidungsunternehmen Calida, Mammut, Odlo, PkZ, Radys, Switcher und Workfashion haben sich auch der schwedische Möbelkonzern Ikea und die Schweizer Outdoor-Marken Nikin und Transa Fabric Loop angeschlossen.</p>
<p>Damit das System fair bleibt und Schweizer Unternehmen nicht benachteiligt werden, läuft aktuell die politische Abstimmung. Eine Motion im Nationalrat fordert, dass auch ausländische Online-Plattformen wie Shein, Temu oder Amazon per Gesetz dazu verpflichtet werden sollen, diesen Kreislaufbeitrag für in die Schweiz gelieferte Ware abzuführen. Die offizielle Anerkennung der Branchenlösung durch den Bund wird für Anfang 2027 angestrebt.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Schweiz baut keine eigene, isolierte Rechtsinsel auf, sondern entscheidet sich für den autonomen Nachvollzug. Das heißt, Schweizer Unternehmen, insbesondere im internationalen Mode- und Textilgeschäft, müssen sich faktisch eins zu eins auf die gleichen Standards (Ökodesign, Produktpass, Lieferkettenprüfung) einstellen wie ihre Konkurrenz in Deutschland und der restlichen EU.</p>
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<header>Lesen Sie auch:</header>
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<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/wie-konnen-modeunternehmen-am-besten-die-zahlreichen-eu-vorschriften-fur-textilien-und-bekleidung-navigieren/2025103164070" target="_self"><u>Wie können Modeunternehmen am besten die zahlreichen EU-Vorschriften für Textilien und Bekleidung navigieren?</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/nachhaltigkeitsberichterstattung-was-bedeuten-die-anderungen-der-eu-fur-die-modebranche/2025022660427" target="_self"><u>Nachhaltigkeitsberichterstattung: Was bedeuten die Änderungen der EU für die Modebranche?</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/bereit-fur-den-dpp-wann-und-wie-marken-und-lieferant-innen-starten-konnen/2026061767245" target="_self"><u>Bereit für den DPP: Wann und wie Marken und Lieferant:innen starten können</u></a></li>
</ul>
</div>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/04hUB9p4cPNGS2i6-ZqE1hw3cyj17sty3Dzk0zjgCrc/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvcGV4ZWxzLWNocmlzdGlhbi13YXNzZXJmYWxsZW4tMTQxMjU1NzMtNzMyNzg3OC1sNjhqMW90Mi0yMDI2LTA3LTAyLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Chanel übernimmt Hemdenhersteller Charvet</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/chanel-ubernimmt-hemdenhersteller-charvet/2026070267471</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/chanel-ubernimmt-hemdenhersteller-charvet/2026070267471</guid><author>news@fashionunited.com (Julia Garel)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 02 Jul 2026 07:58:13 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/VWdkwA6U-I68Iu4-EcRTL9Xb0hvGSR6xwQRKAkiDero/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDYvY2hhbmVsLWNoYXJ2ZXQtMS1oZC00d3VqbTNyMC0yMDI2LTA3LTA2LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/BrGVSgz8yILf__CFS7WD8gTu2HEXhbXQU-NVYNrVbGU/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDYvY2hhbmVsLWNoYXJ2ZXQtMS1oZC00d3VqbTNyMC0yMDI2LTA3LTA2LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/VWdkwA6U-I68Iu4-EcRTL9Xb0hvGSR6xwQRKAkiDero/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDYvY2hhbmVsLWNoYXJ2ZXQtMS1oZC00d3VqbTNyMC0yMDI2LTA3LTA2LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Charvet" title="Charvet"/>
  <figcaption>Charvet  <em>Credits: via Chanel, owned by Charvet Chanel</em></figcaption>
</figure>
<p>Der Chanel-Konzern hat an diesem Donnerstag die Übernahme des Hemdenherstellers Charvet bekannt gegeben. Diese Entscheidung folgt auf eine jahrzehntelange historische Beziehung zwischen den beiden französischen Häusern.</p>
<p>Nach 188 Jahren Unabhängigkeit beginnt das Pariser Unternehmen Charvet nun ein neues Kapitel, indem es in das Luxusportfolio von Chanel aufgenommen wird. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht veröffentlicht.</p>
<p>In einer auf dem Karrierenetzwerk LinkedIn veröffentlichten Mitteilung erinnert Chanel daran, dass beide Unternehmen „eine gemeinsame Geschichte und gemeinsame Werte teilen: handwerkliche Exzellenz, Liebe zum Detail und die Weitergabe eines einzigartigen Know-hows“. Das Haus bezeichnet die Übernahme als Fortsetzung eines „kreativen Dialogs, der zwischen Matthieu Blazy und Charvet seit seiner ersten Kollektion entstanden ist“, auch wenn die Verbindung zwischen beiden Unternehmen tatsächlich schon länger besteht.</p>
<p>Gabrielle Chanel selbst trug bereits Hemden von Charvet, wie aus den Show-Notizen der Chanel-Frühjahr/Sommer-Kollektion 2026 hervorgeht. In dieser Show, der ersten von Matthieu Blazy für das Haus, trugen mehrere Looks dieses Kleidungsstück. Das Hemd wurde mit einer Chanel-Kette beschwert und in Zusammenarbeit mit Charvet entworfen.</p>
<h2>Sicherung der Zukunft von Charvet</h2>
<p>Die Übernahme von Charvet soll „die Zukunft dieses ikonischen Hauses des französischen Kulturerbes und seines einzigartigen Handwerks sichern“, so Chanel. Das Pariser Haus mit Sitz an der Place Vendôme besteht seit 1838 und hat zahlreiche historische Persönlichkeiten ausgestattet, darunter Winston Churchill und Charles Baudelaire.</p>
<p>„Wir freuen uns über diese Annäherung an Charvet, da sie bei Chanel eine besondere Resonanz findet“, erklärte Bruno Pavlovsky, Präsident der Modeaktivitäten von Chanel und von Chanel SAS, in einer Mitteilung. „Es ist eine gemeinsame Art, mit Handwerkskunst umzugehen: mit Anspruch, Respekt und der Überzeugung, dass sie ihren vollen Wert nur entfaltet, wenn sie langfristig gedacht wird.“</p>
<p>„Bei Chanel haben wir stets die Verantwortung übernommen, diese seltenen Handwerkstechniken zu begleiten, zu bewahren und weiterleben zu lassen. Sie verkörpern sowohl handwerkliche Exzellenz als auch einen wesentlichen Teil unseres kulturellen Erbes“, so der Unternehmenschef weiter.</p>
<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/jutjvRcxx5CYIzX0mQDCygR-HKDh8V3yJs7pgYagKZ4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvY2hhbmVsLXMyNi0wMTMtb3RkdG9ocmYtMjAyNi0wNy0wMi5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/nQZmYJzF8xPxVXYYKAWnIgtVB3fGPn-ChEewyQV61uY/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvY2hhbmVsLXMyNi0wMTMtb3RkdG9ocmYtMjAyNi0wNy0wMi5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/jutjvRcxx5CYIzX0mQDCygR-HKDh8V3yJs7pgYagKZ4/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvY2hhbmVsLXMyNi0wMTMtb3RkdG9ocmYtMjAyNi0wNy0wMi5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Silhouette du défilé Chanel printemps-été 2026." title="Silhouette du défilé Chanel printemps-été 2026."/>
  <figcaption>Silhouette der Chanel Frühjahr/Sommer 2026 Show.  <em>Credits: ©Launchmetrics/spotlight </em></figcaption>
</figure>
<p><em>Anm. d. Red.: Dieser Artikel wurde am 2. Juli um 10.45 mit weiteren Informationen aktualisiert.</em></p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/HryiDgswVt3bjhjHCVsYklVqLUXV1U6dE_REW7JUSrs/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDYvY2hhbmVsLWNoYXJ2ZXQtMS1oZC00d3VqbTNyMC0yMDI2LTA3LTA2LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>OLYMP-Bezner-Stiftung spendet mehr als 100.000 Euro für Kinder in Not</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/olymp-bezner-stiftung-spendet-mehr-als-100-000-euro-fur-kinder-in-not/2026070267466</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/olymp-bezner-stiftung-spendet-mehr-als-100-000-euro-fur-kinder-in-not/2026070267466</guid><author>news@fashionunited.com (Partner)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Thu, 02 Jul 2026 06:38:38 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/62YD20dpeFd8Us0z6IxWQ4H62rVuzkgBqLlDP4cBdPo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvb2x5bXAtYmV6bmVyLXN0aWZ0dW5nLWRpZS1hcmNoZS0zenhvc3g1ZC0yMDI2LTA3LTAyLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/fGXw4pjOtpBAU7RBICgaH-VUheLQgvtQYO9dd4fttyw/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvb2x5bXAtYmV6bmVyLXN0aWZ0dW5nLWRpZS1hcmNoZS0zenhvc3g1ZC0yMDI2LTA3LTAyLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/62YD20dpeFd8Us0z6IxWQ4H62rVuzkgBqLlDP4cBdPo/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvb2x5bXAtYmV6bmVyLXN0aWZ0dW5nLWRpZS1hcmNoZS0zenhvc3g1ZC0yMDI2LTA3LTAyLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Credits: OLYMP-Bezner-Stiftung" title="Credits: OLYMP-Bezner-Stiftung"/>
  <figcaption><em>Credits: OLYMP-Bezner-Stiftung</em></figcaption>
</figure>
<p>Die 2008 von der Familie Bezner gegründete und mit einem privaten Stiftungskapital von
einer Million Euro ausgestattete OLYMP-Bezner-Stiftung hat sich mit ihrem Engagement
im In- und Ausland in den vergangenen bald 20 Jahren sehr positiv bewährt. Zweck der
Stiftung ist die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen weltweit in den Bereichen
Erziehung, Gesundheit und Bildung. 2025 wurden hierfür weitere 104.000 Euro an
Spendengeldern für verschiedene Projekte in Deutschland, Brasilien, Haiti, Indonesien,
Madagaskar, Myanmar und der Ukraine karitativ verwendet.</p>
<p>Zu den von der OLYMP-Bezner-Stiftung im Jahr 2025 geförderten Projekten gehört unter anderem der
„Pestalozzi Kinder- und Jugenddorf Wahlwies e. V.“ Der gemeinnützige Verein betreibt seit 1947 in
Wahlwies am Bodensee das erste und älteste Kinderdorf Deutschlands. Hier finden rund 150 Kinder in
Not einen sicheren Platz, die aufgrund von Gewalterfahrungen oder starker Vernachlässigung nicht mehr
bei ihren leiblichen Eltern leben können. Diese Kinder sind oftmals schwer traumatisiert und benötigen
daher besonderen Schutz. Hier, in der Kinderdorffamilie, erfahren sie – oft erstmals in ihrem Leben –
menschliche Zuwendung und Geborgenheit. Durch vielfältige therapeutische und pädagogische
Angebote werden die Kinder individuell gefördert, um ihnen ein selbstständiges Leben zu ermöglichen.</p>
<p>Des Weiteren wird der „aufwind e. V. Bunter Kreis Ludwigsburg“ in der Kinderklinik Ludwigsburg
gefördert. Hierbei handelt es sich um karitatives Hilfsprojekt, das jährlich etwa 100 Familien im Landkreis
Ludwigsburg anleitet, unterstützt und begleitet. Primäres Ziel des Vereins ist es, jenen Familien „Aufwind“
zu geben, deren Leben sich durch eine Frühgeburt, eine chronische oder lebensbedrohliche Erkrankung
ihres Kindes dramatisch verändert. Dazu werden die stationären Aufenthaltsbedingungen für Eltern und
Kinder in der Kinderklinik Ludwigsburg verbessert sowie ein qualifiziertes Nachsorgekonzept angeboten.</p>
<p>Ebenfalls mit einer erneuten Spende unterstützt wurde das „Eco Learning Camp“ im indonesischen
Bandung, durch welches den dort lebenden Kindern und Jugendlichen eine nachhaltigere Lebensweise
und Bildung nähergebracht, das ökologische Bewusstsein geschärft und vor allen Dingen auch Kindern
aus ärmeren Bevölkerungsschichten Zugang zu diesem nachhaltigen Ausbildungsangebot ermöglicht
wird.</p>
<p>Die bundesweit tätige Kinderstiftung „Die Arche – Christliches Kinder- und Jugendwerk“ wurde von dem
Pastor Bernd Siggelkow 1995 in Berlin-Hellersdorf gegründet. Inzwischen bietet das Hilfswerk an über 30
Standorten in Deutschland mehr als 8.000 Kindern und Jugendlichen kostenlose Hilfestellung in ihrem
Lebensalltag. Seit Oktober 2023 betreibt Die Arche im Stuttgarter Stadtteil Mitte auch eine
Freizeiteinrichtung für junge Menschen in Baden-Württemberg. Mit ihrer Unterstützung trägt die
OLYMP-Bezner-Stiftung dazu bei, dass bedürftige Kinder hier eine feste und verlässliche Anlaufstelle
mit kostenlosem Mittagessen, Lernförderung und sinnvollen Freizeitangeboten finden.</p>
<p>Die OLYMP-Bezner-Stiftung wurde 2008 von der Familie Eberhard Bezner, Mark Bezner und Birgit
Bezner-Fischer gegründet und mit einem privaten Stiftungskapital von einer Million Euro ausgestattet.
Einen umfassenden Einblick in das vielfältige karitative und soziale Engagement der OLYMP-Bezner-
Stiftung zugunsten bedürftiger Kinder und Jugendlicher im In- und Ausland finden Interessierte im
Internet auf der Website der OLYMP-Bezner-Stiftung.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/cml00MnOpkxlax1GVs7MYZuRv987Brxn_TIvKt001wg/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDIvb2x5bXAtYmV6bmVyLXN0aWZ0dW5nLWRpZS1hcmNoZS0zenhvc3g1ZC0yMDI2LTA3LTAyLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Richemont schließt Verkauf von Baume &amp; Mercier an die Damiani-Gruppe ab</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/richemont-schliesst-verkauf-von-baume-mercier-an-die-damiani-gruppe-ab/2026070167463</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/richemont-schliesst-verkauf-von-baume-mercier-an-die-damiani-gruppe-ab/2026070167463</guid><author>news@fashionunited.com (FashionUnited)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 01 Jul 2026 13:55:20 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/PmXqt3j9oLUbaarF1gCP1WpvF0WHSlWJWuQ0rHiV0O8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTEvMTQvcmljaGVtb250LWhxLWVudHJhbmNlLWV2ZW5pbmctd3BocHM4NzAtMjAyNS0xMS0xNC5qcGVn" srcset="https://r.fashionunited.com/ESPIh714Z7ZywKsZZfZM9XzggY82rBQuNJjBEa4SEmg/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTEvMTQvcmljaGVtb250LWhxLWVudHJhbmNlLWV2ZW5pbmctd3BocHM4NzAtMjAyNS0xMS0xNC5qcGVn 720w, https://r.fashionunited.com/PmXqt3j9oLUbaarF1gCP1WpvF0WHSlWJWuQ0rHiV0O8/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTEvMTQvcmljaGVtb250LWhxLWVudHJhbmNlLWV2ZW5pbmctd3BocHM4NzAtMjAyNS0xMS0xNC5qcGVn 1080w" sizes="100vw" alt="Richemont HQ." title="Richemont HQ."/>
  <figcaption>Die Zentrale von Richemont <em>Bild: ©Richemont. Alle Rechte vorbehalten.</em></figcaption>
</figure>
<p>Der schweizerische Luxusgüterkonzern Richemont hat am Mittwoch den Abschluss des Verkaufs der Uhrenmanufaktur Baume &amp; Mercier an die italienische Damiani-Gruppe verkündet. Die Transaktion, die bereits <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/damiani-gruppe-unterzeichnet-vereinbarung-zur-ubernahme-von-baume-mercier-von-richemont/2026012265101">im Januar vereinbart worden war</a>, umfasst den Erwerb von einhundert Prozent der Anteile an der Schweizer Marke. Alle aufschiebenden Bedingungen seien nun erfüllt, heißt es in einer Mitteilung. Über die finanziellen Details der Übernahme wurde demnach Stillschweigen vereinbart.</p>
<p>Die Transaktion unterstreicht das Bestreben spezialisierter, unabhängiger Konzerne, ihre Position im wettbewerbsintensiven Markt für „Hard Luxury“ zu festigen. Die Integration eines Hauses mit über 200-jähriger Geschichte ermöglicht es der Damiani-Gruppe, ihr Angebot über ihre Schmuckmarken Damiani, Salvini, Bliss und Calderoni sowie die Glaskunstmarke Venini hinaus zu diversifizieren.</p>
<p>##Entwicklungsperspektiven und Integration</p>
<p>Die langfristige Wachstumsstrategie der Damiani-Gruppe für Baume &amp; Mercier wird sich zunächst auf den italienischen Markt konzentrieren. Dort verfügt die Marke bereits über eine starke Präsenz. Der Konzern plant, sein eigenes Vertriebsnetz zu nutzen, insbesondere seine auf Uhren und Schmuck spezialisierte Fachhandelskette Rocca.</p>
<p>Geplant ist zudem eine internationale Expansion im Einzelhandel durch die schrittweise Eröffnung eigener Boutiquen an strategischen Standorten. Um die Kontinuität des Geschäftsbetriebs während der Integrationsphase zu gewährleisten, wird Richemont für eine Übergangszeit weiterhin operative Dienstleistungen für Baume &amp; Mercier erbringen.</p>
<h2>Reaktionen der jeweiligen Unternehmensleitungen</h2>
<p>Führungskräfte beider Unternehmen würdigten die die Vorteile der Vereinbarung. „Die Damiani-Gruppe ist ein langjähriger Partner von Baume &amp; Mercier sowie von Richemont“, erklärte Richemont-CEO Nicolas Bos in einem Statement. „Sie betreibt erfolgreich mehrere unserer Partner-Boutiquen und vertreibt Uhren einiger unserer Marken über ihr Rocca-Netzwerk. Baume &amp; Mercier ist in Italien stark vertreten, verfolgt ein Vertriebsmodell, das hauptsächlich auf Multimarken-Stores basiert, und ist im Segment des erschwinglichen Luxus positioniert. Daher ist die Damiani-Gruppe ideal aufgestellt, um das Haus in einer neuen Entwicklungsphase zu begleiten. Wir sind überzeugt, den besten Rahmen gefunden zu haben, damit Baume &amp; Mercier in den kommenden Jahren seinen Aufschwung fortsetzen kann.“</p>
<p>Guido Damiani, der President der Damiani-Gruppe, bestätigte die Expansionspläne: „Wir freuen uns besonders, das Haus Baume &amp; Mercier im Portfolio der Damiani-Gruppe willkommen zu heißen. Diese Akquisition ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung unserer Präsenz in der Welt der ‚Haute Horlogerie‘ und steht voll und ganz im Einklang mit unserer langfristigen Wachstumsstrategie.“</p>
<p>Damiani bekräftigte zudem, dass die Gruppe „das volle Potenzial des Hauses ausschöpfen und gleichzeitig sein bemerkenswertes uhrmacherisches Erbe bewahren und aufwerten wird.“</p>
<p>Für das Ende März abgeschlossene <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/richemont-steigert-umsatz-neue-aktienruckkaufe-angekundigt/2026052266849">Geschäftsjahr 2025/26</a> meldete die Richemont-Gruppe im Mai einen Anstieg des Nettogewinns um 27 Prozent auf fast 3,5 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf 22,4 Milliarden Euro. Diesen Zuwachs verdankte der Konzern dem Schmuckgeschäft und der Nachfrage auf dem amerikanischen Kontinent.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/IRtdIgl7MWj7jZ8MtyRpyZqElA4Q-si7w13uv0UdZlM/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvYXJraXZldC1rYXBwYWhsLWdyb3VwLW1hcnRpbi1lbGlzYWJldGgtaTlvZWd2ZTItMjAyNi0wNy0wMS5wbmc" srcset="https://r.fashionunited.com/4GZ1OxQoNhzJxXFAJN4NcXcjqH4wAaBgmQz4CBBSRlo/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvYXJraXZldC1rYXBwYWhsLWdyb3VwLW1hcnRpbi1lbGlzYWJldGgtaTlvZWd2ZTItMjAyNi0wNy0wMS5wbmc 720w, https://r.fashionunited.com/IRtdIgl7MWj7jZ8MtyRpyZqElA4Q-si7w13uv0UdZlM/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvYXJraXZldC1rYXBwYWhsLWdyb3VwLW1hcnRpbi1lbGlzYWJldGgtaTlvZWd2ZTItMjAyNi0wNy0wMS5wbmc 1080w" sizes="100vw" alt="Martin Hallander, CEO of Arkivet, and Elisabeth Peregi, president and CEO of Kappahl Group." title="Martin Hallander, CEO of Arkivet, and Elisabeth Peregi, president and CEO of Kappahl Group."/>
  <figcaption>Martin Hallander (CEO von Arkivet) und Elisabeth Peregi (President und CEO der Kappahl Group) <i>Bild: Kappahl Group. </i></figcaption>
</figure>
<p>Der nordische Handelsriese Kappahl Group hat eine Mehrheitsbeteiligung am schwedischen Secondhand-Händler Arkivet Second Hand erworben. Mit diesem strategischen Schritt will das Unternehmen nach eigenen Angaben seine Position im Bereich der Kreislaufmode stärken und seine Wiederverkaufskapazitäten ausbauen.</p>
<p>Arkivet, Schwedens führende Secondhand-Handelskette, wird auch nach der Übernahme ihr Konzept „Modern Second Hand“ weiterführen. Dieses kombiniert kuratierte Secondhand-Sortimente mit einem Einkaufserlebnis im Geschäft. Die Übernahme soll die Expansion von Arkivet in den nordischen Ländern und international vorantreiben.</p>
<p>Für Kappahl steht die Investition im Einklang mit der übergeordneten Strategie, ein Markenportfolio aufzubauen und gleichzeitig gruppenweit zirkuläre Geschäftsmodelle zu entwickeln. Das Unternehmen betreibt neben seiner Kernmarke Kappahl auch Newbie. Die Gruppe kündigte an, ihre eigenen Kreislaufinitiativen weiterzuentwickeln und das Wachstum von Arkivet als Teil einer umfassenderen Nachhaltigkeitsstrategie zu unterstützen.</p>
<p>In einer Mitteilung erläuterte Elisabeth Peregi, die President und CEO der Kappahl Group, die Akquisition. „Wir sind beeindruckt von dem Konzept von Arkivet. Es präsentiert Secondhand-Mode auf moderne Weise für Kund:innen, die gebrauchte Kleidung sowohl kaufen als auch verkaufen möchten“, erklärte sie in einem Statement. „Dies ist ein wichtiger und aufregender Schritt für uns. Arkivet repräsentiert ein Geschäftsmodell, an das wir fest glauben. Dieses Modell hat seinen natürlichen Platz in einer verantwortungsbewussteren Modeindustrie, in der Kleidungsstücke ein langes Leben erhalten.“</p>
<p>Arkivet-CEO Martin Hallander unterstrich, dass die Partnerschaft dabei helfen werde, das Geschäft auszubauen: „Wir sind wirklich stolz, die Kappahl Group als Partnerin willkommen zu heißen. Mit ihrer starken nordischen Präsenz und ihrer umfassenden Erfahrung im Markenaufbau sehen wir große Chancen, das Angebot von ‚Modern Second Hand‘ gemeinsam zu skalieren“, erklärte er. Die Zusammenarbeit schaffe „bessere Bedingungen für die weitere Expansion und Entwicklung und gleichzeitig bleiben wir uns als Arkivet treu“.</p>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/7MvkZ_rLI2nUtQMxP2Np78wm8NCf25QVnPduMQz3y3s/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvYXJraXZldC1rYXBwYWhsLWdyb3VwLW1hcnRpbi1lbGlzYWJldGgtaTlvZWd2ZTItMjAyNi0wNy0wMS5wbmc" medium="image"></media:content></item><item><title>Frankreich: Online-Umsätze erreichen neuen Rekord </title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/frankreich-online-umsatze-erreichen-neuen-rekord/2026070167461</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/frankreich-online-umsatze-erreichen-neuen-rekord/2026070167461</guid><author>news@fashionunited.com (AFP)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 01 Jul 2026 13:16:13 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/EdP_sluVBmlocMwlqWMj1IBA1ilR2NEXZXXqCNNBeFU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMTcvcGV4ZWxzLXNoa3JhYmFhbnRob255LTYyMDc3MzYtMS1hcTFlNzUxbi0yMDI1LTEyLTE3LmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/DrMmhbe-CUq61hMHBusMH2276r09CVKAfHv2VWpbN-M/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMTcvcGV4ZWxzLXNoa3JhYmFhbnRob255LTYyMDc3MzYtMS1hcTFlNzUxbi0yMDI1LTEyLTE3LmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/EdP_sluVBmlocMwlqWMj1IBA1ilR2NEXZXXqCNNBeFU/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMTcvcGV4ZWxzLXNoa3JhYmFhbnRob255LTYyMDc3MzYtMS1hcTFlNzUxbi0yMDI1LTEyLTE3LmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Un nouveau record pour les ventes en ligne." title="Un nouveau record pour les ventes en ligne."/>
  <figcaption>Ein neuer Rekord für den Online-Umsatz. <em>Credits: Shkrabaanthony para Pexels.com</em></figcaption>
</figure>
<p>Zum siebten Mal in Folge hat der französische Onlinehandel im Jahr 2025 einen neuen Rekord aufgestellt. Die von den Französ:innen im Internet getätigten Ausgaben stiegen um sieben Prozent auf fast 200 Milliarden Euro. Das gab der französische Verband für E-Commerce und Versandhandel, Fédération du commerce en ligne et de la vente à distance (Fevad), am Mittwoch bekannt.</p>
<p>Der E-Commerce ist „dauerhaft im Alltag der Französ:innen verankert“, begrüßte Marc Lolivier, Generaldirektor der Fevad, in einer Mitteilung. Er betonte die „Widerstandsfähigkeit“ des Sektors in einem „unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfeld“.</p>
<p>Dennoch sei der E-Commerce nicht „immun gegen Krisen“ und zeige sich „sensibler denn je gegenüber den Kaufentscheidungen der Haushalte“, schränkte er gegenüber der Nachrichtenagentur AFP ein.</p>
<p>Bereits 2024 erzielte der Online-Handel mit einem Umsatz von 175,3 Milliarden Euro sein bisher bestes Ergebnis.</p>
<h2>75 Bestellungen pro Jahr im Internet</h2>
<p>Die Anzahl der Transaktionen stieg 2025 um elf Prozent, basierend auf einer Auswertung von 158.000 von der Fevad erfassten französischen Händler-Websites. Im Durchschnitt tätigen Französ:innen 75 Bestellungen pro Jahr im Internet. Das ist mehr als eine pro Woche, bei einem jährlichen Gesamtbetrag von 4.657 Euro.</p>
<p>Im vergangenen Jahr setzte sich die Dynamik bei den Dienstleistungen mit einem Wachstum von neun Prozent fort. Im Gegensatz dazu stieg der Verkauf von Produkten um vier Prozent.</p>
<p>Im Detail bestellen die Käufer:innen hauptsächlich Haushaltswaren und Bekleidung online. Insgesamt sind Non-Food-Verkäufe auf E-Commerce-Websites stark vertreten.</p>
<p>Darüber hinaus stellt die Fevad fest, dass sich „Secondhand dauerhaft im E-Commerce etabliert“. Vier von zehn Online-Käufer:innen haben im Laufe des Jahres mindestens ein gebrauchtes Produkt bestellt.</p>
<p>Die Plattform Vinted ist im Jahr 2025 mit mehr als zehn Millionen Kund:innen die zweitgrößte Website in Frankreich, direkt hinter dem Riesen Amazon.</p>
<p>Doch laut Lolivier steht der E-Commerce weiterhin vor „wichtigen Herausforderungen“. Darunter nennt die Fevad eine „beispiellose technologische Beschleunigung“, angetrieben durch den entscheidenden Faktor der künstlichen Intelligenz (KI).</p>
<p>Tatsächlich haben 94 Prozent der Onlinehändler:innen generative KI in ihre Plattformen integriert. Fast jede:r dritte Kund:in nutzt sie bei Einkäufen.</p>
<p>KI ist das zentrale Thema der Jahreskonferenz der Fevad. Diese bringt am Mittwoch in Paris die wichtigsten Akteur:innen der Branche zu verschiedenen Diskussionsrunden zusammen.</p>
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</div></details-menu></i></details><p></p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/MlNvx3l607Tki58fuj_mc6XlMDGo6_KDekrFqOW3Q0w/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMTcvcGV4ZWxzLXNoa3JhYmFhbnRob255LTYyMDc3MzYtMS1hcTFlNzUxbi0yMDI1LTEyLTE3LmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Nach Vaayu-Übernahme: Carbonfact startet Open-Source-Datenbank für Ökobilanzen</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/nach-vaayu-ubernahme-carbonfact-startet-open-source-datenbank-fur-okobilanzen/2026070167458</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/nach-vaayu-ubernahme-carbonfact-startet-open-source-datenbank-fur-okobilanzen/2026070167458</guid><author>news@fashionunited.com (Anna Roos van Wijngaarden)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 01 Jul 2026 12:06:33 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/rLBrT35mSvuaVYKL7mRscsFOHld4khfi0Kmwsw1cTvQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvZm91bmRlcnMtYXQtd29yay1xMWZyamJ6Mi0yMDI2LTA3LTAxLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/kJ1a9lszpV0O4EeQW5YEg8i3frqXbJz_cfa6D2OEwmA/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvZm91bmRlcnMtYXQtd29yay1xMWZyamJ6Mi0yMDI2LTA3LTAxLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/rLBrT35mSvuaVYKL7mRscsFOHld4khfi0Kmwsw1cTvQ/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvZm91bmRlcnMtYXQtd29yay1xMWZyamJ6Mi0yMDI2LTA3LTAxLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Founders Martin Daniel and Romain Champourlier from Carbonfact at work." title="Founders Martin Daniel and Romain Champourlier from Carbonfact at work."/>
  <figcaption>Die Gründer Martin Daniel und Romain Champourlier von Carbonfact bei der Arbeit. <em>Bild: Carbonfact</em></figcaption>
</figure>
<p>Die auf Umweltinformationen spezialisierte Plattform Carbonfact hat eine kostenlose Open-Source-Datenbank mit detaillierten Daten zu den Umweltauswirkungen der Textilherstellung veröffentlicht. Dies geschah <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/carbonfact-ubernimmt-die-mode-tech-plattform-vaayu/2026052866918">kurz nach der Übernahme der ebenfalls auf Nachhaltigkeit in der Mode spezialisierten Plattform Vaayu im Mai</a>.</p>
<p>Die Datenbank enthält 300 Datensätze zur Ökobilanz (Life Cycle Inventory, LCI), die Kernprozesse wie Spinnen, Färben und Weben abdecken. Das Tool misst Emissionsfaktoren für alle 16 Umweltindikatoren des <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/studie-eu-methode-fur-nachhaltige-modebewertung-ist-zwar-fertig-aber-alles-andere-als-zuverlassig/2025102163923">Europäischen Product Environmental Footprint (PEF)</a>. Es liefert rund 4.800 spezifische Werte zu den Auswirkungen. Diese sollen Marken dabei helfen, ihre Lieferketten gemäß der sich entwickelnden europäischen Gesetzgebung genau abzubilden.</p>
<p>Mit dieser Veröffentlichung will das französische Softwareunternehmen ein langjähriges Problem der Modebranche angehen: den Mangel an transparenten und überprüfbaren Daten. Die meisten bestehenden Emissionsdatenbanken stützen sich auf allgemeine Branchendurchschnitte. So erhält beispielsweise ein Färbeprozess typischerweise einen einzigen Emissionsfaktor, ohne die spezifischen Maschinen, Chemikalien oder Fasertypen zu berücksichtigen. Die Datenbank von Carbonfact schlüsselt die Daten auf Ebene der einzelnen Prozessschritte auf. Dies ermöglicht es Modemarken, einzelne Parameter zu prüfen oder sie durch Primärdaten ihrer eigenen Lieferanten zu ersetzen.</p>
<p>Mit der Einführung positioniert sich Carbonfact strategisch als Experte für Transparenz, Wirkungsmessung und Umweltberichterstattung in der Modebranche. Diese Dienstleistungen werden bereits von Marken wie On, Ganni und The North Face genutzt.</p>
<p>Der Datenbankanbieter Ecoinvent und die französische Umweltagentur ADEME reagierten begeistert auf die Einführung. Sie stärkt die laufenden Diskussionen darüber, wie detaillierte Produktionsdaten besser in zukünftige europäische Methodenstandards und Mechanismen wie den französischen Umwelt-Score oder den PEFCR einfließen können.</p>
<p><i></i></p><details><summary><i>Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools <span class="dropdown-icon"></span>übersetzt.</i></summary><i>
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]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/BJOPEQqy6xkBYlDlJZrNQ_XGcwwOOnpXIFOxk0GDXBA/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvZm91bmRlcnMtYXQtd29yay1xMWZyamJ6Mi0yMDI2LTA3LTAxLmpwZWc" medium="image"></media:content></item><item><title>Aktien im Fokus: Nike-Ausblick lastet auf Adidas und Puma</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/aktien-im-fokus-nike-ausblick-lastet-auf-adidas-und-puma/2026070167452</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/aktien-im-fokus-nike-ausblick-lastet-auf-adidas-und-puma/2026070167452</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 01 Jul 2026 09:19:28 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/Q2x30SFVBEzEYDvBmxFWjXPsI7rAQp41p_Lvbhb-6ks/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDUvYmVmdW5reS1jb2xsYWdlLXNmc3dobmpoLTIwMjUtMDktMDUuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/nUUny287MW45mYIUtZKuwdShppdY1Hu1Ua0LXe-nHc4/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDUvYmVmdW5reS1jb2xsYWdlLXNmc3dobmpoLTIwMjUtMDktMDUuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/Q2x30SFVBEzEYDvBmxFWjXPsI7rAQp41p_Lvbhb-6ks/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDkvMDUvYmVmdW5reS1jb2xsYWdlLXNmc3dobmpoLTIwMjUtMDktMDUuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Links: Der Flagship-Store von Adidas Originals in London | Rechts: Puma HQ" title="Links: Der Flagship-Store von Adidas Originals in London | Rechts: Puma HQ"/>
  <figcaption>Der Flagship-Store von Adidas Originals in London (l.) und die Zentrale von Puma (r.)   <em>Bilder: Adidas, Puma</em></figcaption>
</figure>
<p><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/nike-sieht-verbraucher-weltweit-unter-druck/2026070167444">Schwache Umsatzprognosen von Nike</a> haben am Mittwoch auch die Kurse von Adidas und Puma belastet. Adidas verloren bis zu 1,8 Prozent und waren damit schwächster Wert im Leitindex Dax. Puma gaben vergleichbar deutlich nach. Nike-Aktien büßten im vorbörslichen US-Handel etwa 3,5 Prozent ein.</p>
<p>Nike-Finanzchef Matthew Friend hatte zur Zahlenvorlage von einem „zunehmend herausfordernden Geschäftsumfeld“ gesprochen. Laut dem Analysten Matthew Boss von JPMorgan rechnet Nike im laufenden ersten Geschäftsquartal 2026/27 per Ende August mit einem niedrigen bis mittleren einstelligen prozentualen Umsatzrückgang. In der Tendenz bleibe Nike damit hinter der Konsensschätzung zurück, die auf ein Umsatzminus von 1,9 Prozent laute.</p>
<p>Das sei auch deshalb bemerkenswert, so der Experte, weil die laufende Fußball-Weltmeisterschaft großteils in das erste Geschäftsquartal falle. Der Sportartikel- und Lifestyle-Konzern rechne also trotz dieser Großveranstaltung nicht mit einem Umsatzanstieg im Vergleich zum vierten Geschäftsquartal.</p>
<p>Auch Analystin Brooke Roach von Goldman Sachs konstatierte, dass sich die Umsatzerholung erneut verzögere. Der vorsichtige Tenor mit Blick voraus überlagere positive Faktoren im abgelaufenen Quartal. Die Anleger:innen müssten Geduld mitbringen.</p>
<p>Mit Blick auf Adidas und Puma erkannte Analystin Monique Pollard von der Citigroup aber auch Positives. So habe Nike in China die Lagerbestände abgebaut, womit der Druck nachlasse, Preisrabatte gewähren zu müssen. Das sei positiv auch für Adidas und Puma.</p>
<p>Pro Adidas dürfte laut Pollard auch das Wachstum im Segment Laufschuhe von Nike sprechen, zumal Adidas hier gegenwärtig starkes Wachstum verzeichne. Ähnliches gelte für die Verkaufszahlen von Nike vor der Fußball-WM. Diese lägen um das Zweieinhalbfache über den entsprechenden Werten vor der WM 2022 in Katar. Adidas sei im Fußball und auch als Sponsor stark präsent.</p>
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  <img src="https://r.fashionunited.com/b0F-BWb205874ZTcHL4tChBsyZsM8UQeNoCAJZHIuhs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDIvMDcvZmFzdC1mYXNoaW9uLWN1dC1ieS1zY2lzc29ycy1haS0yLW1nMWhkZDFpLTIwMjUtMDItMDcuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/q6iisQ3WfVo_hxbBNfHHu5a5gLifT6E8vbdQeTsV81Q/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDIvMDcvZmFzdC1mYXNoaW9uLWN1dC1ieS1zY2lzc29ycy1haS0yLW1nMWhkZDFpLTIwMjUtMDItMDcuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/b0F-BWb205874ZTcHL4tChBsyZsM8UQeNoCAJZHIuhs/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDIvMDcvZmFzdC1mYXNoaW9uLWN1dC1ieS1zY2lzc29ycy1haS0yLW1nMWhkZDFpLTIwMjUtMDItMDcuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="AI-generiertes Bild zur Illustration." title="AI-generiertes Bild zur Illustration."/>
  <figcaption>KI-generiertes Bild zur Illustration. <em>Bild: FashionUnited</em></figcaption>
</figure>
<p>Angeführt von Deutschland, Frankreich und den Niederlanden fordern immer mehr EU-Mitgliedstaaten ein koordiniertes europäisches Vorgehen gegen Fast Fashion und Ultra-Fast Fashion.</p>
<p>Die drei genannten Mitgliedstaaten brachten das Thema beim EU-Umweltrat am Donnerstag in Luxemburg zur Sprache und appellierten an die Europäische Kommission, bestehende und geplante EU-Vorschriften gegen kurzlebige und minderwertige Textilien wirksamer zu gestalten. Ihre Forderung wurde von weiteren Mitgliedstaaten, darunter Slowenien und Dänemark, unterstützt.</p>
<p>„Ultra-Fast Fashion wird nur kurz getragen, aber macht lange Ärger. Einmal weggeworfen, kann sie kaum als Secondhand Ware wiederverwendet oder recycelt werden und überfordert die Altkleider-Sammlung. Das belastet Ressourcen, Klima und Abfallwirtschaft und setzt diejenigen Unternehmen unter Druck, die in langlebige und kreislauffähige Textilien investieren. Wir fordern daher die EU-Kommission auf, höhere Anforderungen für Nachhaltigkeit an die Herstellenden von Ultra-Fast Fashion zu stellen. Billige Wegwerfkleidung darf nicht länger ein Wettbewerbsvorteil sein,” fordert Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth.</p>
<h2>Klare Kriterien gefordert</h2>
<p>Wie FashionUnited zuvor darstellte, werden derzeit <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/eu-green-deal-was-die-neuen-gesetze-fur-die-deutsche-modebranche-bedeuten/2026060266991">Gesetze und Regulierungen in Deutschland angepasst</a>, um sie mit der „EU-Strategie für nachhaltige und kreislauffähige Textilien“ konform zu machen, die im Rahmen des EU Green Deals verabschiedetet wurde. Dazu gehört, die Regelungen für Textilien unter der EU-Ökodesign-Verordnung auszugestalten und etwa  Anforderungen an Rezyklatanteile, Haltbarkeit und Recyclingfähigkeit einzubeziehen.</p>
<p>Deutschland fordert zudem klare Kriterien, um Ultra-Fast Fashion „als Geschäftsmodell präzise zu erfassen und zielgenau regulieren zu können“, so eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.</p>
<p>Die erweiterte Herstellerverantwortung für Textilien ist ein weiterer wichtiger Hebel im Kampf gegen Fast Fashion und Ultra-Fast Fashion. „Wer große Mengen kurzlebiger Kleidung auf den EU-Markt bringt, soll auch angemessen an den Kosten für Sammlung, Sortierung, Wiederverwendung und Entsorgung beteiligt werden“, findet das Bundesministerium.</p>
<h2>Onlinehandel muss einbezogen werden</h2>
<p>Deutschland, Frankreich, die Niederlande und weitere unterstützende Mitgliedstaaten setzen sich zudem dafür ein, dass europäische Umwelt- und Produktstandards auch im Onlinehandel gelten, das heißt für Onlineplattformen und Direktverkäufe aus Drittstaaten wie Shein, Temu und Co. Zum Jahreswechsel soll es in Frankreich ein <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/frankreich-beschliesst-werbeverbot-fur-ultra-fast-fashion/2026062967423">Gesetz zum Werbeverbot von Ultra-Fast Fashion</a> geben.</p>
<p>Seit heute, dem 1. Juli, fallen zudem Zollgebühren für Pakete aus dem außereuropäischen Ausland an, und die bisherige Grenze von 150 Euro Warenwert entfällt. Stattdessen wird pro Warengruppe im Paket eine pauschale Zollgebühr von 3 Euro erhoben und es fällt zusätzlich eine Einfuhrumsatzsteuer an. Damit soll die Flut der Billigprodukte aus dem außereuropäischen Ausland eingedämmt, wenn nicht sogar gestoppt werden.</p>
<p>Ab 19. Juli 2026 ist es großen Unternehmen fortan verboten, im Rahmen der Ökodesign-Verordnung gewisse unverkaufte, für Verbraucher:innen bestimmte Produkte zu vernichten.</p>
<div class="article-promo--alt"> <header>Lesen Sie auch:</header>
<ul>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/anti-fast-fashion-gesetz-ist-europa-endlich-bereit-seine-interessen-zu-verteidigen/2026061867251" target="_self"><u>Anti-Fast-Fashion-Gesetz: Ist Europa endlich bereit, seine Interessen zu verteidigen?</u></a></li>
<li><a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/einzelhandel/wie-ultra-fast-fashion-uns-emotionen-statt-mode-verkauft/2025122964787" target="_self"><u>Wie Ultra-Fast-Fashion uns Emotionen statt Mode verkauft</u></a></li>
</ul>
</div>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/J77s0NdSV_MGc84rbsrgZNJBwxy_Ps7liO0n9iIjIh4/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMDIvMDcvZmFzdC1mYXNoaW9uLWN1dC1ieS1zY2lzc29ycy1haS0yLW1nMWhkZDFpLTIwMjUtMDItMDcuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>Decathlon vollzieht Übernahme von Bikeleasing</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/decathlon-vollzieht-ubernahme-von-bikeleasing/2026070167448</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/decathlon-vollzieht-ubernahme-von-bikeleasing/2026070167448</guid><author>news@fashionunited.com (Jan Schroder)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 01 Jul 2026 08:29:52 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/P7hGsYkmRgiQvkFAi6vmC-wNyBcwbrzCYGJnDW7Az7o/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMjMvZGVjYXRobG9uLWJpa2VsZWFzaW5nLXlsbjFpeG9iLTIwMjUtMTItMjMuanBlZw" srcset="https://r.fashionunited.com/tipN36X68eu06fmLJhZg2DadhYgBFpLWgLRJKIc-UCw/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMjMvZGVjYXRobG9uLWJpa2VsZWFzaW5nLXlsbjFpeG9iLTIwMjUtMTItMjMuanBlZw 720w, https://r.fashionunited.com/P7hGsYkmRgiQvkFAi6vmC-wNyBcwbrzCYGJnDW7Az7o/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMjMvZGVjYXRobG9uLWJpa2VsZWFzaW5nLXlsbjFpeG9iLTIwMjUtMTItMjMuanBlZw 1080w" sizes="100vw" alt="Decathlon Pulse plant die Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an Bikeleasing" title="Decathlon Pulse plant die Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an Bikeleasing"/>
  <figcaption>Decathlon Pulse hat die Mehrheit an Bikeleasing übernommen <em>Bild: Bikeleasing-Service GmbH &amp; Co. KG</em></figcaption>
</figure>
<p>Der französische Sportartikelhändler Decathlon hat über seine Investment-Tochter Decathlon Pulse SAS eine Mehrheitsbeteiligung am Fahrrad-Dienstleister Bikeleasing erworben. Im Rahmen der Transaktion, die bereits <a rel="noopener noreferrer" href="https://fashionunited.de/nachrichten/business/decathlon-ubernimmt-mehrheit-an-bikeleasing/2025122364771">Ende Dezember angekündigt</a> worden war, übernahm Decathlon Pulse 65 Prozent der Anteile an Bikeleasing. Wie beide Unternehmen am Mittwoch mitteilten, wurde der Deal nun abgeschlossen. „Alle regulatorischen und formalen Anforderungen wurden erfüllt, sodass die Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnern nun vollständig beginnen kann“, heißt es in einem gemeinsamen Statement.</p>
<p>Bastian Krause, der CEO der Bikeleasing-Gruppe, würdigte den Schritt. „Nach der Ankündigung Ende vergangenen Jahres können wir die Zusammenarbeit nun konkret gestalten“, erklärte er laut einer Mitteilung. „Gemeinsam mit Decathlon Pulse starten wir in eine Phase, in der wir unsere Organisation gezielt weiterentwickeln und internationale Wachstumschancen strukturiert angehen, ohne die Stärke unseres bestehenden Geschäftsmodells aus den Augen zu verlieren.“</p>
<p>Die neue Partnerschaft ermögliche es der Bikeleasing-Gruppe „von Decathlons umfassender Branchenexpertise und breitem Netzwerk profitieren, um ihre Weiterentwicklung über die bisherigen Märkte hinaus zu unterstützen, und dabei weiterhin unabhängig mit ihren etablierten Marken agieren“, erläuterte das Unternehmen.</p>
<h2>Das Management von Bikeleasing bleibt an Bord</h2>
<p>Wie bereits angekündigt bleibt die Gruppe auch nach dem Eigentümerwechsel „mit ihren eigenständigen Marken Bikeleasing-Service, Probonio, Bike2Future und Lesora unverändert“. Zudem bleibe das Führungsteam um die Gründer und Geschäftsführer Bastian Krause und Paul Sinizin „weiterhin für die strategische Ausrichtung und operative Weiterentwicklung verantwortlich, um Kontinuität in Vision und Umsetzung zu gewährleisten“, heißt es in einer Mitteilung.</p>
<p>Franck Vigo, der CEO von Decathlon Pulse, erläuterte die Hintergründe der Übernahme. „Diese Partnerschaft spiegelt unsere feste Überzeugung und unseren Glauben an die Schlüsselrolle und die Entwicklung zirkulärer Geschäftsmodelle wider, ebenso wie an die Vorteile von Mobilität im Alltag der Menschen“, erklärte er in einem Statement. „Wir sind besonders stolz darauf, mit so leidenschaftlichen Gründern und hochengagierten Teams zusammenzuarbeiten, die eine wirklich wirkungsvolle und skalierbare Plattform aufgebaut haben.“ Ziel sei es nun, gemeinsam „die Entwicklung zugänglicher, zirkulärer und skalierbarer Mobilitätslösungen“ zu beschleunigen und gleichzeitig „Synergien im gesamten Decathlon-Ökosystem“ zu schaffen.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/O1Nb4cp_1Qf_9jOVQuLmTk4vGiQJTqSKukYTd96ZVeA/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjUvMTIvMjMvZGVjYXRobG9uLWJpa2VsZWFzaW5nLXlsbjFpeG9iLTIwMjUtMTItMjMuanBlZw" medium="image"></media:content></item><item><title>AB Foods: Primark bekommt maues Konsumumfeld zu spüren</title><link>https://fashionunited.de/nachrichten/business/ab-foods-primark-bekommt-maues-konsumumfeld-zu-spuren/2026070167447</link><guid isPermaLink="true">https://fashionunited.de/nachrichten/business/ab-foods-primark-bekommt-maues-konsumumfeld-zu-spuren/2026070167447</guid><author>news@fashionunited.com (DPA)</author><category>nachrichten/business</category><pubDate>Wed, 01 Jul 2026 07:59:09 +0000</pubDate><description><![CDATA[<figure>
  <img src="https://r.fashionunited.com/5fTUzCWi8dbF8Uy3b26JQ6HXeMpNVB2c9RVnHOQSpTI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvcHJpbWFyay12aWEtdG9yaW5vLTQ1LTEtMzJ1cDB0dmItMjAyNi0wNS0wNi12ZzZncXU3eS0yMDI2LTA3LTAxLmpwZWc" srcset="https://r.fashionunited.com/6tuX6RrFzdzw38I157qHKfqBP9t5rEfMcjC6Z_7_OIk/resize:fill:720:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvcHJpbWFyay12aWEtdG9yaW5vLTQ1LTEtMzJ1cDB0dmItMjAyNi0wNS0wNi12ZzZncXU3eS0yMDI2LTA3LTAxLmpwZWc 720w, https://r.fashionunited.com/5fTUzCWi8dbF8Uy3b26JQ6HXeMpNVB2c9RVnHOQSpTI/resize:fill:1080:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvcHJpbWFyay12aWEtdG9yaW5vLTQ1LTEtMzJ1cDB0dmItMjAyNi0wNS0wNi12ZzZncXU3eS0yMDI2LTA3LTAxLmpwZWc 1080w" sizes="100vw" alt="Primark-Store" title="Primark-Store"/>
  <figcaption>Primark-Store <em>Credits: Primark</em></figcaption>
</figure>
<p>Die vor der Abspaltung stehende Billigmodenkette Primark <gb0006731235> hat im dritten Quartal
Umsatzrückgänge verzeichnet. So sanken die Erlöse auf vergleichbarer
Fläche in den drei Monaten per 20. Juni um 2,2 Prozent, wie der
Mutterkonzern AB Foods <gb0006731235> am Mittwoch mitteilte.</gb0006731235></gb0006731235></p>
<p>Primark
habe dabei das schwierige Konsumumfeld zu spüren bekommen. Der
britische Mischkonzern, der auch in den Bereichen Zucker,
Landwirtschaft und Lebensmittelzutaten tätig ist, hatte im April
angekündigt, Primark nach mehr als drei Jahrzehnten auszugliedern.</p>
<p>AB Foods rechnet zudem weiteren Angaben zufolge mit einer
weiteren Verschlechterung im Zuckergeschäft, nachdem der Konflikt im
Nahen Osten zu einem Anstieg der Energiepreise geführt hat. Die Aktie
verlor am Morgen fast drei Prozent.</p>
]]></description><media:content url="https://r.fashionunited.com/jP-qAmGVdmi9Nz0Q3gNbqp33u2SNtUG_MmdGYzRgcZ8/resize:fill:600:0:0/gravity:ce/quality:70/aHR0cHM6Ly9mYXNoaW9udW5pdGVkLmNvbS9pbWcvdXBsb2FkLzIwMjYvMDcvMDEvcHJpbWFyay12aWEtdG9yaW5vLTQ1LTEtMzJ1cDB0dmItMjAyNi0wNS0wNi12ZzZncXU3eS0yMDI2LTA3LTAxLmpwZWc" medium="image"></media:content></item></channel></rss>